Tulipa hat geschrieben:
Und ja, es kann SPASS machen, nicht nur im Meinungsgleichheitsstrom mitzuschwimmen.
Tulipa
Hallo Tulipa,
Deine Einstellung gefällt mir und es gibt den guten Spruch:
Wer nicht gegen den Strom schwimmt, gelangt nicht an die Quelle.Ich bin auch so eingestellt, dass ich offen sage, was ich denke, denn wie sollen sich sonst Sachen ändern oder verbessern, wenn niemand etwas sagt? Es hat mir bis heute nicht leid getan, dass ich mich nicht verbiegen ließ, als wir mit Lehrkräften und Schule zu tun hatten. Denn auch in Deutschland mögen Eltern gegenüber Lehrkräften nicht so richtig aufbegehren. Wenn man aber alleine mit den Eltern sprach, dann gab es jede Menge Kritikpunkte, nur ansprechen mochte die kaum jemand.
Es ist gut, wenn sich Eltern aus der Masse der Ja-Sager hervorheben, man kann es ja auch so sehen, dass man mitdenkt und Verbesserungen für alle erreichen möchte. Außerdem denke ich, dass es wichtig ist, Kritikpunkte anzusprechen, damit über die Sache geredet wird. Evtl. gibt es ja Gründe, warum irgend etwas so oder so läuft, wenn nie darüber gesprochen wird, dann kann es zu Missverständnissen führen. Durch eine Aussprache jedoch wird vieles transparenter und klarer.
Wenn man diese Motivation mit anspricht, kann im Grunde doch niemand böse sein, dass man Gesprächsbedarf bzw. Änderungswünsche hat.
Grüße Aelve