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Schweden
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Schweden und Norwegen - Fähre, Urlaub, Reisen & Meer

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 Betreff des Beitrags: Neuanfang in Schweden mit Kind u Kegel?
BeitragVerfasst: 12. Oktober 2011 15:55 
Neuling
Neuling

Registriert: 12. Oktober 2011 14:28
Beiträge: 6
Hallo Ihr Lieben!

Ich lese schon seit mehreren Monaten immer wieder mal im Forum und habe mich heute endlich registriert und möchte mich hier vorstellen und erhoffe mir, dass ich auf diesem Wege neue Denkanstöße, Hilfestellungen bekommen werde.
Wir haben vor bis Herbst 2012 in Schweden angekommen zu sein, dort zu leben und einen Neuanfang zu schaffen.

Wer bin ich / wer sind wir?
Ich, Elisabet, Mitte 30, verheiratet mit einem sehr lieben Ehemann, wir haben 3 Kinder unter 8 Jahren und leben in einer sehr ländlichen Gegend. Durch fehlende Kinderbetreuung ist es für mich derzeit, aber auch in Zukunft unmöglich, eine Arbeitsstelle zu bekommen (trotz abgeschlossener Studien). Wir haben auch keine Verwandten, die uns unterstützen können.

Wir suchen gleichgesinnte Familien, die sich ebenfalls mitten in diesem Prozess befinden und mit denen wir uns austauschen können, über Planung, Durchführung der Auswanderung, Jobsuche, wie geht's den Kindern dabei, etc.
Wir haben vor allem das Problem, dass niemand hier davon erfahren darf, da sich hier alles herumspricht und mein Mann die größten Schwierigkeiten im Beruf bekommen würde. Außerdem können wir nicht mit viel Verständnis von Freunden und Verwandten erwarten. Und das ist für die Psyche schon schwer auszuhalten. Man kommt sich irgendwie wie ein Verräter vor.

Bitte meldet euch bei mir,
ich würde gerne mit jemanden über PN in Kontakt treten.

Tschüß,
Elisabet


P.S. Ich weiß schon, dass es in S nicht alles besser ist als in D, für uns spielen mehrere Gründe eine wichtige Rolle, nach Schweden ziehen zu wollen, die dort objektiv gesehen, erfüllt werden.


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 Betreff des Beitrags: Re: Neuanfang in Schweden mit Kind u Kegel?
BeitragVerfasst: 12. Oktober 2011 16:31 
Alter Schwede
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Beiträge: 2204
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Hej Elisabet,
deine/eure Situation ist nicht schön, bescheiden trifft es wohl eher, wenn man sowas liest. Traurig, denn ich kann man an viel Unterstützung erinnern, als wir vor 5 Jahren angefangen haben zu planen usw. Man trifft natürlich teilweise auf Unverständniss, aber sowas? Nein, sowas haben wir nicht erlebt.

Wichtig ist, dass ihr euch im klaren werdet, wo ihr eigentlich genau leben wollt hier in Schweden. Es wurde ja oft genug betont, dass es ländlich natürlich schön ist, aber die Jobs liegen halt in den Städten Stockholm, Malmö, Goteborg ect. Dazu kommen dann natürlich die bedeutend höheren Lebenskosten, Miete ect.
Die Kinderbetreuung in Schweden ist gut ausgebaut, man bekommt zeitnah Plätze, aber ob die Kindergärten und Schulen dann auch eine dementsprechende Qualtität haben, dass steht wieder auf einem anderen Blatt.
Zuerst solltet ihr euch wirklich darüber informieren, welche realistischen Jobchancen ihr im Land wirklich habt: Handwerker, Köche., IT-Leute werden immer gesucht, alle anderen können wirklich Probleme bekommen, es sei denn es sind wirklich Spezialisten. Dazu kommt die Sprache, natürlich gibt es kostenlose Sprachkurse in Schweden, aber auch da stimmt die Qualität nicht immer, also sollte Vorarbeit geleistet werden. Mit 3 Kindern werdet ihr beide arbeiten müssen, damit ihr über die Runden kommt, sonst wird es wahrlich eng, auch dies gilt wieder für die Ballungsräume, wie es auf dem Land aussieht...keine Ahnung, kann nur von Stockholm sprechen.

Das wichtigste überhaupt, lasst euch Zeit, niemand hetzt oder jagt euch, gerade mit Kindern sollte man sich Zeit lassen. Wie stehen die überhaupt zu der Geschichte? Sind sie einverstanden? Meine Kinder waren damals 18 Monate und 6 Jahre alt, als wir nach Schweden kamen. Jetzt sind sie fast 6 und 11 Jahre alt, meine Tochter kennt Deutschland, aber nur als Urlaubsland, sie ist in Schweden aufgewachsen und kennt praktisch nichts anderes als dieses Leben hier.
Suche am besten ein wenig im Forum, es wurden viele viele Fragen bereits mehrfach beantwortet. Sollte es tiefergehende Fragen geben, dann kannst du sie gerne jederzeit stellen und bestimmt wird dir geholfen,
Grüsse JANA

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 Betreff des Beitrags: Re: Neuanfang in Schweden mit Kind u Kegel?
BeitragVerfasst: 13. Oktober 2011 03:58 
Stiller Beobachter

Registriert: 13. Oktober 2011 03:54
Beiträge: 1
Hej Elisabeth,

ich kann Jana nur zustimmen. Wichtig!!!! sind Sprachkenntnisse. Mein Mann und ich leben jetzt seit einem Jahr in Schweden, haben beide einen Job. Wir haben VOR unserer Einwanderung schwedisch gelernt. (Und lernen immer noch) Viel Glück!

Hejdå, Angelica


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 Betreff des Beitrags: Re: Neuanfang in Schweden mit Kind u Kegel?
BeitragVerfasst: 13. Oktober 2011 12:01 
Neuling
Neuling

Registriert: 12. Oktober 2011 14:28
Beiträge: 6
Hej Jana och Angelica!

Tack för våra svar.

Danke für eure rasche Antwort. Heute traue ich mich auch, etwas mehr von mir preiszugeben.

Wir wollen beide arbeiten, vor allem, da wir hier ziemliche finanzielle Probleme haben, da nur einer arbeiten kann. Dass die Lebenshaltungskosten in S höher sind, weiß ich, aber auch die Gehälter sind ja vermutlich etwas höher. Daher geh ich davon aus, dass sich das etwa die Waage halten wird.

Für uns kommt eigentlich nur der Großraum Uppsala, Stockholm in Frage, da ich schon in vielen Quellen gelesen habe, dass es am Land wirklich deutlicher ländlicher als in D ist, und die z.T. fehlende Infrastruktur problematisch sein kann. Durch die Stoffwechselerkrankung einer unserer Kinder ist es aber z.B. wichtig, dass wir zumindest potentiell ein Krankenhaus in der Nähe haben. Bitte hier keinen Vortrag übers schwedische Gesundheitssystem - da wo wir wohnen, ist das nächste Krankenhaus, wo auch Kinder behandelt werden, 1 Stunde entfernt. Wennst einen Kindernotfall hast, ist es besser, du kannst selber Erste Hilfe, weil für die Ausdehnung von 100 km gibt es nur einen Notarzt.
Außerdem denken wir an die Jobchancen für uns, die in einer Stadt doch deutlich besser einzuschätzen sind. Wir haben auch die "Landmentalität" einfach satt.
Wir würden uns wünschen in Zukunft zumindest hin und wieder einen Babysitter in Anspruch nehmen zu können (Hier unmöglich, weil hier keine jungen Leute wohnen etc.), dh. die Nähe zu einer Stadt, wo z.B. Studenten etc. sind, ist schon wichtig. Mein Mann und ich waren in den letzten sieben Jahren 1 x 2 Tage alleine weg, bzw. 2-3 Mal i konnten wir am Abend essen gehen, weil Bekannte auf die Kids aufgepasst haben. Das ist halt auf Dauer für eine funktionierende Ehe (wobei wir uns wirklich gut verstehen) zu wenig. Nur zur Erklärung warum städtisch schon wichtig ist.

Wir haben Bekannte in der Gegend Uppsala/Stockholm und hoffen, dass wir dadurch Informationen bekommen, wo Jobs vakant sind. Mein Mann hofft, dass er auf der Uni in Uppsala arbeiten kann, das würde fachlich sehr gut passen. Wir knüpfen gerade Kontakte in diese Richtung. Wir sind in zwei Wochen in Uppsala und "schauen uns mal um". Treffen Leute, die wir kennen, die uns ihre Hilfe angeboten haben, schauen uns 2 Schulen an und haben ein inoffizielles Bewerbungsgespräch an der Uni, wobei wir uns aber glaub ich,f nicht viel erhoffen dürfen. Die Schweden sagen ja nicht Nein, sondern vielleicht. Der Kollege hat gemeint, we can discuss it - was wahrscheinlich heisst - da ist nichts zu machen.

