Mücken

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nobse

Re: Mücken

Beitragvon nobse » 3. Juni 2008 13:48

Gefeit bin ich auch nicht gegen Mücken, aber es ist ein Unterschied zwischen Landbevölkerung und Städtern zu merken.
Kratzen ist sowieso das schlimmste was man machen kann.
Aber wir waren ja da ,warum es so wenig Insekten , jedenfalls bei uns , gibt. Ich wollte mir gestern mal eine Mücke unter dem Mikroskop ansehen .Pustekuchen, keine da! So etwas gab es noch nie.
Im Vorjahr und vor zwei Jahren ,hatten die in Frankfurt /Oder Zeugs gegen die Kribelmücke ausgebracht, Sind ja nur 35 km und wer weiss was die da genommen haben.

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Berta
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Re: Mücken

Beitragvon Berta » 3. Juni 2008 14:06

Hallo Ihr,

hier im Schwäbischen treffe ich kaum mal eine Mücke - aber bei meinen Eltern, die zwar in Meeresnähe, aber dafür noch viel dichter am überaus sumpfigen Wald wohnten, da nahmen die Mückenmassen manchmal fast schon nordschwedische Verhältnisse an. Und die allerschlimmsten Monster-Mücken habe ich nicht im Norden, sondern im tiefsten Vorpommern getroffen, als ich anno 1990 auf dem Grundstück von irgendwelchen Freunden meiner Eltern unweit eines großen Atommeilers ein paar Tage verbrachte - da waren die Viecher riesengroß und die Stiche so, dass nicht nur ich ins Krankenhaus musste...

Und ja: Ich glaube auch, dass man sich über die Jahre an Mückenstiche gewöhnen kann - und dass verzärtelte Leute aus mückenarmen Gegenden schnell von Plage sprechen, wenn sie drei Mückenstiche auf einem Bein zählen, das kann kann ich auch bestätigen...

Aber: Auch ich genieße meine mückenlosen Sommerarbende in meiner see-, teich-, und sumpflosen Gegend... Und passe auf, dass ich dafür nicht von den Regenmassen weggeschwämmt werde.

Gruß,
Berta.

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Re: Mücken

Beitragvon Dorie » 3. Juni 2008 21:13

Bei uns hält es sich auch sehr in Grenzen. Waren am Samstag zur Spreeauennacht mit einer Freundin und zwei Kindern. Sie hatten jeder so 3-4 Stiche, ich gar keinen. Die anderen schmeckten wohl besser.
Hier in der Wohnung hatten wir letztes Jahr mal über 30 Mücken, nachdem mein Mann bei offener Balkontür und Licht abends im Wohnzimmer saß. *grusel*
Aber bis jetzt ist noch alles ruhig.
Im Spreewald, wo wir regelmäßig hinfahren, sieht es schon anders aus, aber auch da richtet es sich sehr nach den Klimaverhältnissen. Ist es drückend heiß, Gewitterstimmung, sind sie in Stechlaune und man kann sich kaum retten. Einmal haben die Viecher nur darauf gewartet, dass wir die Autotür öffneten, dann stürzten sie auf uns los. 20 Stiche pro Person waren das Minimum.
Liebe Grüße
Doreen


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nobse

Re: Mücken

Beitragvon nobse » 3. Juni 2008 21:54

Im Großen und Ganzen also stimmt es was ich vermute, fast überall Fehlanzeige an Mücken. Doch die Mücken sind nur die Insekten deren Fehlen wir "merken". Doch , Schmetterlinge merken wir noch ,weil sie so schön sein können! Deren Fehlen merke ich aber schon seit Jahren. Die paar die hier noch unterwegs sind...
Wir sollten nicht vergessen , dass die Insekten mit am Anfang der Nahrungskette stehen!
Nur über das Fehlen der Bienen wird gejammert, denn diese stehen ja im direkten Zusammenhang mit unsere Nahrung , sprich Honig und Obst.

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Re: Mücken

Beitragvon blueII » 3. Juni 2008 22:38

Hej Nobse
will Dir Deine Erfahrungen und Wissen ja nicht absprechen, möchte Dir aber folgendes erzählen.

Wie wir noch in der Eifel lebten (1000 Seelendorf rund rum Wald) habe ich in der Anfangszeit kaum Schmetterlinge bemerkt und hätte mich jemand nach ihnen gefragt hätte ich vermutet, dass es in dieser Region kaum welche gibt.
Eines Frühlings habe ich ohne großes Wissen einen Schmetterlingsflieder an der Terasse gepflanzt. Kaum ging der ca 1,50 hohe Busch in die Blüte war es eine Wonne...wir haben durchschnittlich 30-40 unterschiedlichste Schmetterlinge gezählt die auf einen Schlag unseren Busch bevölkerten.
Er bot uns jeden Tag einen tollen Anblick und ab spätestens diesen Zeitpunkt wußte ich das doch Schmetterling in der eifel leben

LG
Heike

PS ... darf ich mal die Spezialisten fragen. Ich war wirklich begeistert von dieser Pflanze.
Würde sooo gerne wieder so einen Flieder pflanzen, meint ihr der wächst auch hier?

