Peinliche Frage nach jüdischer Mitschuld

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svenska-nyheter
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Peinliche Frage nach jüdischer Mitschuld

Beitragvon svenska-nyheter » 18. Februar 2015 10:00

Eine Sendung des Schwedischen Rundfunks mit dem israelischen Botschafter Isaac Bachmann zu den Anschlägen in Kopenhagen, Angriffen auf jüdische Einrichtungen und die Aufforderung von Israels Regierungschef Netanyahu, dass Juden nach Israel auswandern sollten, hat zu scharfen Protesten geführt.

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(Diese Schweden-Nachricht stammt von SR International. Nachdruck erfolgt mit freundlicher Genehmigung von Radio Schweden.)

vibackup
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Re: Peinliche Frage nach jüdischer Mitschuld

Beitragvon vibackup » 18. Februar 2015 18:15

svenska-nyheter hat geschrieben:Eine Sendung des Schwedischen Rundfunks mit dem israelischen Botschafter Isaac Bachmann zu den Anschlägen in Kopenhagen, Angriffen auf jüdische Einrichtungen und die Aufforderung von Israels Regierungschef Netanyahu, dass Juden nach Israel auswandern sollten, hat zu scharfen Protesten geführt.

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Das war in der Tat ein peinlicher Ausrutscher der Reporterin; ich habe das Gespräch auf P1 auf dem Heimweg gehört (bin aber nicht sicher, ob das live war); der Botschafter wurde (für einen Diplomaten) sehr ärgerlich, und auch ich habe mich ziemlich geärgert.
Gemildert wurde das aber dadurch, dass sehr schnell klar wurde, dass die Reporterin selber ihren Fehltritt bemerkte; sie hatte wohl darauf hinaus gewollt, dass Israel mit seiner Politik (z.B. im Gazakrieg) sich Feinde schafft, etwa, wie man ja auch im Bezug auf die USA manchmal argumentiert.
Und dass diese Politik auch einen Einfluss auf ev Terroranschläge haben kann.
Der Botschafter wies jedoch (vollkommen korrekt und etwas ärgerlich) darauf hin, dass, selbst wenn man ein Gegner der Politik Israels sei, die Juden in Paris nichts dafür könnten, was in Jerusalem beschlossen werde. Keine Glanzstunde des schwedischen Radios, die Reporterin wird jetzt ein wenig öffentliche Prügel beziehen, den Pudel hat man gemacht, und ich denke, die Reporterin wird in Zukunft etwas genauer aufpassen, was sie sagt.

//M


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