Ich würde gerne im Tourismus arbeiten, da ich BWL studiert habe und neben Englisch auch Französisch fließend spreche und natürlich dann hoffentlich schon gutes Schwedisch. Ich bin sehr kommunikativ und würde gerne z.B. als Fremdenführerin oder für eine Airline oder aber auch in der Gastronomie arbeiten. Mir ist schon klar, dass ich ziemlich weit unten anfangen müsste.

Punkt Schwedisch lernen: Natürlich ist mir das klar, dass die Sprach das Um und auf ist. Ich sitze seit ca. 2 Monaten jeden Tag 2-3 Stunden (wenn die Kids in Schule und Kiga sind und abends) und lerne eifrigst. Ich finde, ich kann für diese kurze Zeit mich schon recht gut verständlich machen und verstehe zumindest Geschriebenes recht gut. Ich hoffe, dass ich bis Dezember ausreichende Kenntnisse habe, um mich zumindest einmal auf Schwedisch so bewerben zu können, dass ich auch ein ev. Jobinterview gut überstehen würde.
Ist es eigentlich sinnvoll eine Schwedisch-Prüfung abzulegen, um seine Kenntnisse bestätigen zu lassen?

Wie schon oben geschrieben, haben wir finanzielle Probleme, da unsere Ausgaben monatlich unsere Einnahmen bei weitem übersteigen. Wir haben vor Jahren einen Kredit aufgenommen für den Hausbau, der auf 2 fixe Gehälter ausgelegt war. Dieser ist in unserer heutigen Situation einfach zu hoch gewesen. Auch haben wir 2 schlimme familiäre Schicksalsschläge hinter uns.

Wir wollen unbedingt unser Haus verkaufen und mit dem Erlös den Kredit tilgen und mit dem Rest in Uppsala (Umgebung) ein kleines Haus kaufen. Das sollte sich laut unserer Rechnung ausgehen.
Die Frage ist nur, wie gestaltet man das zeitlich? Ich kann ja schlecht das Haus verkaufen, wenn ich in S noch keinen Job habe. Ich kann aber auch mich schlecht oben bewerben, um dann z.B. in 2-3 Monaten anfangen zu arbeiten, wenn ich das Haus noch nicht verkauft habe und den Kredit weiterhin tilgen muss. Weil so schnell wird das mit dem Hausverkauf nicht gehen. Außerdem kann ich den Hausverkauf auch noch nicht so richtig publik machen, die Gründe habe ich in meinem ersten Statement eh schon geschildert.
Vielleicht hab ich da einen Denkfehler, aber wie macht man sowas richtig? Hat da jemand Erfahrungen?

Unsere Kids sind übrigens dem Ganzen recht aufgeschlossen und bestellen jetzt bei jedem Essen ein Bulle med skinka (ja, ich weiß komische Kombination Milchbrötchen mit Schinken). posting.php?mode=reply&f=8&t=24009# Ich glaube, die würden gut klarkommen. Vor allem die Aussicht auf Schule mit Essen und weniger Hausübungen gefällt ihnen. In den Urlauben in S hat es ihnen immer gut gefallen, vor allem weil sie Schnee lieben und ihnen das Essen schmeckt. Die Erkrankung, (Zöliakie), die meine Tochter hat, ist in Schweden sehr häufig und wie wir auf unseren Reisen erleben durften, ist es dort überhaupt kein Problem damit zu leben. Sie hat es genossen, endlich mal was "Gscheites" essen zu können.

Ich bin für jeden Denkanstoß dankbar, der uns weiterbringt. Bitte uns nicht zu sehr niedermachen, wir sind emotional eh schon ziemlich am Sand und müssen unbedingt etwas verändern.

Liebe Grüße an alle Mitleser,
Elisabet


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 Betreff des Beitrags: Re: Neuanfang in Schweden mit Kind u Kegel?
BeitragVerfasst: 13. Oktober 2011 12:48 
Alter Schwede
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Hej Elisabeta,
nein, die Gehälter sind im Vergleich zu Deutschland bedeutend geringer, mein Mann verdient für schwedische Verhältnisse sehr gut, aber im Vergleich zu Deutschland wenig für seine derzeitige Position. Trotzdem sind die Gehälter im Grossraum Stockholm über Landesniveau. Die Gehälter sind einfach daraus ausgelegt, dass beide arbeiten und mind.2 gehälter vorhanden sind, bei uns sind es 2.5 gehälter.
Wir haben ebenfalls ein behindertes Kind, leben seit 4 Jahren mit dem schwedischen Gesundheitssystem, in unserer Stadt hat es sich aktuell gebessert, aber vorher wurde ich auch mit diesem Kind im VC telefonisch abgewimmelt, traurige Wahrheit. Allerdings kann ich über unser behandeltes Krankenhaus nur postives berichten, das Karolinska in Huddinge ist top und wir bekommen die Termine in der Neurologie zeitnah. Nur das Rezepterneuern ist manchmal recht nervendaufreibend und klappt nicht immer, aber ich lasse neuerdings alle über Internet und Järna-VC laufen, da geht es schneller und reibungsloser.

Ich lese zwischen deinen Zeilen, nicht böse sein, sehr viel Verklärung des wahren Schwedens, aber so haben viele von uns anfangs gedacht, sind aber schnell in der Realität gelandet.
Einen Babysitter können mein Mann und ich uns bis heute nicht leisten, was aber auch durch die besondere Situation unseres Sohnes kommt, hätten wir nicht meine Schwester in der Nähe, würden wir nicht wegkommen, abends zusammen essen, dass waren wir vor Jahren, ab und an können wir uns mal einen 4h-Trip nach Stockholm, aber selbst das mit schlechtem Gewissen. Aber ich drücke euch die Daumen, dass die Wünsche in Erfüllung gehen.
Nun, der Hausverkauf...irgendwann wird es sowieso rauskommen, dass ihr nach Schweden wollt und realistisch wäre, wenn dein Mann vor der Familie nach Schweden geht und alles regelt. Dazu sollte aber zumindest das Haus schon verkauft sein, dass ihr Eigenkapital für das neue Haus habt, aktuell für Ausländer liegt es wohl bei ca. 25% des Kaufpreises und die Hauspreise im Speckgürtel Stockholm sind utopisch hoch, hier in Järna ist nichts unter 2 Millionen Kronen zu bekommen.
Hier wird auch niemand niedergemacht, aber man schreibt die Wahrheit, auch wenn sie manchmal weh tut, aber die musste bisher jeden schlucken, auch wenn es nicht einfach war.
Ich habe vor 5 Jahren extrem viel Unterstützung in diesem Forum erfahren, aber eben auch die Wahrheit. Die Realität habe ich allerdings erst im Land gelernt. Weniger Hausaufgaben sind klasse, aber bringt es den Kindern auch was?? Selbst die Schweden an sich schimpfen mittlerweile offen über das Schulsystem.

Eine schwierige Situation für euch, aber ihr müsst euch im klaren sein, ob ihr dies alles wollt oder vielleicht erstmal innerhalb von D. umzieht, dass kann manchmal eine bessere Lösung sein als ein kompletter Landeswechsel.

Grüsse JANA

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 Betreff des Beitrags: Re: Neuanfang in Schweden mit Kind u Kegel?
BeitragVerfasst: 13. Oktober 2011 17:08 
Neuling
Neuling

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Beiträge: 6
Liebe Jana!

Wieso bist du/ihr nach Schweden gegangen? Welche Gründe haben euch dazu bewegt?
Wurden denn viele deiner Erwartungen nicht erfüllt? Welche schon, welche nicht?
Ist es wirklich nicht gut in Schweden zu leben, wie ich aus deinem Text herauslese (Gesundheitssystem, Schulen, Hauspreise, schlechte Gehälter)? Also doch alles besser in D? Warum leben dann viele D in S?

Wie seid ihr zum ersten Job gekommen, bzw. was arbeitet ihr jetzt?

Wir hätten 2 Mio Kronen zur Verfügung für ein Haus. Das heißt wir würden keinen Kredit mehr aufnehmen. Dieser finanzielle Ballast würde wegfallen. Ein Haus zu mieten ist ws. utopisch, oder?

Das mit den Hausaufgaben habe ich aus Kindersicht gemeint. Die verstehen das besser, als wenn ich ihnen sage, dass die Arbeitswelt für uns vielleicht Perspektiven eröffnet. Ich versuche ihnen damit nur etwas Abstraktes näher zu bringen. Ich schätze mal wie überall auf der Welt gibt es gute und schlechte Schulen in S.

Ein Umzug innerhalb Ö übrigens, haben wir schon oft überlegt, für 200.000 Euro kriegt man in Ö aber leider nichts mehr, dass in der Nähe einer Stadt ist, wo es auch Jobperspektiven gibt. Hatten auch Vorstellungsgespräche etc., leider war aber nie das "Gesamtpaket" so, dass es für uns als Familie eine Verbesserung gebracht hätte. Es ist auch viel Abenteuerlust dabei, den Schritt in ein fremdes Land zu wagen. Natürlich soll es nicht auf Kosten der Kinder gehen, oder uns in den Ruin treiben. Ich versuche wirklich mich möglichst gut darauf vorzubereiten, auch mit Hilfe dieses Forums.

