Nach dem Regierungswechsel: lohnt es sich noch?

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Nach dem Regierungswechsel: lohnt es sich noch?

Beitragvon Auswanderer » 16. Oktober 2006 21:41

Wir haben Idealvoraussetzungen für das Auswandern und wollen es
vielleicht bald tun. Ich bin mit 5 Bewerbungen auf 10 Stellen bei
3 Firmen schon zu zwei Interviews gekommen. Dies waren Stellen,
die beim Schwedischen Arbeitsamt ausgeschrieben waren. Es ist also
eine Frage von "wann", nicht "ob", ich eine (unbefristete Vollzeit-)Stelle
(ohne Probezeit) bekomme. Ich habe in Deutschland eine gutbezahlte
feste Stelle, habe also keinen Zwang. Meine Frau und ich sprechen
beide Schwedisch. Meine Frau ist Sprachlehrerin, spricht mehrere
Sprachen fließend, auch exotische Sprachen und Sprachen, für die
Lehrer in Schweden gebraucht werden, also noch ein paar Semester
nach dem Umzug in Schweden studieren und das geht klar. Bis dahin
kann ich uns beiden von meinem Gehalt (selbst in Schweden) ernähren.

Könnte nicht besser sein, oder?

Ich habe zwar nie in Schweden gewohnt, war aber oft da und habe mich
viel mit Schweden beschäftigt. Einer der wichtigsten Gründe, nach
Schweden auszuwandern, ist die durch die Sozialdemokratie geprägte
Gesellschaft. Die neue Regierung wirft also viele Fragen auf.

Auf der anderen Seite glaube ich nicht, dass Schweden von heute auf
morgen sich unter deutsches Niveau verschlechtern wird. Vielleicht
wollen nicht einmal die konservativen Parteien dies. Auf der anderen
Seite wird natürlich nicht alles beim alten bleiben.

Im Kopf sage ich a) selbst eine konservative Regierung in Schweden
kann besser sein als eine sozialdemokratische Regierung in Deutschland,
b) die neue Regierung kann nicht alle guten Sachen so schnell wegmachen
und vielleicht wollen sie dies nicht einmal, c) die alternativen in
Deutschland sehen auf keinen Fall besser aus (vor allem wenn man
wie ich die Ablehnung der Linkspartei durch die SPD ablehnt) und d)
wie 1976--82 und 1991--4 ist dies vielleicht nur ein Zwischenspiel. Im
Bauch sage ich aber, dass eine Auswanderung ohne GROSSE
Begeisterung, trotz sonst guter Voraussetzungen, sicher nicht ideal ist.

Als jemand, der gut verdient, würde es mir unter der neuen Regierung
persönlich finanziell besser gehen. Aber darum geht es mir nicht: wenn
doch, dann könnte ich in Deutschland bleiben, wo ich trotz höherer
Lebenshaltungskosten (für unseren Lebensstil) viel, viel mehr verdiene
als ich je in Schweden könnte.

Insgesamt könnte ich meine Bedenken so zusammenfassen: ich verdiene
gerne weniger brutto und, da ich (als Gutverdiener) mehr Steuern
bezahle, viel weniger netto wenn ich dafür eine gerechtere
Gesellschaft unterstütze. So war vor der Wahl gar keine Frage, dass
ich nach Schweden ziehen wollte. Jetzt denke ich manchmal, wenn ich
sowieso nicht unter einer sozialdemokratischen Regierung wohnen kann,
weder in Deutschland noch in Schweden, dann lieber mehr verdienen.

Auf der anderen Seite, zusätzlich zu den oben erwähnten Gründen, doch
auszuwandern, gibt es natürlich viele Vorteile in Schweden, die die
neue Regierung NICHT abschaffen will und z.T. nicht abschaffen könnte
selbst wenn sie wollte.

