Politiker-Umfrage: „Schwarzarbeit ein Gesellschaftsproblem

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svenska-nyheter
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Politiker-Umfrage: „Schwarzarbeit ein Gesellschaftsproblem

Beitragvon svenska-nyheter » 1. Juli 2008 12:09

Schwarzarbeit ist ein Gesellschaftsproblem. Dieser Aussage stimmen 96 Prozent von Schwedens Politikern im Reichstag, in den Gemeinden und in den Provinziallandtagen zu. Laut einer Umfrage im Auftrag verschiedener Akteure der Baubranche sind 85 Prozent der befragten Politiker der Ansicht, dass der Staat besser darin werden muss, Schwarzarbeit zu verhindern. Die bisherigen Maßnahmen seien unzureichend. So forderte ein Großteil der Befragten, dass es mehr unangemeldete Besuche am Arbeitsplatz geben müsse sowie eine Anwesenheitsliste für Arbeiter. Ein Drittel der Politiker schätzt, dass dem Fiskus aufgrund von Schwarzarbeit jährlich umgerechnet bis zu einer Milliarde Euro verloren gehen. 




(Mit freundlicher Genehmigung von Radio Schweden)

FrecherFrosch

Re: Politiker-Umfrage: „Schwarzarbeit ein Gesellschaftsproblem

Beitragvon FrecherFrosch » 14. Dezember 2008 09:52

Ein Drittel der Politiker schätzt, dass dem Fiskus aufgrund von Schwarzarbeit jährlich umgerechnet bis zu einer Milliarde Euro verloren gehen.
Unsere Politiker Spekulieren nur noch, wo Sie noch mehr Geld abkassieren können, um dies Geld in Milliarden Packeten den Banken etc. zuzustecken. Neuerdings wird auch bei den Harz4/Alg2 Empfängern kräftig abkassiert. Ist jemand länger als 2 Jahre Arbeitslos, werden von Staatsdienern der Arge, unter anwendung der Terror Gesetzgebung geschaffen von Schäuble, Wohnungen durchsucht. Wobei unerheblich ist ob der Arbeitslose Wohnungsbesitzer zuhause ist oder Nicht. Ist er Nicht zuhause, wird die Wohnung der Einfachheit halber Aufgebrochen. Der Wohnungsinhalt aufgeschrieben. Besitzt die Arbeitslose Person mehr Eigentum als von der Regierung vorgeschrieben, wird dieses Eigentum von einer der Regierung dienenden Organisation, (Diakonie etc.) abgeholt und Verkauft. Der Verkaufserlös wird der Staatskasse zugeführt. Besitzen darf ein Arbeitsloser Harz4 Empfänger unter anderem; 4 Essbesteck für 4 Personen, 1 Bratpfanne, 1Kochtopf, 2 Kaffeetassen, 1 Paar Winterstiefel, 1 Paar Halbschuhe, 1 Paar Sportschuhe, 2 Jeans, 1 Anzug, 3 Tshirt, 3 Unterhosen, 1 Arbeitsanzug, 1 Paar Arbeitsschuhe, 1 Kleiderschrank 2m Breit, 2 Stühle und 1 Tisch sowie 1 Bett in der größe von 90x190cm, 1 TV - Gerät, 1 PC , 1 Radio, 1 Waschmaschiene und Pflegemittel. Jeglicher weiterer Besitz wird Abgeholt und Verkauft. Der Verkauserlös, wird der Staatskasse zugeführt. Aus meiner Sicht - EinbruchDiebstahl im Auftrag der Regierung. Wird vom Arbeitslosen eine Arbeit gefunden, muß dieser die ersten 3 Monate ohne erhalt von Lohn Arbeiten. Der vom Betrieb bezahlte Lohn wird der Staatskasse zugeführt. Erst ab dem 4. Monat bekommt man einen Teil des Lohns ausbezahlt. Der weitere Teil wird mit Harz4 verrechnet. Dies stellt einen Betrug Deutscher Bürger dar. Die Argen betimmen über den Arbeitslosen in welchem Beruf und an welchem Arbeitsort der Arbeitslose zu Arbeiten hat. Dies wird im Regelfall mit Sanktionsgesetz vom Arbeitslosen Erpreßt. Unter anderem werden Arbeitslose mit Geldsperren gezwungen, Verträge zu unterzeichnen etc. Gruß ein Harz4 Empfänger der dies gerade Live erlebt.

Nyckelpiga
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Re: Politiker-Umfrage: „Schwarzarbeit ein Gesellschaftsproblem

Beitragvon Nyckelpiga » 14. Dezember 2008 10:46

Hej frecher Frosch.,

mich würde interessieren ob du von Deutschen oder Schwedischen Verhältnissen sprichst...
Diese Vorgehensweise habe ich in Deutschland noch nie erlebt, bzw. von gehört.

Und wir haben viele Harz 4 Empfänger als Patienten und in der Schule...