Wir haben übrigens auch schon vor ein paar Monaten mit dem Raphaelswerk Kontakt aufgenommen, die beraten Auswanderungswillige. Die Dame hat uns damals überzeugt, dass wir an unserer jetzigen Situation unbedingt etwas ändern müssen, egal in welche Richtung es geht, weil wir hier beide einfach ziemlich unglücklich sind. Geht es den Eltern gut, geht es den Kindern gut, hat sie damals gesagt. Und ich glaub, da liegt ein bisschen Wahrheit drinnen.

Wir mögen bisher das, was wir an Schweden kennen, obwohl das noch nicht so viel ist. Und das es auch dort nichts geschenkt gibt, ist klar. Ich glaub, es gilt herauszufinden, ob wir mit den Widrigkeiten, die es in Schweden gibt, zurechtkommen oder nicht.

Was hat sich für deine Familie konkret verbessert? Was verschlechtert? Würdest du noch mal nach S gehen?

Vielen Dank für die Zeit, die du dir für meine Postings nimmst.
Liebe Grüße
Elisabet


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 Betreff des Beitrags: Re: Neuanfang in Schweden mit Kind u Kegel?
BeitragVerfasst: 13. Oktober 2011 17:54 
Alter Schwede
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Hej Elisabeta,
bitte verstehe mich nicht falsch, ich habe nicht geschrieben, dass nicht alles gut in Schweden ist, aber es aber auch nicht alles besser.
Wir sind damals aus verschiedenen Gründen gegangen, nicht aus Frust oder ähnlichem, wir wollten mehr Familienleben haben, was in D. mit einem Partner in der Gastronomie kaum möglich ist, aber auch hier ist es nicht immer einfach, aber immer noch besser. Dazu kam unser behinderter Sohn, weil die Behindertenpolitik in S. doch anders, stellenweise bedeutend besser ist als in D. und auch die Akzeptanz in der Gesellschaft ist besser, obwohl auch dieses gerade am kippen ist, zumindest hier in Stockholm ist es anders geworden.
Unsere Erwartungen wurden erfüllt, aber nur deswegen, weil wir keine grossartigen Erwartungen hatten, nicht lange zumindest. Wir wollten nur in Ruhe leben und ein Familienleben haben, dass haben wir auch.
Alles andere haben wir uns, so wieviele andere auch, hart erarbeitet und kämpfen täglich drum.

Der 1. Job kam schnell, sehr schnell sogar, wenn ich mich recht erinnere, knapp 4 Wochen nach den 1. reelen Gesprächen, hat mein Mann seinen 1. schwedischen Arbeitsvertrag unterschrieben. Ich arbeite seit September 2007 als Persönliche Assistentin für meinen Sohn. Mein Mann ist aus der damaligen Firma raus, arbeitet mittlerweile in gehobener Position, für ca. 50% von dem Gehalt, welches er in D. dafür bekommen würde. Da wir aber besagte 2,5 Gehälter haben, ich auch überdurchschnittliche verdiene, für eine Persönliche Assistentin, können wir uns einen gewissen Lebensstil leisten und geniessen es auch.
Warum soviele Deutsche in Schweden leben? Nun gib die Frage ins Forum weiter, einige sind klassisch ausgewandert, andere wurden durch den Job nach Schweden versetzt und sind hängen geblieben, wieder andere geniessen den Ruhestand hier und andere durch die Liebe zu einem schwedischen Partner. Aber man darf nicht vergessen, dass viele auch wieder nach D. zurückkehren und mit ihrer Entscheidung überglücklich sind und es genauso wenig bereuen wie damals den Schritt nach Schweden.

Das schul-und Gesundheitssystem ist ein Reizthema, weil die Sicht immer eine andere ist, je nachdem welche Erfahrungen man gemacht hat. Bis vor einiger Zeit wurde man in Järna tatsächlich am Telefon des VC abgewimmelt, wenn man wegen eines Kindes mit Fieber angerufen hat, man solle dem Kind Alvedon geben und dann in 2 Tagen nochmal anrufen. Es war Standard, so hat man meist gesagt, das Kind hat bereits 2 Tage Fieber, dann hat man sofort einen Termin bekommen. Mittlerweile ist es nicht mehr so, aber die Erinnerungen sind frisch. Ich kann mich dagegen an Kinderärzte in D. erinnern, wo man einen Termin am gleichen Tag bekommen hat, spätestens am nächsten Morgen.

Der Mietmarkt in Stockholm ist hoffnunglos überlastet, man kann Glück haben und ein Haus finden, welches vermietet wird, aber eher selten langfristig, sondern mittelfristig, weil die Familie ins Ausland geht. Wohnungen sieht es noch schlimmer aus, teuer und schwer zubekommen, vorallem die begehrten Langzeitverträge. Die Kommunen haben teilweise ewig lange Wartelisten für billige kommunale Wohnungen. Ein Sechser im Lotto ist wahrscheinlicher in Stockholm.

"Geht es den Eltern gut, geht es den Kindern gut"...mmmhhh.. ich weiss nicht, ob man sowas so allgemein sagen kann. Ich würde eine solch weitgreifende Entscheidung nicht zu Ungunsten der Kinder austragen, denn auch sie sind betroffen. Sie müssen eine neue Sprache lernen, sie müssen ihre Freunde verlassen und sie müssen an eine vollkommen andere Mentalität gewöhnen. Kinder, auch schwedische Kinder, können sehr sehr grausam sein und wenn man die Sprache nicht versteht und sich nicht wehren kann, dann wird aus Lust schnell Frust und dann sind die Kinder eben nicht mehr glücklich. Auch dies müssen Kinder wissen und sich darauf vorbereiten können. Natürlic gibt es Vorbereitungsklassen für die Kinder, wo sie die Sprache lernen können, aber es wird schwer werden und dies sollten sie wissen. Nicht böse sein, wenn ich schonungslos offen bin, hat nichts mit Frust zu tun, wir sind glücklich hier und JA wir würden wieder nach Schweden gehen, aber nur deswegen, weil wir einfach so verflixt viel Glück hatten und Unterstützung, zudem eine geöffnete Tür nach Deutschland.

" Ich glaub, es gilt herauszufinden, ob wir mit den Widrigkeiten, die es in Schweden gibt, zurechtkommen oder nicht" siehe meinen Absatz zu den Kindern, mit dem Beispiel, dass die Kinder komplett integriert sind, glücklich in Schule und Freundeskreis, aber ihr, als Eltern, Paar und Arbeitnehmer, euren Platz nicht findet und zurück nach Ö. geht. Dann werden die Kids ein weiteres mal aus allem liebgewonnenen rausgerissen und müssen bei Null anfangen. Schäden an der Seele dürften vorprogrammiert sein. Ich versuche es aus der Sicht meiner Kinder, gerade meiner Tochter zu sehen, die nichts über das Leben in D. weiss, und die ihr bekanntes und vertrautes Leben in Schweden aufgeben müsste. Sie würde es nicht verkraften.

So, ich muss mal wieder in den Alltag abtauchen.
Lasst euch meine Worte mal durch den Kopf gehen.

Grüsse JANA

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 Betreff des Beitrags: Re: Neuanfang in Schweden mit Kind u Kegel?
BeitragVerfasst: 13. Oktober 2011 18:26 
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Registriert: 30. September 2011 17:14
Beiträge: 26
hej Elisabet

Jana hat ja schon ausführliche und sehr gute (wie ich finde) Tipps und Überlegungen geschrieben, denen ich mich anschließen kann.

Vielleicht könnte es hilfreich sein, in diesem sehr guten Link zu stöbern:

http://inschweden.se/

ferner die Arbeitsvermittlung/Pool für Jobsuche (auch auf Englisch umschaltbar):

http://www.arbetsformedlingen.se/platsbanken

Eindrücke und Übersicht über alle Immobilien und deren Preise in Schweden kannst du hier sammeln:

http://www.hemnet.se/


Ich bin sicher, wenn du Fragen oder Übrsetzungswünsche hast, helfen dir alle gerne!!

Ich wünsche euch viel Kraft und Mut!!

(Bei mir ist alles umgekehrt, mich hat die Liebe nach D geführt ;) )

hälsningar, Synne


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 Betreff des Beitrags: Re: Neuanfang in Schweden mit Kind u Kegel?
BeitragVerfasst: 13. Oktober 2011 20:43 
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Beiträge: 3154
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Hej,

ich will schon den ganzen Tag schreiben, schaffs aber nie, wegen der Arbeit und der Kinder.
Erst mal: Jana hat schon viele wichtige Dinge angesprochen und vieles davon stimmt und würde ich unterschreiben.