Ich will hier keine politischen Debatten führen. Ich würde gern von
anderen Leuten ähnlicher Weltanschauung, die schon nach Schweden
ausgewandert sind (oder schon immer dort gelebt haben), hören, ob sie
mir raten, doch noch auszuwandern, es ganz bleiben zu lassen oder
vielleicht die nächste Wahl abzuwarten.

Interessant wäre auch, eine Liste von Sachen zu haben, die die neue
Regierung schon geändert hat bzw. wahrscheinlich ändern wird so wie
eine Abschätzung, wie lange die bürgerlichen Parteien an der Macht
bleiben werden. Auch interessant: welche sozialdemokratische
Errungenschaften will die neue Regierung NICHT abschaffen?

Hanse

Re: Nach dem Regierungswechsel: lohnt es sich noch?

Beitragvon Hanse » 17. Oktober 2006 07:08

Äh -sorry - was ist das denn??? :confused:

Eigentlich ist dieser Ton nicht ganz meine Art aber ich finde, du hast nicht "Idealvoraussetzung zum Auswandern", sondern "zum in Deutschland bleiben". Dieser Beitrag ist für mich eine typisch deutsche Stammtischdiskussion und fällt unter die Rubrik: "mir geht´s saugut und daher bin ich vorsichtshalber mal unzufrieden".

Deine Gründe auszuwandern habe ich aber trotzdem nicht verstanden.
Ein Tipp: Warte doch in Deutschland noch ein paar Wahlen ab, vielleicht wird´s dann hier besser.

Jetzt hör ich aber lieber auf, sonst drifte ich in Richtung eines anderen, etwas niveauloseren Schweden-Forums im Netz.

Unsere Gründe auszuwandern sind auf jeden Fall ganz andere (abgesehen vom Land an sich u.a. auch 1. Abschnitt oben)!

Gruss - Hanse

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Re: Nach dem Regierungswechsel: lohnt es sich noch?

Beitragvon Skogstroll » 17. Oktober 2006 09:04

Hej Auswanderer (?),

tja, um es vorweg zu nehmen: Ich will auch keine politische Debatte führen. Ich persönlich gebe der neuen Regierung eine Legislaturperiode, aber das ist meine private Ansicht und da kann ich natürlich mächtig schief liegen.
Bedenke aber eins: Auf vielen Gebieten liegt Schweden auch unter deutschem Niveau, und das schon sehr lange!
Nun kenne ich Dich natürlich nicht persönlich und will auch nichts unterstellen. Die einzige Information, von der ich ausgehen kann, ist Dein Beitrag, und wenn ich von dem ausgehe, kann ich mir schwer vorstellen, dass Du Dich hier wohlfühlst, unabhängig von der gerade mal herrschenden politischen Strömung.
Du möchtest eine Liste der Dinge, die sich ändern (sollen). Da Du schwedisch sprichst, sollte es kein Problem für Dich sein, die aktuellen Nachrichten z.B. auf http://www.dn.se zu verfolgen. Das bringt sicher mehr als meine Wiedergabe der Morgennachrichten auf SR1.
Die Entscheidung kann Dir niemand abnehmen und die Grundlage meiner Einschätzung ist zugegeben dünn. Aber wenn Du selbst sagst, dass Du ohne grosse Begeisterung auswanderst, danns scheint mir das als Motivation recht knapp.

Skogstroll

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Re: Nach dem Regierungswechsel: lohnt es sich noch?

Beitragvon Dietmar » 17. Oktober 2006 13:37

Auswanderer hat geschrieben:Ich will hier keine politischen Debatten führen. Ich würde gern von anderen Leuten ähnlicher Weltanschauung, die schon nach Schweden ausgewandert sind (oder schon immer dort gelebt haben), hören, ob sie mir raten, doch noch auszuwandern, es ganz bleiben zu lassen oder vielleicht die nächste Wahl abzuwarten.

Hallo!

Deine politischen Bedenken kann ich zum Teil nachvollziehen.