Anja :smt006
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FrecherFrosch

Re: Politiker-Umfrage: „Schwarzarbeit ein Gesellschaftsproblem

Beitragvon FrecherFrosch » 14. Dezember 2008 22:18

Nyckelpiga hat geschrieben:Hej frecher Frosch.,

mich würde interessieren ob du von Deutschen oder Schwedischen Verhältnissen sprichst...
Diese Vorgehensweise habe ich in Deutschland noch nie erlebt, bzw. von gehört.

Und wir haben viele Harz 4 Empfänger als Patienten und in der Schule...


Anja :smt006


Hallo Anja ; Ich beschreibe hier weder Deutsche noch Schwedische Probleme. Es handelt sich ausschließlich um Bayerische Probleme in Bezug auf Harz4/Alg2.
Auch ein Bekannter - Harz4/Alg2 Empfänger fuhr im Winter mit dem Auto zur Arge. 3er BMW fast Nagelneu. Er traff die Arbeitsvermittlerin in der Parkgarage an. Diese Wetterte Sofort los. Solche Teuren Autos sind Nicht zulässig. Alg2 Empfänger dürfen nur Autos fahren die den Wert von 6000.- Euro Nicht übersteigen. Dies jedoch nur die ersten Zwei Jahre bei Bezug von Harz4/Alg2 , ab dem 3. Jahr Alg2 darf ein Fahrzeug nur noch maximal 3000.- Euro Restwert haben. Ist jemand 5 Jahre und Länger Alg2 Empfänger darf er ein Fahrzeug besitzen das den Restwert von 1500.- Euro Nicht übersteigt. So wurde es ihm noch in der Parkgarage erklärt. Später hat er dies im Amt Schriftlich erhalten. Er wurde außerdem aufgefordert den BMW Sofort zu Verkaufen. Das Alg2 wurde ihm gesperrt, bis das Fahrzeug Verkauft ist. Der Verkaufserlös laut Schwake Liste wurde sofort gegen das Alg2 Verrechnet. Mein Kamerad schaltete den Rechtsanwalt ein, da er das Auto Nicht verkaufen kann. Den 3er BMW hatter er sich nähmlich vom NACHBARN AUSGELIEHEN um überhaupt zur Arge zu kommen. Erst in einem Gerichtsverfahren konnte geklährt werden, das es sich um das Auto des Nachbarn handelte. Dies Dauerte jedoch rund 7 Monate bis zur Verhandlung. Mein Bekannter bekam 7 Monate Lang Kein Alg2 und war auch Nicht in der Krankenversicherung etc. Versichert. Das Geld das ihm Nicht ausbezahlt wurde in den 7 Monaten hat er Rückwirkend NICHT AUSBEZAHLT bekommen. Die Gesamtsumme wurde mit der Laufzeit des Alg2 Verrechnet. Nun bekommt er wieder Alg2, jedoch um 4.- Euro Monatlich mehr als vorher. Dies sei eine Ausgleichszahlung für den Verlorenen Betrag in den 7 Monaten. Die Kosten des Rechtsanwalts mußte er selbst tragen.
Im Übrigen: Alg 2 erhält man nach Bezug von Alg 1 in fast gleicher höhe für die Dauer eines Jahres. Ab dem 2ten Jahr bei Bezug von Alg2 wird der Ausbezahlte Betrag Monatlich um ca. 80.- Euro Reduziert. Diese Reduzierung endet erst bei einem Betrag von 351.- Euro Monatlich. Von den 351.- Euro muss der Alg2 Empfänger die gesamten Wohnnebenkosten selber tragen. Lediglich ein Heizkostenzuschuß von 60% der Monatlichen Heizkosten, kommt zum Betrag von 351.- Euro dazu. + Miete ohne Nebenkosten. Ist jemand solange Arbeitslos bis er nur noch die 351.- Euro erhält, tritt auch obig Beschriebenes Gesetz in Kraft. Bei manchen Alg2 Empfängern wurde sogar die Gesamte Wohneinrichtung + Geschirr + Bekleidung abgeholt und Verkauft. Dies tritt vorwiegend ein bei gehobener Wohnausstattung. Die Bewohner der Wohnung können sich dann die für Alg2 Empfänger zulässige Wohneinrichtung Kostenlos bei der Caritas besorgen. Bis diese eintrifft, dauert es meist einige Wochen. So sitzen zuweilen Mütter mit Kindern einige Wochen ohne Kleidung, Bett und Nahrungsmittel in der Ausgeräumten Wohnung. Später nach Neu Einrichtung durch die Caritas wird stolz berrichtet, das die Caritas wider einem Verarmten Alg2 Empfänger unterstützen konnte.
Sorry - das musste jetzt hier noch hin - obwohl es hier eigentlich ja um die Steuern geht.

