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Schweden
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Schweden und Norwegen - Fähre, Urlaub, Reisen & Meer

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 Betreff des Beitrags: mit der Familie nach Schweden
BeitragVerfasst: 23. August 2010 08:46 
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Hallo zusammen,

Ich kann eine Anstellung bei einer Schwedischen Firma bekommen. Worüber ich auch sehr glücklich bin. Aber jetzt kommen die ersten zweifel. Ich habe eine kleine Tochter (14 Monate) und bin Verheiratet. Ich weiß das Schweden kein Schlaraffenland ist.
Die frage die ich mir jetzt stelle: ist es möglich in Schweden von nur einem Gehalt (ca. 1600 Euro) zu Leben. Was muss ich beachten wenn ich meine Familie nach hole nach Schweden.


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 Betreff des Beitrags: Re: mit der Familie nach Schweden
BeitragVerfasst: 23. August 2010 11:38 
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Sverige02 hat geschrieben:
Hallo zusammen,

Ich kann eine Anstellung bei einer Schwedischen Firma bekommen. Worüber ich auch sehr glücklich bin. Aber jetzt kommen die ersten zweifel. Ich habe eine kleine Tochter (14 Monate) und bin Verheiratet. Ich weiß das Schweden kein Schlaraffenland ist.
Die frage die ich mir jetzt stelle: ist es möglich in Schweden von nur einem Gehalt (ca. 1600 Euro) zu Leben. Was muss ich beachten wenn ich meine Familie nach hole nach Schweden.

Hej,
ich würde sagen
1.das kommt darauf an wo du/ihr leben wollt
2. wohnt ihr dann in Miete oder kauft ihr euch ein Haus?
3. was habt ihr für ansprüche ( Lebensqualität)?
4. will dein partner dann auch Arbeiten gehen?
Du musst uns schon ein bissel mehr schreiben um etwas genauere Antworten zu bekommen.
( nicht böse gemeint :D )
lg Anja

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Es ist überall schön, wo man sich wohl fühlt.


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 Betreff des Beitrags: Re: mit der Familie nach Schweden
BeitragVerfasst: 23. August 2010 13:23 
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Hej,
interessant wäre tatsächlich der Wohnort und das schwedische Gehalt für eine gute Antwort.
Lebt Ihr in Schweden, erhaltet Ihr dort Kindergeld. Das hat in etwa die gleiche Höhe wie in Deutschland. In Schweden ist es meist so, dass beide Elternteile arbeiten, um den Lebensstandard zu erhalten. Man verdient in der Regel nicht viel mehr, oft weniger als in Deutschland. Ausser Handwerker, die scheinen mehr zu bekommen. Aber es ist in Schweden auch einfacher zu arbeiten, die Kinder sind schneller im Kindergarten untergebracht. ûblicherweise beginnen Kinder hier mit etwa einem Jahr im Kindergarten. Natürlich kann man auch warten, das ist aber eher nicht üblich. Gerade für Eingewanderte finde ich es besonders günstig früh im Kindergarten anzufangen. Dadurch lernen die Kinder die SPrache schneller und auch das elternteil, dass sonst daheim wäre, hat so mehr Zeit für Sprachkurse und damit Integration und auch Arbeitssuche.
Der Kindergarten kostet nicht so viel wie in Deutschland. Auch sonst sind zwar Steuern recht hoch, es wird aber fast alles steuerfinanziert. ALso muss auch die Krankenkasse nicht extra gezahlt werden. Das heisst, auch Frau und Kind sind krankenversichert ohne, dass Du extra zahlen musst. Nur eine Arbeistlosenversicherung musst Du selber abschliessen, wenn DU das möchtest. Hast Du keine, bekommst Du aber im Falle des Falles nur Sozialhilfe.
Soweit auf die Schnelle.
Mit genaueren Angaben kann man auch spezieller Antworten.

Grüsse
Wiebke


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 Betreff des Beitrags: Re: mit der Familie nach Schweden
BeitragVerfasst: 23. August 2010 20:49 
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die Arbeit ist in der nähe von Stockholm. wir würden uns gerne dort dann ein Haus kaufen. Mein Frau will dort auch arbeiten am liebsten mit Tieren. Mein Gehalt würde ca 1600 Euro betragen. Die Lebensqualität ist nicht sohoch wie hier in D das wissen wir.


