Muss ich wirklich unseren Hund weggeben?

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Re: Muss ich wirklich unseren Hund weggeben?

Beitragvon HeikeBlekinge » 19. Februar 2009 14:21

Liebe Stefanie,
Herzlichen Dank fuer diesen wertvollen Link!!!
Da merkt man mal wieder das man nach noch so langer Zeit in S immer wieder neues, wichtiges erfahren kann! Werde mich SOFORT darum kuemmern!
Dein Erlebnis ist ja auch herb! Das wuerde sicher jeder einen Heidenschreck bekommen!
Ja, entweder sind die Schweden total uebertrieben um ihre Hunde (zumeist wohl wenn es Zuchttiere sind) oder sie sehen sie wie Kuscheltiere die man halt "wegwirft" wenn sie mal nicht mehr so kuschelig sind. So erleb ich es jedenfalls.

Haj Slabagen,
Nein, die Katze - ähm Kater - ist ganz sicher nicht taub. Er hört ja wenn ich ihn rufe. Ich glaub eher er hält sich etwas fuer einen Hund. So folgt er mir im Haus ueberall hin, lässt sich in meiner Nähe nieder, friesst mit dem Hund aus einem Napf... Kann vielleicht passieren, wenn man mit 6 Wochen die Mutter verliert und dann so mit halben Adoptivhundevater aufwächst, was? ;-)

LG
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Re: Muss ich wirklich unseren Hund weggeben?

Beitragvon geli & uwe » 19. Februar 2009 18:32

hej stefanie
wir haben selbst drei hunde von denen 2 beim spazierengehen immer an der leine sind
weil sie sonst jagen würden.
evtl. hat der schwede, mit dem du die unliebsame begegnung hattes, auch einen grund warum er seinen hund an der leine hatte und nicht wollte das deiner hingeht.
unser rüde reagiert äußerst ungehalten wenn er angeleint ist und ein anderer kommt.
evtl war sein hund auch läufig od. sonstiges.
mir hatte letztes jahr ein freilaufender schäferhund,( in D ) der auf unsere kleine hündin losgegangen ist eine finger durchgebissen. vieleicht reagiere ich deshalb auf freilaufende hunde nicht besonders freundlich,
was bestimmt nicht heißt, das ich jemals einen hund treten würde.( da hat dein nachbar sicher überreagiert.)

bis jetzt kann ich über die schweden und ihre hunde nichts schlechtes sagen
gruß
geli
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Re: Muss ich wirklich unseren Hund weggeben?

Beitragvon Nyckelpiga » 19. Mai 2009 15:22

Hej Heike,

mich würde interessieren wie es mit dir und deinem Hund weitergegangen ist...

Liebe Grüße Anja :smt006
Mit einem Lächeln im Gesicht geht alles gleich viel leichter ... !

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Re: Muss ich wirklich unseren Hund weggeben?

Beitragvon HeikeBlekinge » 19. Mai 2009 15:54

Ja klar - ingen problem.
Also er ist ja nun seit geraumer Zeit schon mehr oder minder gluecklich kastriert.
An seinem Verhalten hat sich aber nicht soo viel geändert. Gut, er ist nicht mehr so krass "auf Tour" wie zuvor und hört auch irgendwie besser, kommt halt umgehend, wenn er doch mal die Gelegenheit erwischt, auf Ruf hin zurueck....
Naja, neulich sagte mir jemand das kann noch dauern, das er "dickfelliger" wuerde. Immerhin stellt er nun anscheinend lieber einer pechschwarzen teuflischen Nachbarskatze nach, welche sich aureizend in 50 m Entfernung mitten auf die Strasse setzt und ihn stundenlang angucken kann. Puh, da tut er mir schon fast wieder leid wenn er zitternd vor Aufregung neben mir sitzen bleibt, wo er doch allzugern das Spielchen aufnehmen wuerde... ;-)

LG
Heike

PS: Und mit den Nachbarn klappts auch besser - lol - die gruessen jetzt immer sch...freundlich :lol:
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Re: Muss ich wirklich unseren Hund weggeben?

Beitragvon Klockestrand » 19. Mai 2009 16:16

Hall Heike,

ich bin hier " Neuling" und habe Deine geschichte heute erst gelesen und freue mich sehr für Dich und Deinen " Streuner", daß sich nun doch alles zum guten wendet. Ich hab ja selbst 5 Rüden und einer war auch mal so ein "Wandervogel" vorallem wenn eine läufige Hündin in der Umgebung war, ads war schon nervenaufreibend , jedesmal wenn ich gedacht habe ich hätte seine " Schlupflöcher" alle dicht gemacht hat er mich mich einer neuen Variante überrascht, ich hab ihn dann auch kastrieren lassen, hat ne Weile gedauert, aber er ist merklich ruhiger geworden.