Meine Frage aber: Was würdest Du heute tun, wenn Du bereits vor 4 Jahren ausgewandert wärst? Jetzt zurück nach Deutschland, weil die Bürgerlichen die Wahl gewonnen haben?

Irgendwie finde ich die Frage nach der Regierungspartei nicht so relevant, solange es sich in beiden Fällen um eine demokratisch gewählte, gemäßigte Gruppierung handelt. Die Zusammensetzung der Regierung kann sich schließlich immer wieder mal ändern; vor dem Auswandern sollte man sich also soweit im klaren sein, dass man im Zweifelsfall mit beiden großen Parteien gut leben kann. Entscheidender ist wohl die Mentalität der Einwohner insgesamt, ob man sich damit wohl fühlt.


Gruß,
Dietmar

PS: Aktuelle Nachrichten aus Schweden kannst Du notfalls auch in deutscher Sprache verfolgen, hier im Forum (SR International): http://www.schwedentor.de/forum/viewforum.php?f=5 bzw. im Schwedentor.

jörgT
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Re: Nach dem Regierungswechsel: lohnt es sich noch?

Beitragvon jörgT » 17. Oktober 2006 14:43

Nur kurz ein paar Gesichtspunkte:
Die Einschätzung von Skogstroll zur Dauer der bürgerlichen Regierung teile ich voll und ganz, aber das ist auch nur meine persönliche Ansicht.
Ich lebe seit drei Jahren hier und glaube, dass die Wahlentscheidung viel von einer gewissen Persson-Müdigkeit geprägt war. Ich werde jedenfalls deshalb nicht nach Deutschland zurückgehen, weil der Staatspräsident jetzt Fredrik Reinfeldt heisst.
Du schreibst leider nichts über Deine Motivation, Deutschland zu verlassen. Das ist aber entscheidend. Ich hatte z.B. einfach die Arbeitsbedingungen in meinem Job in Deutschland satt - neben vielen anderen Gründen.
Du scheinst das Land schon zu kennen und planst den Weggang langfristig, dass ist nur gut.
Wenn es also für Dich Gründe gibt auszuwandern, lass Dich nicht beirren.
Es ist nie verkehrt, wenn man sich vorher gut informiert - und dazu ist dieses Forum wohl da!!!
Jörg

Hanse

Re: Nach dem Regierungswechsel: lohnt es sich noch?

Beitragvon Hanse » 17. Oktober 2006 15:24

Hej tilsammans, hej Auswanderer

ich möchte mit meinen deutlichen Worten in meiner Antwort von vorhin nicht falsch verstanden werden aber:

Wenn wir Deutschen eines zur Perfektion entwickelt haben, dann die Tatsache an allem eigentlich recht Schönen etwas Negatives zu sehen.
Sicher ist die politische Lage, die politische Zufriedenheit ein Argument bzw. etwas, das jedem zugestanden werden sollte.
Aber nur die politische Situation alleine kann doch wohl nicht ausschlaggebend sein, ausgerechnet nach Schweden auszuwandern!

Schweden ist ein wunderschönes Land, die Bevölkerung haben wir während unserer Reisen als ein angenehmes Volk kennengelernt und wir hatten immer die Luft, den Freiraum, welchen wir suchten.
Kann ich jetzt eigentlich hierher wollen, tu´s aber wegen der Regierung nicht?
Was, wenn ich hierher auswandere, und dann gibt es einen Regierungswechsel in eine Richtung, welche mir nicht passt? Wandere ich dann wieder aus, woanders hin, wo mir die Regierung wieder angenehmer ist?

Ist die Regierungsform (einige krasse Extreme abgesehen) wichtiger als Lebensqualität?

