Nach der Ausbildung nach Schweden

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Julchen
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Nach der Ausbildung nach Schweden

Beitragvon Julchen » 28. März 2011 19:12

Hallo zusammen,

ich bin Julia, 21 Jahre alt und mache derzeit meine Ausbildung zur Industriekauffrau. Nach meiner Ausbildung möchte ich gerne für einige Zeit nach Schweden. Ich lerne bereits seit 2 Jahren schwedisch. Erst habe ich es lediglich mit einer CD gelernt, letztes Jahr habe ich dann einen Sprachkurs für Fortgeschrittene an unserer Volkshochschule besucht.

Vor zwei Jahren war ich bereits in Schweden. Ich hab damals nach meinem Abitur dort als Au-Pair arbeiten wollen, bin ich für kurze Zeit dort gewesen, bin dann allerdings wieder nach Deutschland zurück, da meine Schwedischen Sprachkenntnisse zu dem Zeitpunkt noch nicht ausreichend waren, so dass von beiden Seiten das Au-Pair-Verhältniss beendet wurde. Danach habe ich dann noch intensiver schwedisch gerlernt.

Nun bin ich in einer Ausbildung und beende diese im Sommer nächstes Jahr. Allerdings werde ich dann noch bis zum Ende des Jahres 2012 in dieser Firma weiterarbeiten. (soweit die Planung)

Nun wollte ich mich hier mal erkundigen, ob jemand weiß, wie man sich am besten bewirbt und wo ich am ehesten an Stellenangebote komme. Ich hatte mir vorgestellt zu Anfang vielleicht in ein deutsches Unternehmen zu gehen, was in Schweden lediglich einen Sitz hat. Kennt vielleicht jemand von euch so ein Unternehmen, in der Industriebranche? Oder wie sieht es mit Praktika aus? Hat jemand von euch schonmal was von einem möglichen Praktikum in Schweden erfahren?

Viele Grüße und ich würde mich über Hilfe sehr freuen!!
:danke:

sway32
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Re: Nach der Ausbildung nach Schweden

Beitragvon sway32 » 20. Mai 2011 10:02

Hey Julia,

bin grad auf deinen Beitrag gestoßen, weil ich ebenfalls, zwar dieses Jahr schon und nach meinem Studium, zum Arbeiten nach Schweden ziehe.
Als potentiellen Arbeitgeber könnte ich dir an dieser Stelle nur DB Schenker Rail Scandinavia oder Schenker AB aus der Logistik-Branche empfehlen ... das sind Deutsche Firmen, sind aber schwedische Landesgesellschaften.

Viel Erfolg noch bei deiner Ausbildung

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Imrhien
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Re: Nach der Ausbildung nach Schweden

Beitragvon Imrhien » 23. Mai 2011 07:43

Hej,
das wird Dir aber bei diesen Firmen nicht viel bringen, dass sie deutsche Firmen sind. Denn das merkt man hier nicht wirklich. Die Leute, die da arbeiten, sind alle Schweden und da wird schwedisch gesprochen und so weiter.
Industriekauffrau, das sagt mir nicht allzu viel... Leider. Im Einzelhandel, was ja nun nicht gerade Deine Ecke ist, kenne ich New Yorker. Die sind Deutsch und haben hier Niederlassungen. Weshalb ich das erzähle? Die sind tatsächlich hier relativ deutsch geblieben. Auch wenn natürlich die Angestellten Schweden sind, so haben alle, die in der Verwaltung arbeiten, sehr viel Briefkontakt mit Deutschland und dort in der Zentrale, kann niemand Schwedisch. Das heisst, jeder, der was bestellt an Waren oder bemängelt, muss das auf Deutsch tun. Ich hatte da mal eine Schülerin, die da arbeitete und für eine Beföderung von der Firma den Deutschkurs bezahlt bekam.

Dann gibt es noch ABB und Bombardier. Ausserdem vielleicht Westinghouse. Bei diesen Firmen könnte man Chancen haben, wobei ich nicht weiss wie das als Industriekauffrau da geht. Vielleicht im Verwaltungsbereich, denn die stellen in der Regel eher INgeniuere aus Deutschland ein. Aber vielleicht gibt es ja eine Stelle, die nur vom Ansatz her passt?

Ansonsten kenn ich leider keine Firmen, von denen ich weiss, dass man so viel Deutsch kennen muss.
Ich würde Dir empfehlen Dich von hier aus zu bewerben. Der Weg über Deutschland ist eher lang und nicht erfolgversprechend. Nur wenige Firmen haben Niederlassungen hier und versetzen so oft jemanden.

Was das Au Pair angeht, das verstehe ich nicht. Ist nicht Sinn der Sache, dass man die Sprache gar nicht kennt und sie erst lernt? So jedenfalls kenne ich es bei vielen. Eine Bekannte war ohne ein Wort in Finnland. Als sie nach einem halben Jahr heim kam, konnte sie doch die Grundlagen recht flüssig. Verstehe daher nicht, dass das in Schweden nicht gehen sollte.
Hier kann ich den Tipp geben, dass es in Stockholm (medborgarskolan kann man fragen) Kurse gibt, für "Kindermädchen" aus Deutschland. Die erhalten sogar Kindergeld weiterhin aus Deutschland, weil sie zwar lange in Schweden sind, aber so viele Stunden Schwedischkurs machen, dass das anerkannt wird. Die medborgarskolan macht da sehr viele Kurse extra für Mädchen aus Deutschland, damit die das Geld erhalten. Ich hab da mal eine Lehrerin getroffen. Die machen mindestens 10 Stunden in der Woche. Damit lernt man sehr schnell die Sprache. Ausserdem haben sie da richtig nette Aktionen geplant für die Mädchen zusammen.

Grüsse
Wiebke

Anne_G

Re: Nach der Ausbildung nach Schweden

Beitragvon Anne_G » 25. Mai 2011 18:59

Tjena :)
Ich interessiere mich auch für das Thema "Praktikum in Schweden". Nächstes Jahr im März steht mein Praxissemester an und im Moment tendiere ich stark dazu nach Schweden zu gehen. Hat irgendjemand Tipps wie man an ein Praktikum rankommen kann? Ein paar Stellen hab ich schon gefunden, aber ich hätte gerne noch mehr Möglichkeiten. Ich studier BWL, da müsste sich ja was finden lassen ;) ich weiß nur nicht so recht wo ich anfangen soll zu suchen. Hat man als ausländischer Bewerber überhaupt Chancen? Gibt es in Schweden überhaupt so viele Praktika(hab gehört, dass ist da nicht üblich)? Zum Schluss wär natürlich nich die Frage nach den Sprachkenntnissen...ich arbeite auf B1 hin(aber die Schweden sind ja auch stark im Englischen).

Ich bin für jeden Tipp dankbar :)

Hälsningar
Anne


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