Aber mal ganz kurz :smt064 Was ist denn mit Dir los Jana? Du hast im Grunde recht, aber eigentlich klingt das doch alles recht vernünftig und überlegt. Auch der Zeitrahmen stimmt. Wir hatten schon andere hier :) Und Ihr hattet damals, wie wir auch, ebenso Euer Bullerbü Bild im Kopf, oder? Trotzdem hast Du natürlich recht wenn Du all die Dinge ansprichst und sagst wie es hier eben so ist. :) Klingst nur gerade weniger positiv als sonst, was los bei Euch? Sollte vielleicht ne PN schreiben...

Also, wir sind vor 4 Jahren her. Mit einem Job. Und damals 2 Kindern. In der Zwischenzeit haben wir viel schwedisch gelernt, ich habe mittlerweile 3 Arbeitgeber und nun seit einem Jahr auch 3 Kinder. Ich würde sagen, wir sind integriert und haben so von fast allem was erlebt, was man so tagtäglich eben braucht und macht.
Kindergarten, Schule, Krankheit, Arbeit, Stellenwechsel... das ûbliche :)
Ihr plant ja schon zu zweit zu arbeiten, was es Euch wirklich leichter macht. Denn die Gehälter sind hier tatsächlich meist niedriger. Wobei das auch stark von der Branche abhängt. Handwerker bekommen recht gut Gehalt. Lehrer eher schlecht. Ich bekomme ähnlich wie damals in Deutschland, was man aber nicht vergleichen kann... ich arbeite berufsfremd. Und eben an verschiedenen Stellen.
Was macht Dein Mann? Vielleicht gibt es da ja interessante Stellen? Er programmiert nicht zufällig? Je nach Branche könnte ich Euch noch das Västmanland, also Västerås ans Herz legen. Das ist recht nah noch an Uppsala und Stockholm, liegt aber eben nicht mehr im Speckgürtel. Und es gibt viele Arbeitgeber. Hängt natürlich wirklich von der Branche ab. Man wohnt recht ländlich, ist aber doch nah an der Stadt, mit Krankenhaus und so.
Vom Gesundheitssystem bin ich echt sehr enttäuscht und ich würde manches dafür geben, dass wir hier mal einen guten Arzt haben. Sicher gibt es die. Ich habe den leider noch nicht getroffen. Das fand ich in Deutschland leichter und dort war ich gar nicht so wählerisch. Aber hier wurde ich bisher nur mässig bis gar nicht beraten. Zum Glück haben wir auch nie was ernstes gehabt. ABer es war teilweise sogar recht gefühlskalt... Naja, ist Geschmackssache und bisher möchte ich deswegen auch nicht weg.
Schule: Sie hat Vor- und Nachteile. Obwohl ich echt unsicher und besorgt bin, dass meine Kinder am Ende eine schlechtere Ausbildung haben, bin ich doch froh, dass sie erst mal hier zur Schule gehen. Vom Vergleich bei Freunden in Deutschland sehe ich, dass es hier deutlich leichter ist. Also, entspannter. Weniger Hausaufgaben sind halt schon nett, wenn man dann nicht jeden Mittag Krieg daheim hat. Wie gesagt, ich bin auch besorgt, dass es dann am Ende nicht reicht. Aber da weiss ich nicht ob da nur die Deutsche rausspricht, die es eben nicht anders kennt. Oder ob das objektiv wirklich schlechter ist. Manches ist hier wirklich nicht so gut. Gerade, dass die Kinder so wenig gefordert werden. Körperliche Teilnahme ist schon duktig. Naja, wir werden es sehen und wir versuchen eben viel daheim auszugleichen und zu fördern/fordern. Bisher sehe ich aber, dass es Spass macht und das Lernen daher auch noch spielerisch und leicht funktioniert. Das ist gut.

Babysitter: Gibt es. Wir haben einen und das ging über den Kindergarten. In der Zwischenzeit hätte ich noch 3 weitere haben können. Und es gibt sowas wie Kleinanzeigen, wo man das suchen kann. grannar.se
Die sind recht teuer, meist jedenfalls. Und da kann man dann nicht soooo viel machen. Aber ab und an mal abends zu zweit aus gehen, das geht schon noch. Wir haben recht häufig Personalfeste, und da mein Mann und ich den gleichen Arbeitgeber haben, bietet sich das auch immer an um mal rauszukommen. Ende des Monats machen wir für die Kollegen ein Oktoberfest. Wir haben schon fleissig eingekauft und freuen uns alle drauf.

Mehr fällt mir nicht ein, war ja auch schon ein Roman :)

Bis dann und liebe Grüsse
Wiebke


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 Betreff des Beitrags: Re: Neuanfang in Schweden mit Kind u Kegel?
BeitragVerfasst: 14. Oktober 2011 07:22 
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Ich möchte mich entschuldigen, wenn ich mich allzu negativ angehört habe :oops: .
Elisbeta, ich wünsche Dir und Deiner Familie viel Glück bei den Planungen und der Ausführung eurer Auswanderung, es wird schon alles schief gehen:-)

Grüsse JANA

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 Betreff des Beitrags: Re: Neuanfang in Schweden mit Kind u Kegel?
BeitragVerfasst: 14. Oktober 2011 08:50 
Hej Lisa

um es kurz zu machen : Wenn Ihr denkt daß in Schweden alles besser wird , dann vergeßt
es gnaz schnell ...dort gibt es eine extrem große Jugendarbeiotslosigkeit , das soziale Netz
für Einwanderer gibt es praktisch nicht , wenn Ihr nicht für mind 1 Jahr finanziell unabhängig
seit ( inkl private KV ) dann geht das Ganze in die Hose !

Sicherlich ist Schweden schön , aber es ist nicht das Paradies , das wird ganz schnell sichtbar wenn Ihr keine finanziellen Mittel mehr habt , mit dem deutschen Sozialstaat ist es nicht zu vergleichen und Ihr seit in Schweden eben nur Ausländer die dann pleite sind ....und dann kommt ganz schnell der Satz ...dann geht doch zurück nach Deutschland !

Ich will Euch Euren Traum nicht vermiesen , aber ohne Finanzmittel für ein Jahr solltet Ihr das vergessen ( schreibst ja selbst daß es finanzielle Schweierigkeiten in D gibt ) und wenn Ihr unbedingt nach Schweden geht , dann spart Euer Geld beim Immokauf und nehmt erst was günstiges , einfaches , testet das Leben in Schweden und wenn es nach 3 -4 Jahren immer noch paßt dann könnt Ihr weiterplanen .

Kurz gesagt ...... Hals über Kopf bringt nichts ,

und ganz wichtig - Finger weg von Deutschen Immo-Maklern in Schweden ! - nehmt einen
zugelassenen schwedischen Makler / Bank !

:schwedentor2:


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 Betreff des Beitrags: Re: Neuanfang in Schweden mit Kind u Kegel?
BeitragVerfasst: 14. Oktober 2011 09:22 
Alter Schwede
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welch ein Schmarrn, JMS, welch ein Schmarrn!! Wir hatten überhaupt kein finanzielles Polster, erst recht nicht für ein Jahr. Wir hatten einen Job, dazu mies bezahlt, aber wir sind immer noch hier!! Wir hatten auch keine private KV, erzähl doch den Leuten keinen Blödfug!! Mitterweile wohnen wir ein Jahr im eigenen Haus, leben gut und zufrieden, haben beide super Jobs und können uns nicht beschweren. Im Gegenteil!!
Mit 2 Jobs, denn beide wollen arbeiten, und Kindergeld kommt man über die Runden, man lebt auch recht gut damit, ausser man stellt ungewöhnlich hohe Ansprüche. Sobald man in Schweden ist, eine PN hat und bei der F-Kassan registriert ist bzw. auch ohne die Registierung kann man zum Arzt gehen, auch zum Zahnarzt, man muss es halt nur selber zahlen, bekommt alle Vergünstigungen, die alle mit PN bekommen.
Zudem heisst die Threaderöffnerin nicht Lisa, sondern Elisbeta. Sie wollen das Haus verkaufen und mit dem Rest, nach dem sie den Kredit getilgt haben, ein Haus in Schweden kaufen, dafür müssen sie sowieso in Schweden sein.

Du hast wirklich schon extrem viel Blödfug geschrieben, sorry wenn ich es so extrem ausdrücke, aber dies schafft wirklich einen neuen Höhepunkt.

JANA

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 Betreff des Beitrags: Re: Neuanfang in Schweden mit Kind u Kegel?
BeitragVerfasst: 14. Oktober 2011 13:00 
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hej

Jana, ich stimme dir zu...

Elisabet und ihre Familie haben außerdem nicht vor, "Hals über Kopf" etwas zu machen, das kann man aus ihren posts ja wohl herauslesen.
Ich habe den Eindruck, dass sie sehr umsichtig überlegen und sie brauchen sicher nicht solche dummen "Ratschläge".