Sabine

Re: Mücken

Beitragvon Sabine » 3. Juni 2008 23:21

blueII hat geschrieben:PS ... darf ich mal die Spezialisten fragen. Ich war wirklich begeistert von dieser Pflanze.
Würde sooo gerne wieder so einen Flieder pflanzen, meint ihr der wächst auch hier?


Probiere es doch aus..
Schmetterlingsflieder soll ja erst ab minus 20 Grad nicht mehr gedeihen.Wenn er dicht am Haus steht und Du ihn im Winter abdecken kannst...Er soll ja eh immer ziemlich kurz geschnitten werden,damit er unten nicht kahl wird.Das kann man dann gut abdecken.
Grüße
Sabine

nobse

Re: Mücken

Beitragvon nobse » 4. Juni 2008 00:20

Hallo blue II

Ich spreche nicht vom Schmetterlingsflieder (Buddleja davidii) ,sondern aus der ganz normalen Zeit aus meiner Kindheit , in der ich vor unserem Gartentor lag und hunderte Schmetterlinge die Wiese bevölkerten.

Der Sommerflieder oder Schmetterlingsflieder (Buddleja davidii) ist natürlich eine der wenigen Pflanzen die eine sehr große Anzahl an Schmetterlingen anzieht. Er ist ein richtiger Magnet für sie. Ich habe ihn extra für die Falter angepflanzt ,da er eine sichere Nahrunggrundlage für viele Falter ist. Du weist , dass diese Lebewesen streng pflanzlich orientiert sind , jedenfalls die Raupen. Mit jeder Pflanzenart die ausstirbt ,sterben viele Insektenarten mit aus.
Der Sommerflieder bildet hingegen eine Ausnahme hinsichtlich der Nahrungsaufnahme des fertigen Imago.Er lockt wirklich viele Arten an.
Du kannst aber auch für die Schmetterlinge andere Pflanzen als Nahrung bereit stellen, so zum Beispiel den Blauen Natternkopf, Lavendel, ungefüllte Rosen oder Dahlien. Die beiden letzteren sollten aber auch dann ins rot gehen.

Den Sommerflieder kannst du ruhig mal ausprobieren , bis so um die 20 Grad Miese verträgt er schon noch ,
Wichtig ist ein sonniger Platz und streng zurückschneiden , wobei meine Frau immer jammert, da kann ich machen was ich will.

blueII
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Re: Mücken

Beitragvon blueII » 4. Juni 2008 10:17

Hej Sabine und Nobse,

nun dann werde ich mich mal auf den Weg machen um die Pflanze zu kaufen..Danke Nobse für den lateinischen Namen so werde ich im Laden wohl keine Schwierigkeiten haben, die richtige zu finden.
Wenn es dann noch einen guten Zweck erfüllt dürfen es gerne 2 oder 3 sein :lol: ich finde es echt toll, vorallem wenn man Kinder hat.

Schöne Grüße an Deine Frau....die Ängste des Zurückschneidens kenne ich sehr gut...und da ich der Gärtner in der Familie bin habe ich den Sommerfleider in einem Jahr mal NICHT zurückgeschnitten. Ich habe es im daruffolgenden Sommer sehr bereut. Es war das kümmerlichste Jahr und seitdem habe ich immer kräftig geschnitten. Allerdings habe ich die Erfahrung gemacht es ist besser in 2 stufen zu schneiden. Im Herbst um die Hälfte und im Frühjahr nach dem Frost nochmals kräftig...so habe ich Frostschäden nahe der Wurzel vermieden (glaube ich wenigsten).

oh ich freu mich schon....
LG
Heike

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Re: Mücken

Beitragvon janaquinn » 4. Juni 2008 10:25

Hej Nobse,
stimmt, dieses Jahr sind, bisher, kaum Mücken da. Ich wundere mich schon, denn wir haben eine sehr Seen-reiche Gegend hier und so einige andere Stellen, wo Brackwasser steht. Aber Fehlanzeige..kaum Mücken.
Sollte sich doch mal eine verirren, wird sie direkt von meinem Mann in den Mücken-Himmel befördert...er ist hochgradig allergisch und hat nach einem Stich immer kleine Mount Everests auf dem Arm oder Rücken....der Arme!

Letztes Jahr war es der Hammer...an einem 12 Mücken erschlagen.
Dafür sind hier die Wespen früh dran...die brauche ich wiederrum nicht...Wespenphobie :oops:

LG JANA
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nobse

Re: Mücken

Beitragvon nobse » 4. Juni 2008 10:28

Ich hoffe du machst dann im nächsten Jahr einen Schmetterlingsthread auf.


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