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 Betreff des Beitrags: Re: mit der Familie nach Schweden
BeitragVerfasst: 23. August 2010 20:57 
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Hej,
16000,-Sek wird im Grossraum Stockholm sehr sehr eng. Sofern ihr nicht genug Eigenkapital fuer ein Haus habt, muss erstmal eine Wohnung oder ein Haus gemietet werden, eine sehr teure Geschichte, wenn man was bekommt.
Es ist möglich von 16000,- Sek in Stockholm zu ueberleben, aber es wird nicht einfach.

Es gibt in Stockholm guenstige Gegenden, da will einfach niemand hinziehen, weil es soziale Brennpunkte sind und es gibt teure Gegenden, mit guten Schulen ect...da muss man dann aber eventuell einen längeren Arbeitsweg in Kauf nehmen.

Gruesse JANA

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 Betreff des Beitrags: Re: mit der Familie nach Schweden
BeitragVerfasst: 24. August 2010 13:55 
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Ja Hallo Jana!
Da schleicht sich aber jemand an :)
Wie schön, dass Du wieder hier schreibst. Das freut mich sehr. Hab Dich echt vermisst.
Irgendwie klappt es mit dem Telefon zur Zeit mal wieder nicht richtig. IMmer ist schon abend und ich müde.

Hoffe es geht Euch gut und Du bist nun wieder häufiger aktiv hier.

Willkommen zurück!!!


Allerliebste Grüsse

Wiebke


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 Betreff des Beitrags: Re: mit der Familie nach Schweden
BeitragVerfasst: 24. August 2010 16:03 
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Hejsan,
auch ich freue mich dich, janaquinn, mal wieder zu lesen :-)
Und zu den 16000 kr im Monat kann ich hier oben nur sagen, was soll ich denn alles kaufen um diese Summe überhaupt ausgeben zu können :-)

Liebe Grüsse
Älven

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 Betreff des Beitrags: Re: mit der Familie nach Schweden
BeitragVerfasst: 24. August 2010 16:08 
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Hej Älven,
soweit ich weiss drehte sich die Anfrage um den Raum Stockholm. Da wirds mit Miete oder Kredit für ein Haus schon eng.
Ich weiss, dass es im Norden billiger ist. Dafür ist die Arbeit weniger dicht gesäht...
Uns würde das Geld jedenfalls nicht reichen und wir wohnen im Västmanland und machen keineswegs große Sprünge. Aber das Haus will nun mal bezahlt werden und die Kinder brauchen Kleider und Nahrung...

Grüße
Wiebke


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 Betreff des Beitrags: Re: mit der Familie nach Schweden
BeitragVerfasst: 24. August 2010 17:13 
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Wir wuerden mit 16000,- Sek auch nicht ueber den Monat kommen, nicht mal annähernd. Obwohl wir uns keinen grossen Luxus leisten, aber die Rate fuer´s Haus will gezahlt sein, die Rechnungen können auch nicht einfach in der Schublade verschwinden und der Kuehlschrank muss gefuehlt werden. Dazu kommen nach die Medikamentenzuzahlungen fuer Yannic bis die Höchstgrenze erreicht wird ect....
Die Kinder wachsen aktuell mal wieder beide aus den Klamotten raus und das Haus braucht auch noch so einiges.
Nein, wir könnten davon nicht ueberleben.

Zur, angeblich, geringeren Lebensqualität in Schweden. Unsere Familie hat hier in Schweden eine um vieles höhere Lebensqualität als in Deutschland. Wir haben ein nettes Haus mit mittelgrossen Garten, die Kinder fuehlen sich in Schule und Dagis wohl und haben Freunde gefunden, auch wir sind fest integriert im Leben und auch in der neuen Nachbarschaft. Meine Tochter war am Sonntag zu einem Kindergeburtstag eingeladen ect..

Lebensqualität ist eine Definitionssache. Der eine ist nur gluecklich mit einer dicken Villa in Stockholms teuerster Gegend, mit Bootsanleger und Yacht, 2 SUV und 3 "Alltagsautos´" und dem nächsten reicht ein normales Reihenhaus in normaler Gegend, wo die Kinder auf der Strasse spielen können und schon mal ein Elch oder ein Reh im Garten auftaucht.