Elisabet, was mir noch einfällt: wenn man in Ruhe vor Ort ein Haus suchen möchte, kann man für die erste Zeit in Schweden auch erst einmal eine stuga mieten, die sonst an Feriengäste vermietet werden. Viele vermieten auch gerne für mehrere Monate oder "året runt", oft zu günstigen Sonderkonditionen.

hälsning, Synne


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 Betreff des Beitrags: Re: Neuanfang in Schweden mit Kind u Kegel?
BeitragVerfasst: 15. Oktober 2011 13:11 
Hej ..na Ihr müßt das wissen

aber ohne Job und ohne PN und noch dazu mit Kind und Kegel ist das ein
Risiko . Wie Ihr so schön schreibt ... Zahnarzt muß man selber zahlen ..na klar
kostet ja auch nur ein Paar Öre ... und dann den Tip : dann nehmt eine Ferienstuga
die bekommt man für wenig Geld ( na ja die Woche so um 50 - 100 Euro evtl mehr ) je
nach Lage und Zeit ....

Tatsache ist ohne Sprache , ohne festen Job und ohne ausreiched finanzielle Mittel
geht das in die Hose .... ist nunmal ne Tatsache .... und wenn es dazu Südschweden
sein soll dann wird auch das eigene Haus richtig teuer ...

Vergleicht einfach bei Blocket die Immo-Preise für Häuser , Wohnungen in ganz Schweden
und wenn Ihr Euer Traumhaus nicht bar zahlen könnt und dazu noch einen Kredit braucht
dann kommt Ihr ganz schnell in den selben Teufelskreis wie in D ....

hier mal ein link zu Immobilen in ganz Schweden , damit Ihr ne Ahnung habt was das in welchen Landsteil kostet . Interessant ist dabei je weiter nördlich dessto günstiger ...

http://www.blocket.se/hela_sverige?q=&cg=3000&w=3&ca=2&l=0&md=th

nicht zu vergessen die Nebenkosten ... zwar immer noch billiger als in D aber das geht auch ins Geld .

Der Verdienst ist in S auch nicht höher , wer das behauptet lebt in einer Scheinwelt .


Will Euch Euren Traum nicht vermiesen nur Euch ein weinig nachdenklicher machen


erst gut Informieren , dann Kassensturz und die Absicherung überdenken ,
wichtig ist die Sprache ( ohne die geht fast nichts )

und viel Glück

:schwedentor2:


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 Betreff des Beitrags: Re: Neuanfang in Schweden mit Kind u Kegel?
BeitragVerfasst: 15. Oktober 2011 13:47 
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Registriert: 30. September 2011 17:14
Beiträge: 26
>>erst gut Informieren , dann Kassensturz und die Absicherung überdenken ,
wichtig ist die Sprache ( ohne die geht fast nichts )
<<


genau das haben sie ja vor,--oder kannst du nicht lesen?


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 Betreff des Beitrags: Re: Neuanfang in Schweden mit Kind u Kegel?
BeitragVerfasst: 15. Oktober 2011 13:56 
Neuling
Neuling

Registriert: 12. Oktober 2011 14:28
Beiträge: 6
Hallo Wiebke, Jana, Synne, Jörg-Michael und alle anderen, die mitlesen!

So, also jetzt weiß ich warum ich bis jetzt nicht in Foren aktiv war...
Wenn man meine Beiträge genau lesen würde, dann würden manche Antworten doch ein bisschen anders ausfallen.

Also für alle nochmals kurzgefasst:

Punkt 1) Sprache lernen: Das tun wir beide, sowohl mein Mann als auch ich. Ich bin extrem dahinter und wie ich schon geschrieben habe, lerne ich ehrlicherweise täglich 2 Stunden mindestens. Mein Mann ist z.B. dieses Wochenende extra 200 km weit zu einem Intensivsprachkurs gefahren. Also ich glaube, dass ich innerhalb eines Jahres doch recht ordentlich Schwedisch sprechen werde. Mein Mann hat übrigens auch als Kind mit seinen Eltern im Ausland gelebt und weiß, wie wichtig die Sprache ist. Auch ich habe schon 1 Jahr als Jugendliche im Ausland gelebt und innerhalb von 3 Monaten die Sprache akzentfrei und fasst fließend gelernt. Ich mache mir dahingehend nicht allzu große Sorgen.

Punkt 2) Wir wollen beide arbeiten, das ist ja auch einer der Gründe für den Umzug. Weil wie ich hier schon geschrieben habe, liegt es an der fehlenden Kinderbetreuung, dass ich nicht voll arbeiten kann. Das ist auch der Grund für den finanziell angespannten Alltag. Wir sind nämlich sonst extrem sparsam.

Punkt 3) Hauskauf. Wie ich ja schon schrieb, haben wir ca. 2 Mio Kronen nach Verkauf unseres Hauses hier zur Verfügung, womit ich laut Freunden in Stockholm und Uppsala doch etwas finden sollte, eher nicht in der Stadt sondern außerhalb. Dh. wir werden unter keinen Umständen wieder einen Kredit aufnehmen, sondern im Falle des Falles, unsere Ansprüche an ein Haus herunterschrauben müssen.
Natürlich ist uns klar, dass deutsche Makler nicht den besten Ruf haben - unsere schwedischen Freunde haben uns zugesichert, dass sie uns bei der Haussuche behilflich sein werden. Sie können uns ev. auch eine kurzfristige Zwischenlösung organisieren. Danke für den Tipp mit dem Ferienhaus.

Punkt 4) Arbeitssuche: Vor allem mein Mann hat in Schweden Arbeitskontakte, die ihm zumindest helfen können, herauszufinden, wo jemand gebraucht wird. Wir haben mit seinem potentiellen Chef in 2 Wochen in Schweden einen Termin. Wir haben uns auch erkundigt, mein Mann würde oben zumindest in diesem Job genauso viel verdienen bzw. so gar noch etwas mehr wie hier, bei besseren Arbeitsbedingungen. Die Frage ist eben nur, ob da in geraumer Zeit etwas frei wird. Das wäre halt unser Traumjob.

Punkt 5) Ich bin nicht wählerisch mit der Arbeit, ich habe 2 abgeschlossene Studien aber nur Erfahrungen im Lehrberuf, nicht in der Privatwirtschaft. Ich würde gerne in der Tourismusbranche Fuß fassen, ev. durch Deutsche, die dort tätig sind und deutschsprachige Mitarbeiter suchen. Aber natürlich kommen auch alle anderen Jobs in Frage, da ich wie unter Punkt 1 geschrieben, schon sehr motiviert an das Sprachenlernen herangehe.

Punkt 6) Gesundheitssystem: Klar, ist das nicht wie in D oder Ö. Es wird aber nicht so gravierend anders sein als hier, wo wir wohnen. Wir wohnen nämlich in einer sehr benachteiligten Region, mit aussterbender Infrastruktur und sehr schlechter Arztversorgung. Also nichts Neues für uns. Für uns wäre als zumindest ein Krankenhaus, dass im echten Akutfall vor Ort ist, schon eine wahnsinnige Verbesserung, auch wenn man dort in allen anderen Fällen einen Tag warten muss. Der Kinderarzt ist auch eine halbe Stunde entfernt, und auch da bin ich es gewöhnt, dass die Krankenschwester am Telefon eine Ferndiagnose stellt. Da muss das Kind schon bewusstlos sein quasi, für einen Akuttermin. Im Unterschied zu den österreichischen Krankenschwestern sind die schwedischen ja glaub ich sogar akademisch ausgebildet.
Wir sind übrigens auch hier schon zumindest was die Zähne betrifft, bei einem privaten Zahnarzt und zahlen das alles aus eigener Tasche. Wir möchten auch wenn wir in Schweden leben, bei Besuchen in Ö auch einen Abstecher zu unserem Zahnarzt machen. Meine Tochter braucht durch ihre Erkrankung nämlich eine Spezialisten auf diesem Gebiet.
Also auch da ändert es sich nicht.

Vielleicht kann mir ja jemand eine zuverlässige Information geben, wie viel eine private Krankenversicherung, die in Schweden abgeschlossen wird, kosten würde? Nur um einmal einen Eindruck zu gewinnen.

Interessant wäre es für uns zu wissen, wie gut ihr konkret die Sprache konntet, als ihr euch um den ersten Job beworben habt (den ihr dann auch gekriegt habt).
Oder auch wie ihr Kontakte zu Arbeitgebern geknüpft habt. Wie hoch sind die Nebenkosten, bei einem Durchschnittshaus? Es wird vorwiegend mit Öl geheizt, oder? Das kann ins Geld gehen, schätze ich mal. Außerdem ist die Heizsaison natürlich länger. Ebenso tanken ist doch deutlich teurer als hier. Welche Abgaben verlangen in etwa die Gemeinden (wird ws. nicht überall gleich sein)? Sind Versicherung für Haus/Auto ähnlich teuer wie hier? Ich wäre dankbar für solche Infos, um mir ausrechnen zu können, wie viel ich mindestens verdienen müsste, um gut über die Runden zu kommen.

Uns ist bei all den Überlegungen auch noch die Idee gekommen, dass mein Mann statt den Job hier ganz offiziell zu kündigen, wenn er eine Stelle in Schweden gefunden hat, doch vielleicht eine Berufskarenz in Anspruch nimmt, ich weiß nicht, ob ihr sowas in D auch habt. Aber somit könnte er im Notfall nach 1 Jahr seinen alten Job wieder zurückhaben.