FrecherFrosch

Re: Politiker-Umfrage: „Schwarzarbeit ein Gesellschaftsproblem

Beitragvon FrecherFrosch » 14. Dezember 2008 22:43

Zu Schwarzarbeit

Schwarzarbeit ist Kein Gesellschaftsproblem; sondern Größtenteils ein Problem das durch Irreversible Harz4/Alg2 Gesetze geschaffen wurde. Speziel Alg2 Empfänger die an einer Arbeitsgelegenheit zum Lohn von 1,50 Euro die Stunde beschäftigt sind, sind gezwungen zusätzlich durch Schwarzarbeit was dazu zu Verdienen. Dies ist erforderlich damit die Alg2 Empfänger die Mehrkosten die durch die Arbeitsgelegenheiten entstehen tragen können. Da der Lohn von 1,50 Euro + Kilometergeld zur Dekung der Mehrkosten Nicht ausreicht. Es muss von den Alg2 Empfängern noch Intensiv Schwarz Gearbeitet werden, damit Sie sich die Teilnahme an Arbeitsgelegenheiten leisten können. Nemen Sie Nicht Teil, wird das ALG2 durch Sanktionen Gekürzt, was widerum von den meisten durch noch mehr Schwarzarbeit ausgeglichten wird. Das Sanktionsgesetz ist so wie es derzeitig genutzt wird als Nicht zulässig zu bezeichnen. Mit Sanktionsgesetz, werden von Arbeitsvermittlern Unterschriften von Alg2 Empfängern erzwungen. Auch die Teilnahme in Arbeitsgelegenheiten wird mit Sanktionsgesetz erzwungen. Daher Bezeichne ich Arbeitsgelegenheiten auch als Zwangsarbeiter-Straflager. Von den Arge Alg2 Vermittlern wird Entschieden in welchem Beruf und an welchem Arbeitsort man zu Arbeiten hat. Wiedersetzt man sich wird man mit Geldabzug vom ALG2 Bestrafft.
Um Finanzielle lücken geschaffen durch Nicht zulässige Gesetzgebung auszugleichen, ist man gezwungen entweder Schwarzarbeit zu leisten oder sich mit Einbruch und Diebstahl zusätzlich zu Versorgen. Speziel Straffgefangene in Deutschen Gefängnissen, werden sogar gefragt in Welchem zur Verfügung stehenden Betriebszweig Sie einer Tätigkeit nachgehen wollen. Bei Arbeitslosen wird dies von den Arbeitsvermittlern Entschieden ohne die Arbeitslosen Arbeitnehmer zu befragen.

FrecherFrosch

Re: Politiker-Umfrage: „Schwarzarbeit ein Gesellschaftsproblem

Beitragvon FrecherFrosch » 14. Dezember 2008 22:50

Hallo Nyckelpiga

Möcht mal Fragen: Warum habt Ihre viele Harz4 Empfänger als Patienten ???
Patienten zwegs was ???

Nyckelpiga
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Re: Politiker-Umfrage: „Schwarzarbeit ein Gesellschaftsproblem

Beitragvon Nyckelpiga » 15. Dezember 2008 20:39

wir sind eine vielschichtige Hausarztpraxis....

und aufgrund der Vertrauensbasis, habe ich ein gutes Grundwissen was Harz4,ALG 1 und ALG 2...

nur deswegen meine Frage, ich war arg verwundert...

Liebe Grüße Anja :smt006
Mit einem Lächeln im Gesicht geht alles gleich viel leichter ... !

blueII
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Re: Politiker-Umfrage: „Schwarzarbeit ein Gesellschaftsproblem

Beitragvon blueII » 15. Dezember 2008 21:09

Mal zurück zum eigentlichen Thema.

Ich habe ---hier in unserer Umgebung---- noch nie soviele Schwarzarbeiter gesehen, wie hier.
Meistens polnischer Herkunft arbeiten sie hier in Kolonnen auf den Baustellen. Und das nicht mal unter dem Deckmäntelchen eines Bauunternehmen. Sondern errichten ganze Häuser für die privaten Bauherren.
Wir haben einen offiziellen Fleisenleger in unserem Haus gehabt. Unsere Nachbarn, die auch gerade bauten, haben nur den Kopf geschüttelt. Sowas käme ihnen gar nicht in den Sinn, wenn es doch viel preiswerter geht.
Witzigerweise habe ich mindestens 2x die Woche ein Auto der Kommune die Straße entlangfahren sehen.
Aber die waren wohl nur beauftragt, die Bauhöhen und Farben der Dachziegel zu kontrollieren :?

Auch auf Farmen gitb es oft einen oder mehrere meist polnische Arbeiter, die dort für eine spartanische Unterkunft und wenig Geld die Arbeit verrichten.
Die Umstände sind manchmal ziemlich haarsträubend, da die Männer natürlich nicht Krankenversichert sind.
Freitags sind auf der Autobahn auch Unmengen an polnischen Kennzeichen zu sehen.
Nun bisher hat´s scheinbar niemanden interessiert.
Die heimischen Handwerker waren trotzdem ausgebucht. Jetzt scheint der Druck größer zu werden.

Lg
Heike


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