Lebensqualität erarbeitet man sich und kann sich im jedem Land der Welt neu erarbeiten und neu definieren.

Gruesse JANA

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 Betreff des Beitrags: Re: mit der Familie nach Schweden
BeitragVerfasst: 24. August 2010 17:27 
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Hej,
hatte schon gelesen das es für den Raum Stockholm sein sollte :-)
Wollte ja nur mal darauf hinweisen wieviel günstiger das Leben im Norden ist :-)

Liebe Grüsse
Älven

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 Betreff des Beitrags: Re: mit der Familie nach Schweden
BeitragVerfasst: 24. August 2010 17:45 
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Älven hat geschrieben:
Hej,
hatte schon gelesen das es für den Raum Stockholm sein sollte :-)
Wollte ja nur mal darauf hinweisen wieviel günstiger das Leben im Norden ist :-)

Liebe Grüsse
Älven



Das Thema interessiert mich, wo ist das Leben denn in Schweden am günstigsten? Je höher desto besser, oder wie läuft das da? Ich wollte eigentlich nie höher als Småland :wink:

Liebe Grüße

:smt006


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 Betreff des Beitrags: Re: mit der Familie nach Schweden
BeitragVerfasst: 24. August 2010 17:49 
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Es läuft ungefähr so: je suedlicher umso höher die Chance einen Job zu finden, aber umso teurer ist es Leben. Im Stockholm verdient man mehr, bekommt eher einen Job, aber zahlt dafuer eben den Preis: höhere Mieten, sofern was gefunden wird, höhere Lebenshaltungskosten ect...Vergleichbar mit Muenchen (verdiene gut und bezahle bei allem das doppelte)

Je höher in den Norden man kommt, umso guenstiger wird vieles: Hauspreise, Lebensmittel ect., allerdings nimmt man lange Wege auf sich und findet schlechter einen Job. Dazu muss man, meiner Meinung nach, fuer ein Leben im Norden geboren sein. Ich bin es nicht und fuehle mich unter den 08ern sehr wohl.

Gruesse JANA

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 Betreff des Beitrags: Re: mit der Familie nach Schweden
BeitragVerfasst: 24. August 2010 18:06 
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janaquinn hat geschrieben:
Es läuft ungefähr so: je suedlicher umso höher die Chance einen Job zu finden, aber umso teurer ist es Leben. Im Stockholm verdient man mehr, bekommt eher einen Job, aber zahlt dafuer eben den Preis: höhere Mieten, sofern was gefunden wird, höhere Lebenshaltungskosten ect...Vergleichbar mit Muenchen (verdiene gut und bezahle bei allem das doppelte)

Je höher in den Norden man kommt, umso guenstiger wird vieles: Hauspreise, Lebensmittel ect., allerdings nimmt man lange Wege auf sich und findet schlechter einen Job. Dazu muss man, meiner Meinung nach, fuer ein Leben im Norden geboren sein. Ich bin es nicht und fuehle mich unter den 08ern sehr wohl.

Gruesse JANA



Oh je, ich könnte allerdings auch nicht im Norden leben. Als ich die Arztfamilie bei Goodbye Deutschland gesehen habe, wie lange die Winter haben und wie dunkel es dann ist. Um 15.00 stock düster und erst morgens um halb 10 wird es wieder hell. Und im Sommer ist es Tag und Nacht hell. Das ist nichts für mich. Obwohl ich den langen Sommer sehr mag. Wie lange ist denn in Stockholm Sommer und Winter und wie warm und kalt ist es dann bei euch. Ich finde Stockholm schon sehr verlockend, obwohl ich noch nie da war. Will da auch unbedingt nochmal in den Urlaub. Allerdings müssen wir warten, bis unsere Tochter etwas älter ist, damit wir mit dem Flugzeug rüber kommen können.
Gibt es denn auch etwas günstigere Gegenden um Stockholm? Wobei, wenn wir beide Arbeit in Stockholm oder Umgebung hätten, könnte man das doch schaffen, oder? Ich kann mir das so schlecht vorstellen. Mein Freund fährt nur einmal im Jahr nach München um Fußball zu gucken und sagt jedes Mal, das es sehr teuer da ist. Wir wohnen hier in Ostfriesland, da ist das Leben nicht so teuer.

