Nach dem Regierungswechsel: lohnt es sich noch?

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Re: Nach dem Regierungswechsel: lohnt es sich noch?

Beitragvon jörgT » 18. Oktober 2006 18:55

Der Ärztemangel soll langfristig durch höhere Studienzulassungen bekämpft werden. Allerdings dauert eine Ausbildung zum Facharzt nun einmal ca. 10 Jahre.
Bis dahin wird im Ausland, z.B. in Deutschland, reichlich rekrutiert.
Das ist nicht schwer, weil die Arbeitsbedingungen doch (noch???) deutlich besser als in den meisten europäischen Ländern sind.
Mit Zahnärzten habe ich wenig persönliche Erfahrungen. Sie kalkulieren ihre Preise selbst, Vergleiche lohnen sich also.

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Re: Nach dem Regierungswechsel: lohnt es sich noch?

Beitragvon Auswanderer » 18. Oktober 2006 19:01

jörgT hat geschrieben:Mit Zahnärzten habe ich wenig persönliche Erfahrungen. Sie kalkulieren ihre Preise selbst, Vergleiche lohnen sich also.


Wie ist die Krankenversicherung bei Zahnärzten?

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Re: Nach dem Regierungswechsel: lohnt es sich noch?

Beitragvon jörgT » 18. Oktober 2006 19:09

.Meinst Du Krankenversicherung BEI oder VON??? :lol:
Die zahnärztlichen Leistungen sind für Kinder und Jugenliche kostenlos, ansonsten bezahlt man alles selbst. Die Krankenversicherung zahlt nichts dafür. Du kannst Dich natürlich zusatzversichern ..

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Re: Nach dem Regierungswechsel: lohnt es sich noch?

Beitragvon Auswanderer » 18. Oktober 2006 19:31

jörgT hat geschrieben:.Meinst Du Krankenversicherung BEI oder VON??? :lol:
Die zahnärztlichen Leistungen sind für Kinder und Jugenliche kostenlos, ansonsten bezahlt man alles selbst. Die Krankenversicherung zahlt nichts dafür. Du kannst Dich natürlich zusatzversichern ..


BEI. Nicht die Krankenversicherung VON Zahnärzten, also die
Versicherung der Zahnärzte, sondern was zahlt meine Versicherung
wenn ich beim Zahnarzt bin?

Die normale Krankenversicherung zahlt also nichts. (Stimmt es, dass
(außer bei Zahnärzten) man bis kr 1000 pro Jahr alles selber zahlt, und
danach zahlt die Krankenversicherung alles?)

Lohnt es sich, sich zu versichern? (An sich könnte man denken, bei
Zähnen gibt es den klassischen Versicherungsgrund---der
Versicherungsfall könnte mich finanziell ruinieren---nicht, also könnte eine
Versicherung genauso wenig sinnvoll sein wie eine
Reisegepäckversicherung, eine Garderobe-Diebstahl-Versicherung usw.,
sprich man fährt besser, keine solche Versicherungen abzuschließen
und bewahrt das Geld für den Versicherungsfall auf und kommt dabei
besser weg. Aber, da man durch Zahnpflege die Gesundheit der
Zähne doch weitestgehend selbst beeinflüssen kann, lohnt es sich
eigentlich noch weniger.

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Re: Nach dem Regierungswechsel: lohnt es sich noch?

Beitragvon jörgT » 18. Oktober 2006 19:47

Es gibt unterschiedliche Höchstbeträge für Sprechstundenbesuche, Medikamente, Krankentransport ...
In punkto Versicherung ist es wirklich so, wie Du schon sagst. Eine extra Versicherung lohnt sich eigentlich nicht wirklich!
Ansonsten bin ich seit Mai wegen eines Schlaganfalls krank geschrieben und habe mehrere Behandlungen durchlaufen - und bin noch nicht pleite. :wink: :wink:

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Re: Nach dem Regierungswechsel: lohnt es sich noch?

Beitragvon Auswanderer » 18. Oktober 2006 20:00

jörgT hat geschrieben:Es gibt unterschiedliche Höchstbeträge für Sprechstundenbesuche, Medikamente, Krankentransport ...


Wieviel muss man höchstens pro Jahr aus eigener Tasche bezahlen?

jörgT hat geschrieben:Ansonsten bin ich seit Mai wegen eines Schlaganfalls krank geschrieben und habe mehrere Behandlungen durchlaufen - und bin noch nicht pleite. :wink: :wink:


Ich nehme an, du bist ganz normal in Schweden krankenversichert.
Wieviele "eigene Leistungen" musstest du schon erbringen?

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Re: Nach dem Regierungswechsel: lohnt es sich noch?

Beitragvon jörgT » 18. Oktober 2006 21:05

Alles in allem ca. 3000 Skr. für Medikamente, Krankenhausaufenthalt und Krankentransport.
Aber auf der anderen Seite bekomme ich von meinem Arbeitgeber jede Unterstützung, besonders die Sicherheit, dass es in unserem Krankenhaus auch nach meiner Krankheit einen Platz für mich geben wird!


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