Auswanderer, ich habe oben schon geschrieben, dass ich deine Beweggründe Deutschland Richtung Schweden zu verlassen nicht herauslesen konnte. Aber wir beschäftigen uns auch schon lange mit dem Thema und ich kann Dir versichern, es gibt einige andere - für uns gewichtigere - Argumente als die Regierung, welche uns eigentlich vom Thema "Auswandern nach Schweden" abbringen müssten!
Aber eben noch gewichtigere, positivere Aspekte, genau hierher auswandern zu wollen.

Nichts für Ungut. :)

Hälsningär - Hanse

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Re: Nach dem Regierungswechsel: lohnt es sich noch?

Beitragvon Dietmar » 17. Oktober 2006 15:32

jörgT hat geschrieben:und dazu ist dieses Forum wohl da!

Unter anderem :zwinker:.
Aber es geht ja nicht nur darum, Auswanderer zu informieren... Generell ist das Schwedenforum eine Kommunikations-Plattform für Schwedenfreunde aller Art! Man darf auch erzählen, berichten, träumen...

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Re: Nach dem Regierungswechsel: lohnt es sich noch?

Beitragvon orsatjej » 17. Oktober 2006 16:42

ich moecht mal wissen, was der "auswanderer" als "unter deutschen nivå" ansieht (..."und das schon lange...")???? auch schweden ist nicht perfekt, welches land ist das schon? aber schweden kommt verda... nah ran, finde ich! ich lebe und studiere hier schon ne weile! ich finde nicht, dass schweden gerade dtld in irgendwas unterlegen ist...!?

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Re: Nach dem Regierungswechsel: lohnt es sich noch?

Beitragvon Auswanderer » 17. Oktober 2006 16:49

@Hanse: Ich denke, die Tatsachen, dass ich eine echte Chance habe, in Schweden einen
Job zu finden, trotzdem aber nicht dazu gezwungen bin, doch ideal sind. Wenn man keine
Chance hat, in Schweden einen Job zu finden oder wenn man hier nichts mehr hat und
deswegen sozusagen gezwungen ist, sein Glück sonst wo zu versuchen, ist die Lage nicht
ideal, oder? Ja, finanziell sollte ich in Deutschland bleiben, aber wie der berühmte Kollege
sagte, der Mensch lebt nicht von Brot allein. Ich denke, es ist eher ehrenswert, dass ich
auswandern will, obwohl ich dann weniger Geld hätte. Ich bin ja kein Wirtschaftsflüchtling,
sondern möchte nach Schweden, weil mir die Gesellschaft, so weit ich sie beurteilen kann,
besser gefällt als hier. Meine Gründe sind eben nicht finanzieller Art, sondern, wie ich
beschrieben habe, dass die Gesellschaft mit den sozialdemokratischen Errungenschaften
mir gefällt. Ich bin nicht vorsichtshalber unzufrieden obwohl es mir finanziell gut geht,
sondern ich denke, dass es Werte im Leben gibt, die man nicht im Geld messen kann.
Nein, die politische Lage allein ist nicht ein Grund, nach Schweden auszuwandern oder
nicht, spielt aber eine Rolle. Ich bin auch nicht jemand, der auf hohem Niveau jammert;
ich weiß, dass es uns in Deutschland vergleichsweise gut geht. Aber ich bin auch nicht
der Meinung, dass man nicht unzufrieden sein sollte, nur weil es irgendwo irgendjemandem
schlechter geht als einem selbst. Ich will nicht bei jedem Regierungswechsel auswandern,
sondern denke langfristiger. Daher die Fragen, was sich wirklich ändern wird, ob man auf
Dauer eine bürgerliche Regierung haben wird usw. Wenn ich vor der Wahl ausgewandert
wáre, dann würde ich nicht zurück wollen. Aber in dem Fall wäre ich schon da. Es ist
nicht verkehrt, im Lichte neuer Information die Entscheidung zu überdenken, oder?
Es gibt viele Gründe, nach Schweden zu gehen, die mit der Regierung nichts zu tun haben.
Sonst würde ich es nicht mehr überlegen. Die Frage ist, ob Nachteile der neuen Regierung
diese Vorteile aufwägen. Dazu muss man wissen, was die neue Regierung wirklich will und
wie lange sie voraussichtlich bleibt. Es gibt aber viele Gründe, nach Schweden zu ziehen,
die konkret mit Errungenschaften der Sozialdemokraten zu tun haben. Es ist sicher kein
Zufall, dass die Sozialdemokraten so lange regiert haben und dass Schweden in vielen
Bereichen ein gutes Vorbild ist.