Wäre super, wenn du mir ein bisschen was berichten könntest, ode auch andere, die in der Umgebung wohnen.

Liebe Grüße :smt006


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 Betreff des Beitrags: Re: mit der Familie nach Schweden
BeitragVerfasst: 24. August 2010 18:36 
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Nun lange Winter können Dir durchaus auch in Stockholm passieren, der letzte war sehr sehr lang und sehr schneereich. Wir hatten bis Ende März-Anfang April Schnee und Temperaturen um die -20 Grad. Aber das kommt hier unten sicherlich seltener vor als oben im Norden.
Wie genau die Winter in Stockholm ablaufen kann man nie richtig voraus sagen, aber meist kommt der Schnee so Ende Januar und hält sich dann hartnäckig bis März.Allerdings sind das meist nur noch schmutzig-graue Matschreste, wo die Stiefel nass werden und man nur noch genervt ist.

Dunkelheit ist im Dezember-Januar am schlimmsten, da ist es auch gegen 15.00 Uhr dunkel und mehr oder weniger hell wird es gegen 9.00 Uhr.
Auch die Sommer sind gluecksache, wir hatten die letzten beiden Jahre wirklich Glueck, der Juli war extrem heiss, teilweise bis 30-31 grad und viel Sonne.
Dunkel wird es im Juni kaum, eher dämmrig, so ab gegen 23.00 Uhr und ab 1.30 Uhr wird es wieder hell.

Stockholm ist generell nicht guenstig, es gibt aber Gegenden wo niemand wohnen will, weil es soziale Brennpunkte sind, da kann man guenstig leben, aber ob man da gluecklich wird ist fraglich.
Wir leben im Sueden von Stockholm, viele meiner Freundinnen leben im Norden (Vallentuna ect.) da ist man schon mal ne´Weile unterwegs. Aber ich wuerde trotzdem nicht da hinziehen, weil es einfach nicht meine gegend ist.
In Stockholm sollten/muessen beide Arbeit haben, damit man ueber die Runden kommt. Vergleich einfach mal bei www.hemnet.se die Hauspreise von Stockholm mit Västernorrland ect...da wirst du den Unterschied mitbekommen.

Muenchen ist im Vergleich zu Stockholm sehr ähnlich. Ich habe 7 Jahre in Muenchen gelebt und bin jedes Jahr ca. 8 Tage dort, habe also einen guten vergleich. Die Preise ect. sind ähnlich, die Mentalitäten ähneln sich ebenfalls..es ist eben nur der Unterschied vorhanden, dass Stockholm am Meer liegt und Muenchen die Alpen vor der Haustuer hat.

Gruesse JANA

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 Betreff des Beitrags: Re: mit der Familie nach Schweden
BeitragVerfasst: 24. August 2010 18:54 
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:danke: für die Infos. Nun ja, war grad ein wenig auf der I-net Seite und da fällt man echt vom Glauben ab. Die Häuser sind in der Gegend wirklich sehr teuer.
Werden uns wohl weiter südlich umgucken. Vielleicht ja die Gegend um Växjö.

Liebe Grüße :smt006


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 Betreff des Beitrags: Re: mit der Familie nach Schweden
BeitragVerfasst: 24. August 2010 19:30 
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Hej
Västernorrland ist nun aber noch nicht Lappland :-) die besagte Arztfamilie ist noch 600 km von uns entfernt. Ansonsten stimme ich Jana voll zu. Man muss für die Einsamkeit hier oben geboren sein, hier und da ein Nachbar, viel Wald, Seen und viele Kilometer in die nächste grosse Stadt. Lange kalte Winter mit 35 bis 40 Grad minus und viel, viel Schnee. Middsommar wo die ganze Nacht die Sonne nicht unter geht, ca 3 Monate. Lange Fahrtstrecken zum Job und der ist hier oben leider nicht so leicht zu bekommen, falls man nicht grade Krankenschwester ist :-)
Häuser die billiger als eine Doppelgarage in Deutschland sind. Und keine grosse Möglichkeit überhaubt Geld auszugeben :-)
Aber wir sind hier sehr glücklich.