LG Conny

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Re: Muss ich wirklich unseren Hund weggeben?

Beitragvon blueII » 19. Mai 2009 16:40

Das freut mich so für Dich Heike!!!

Prima....die Situation war ja auch schrecklich genug.
Nach einem Jahr Kastration ist unsere Hündin so ausgeglichen geworden, dass iwr den geplanten Zaun total vergessen können.

Sie bleibt ganz ruhig den ganzen Tag an unserem Haus liegen.....und mal kurz ne Katze vom Grundstück verjagen ist selbstverständlich erlaubt :wink:

Keine Angst liebe Katzenfreunde....unsere Hündin hat sich noch nie durch besondere Schnelligkeit und Ausdauer ausgezeichnet :wink:

LG
Heike

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Re: Muss ich wirklich unseren Hund weggeben?

Beitragvon HeikeBlekinge » 19. Mai 2009 17:09

hihi - ich dank euch :D
neee - sone Katze weiss ja auch stets das sie wesentlich schneller ist, und vor allen Dingen: Sie klettern kann!!
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Re: Muss ich wirklich unseren Hund weggeben?

Beitragvon Änglalik » 19. Mai 2009 20:28

Huhu Heike,

ich habe leider erst heute diesen Trätt entdeckt und ihn gerade wie einen Krimi verschlungen. Wie gut, dass die Lage sich offenbar inzwischen etwas beruhigt hat.

Einen Zaun, um Snuggles zurückzuhalten? Hahahahihihohoho - ich lach mich schlapp :lol: . Leute, ihr kennt ihn nicht. Ich habe mehrfach gesehen, wie er - wie ein Flummi - aus dem Stand über den auch nicht gerade niedrigen Zaun in Bielefeld gehüpft ist. Der reinste Akrobat und ein total liebenswerter und cleverer kleiner Hund übrigens. Ich gebe zu, ich bin ein echter Snuggles-Fan :oops: .

Das mit der Kastration war zwar bitter für den Kleinen, aber sicher besser, bevor er nochmal versucht, dich zur Oma zu machen, Heike - das sollte doch lieber deinen Söhnen vorbehalten bleiben, gelle :wink:.

Hast du das mit dem Brief an die Nachbarn inzwischen gemacht? Finde ich eine richtig gute Idee. Auch die Tipps zu Hundesprache und Hundeschule sind sicher nicht verkehrt.

Leider erleben wir in Schweden in unserem kleinen Dorf bei einem Nachbarn auch, dass dort die Hunde wie Plüschtiere an- und auch wieder abgeschafft werden :? . Es ist ein permanentes Drama. Und immer wieder suchen sie die Nähe von meinem GöGa, der zieht Vierbeiner ja an wie ein Magnet (er begrüßt sie allerdings nicht mit Leckerli, sondern schickt sie eindeutig zurück - hilft aber trotzdem nicht auf Dauer).

Neulich beim vedbod-Bauen standen dann plötzlich sogar die kleinen ausgebüxten Lämmer von einem anderen Nachbarn aufgereiht an der Ecke und guckten ihm zu. Wenn die wüßten, dass er sie zum Fressen gern hat :twisted: .

Liebe Grüße an euch Zweibeiner und eine dicke Streicheleinheit an Snuggles von
Angelika

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Re: Muss ich wirklich unseren Hund weggeben?

Beitragvon Tulipa » 20. Mai 2009 21:38

Hallo Heike,
brauchst du eigentlich noch einen Text für euren Nachbars-Brief?

Hier sind vor ein paar Tagen die Kühe eines Milchviehbetriebes ausgebrochen.
War wohl was Größeres, jedenfalls stand als Entschuldigung eine Anzeige in der Zeitung "... våra äventyrslysta kor på upptäcksfärd" oder so ähnlich.

Würde doch passen, könnte ich wohl noch aus dem Altpapier fischen, wenn du möchtest.

LG
Tulipa
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Re: Muss ich wirklich unseren Hund weggeben?

Beitragvon Nyckelpiga » 22. Mai 2009 12:36

Das freut mich aber Heike, und vielen Dank das du gleich geantwortet hast.
der Rest kommt bestimmt auch noch :D
und auch wenn ich Katzen mag, aber die ist ja echt gemein.. dein armer Hund...

- Mir fiel das mit deinem Hund wieder ein, da ich gerade mit meiner in Schweden war -

Liebe Grüße Anja :smt006
Mit einem Lächeln im Gesicht geht alles gleich viel leichter ... !


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