So, ich würde mich wirklich über qualifizierte Kommentare freuen. Der Tipp mit Västeras z.B., den finde ich nicht schlecht. Auf jeden Fall eine Überlegung wert. Es ist immer gut zu wissen, ob man etwas vergessen hat zu bedenken und vielleicht hat ja jemand Tipps, um allzugroße Enttäuschungen zu vermeiden.

Vielen Dank an die Damen hier im Forum, die mir bis jetzt recht interessante Antworten geschickt haben!
Liebe Grüße, Elisabeta


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 Betreff des Beitrags: Re: Neuanfang in Schweden mit Kind u Kegel?
BeitragVerfasst: 15. Oktober 2011 14:26 
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hej

ich persönlich habe den Eindruck, dass ihr den Umzug gut plant und alles realistisch betrachtet. Lasst euch nicht von unqualifizierten Beiträgen aus dem Konzept bringen, geht euren Weg!

Was dieser user oben von den Ferienhäusern schreibt bezüglich des Mietpreises ist falsch. Wir haben selber schon monatelang in gemieteten Sommerhäusern gewohnt, zu einem vorher ausgehandelten guten Preis. Die meisten Besitzer sind nämlich sehr froh, wenn sie einen und denselben Mieter für längere Zeit im Haus haben. Und erst recht außerhalb der Sommersaison. (Ich rate euch: nicht im Juli/August umziehen!! da ist ganz Schweden in Urlaub,inkl. Handwerker und eine Hausmiete wäre zu teuer)
Bei Bedarf helfe ich euch gerne wenns um schwedische emails oder kleine Übersetzungen/Kontakte geht, ich bin zweisprachig aufgewachsen.
Wenn du zur Übung der Sprache einen email-Austausch in Erwägung ziehst, kannst du mir gerne eine PN schicken ;)

Lasst euch nichts mies machen!

mvh, Synne


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 Betreff des Beitrags: Re: Neuanfang in Schweden mit Kind u Kegel?
BeitragVerfasst: 15. Oktober 2011 19:04 
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Beiträge: 3154
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Hallo Elisabeta,

nicht aufregen :) :smt064 Alles ganz lagom :)
Ich verstehe, dass Dich das nervt, aber so ist das eben in fast alle Foren. Beachte die nicht, die Dich stören. Zu Jana kann ich nur sagen (und hatte ich ja schon), dass sie eigentlich immer super schreibt. Sie hat realistisch geschrieben, was hier so Sache ist. Dass es etwas negativer klang als sonst, tut Ihr ja auch leid. Jeder hat mal schlechte Tage :) Kann mir auch passieren, und ist es auch schon. Da hat mich dann Jana umgekehrt zurückgepfiffen. So machen wir das hier :)
Und manche muss man einfach nicht ernst nehmen. Wie im echten Leben auch.
Zu Euren Plänen: Wie Synne schon schreibt, das klingt doch alles sehr überlegt.
Ehrlich: Ich war nicht so gut vorbereitet... Dabei haben wir uns auch ein Jahr Zeit gelassen, bzw. es wurde halt ein Jahr von dem ersten Bewerbungsgespräch, bis wir dann da waren. Bei der gleichen Firma. Mein Mann hatte sich damals nur dort beworben und das klappte, auch wenn es dauerte. Lag aber daran, dass wir uns gegenseitig beschnuppern wollten und das ja mit den Reisen einfach nicht so spontan geht. Wir konnten damals schwedisch, aber nicht wirklich ernstzunehmend. Damals dachten wir gross wieviel wir könnten. Bis wir im Lande waren... Tourismusschwedisch, sag ich immer. Jag skulle villja ha en kanelbulle, tack. :) Es reichte für den Anfang. Dann haben wir recht intensiv hier gelernt. In SFI Kursen und weiter. Auf der Arbeit lief es zu Anfang meist auf Englisch, für meinen Mann. Bis er etwas mehr konnte, seitdem nur noch schwedisch, ausser bei Terminen mit Kunden. Da ist dann wieder Englisch angesagt, oder gar Deutsch.
Für mich war es wegen der Sprache schwerer. Daher konnte ich nicht in meinen Beruf rein. Ich hab mich so durchgeschlagen, bei verschiedenen Stellen. Angefangen hab ich aber als Lehrerin für Deutsch, an der VHS und beim Muttersprachenunterricht. Und nun hab ich drei Arbeitgeber und bin recht zufrieden. Mal sehen was mein Chef nächste Woche sagt... da haben wir utvecklingssamtal, also Entwicklungsgespräch.
Ich denke, dass Ihr gute Chancen habt. Wobei, ich hab immer noch nicht raus, was Ihr eigentlich macht. Ob es daran liegt, dass ich unordentlich gelesen habe, oder ob Du noch nicht die Berufe genannt hast, weiss ich nicht...
Wär aber schön, wenn Du erhalten bleibst im Forum und ab und an berichstest wie es läuft. Und der ein oder andere hilfreiche Tipp wird sich sicher auch finden hier.

Liebe Grüsse
Wiebke


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 Betreff des Beitrags: Re: Neuanfang in Schweden mit Kind u Kegel?
BeitragVerfasst: 15. Oktober 2011 20:18 
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Hej Elisbeta :smt006
Ich kann mich nur Jana und Imrhien anschliesen. Last euch nicht verrückt machen und geht euren Weg.
Wir sind ebenfalls über 4 Jahre hier und glücklich und zufrieden. Unsere Lage ist natürlich etwas anders als die von den anderen beiden, da wir am Arsch der Welt leben.
Für 2 Millionen könnte ich hier wohl unser ganzes Dorf kaufen.
Die einzigste Sicherheit die wir hatten, war die Frührente meines Partners und gaaaanz geringe schwedisch Kenntnissen. Unser Haus konnten wir natürlich bar bezahlen :-) ist aber keine grosse Kunst hier oben, da es genauso teuer ist wie eine gute Garage in Deutschland. Geld ausgeben ist hier natürlich auch schwerer, daher braucht man auch wesentlich weniger, denn ich wüsste nicht wo ich es ausgeben soll.
Naja und dann bin ich seit 100 Jahren in der Pflege tätig und Schwestern werden hier immer gebraucht. Nur das mit der Festanstellung ist auch hier oben nicht so einfach, aber auch das habe ich nach knapp 2,5 Jahren hinbekommen. Und noch etwas ist falsch an den Aussagen von JMS, ich verdiene hier als Schwester mehr als in Deutschland.
Leider nützt Dir mein Beitrag nicht so sonderlich viel, da ich genau da wohne wo Ihr nicht hin wollt :-)
Ich möchte euch eigentlich nur Mut machen.
Kämpft für euren Traum, dann wird es euch auch gelingen.

Liebe Grüsse
Älven

_________________
Människans bästa vän ha fyra ben och kallas.....sofa


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 Betreff des Beitrags: Re: Neuanfang in Schweden mit Kind u Kegel?
BeitragVerfasst: 15. Oktober 2011 20:25 
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Registriert: 11. Oktober 2011 16:47
Beiträge: 66
Hej Elisabeta

Wenn ich sehe wie ihr an die Sache herangeht und mit vielen anderen Anfragen zum gleichen Thema in den versch. Foren vergleiche muss ich euch ein Kompliment machen, ihr seid richtig davor.

Bisschen was zu euren Fragen:

Häuser im Grossraum Stockholm und Uppsala gibts es in der von euch gewuenschten Preislage genuegend und so wie der Markt in Schweden zur Zeit aussieht duerfte das Angebot sogar noch zunehmen.

Mit der Sprache duerftet ihr bei einer 1jährigen Vorbereitung schon sehr weit kommen, zumindestens dass ihr auf dem Arbeitsmarkt Fuss fassen könnt. Bei den Kindern werdet ihr nach einigen Monaten nur noch neidisch sein, wie schnell diese akzentfrei schwedisch sprechen.

Die Kinderbetreuung ist zwar nicht gratis, aber in den meisten Kommunen sehr gut ausgebaut. Genaues dazu duerften dir Mitglieder sagen können, die in den angesprochenen Kommunen wohnen.

Du schreibst nicht exakt deinen/euren Beruf, aber wenn es sich um Lehrtätigkeit handelt, wuerde ich mich im Vorfeld schon bemuehen, eine Anerkennung deiner Abschluesse in Ö fuer Schweden abzuklären. Es duerfte deine Jobmöglichkeiten doch sehr erweitern.