Liebe Grüsse
Älven

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 Betreff des Beitrags: Re: mit der Familie nach Schweden
BeitragVerfasst: 24. August 2010 21:58 
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Hej,

ich hatte mich wohl falsch ausgedrückt. Ich meine nicht die Lebensqualität, sondern eher den "hypermodernen" Standard. Wir wohnen derzeit auch in einem komplett sanierten eigenen Haus, würden es dann aber hier in Deutschland vermieten und uns erstmal eine Wohnung in Schweden suchen. Ich habe ab Anfang des nächsten Jahres ein Stellenangebot ca 40 km nordwestlich von Stockholm, also nicht direkt in Stockholm.

Meine Frau arbeitet hier in Deutschland beim Rechtsanwalt und nun stellt sich für uns auch die Frage, was sie dort machen könnte. Ich werde erstmal alleine hoch gehen und meine Familie dann nachholen.

Was meint ihr?


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 Betreff des Beitrags: Re: mit der Familie nach Schweden
BeitragVerfasst: 25. August 2010 09:02 
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Hej,
was hat Deine Frau für eine Ausbildung? Für Anwälte gibt es in Stockholm die Möglichkeit eine Ausbildung zu machen um auf den schwedischen Stand zu kommen. Somit wird die Ausbildung aus dem Ausland anerkannt. Man wird auf die Unterschiede vorbereitet, paukt noch mal speziell schwedisches Recht. Ob es sowas für Gehilfen gibt weiss ich nicht. Aber man kann sich sicherlich erkundigen welche Ausbildung die hier haben und versuchen sich das anerkennen zu lassen. In manchen Berufsspaten reicht das, in anderen muss man die Ausbildung teils noch einmal machen um die Unterschiede zu erlernen oder auch nur um von den Arbeitgebern eine Chance zu bekommen.
Schwedisch ist da immer die Vorraussetzung. Wenn für Euch die Trennung in Frage kommt, kann Deine Frau natürlich erst einmal in Deutschland bleiben bis Ihr sicherer seid. Aber andererseits steigen ihre Arbeistchancen dadurch nicht in der Zeit. Sinnvoll wäre es auch, wenn es finanziell machbar wäre, dass Ihr gemeinsam geht und sie, in der Zeit in der Du schon mal verdienst, schwedisch lernt und sich um die Anerkennung der Ausbildung kümmert. Sie kann auch, mit etwas Schwedisch versuchen eine Stelle zu bekommen, bei der sie unterqualifiziert wäre, weniger bezahlt bekäme, aber immerhin mal im Geschäft ist und Kontakte knüpfen kann. Eine Freundin aus dem Buchhaltungsbereich hat es so gemacht. Sie macht ihre Ausbildung komplett neu, im Fernstudium, arbeitet aber nebenher und hat nun richtig Glück mit der Stelle. Sie kann auhc für später gute Kontakte machen und wird dann mit der Ausbildung auch besser bezahlt werden.
Ausserdem sammelt sie schwedische Berufserfahrung, die in Bewerbungen immer besser ankommt.

Grüsse
Wiebke

ach ja, 40km nordwestlich von Stockholm: je nachdem wo man da anfängt zu rechnen, landet man ja mindestens in der Ecke Märsta. Das ist halber Weg zu Uppsala. Immer noch Speckgürtel Stockholm aber immerhin schon nicht mehr sooo nah. Da finden sich viele kleine süsse Orte, teils aber auch hässliche. Man kann da aber durchaus auch nette Häuser finden, die bezahlbar sind. Ausserdem hat man da meist recht anständige Buss oder Bahnverbindung nach Stockholm oder Uppsala. Wenn man nicht zu weit ab liegt, aber dann kann man ja mit dem Auto zum nächsten Ort und von da weiter...

Grüsse
WIebke


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 Betreff des Beitrags: Re: mit der Familie nach Schweden
BeitragVerfasst: 25. August 2010 13:44 
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Registriert: 5. Dezember 2009 23:17
Beiträge: 12
Meine Frau ist Rechtsanwaltsfachangestellte und hat darin bereits 10 Jahre gearbeitet. Aktuell ist sie beim Steuerberater ;0)Es wäre echt klasse, wenn man die Ausbildung anerkennen würde.


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