@Skogstroll:Auf welchen Gebieten liegt Schweden unter deutschem Niveau, außer bei
den Einkommen der Reichen?

@Dietmar: Ich würde nicht zurück wollen, wenn ich früher ausgewandert wäre. Man kann
nicht bei jedem Regierungswechsel das Land wechseln. Aber die Frage, ob ich auswandere,
hängt von den jetzigen Gegebenheiten ab, die ich versuche einzuschätzen. Die sind
natürlich nach der Wahl anders. Es ist zum Beispiel sehr wichtig, ob die neue Regierung
wirklich nur eine Abwahl von Persson war und in 4 Jahren wieder weg ist, oder aber ob
sie der Anfang einer wirklichen Änderung der Gesellschaft in Richtung Neoliberalismus ist.

@jörgT: Zu meinen Gründen siehe oben. Es gibt viele. Nur einige hängen mit der
Regierung zusammen, aber weil sich die Regierung gerade geändert hat, habe ich dazu
viele Fragen.

Was (wenn überhaupt) macht die neue Regierung in Bezug auf Pensionen?
Krankenversicherungen? Föräldrarpengar? Dagis? Studium (kommen Studiengebühren?)?
Um welchen Bruchteil will sie öffentliche Ausgaben kúrzen und welche will sie kürzen?
Welche Änderungen sind bezüglich Schulen geplant? Soll das Kostenlose Mittagessen
bleiben? Wie ändern sich die Bedingungen von Arbeitslosen? Was will die Regierung
privatisieren? Wird die SJ so schlecht werden wie die DB? In diesen Punkten hatte man
es in der Vergangenheit in Schweden besser. Wenn sie ALLE wegfielen, dann wären das
viele Nachteile, die man gegen die anderen, von der jeweiligen Regierung unabhängigen
Vorteile, abwägen müsste.

Ich hoffe, die Lage ist folgendermaßen: Es gibt viele Vorteile, die mit der Regierung nichts
zu tun haben, weil die Regierung sie nicht ändern kann oder weil KEINE Regierung sie
ändern will. Die neue Regierung ist spätestens in 4 Jahren weg. Selbst wenn sie alle
Änderungen durchsetzt, die sie vorhat, wäre sie immer noch besser als die große Koalition
in Deutschland oder gar eine reine SPD oder Rot-Grüne-Regierung in Deutschland.
(In Dänemark ist die konservative Regierung in manchen Punkten "linker" als
sozialdemokratische Regierungen in Südeuropa.) Schließlich ist auch nicht zu erwarten,
dass sich die Lage in Deutschland in absehbarer Zeit verbessert. Aber ich will nicht eine
solche wichtige Entscheidung aus dem Bauch heraus fällen, sondern will wirklich die Vor-
und Nachteile abwägen. Dass es eine neue Lage seit dem Regierungswechsel gibt kann
keiner bestreiten.

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Re: Nach dem Regierungswechsel: lohnt es sich noch?

Beitragvon Auswanderer » 17. Oktober 2006 16:51

orsatjej hat geschrieben:ich moecht mal wissen, was der "auswanderer" als "unter deutschen nivå" ansieht (..."und das schon lange...")???? auch schweden ist nicht perfekt, welches land ist das schon? aber schweden kommt verda... nah ran, finde ich! ich lebe und studiere hier schon ne weile! ich finde nicht, dass schweden gerade dtld in irgendwas unterlegen ist...!?


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