Zitat:
2. Die Schlechte: Ein Audienz beim Papst ist einfacher zu bekommen....ABER es ist auch nicht unmöglich.
Tja, treffender könnte man es wohl nicht sagen!
Mietwohnungen sind in Schweden - und ganz besonders in den drei größeren Städten (Stockholm, Göteborg, Malmö) nur sehr schwer zu bekommen. Man kann sich im Grunde genommen auch gar nicht aussuchen, was für eine Wohnung man haben möchte und vor allem nicht, wo die liegen soll.
Krass gesehen muss man wohl schon das nehmen, was man angeboten bekommt.
Besonders bei Mietwohnungen, die über die kommunalen Wartelisten vermittelt werden, bekommt man dann auch die etwas "problematischere" Nachbarschaft dazu.
Meistens sind die Wohnungen auch sehr hellhörig und schlecht gebaut - hat man Pech und der Nachbar liebt laute Musik und das mit Vorliebe am Wo-Ende ab freitags in Zusammenhang mit Alkohol (das nennen die Schweden ein ganz "harmloses Fest"), dann bleibt einem nichts anderes übrig, als raus zu gehen oder es auszustehen. Ein kurzfristiger Umzug nahezu unmöglich.
Etwas einfacher ist es, ein Haus zu mieten. Häuser werden meist von Privatleuten vermietet, wenn diese einige Jahre ins Ausland gehen. Nachteil: oft sehr teuer!
Eine andere Alternative ist das sog. "Bostadsrätt" - (ähnlich der deutschen Eigentumswohnung) - wenn die Wohnung etwas außerhalb der Stadt liegt (ca. 1 Stunde Fahrzeit) dann ist sie meist auch erschwinglich(er) und man kann von der Bank auch schon einen Kredit bekommen, wenn man ein festes Einkommen nachweisen kann.
Bostadsrätter haben in Schweden auch einen besseren "Status" - d. h. die Nachbarschaft ist dann häufig auch besser als in den reinen Mietgebieten. Aber Garantien bekommt man auch hier nicht.
Auf jeden Fall viel Glück!
S-nina