Gesundheitssystem, ein leidiges Thema und ein kontroversielles. Hier kommt es in Schweden wirklich darauf an wo man wohnt und bei welcher VC man angeschlossen ist.
Du fragst nach dem Preis einer privaten Krankenversicherung. Mittlerweilen gibt es auch die Möglichkeit, sich als Individium privat zu versichern, der Preis hängt vom Alter und welche Leistungen man möchte, ab. Als Beispiel, ein 20jähr. bezahlt fuer eine Basisversorgung von ca1000kr aufwärts bis 7000kr jährlich.
Ein 65jähriger bezahlt dafuer von ca. 7000 bis 19000kr jährlich.
Dazu muss man aber sagen, du bezahlst weiterhin ueber die Steuer die staatliche Krankenversicherung. Du verschaffst dir durch die private KV eine Eintrittskarte zum privaten Vårdsektor der neben der staatlichen Versorgung existiert. Man kann also sagen, dass du fuer eine Sache 2x bezahlst, einmal als Steuerzahler und dann als Versicherungsnehmer. Man kann also das Modell staatl/private Krankenversicherung in Schweden nicht mit den Modellen in Ö und DE vergleichen.
Hat man das Glueck an eine "gute" Vårdcentrale zu geraten, duerfte die Krankenversorgung bestimmt nicht hinter der in Ö oder DE nachstehen. Das Problem liegt wohl oftmal an den Wartezeiten zu den Spezialistärzten und zu Eingriffen die stationär gemacht werden muessen. Da ist es zwischen den verschiedenen Läns sehr unterschiedlich. Die Qualität der Ärzte und Schwestern ist nach meinem dafuerhalten sicher genauso gut wie in DE oder Ö. Auch wenn hier relativ oft von den Medien Fehler öffentlich gemacht werden, dass liegt aber nicht daran dass das Personal schlechter wäre sondern am Öffentlichkeitsprinzip hier in Schweden.

dass erstmal so als kurze Antwort auf deine Fragen. Und lasst euch von "Unken" nicht verrueckt machen...


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 Betreff des Beitrags: Re: Neuanfang in Schweden mit Kind u Kegel?
BeitragVerfasst: 15. Oktober 2011 20:35 
Schwedenfreund
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Registriert: 23. November 2007 21:02
Beiträge: 591
Wohnort: Sverige
Hej,

ich denke auch, dass ihr schon über viel zu viel nachdenkt. Hauspreise usw. werden doch erst interessant, wenn ihr wißt, wo in S ihr hingehen werdet und das wird ja wohl eindeutig von einer Anstellung Deines Mannes abhängen.

Viel wichtiger scheint es mir, wie ihr diesen Umzug mit Jobsuche, Hausverkauf, Kindern usw. anfangen sollt. Mein Vorschlag wäre (und ich glaube Jana hatte es auch schon erwähnt), wenn Dein Mann sozusagen "vor geht". Das mit dieser Berufskarenz hört sich doch nicht schlecht an und lässt eine Hintertür offen. Wie würde es aussehen, wenn Du mit den Kindern in eine Wohnung ziehen würdest und in Ö den Hausverkauf regelst?

In Deinem ersten Posting hast Du was geschrieben davon, dass es nicht bekannt werden soll. Aber warum nicht? Ihr seid doch Niemanden Rechenschaft schuldig, was ihr aus eurem Leben macht, ausser vielleicht den Kindern gegenüber. Und es stimmt natürlich "Geht es den Eltern gut, geht es den Kindern gut." Das dreht sich übrigens, wenn die Kinder dann groß sind, auch wieder um. :wink:

_________________
Hej då Rwitha

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Komm wir essen Oma


Satzzeichen können Leben retten! :smt006


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 Betreff des Beitrags: Re: Neuanfang in Schweden mit Kind u Kegel?
BeitragVerfasst: 16. Oktober 2011 08:56 
Alter Schwede
Alter Schwede
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Registriert: 5. Oktober 2006 10:29
Beiträge: 2204
Wohnort: Järna
Hej Elisabeta,
es stimmt, was Wiebke geschrieben hat, wir versuchen uns alle gegenseitig am Boden zu halten, gerade bei den Alt-Usern ist dies so, weil man sich bereits Jahre kennt und teilweise sogar ausserhalb des Forum. Wiebke und ich kennen uns fast 5 Jahre, haben uns auch bereits einige Male im richtigen Leben getroffen, versuchen regelmässig zu telefonieren, aber leider sind wir beide beruflich und familiär sehr eingespannt, so dass manchmal Monate dazwischen liegen, gelle Wiebke???
Zu JMS: Er ist, leider, dafür bekannt im Forum, dass er gerne und ausführlich seine Halbwahrheiten verbreitet. Bitte höre nicht auf ihn, sondern halte dich an die seriösen User in diesem Forum. Natürlich hat jeder mal schlechte Tage und dann schreibt man negativer als man eigentlich will, weil man es einfach nicht mal merkt.

Ich habe hier mal einen Link bzgl. Kinderbetreuung in Stockholm für dich: http://stockholm.se/ForskolaSkola/forskola/Avgifter/ das sind die Preise für die Kinderbetreuung im Kindergarten. In Schweden kommen die meisten 5jährigen nach dem Sommer, wenn sie 6 Jahre alt werden, in die Vorschulklasse. Es findet noch kein richtiger Unterricht statt, aber die Kinder lernen halt schon sich in der Schule zu bewegen. In der Vorschule meiner Tochter machen sie wirklich sehr viel mit den Kindern, so waren sie vor 14 Tagen mit den Kindern im Theater, letzte Woche waren sie im Kino, wo ein sehr schöner Kinderfilm geschaut wurde, und am Montag fahren sie zum Mini-Tennis. Dazu gibt es von der Fritids sehr schöne Dinge, so wird am Freitag eine "Halloween-Party" gemacht, für die Kleinen bis F-3 geht es von 17.30-19.00 Uhr, meine Tochter freut sich jetzt schon drauf. Unsere Schule an sich hat einen sehr sehr guten Ruf und wir sind froh, dass wir uns für die rein schwedische Schule entschieden haben und nicht für die Dt. Schule i Stockholm, weil es einfach zuviel Fahrerei gewesen wäre und wir auch nicht wirklich davon überzeugt waren.

Jüngere Kinder können ab dem August, wo sie 3 Jahre alt werden, 15h/Woche kostenfrei in den Kindergarten gehen, hier ist aber von Kommune zu Kommune unterschiedlich, mal sind es 30h/WOche und woanders wieder nur 15h/WOche. Am besten bei der Kommune direkt anfragen. Anmelden könnt ihr die Kinder eh erst, wenn ihr eine PN habt, aber schon mal die Fühler ausstrecken und auch eure Bekannten fragen, sofern Kinder vorhanden sind, Schule und Kindergärten sind in Schweden ein grosses Thema, weil halt leider nicht immer die Qualität stimmt. Die besten Schulen findet ihr, wenn ihr mit den Eltern direkt sprecht, Mundpropaganda eben.

Ich kenne mich leider mit der Erkrankung eurer Tochter nicht aus, aber wirklich alle Arztbriefe aus Ö. mitbringen und direkt versuchen einen Artzttermin ausmachen, damit eure Tochter vorgestellt werden kann und die beste Versorgung überhaupt bekommt. Ich habe bis heute einen riesigen Ordner nur an Arztbriefen und Journalen für meinen Sohn,welchen ich auch regelmässig brauche, gerade wenn es neue Ärzte sind oder eine neue Therapie, mittlerweile sind sie natürlich mit schwedischen Briefen gemischt.

Die monatlichen Kosten? Geht mal realistisch davon aus, dass inkl. aller Fixkosten, Kosten für Lebensmittel und kleinen Extra´s für die Kinder ein Gehalt drauf geht, zumindest ist dies bei uns so. Allerdings haben wir auch die Regelung, dass mein Mann alle Fixkosten trägt, während ich den Kühlschrank fühle und für die 4 Tiere der Familie zuständig bin, damit wir nicht von unseren 2 Katzen, dem Meerschwein und dem Kaninchen meiner Tochter angenagt werden. Die Kosten für die Kinderklamotten oder grössere Ausgaben werden 50:50 geteilt, wenn jemand was ausser der Reihe haben will, zahlt er es aus eigener Tasche, da wir getrennte Konten haben und damit laufen wir gut, dazu gibt es ein Haushaltskonto, wo regelmässig eingezahlt wird.
Wir haben hier in Schweden mit unseren Gehältern und Kindergeld ungefähr das zur Verfügung, was mein Mann in seiner Position in D. bekommen würde, aber wir leben damit sehr gut, weil wir viele Fixkosten gestrichen haben, so haben wir aktuell kein Auto, was nervt, aber es steht für nächstes Jahr auf dem Plan.
In der Gegend Uppsala, Enköping, Västerås kann man gut und günstig leben, zumal es immer noch sehr nah an Stockholm liegt, für schwedische Verhältnisse ein Katzensprung, auf jedenfall sind die Häuser dort bedeutend billiger als in Stockholm. Die Stadt, wo ich lebe, ist sehr teuer, was aber auch durch die Nähe zu Södertälje liegt, viele Schweden ziehen weg aus Södertälje, weil es, leider ein recht schlechten Ruf hat, und kommen nach Järna, wo man gute Schulen hat, die Nähe zur Natur und Stockholm liegt noch immer vor der Haustür. Järna ist wirklich sehr schön und für uns ist es perfekt, ich habe mich vor 3 Jahren spontan in die Stadt verliebt und nun leben wir seit 2009 hier, letzes Jahr sind wir ins eigene Haus gezogen. Wir haben recht lange gezögert bis wir uns für diesen Schritt entschieden haben, jetzt sind wir jeden Tag glücklich drum.


Ich wünsche euch wirklich viel Glück und Spass bei der Planung, lasst euch die Haare nicht grau werden, auch wenn dies leicht gesagt ist :wink: Ich habe damals, glaube ich, 3-4 graue Haare gefunden, dabei war ich gerade mal 29/30 Jahre alt.

LG JANA

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 Betreff des Beitrags: Schule
BeitragVerfasst: 16. Oktober 2011 14:40 
Neuling
Neuling

Registriert: 12. Oktober 2011 14:28
Beiträge: 6
Hallo!

Danke für die rege Diskussionsteilnahme, sowie PNs.

Mein Mann hat gestern ein sehr interessantes Gespräch mit einer österreichischen Lehrerin geführt, die in Schweden unterrichtet hat und die hat uns darauf aufmerksam gemacht, dass sie uns eigentlich nur die Deutsche Schule in Stockholm empfehlen kann, da die Qualität in den anderen Schulen sehr breit gestreut ist. (Wie ich ja auch im Forum mitgelesen habe).
Wer hat Erfahrungen mit dieser Schule? Haben wir da überhaupt irgendwelche Chancen, dass wir einen Platz für unsere Kinder bekommen, da wir noch nicht auf der sicher vorhandenen Warteliste stehen?
Kennt jemand die Kungskapsskolor (da gibt es mehrere Standorte) bzw. Jensen Education?
Jana - du hast in irgendeinem Beitrag mal geschrieben, dass deine Kinder auch auf die Deutsche Schule gehen sollen. Ist es dabei geblieben?
Mir gibt die sehr negative Einschätzung schon zu denken, v.a. da ich meine zwei größeren Kinder laut Schulpsychologen überdurchschnittlich intelligent sind und eigentlich besondere Förderung bräuchten. (Wird in Ö aber nur in den Privatschulen in Wien gemacht).
Wir haben in der hiesigen Schule schon jetzt das Problem, dass der älteren Tochter, die ja schon in die 2. Klasse geht, fad ist. Diese Schule hier macht auch wirklich überhaupt nichts, die waren im gesamten ersten Schuljahr keinen einzigen Tag auf einem Ausflug oder so! Das Highlight des Jahres war es, dass die Kinder am Tag vor dem Zeugnis ein Eis essen waren.
Meine Einstellung zum Unterricht ist die, dass Schule die Kinder motivieren sollte, etwas lernen zu wollen, dass die Kinder selber das Lernen lernen und dass viele interessante Dinge geboten/unternommen werden. Das muss nicht unbedingt lehrplanmäßig abfragbares Wissen sein.

Gibt es einen allgemein gültigen Lehrplan in Schweden? Stimmt es, dass schwedische Kinder im Schwedischunterricht keinerlei Grammatik lernen?

Auch in Schweden wird es gute Schulen geben, die Vorteile des deutschen und des schwedischen Schulsystems kombinieren. Die Schwierigkeit wird sein, diese Schulen zu finden. Wer hat da positive Erfahrungen und kann uns dazu Tipps geben? Ihr habt ja offensichtlich selber schulpflichtige Kinder, in welche Schulen gehen die?

Bitte hier auf keinen Fall eine Grundsatzdiskussion über deutsches vs. schwedisches Schulsystem. Ich glaube, dass sollte jeder für sich entscheiden.

Elisabeta


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 Betreff des Beitrags: Järna
BeitragVerfasst: 16. Oktober 2011 15:01 
Neuling
Neuling

Registriert: 12. Oktober 2011 14:28
Beiträge: 6
Hi nochmals!

Ws. kann mir Jana da am besten Auskunft geben:

Wie ist Järna so, ich kenne diesen Teil der Stadt nicht, ist das ein Stadtteil von Södertalje, und ist Söder eigentlich wie eine eigene Stadt? Wie lebt es sich dort so? Wie ist die Gegend landschaftlich bzw. wer lebt dort so?

Danke
Lg
Elisabeta


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 Betreff des Beitrags: Re: Neuanfang in Schweden mit Kind u Kegel?
BeitragVerfasst: 16. Oktober 2011 16:46 
Alter Schwede
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Registriert: 5. Oktober 2006 10:29
Beiträge: 2204
Wohnort: Järna
Hej Elisabeta,
Anfangs war der Plan, dass die Kinder bzw. meine Tochter auf die Dt. Schule gehen sollen, aber wir haben uns dagegen entschieden. Für meinen Sohn kommt diese Schule, aufgrund der schweren Behinderung sowieso nicht in Frage, er muss auf eine spezielle Schule gehen. Die Gründe gegen die Dt. Schule lagen vorallem an der Entfernung, meine Tochter wäre täglich fast 2.5h unterwegs, damit sie in die Schule kommt und ebenso zurück. Die Anbindung von Järna bis zur Dt. Schule ist nicht wirklich prickelnd. Ausserdem war es uns wichtig, dass sie hier in Järna fest integriert ist, auf eine normale Schwedische Schule geht und eiinen kurzen Schulweg hat, dazu ist die Tavesta-Skolan wirklich sehr sehr gut. Ob sie vielleicht doch noch auf die Dt. Schule wechseln wird, wenn sie älter ist, entscheiden wir dann mit ihr zusammen.
Ich habe eine liebe Freundin, die ihre Kinder auf der Dt. schule hat und die ist sehr zufrieden, allerdings ist sie hier nicht angemeldet, aber du kannst ja mal anfragen bei der Dt. Schule. Mit Hochbegabtenförderung kenne ich mich leider garnicht aus, weil meine Tochter einen normalen IQ hat.

Järna ist eine kleine Stadt am Rande von Södertälje, eigentlich schon fast Sörmland, wir sind wirklich haarscharf an der Grenze und haben mit Söder nichts zutun. Söder ist ja Stockholm-Stad und nicht verwechseln mit Södertälje:-) Södertälje ist die südlichste Kommune von Stockholms-Län, dazu gehören noch einige kleinere Städte und Aussengebiete. Järna ist, wie geschrieben, recht klein, gerade einmal ca. 6000 EW, landschaftlich wirklich schön gelegen, bis nach Stockholm braucht man mit dem Auto ca. 45 min. und mit den öffentlichen Verkehrsmitteln ca. 1h, aktuell etwas länger weil an der Strecke Östertälje-Södertälje gebaut wird. Es gibt gute Schulen ect. Es ist wirklich schön hier, aber man ist halt auf ein Auto angewiesen, weil es recht teuer ist, wenn man in Järna einkauft, in Södertälje gibt es Lidl, Willy´s und weitere grosse Supermärkte in denen man bedeutend günstiger einkaufen kann.

LG JANA

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 Betreff des Beitrags: Neuanfang in Schweden mit Kind u Kegel? – järna –
BeitragVerfasst: 5. Dezember 2011 13:16 
hallo,
ich möche mich gern einmal vorstellen.
mein name ist kobi.
wir sind "neu" hier. mein freund love ist aus stockholm und wir haben zusammen 5 jahre in berlin kreuzberg gewohnt. wir haben 2 kinder. finn ist 5 jahre und unsere kleine li 1,5 jahre. schweden ist uns relativ vertraut, doch jetzt wird es ernst. er umzug war am 4. november 2011. also noch ganz frisch und ersteinmal sind wir zum "ankommen" nach mariefred gezogen. nach stockholm wollten wir nicht (dennoch kann love dorthin ganz gut zur arbeit pendeln).
nach dem leben in berlin wollten wir kontraste, unbedingt mehr natur. sich trauen kreuzberg zu verlassen und nach etwas neuem zu suchen.
es war dennoch nicht leicht die innere lebendigkeit, die man in kreuzberg gefunden hat, rein örtlich zu verlassen. mariefred ist ein schöner beginn. die wohnung ist auch schön, doch ab sommer wird es zeit für mehr! am wochenende haben wir uns järna angesehen und auch heute habe ich das forum entdeckt und vieles vieles daraus gelesen. es schwebt uns schon länger im kopf. puh ...
freu mich järna gefunden zu haben, das könnte was für uns sein. aus vielen gesichtspunkten heraus!! es hört sich entspannt und nach lebendigen menschen an. wir sind kunst und kultur interessiert, mein freund macht viel mit musik. gern würden wir auch was auf die beine stellen.
... der weg nach stockholm auch machbar, später auch für die kinder selbständig somehow.
auch an die richtige schulwahl bin ich interessiert. erst einmal geh ich immer vom positiven aus ...

dagegen wirds sicher mit der wohnungsuche schwer.
kann mir jemand tips geben, wie es aussieht mit mietwohnungen. wo und was / mietschlange?
ab sommer soll auch finn in die vorschulklasse gehen, jetzt ist er noch in der kita in mariefred.
also, ein guter schnitt. freu mich auf hilfe von euch.
:smt006

liebe grüße, kobi


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