Meine Erfahrungen mit dem schwedischen Gesundheitssystem

Von Auswanderern für Auswanderungswillige! Alle Fragen zu Planung und Durchführung, zu Umzug, Integration und Umgang mit den Behörden. Interessante Erlebnisse und Tipps der Expats.
Link zum Portal: http://www.schwedentor.de/auswandern-leben
Fhre Schweden: Mit Stena Line nach Skandinavien: Sassnitz-Trelleborg

Benutzeravatar
Imrhien
Alter Schwede
Alter Schwede
Beiträge: 3310
Registriert: 6. Dezember 2006 10:31
Schwedisch-Kenntnisse: fließend
Lebensmittelpunkt: Schweden

Re: Meine Erfahrungen mit dem schwedischen Gesundheitssystem

Beitragvon Imrhien » 5. Mai 2009 22:22

Ich hab eben auch spontan gedacht, dass ich da einfach fahren würde. Aber ich glaube mit Schuldzuweisung ist in dem Falle Vorsicht geboten. ich glaube kaum, dass es den Eltern egal ist wie es ihrem Kind geht und ob es stirbt. Manch einer verlässt sich darauf was da gesagt wird, auch weil sie es hier nicht anders kennen. Man wird ja darauf getrimmt, dass das so richtig ist was da erzählt wird.

Ich habe eine Freundin, die auch hin und wieder da am Telefon sitzen muss. Sie meinte, dass sie auch schon öfter gezwungen war einen Rat zu geben, den sie persönlich nicht gut findet und bei dem sie genau wüsste, dass sie am anderen Ende des Telefons auch was anderes hören wollte. Sie ist aber ausgebildete Krankenschwester und kann es beurteilen.
Eine andere Sache ist, dass ihr Kind Antibiotikum bekommen sollte. Das wurde allerdings von der Ärztin falsch berechnet. Die Dosierung war viel zu hoch. Das ist 2 mal passiert. Als die Mutter dann beim 2. mal anrief um zu fragen, vor allem weil sie ja eigentlcih beim ersten mal schon korrigiert hatte, meinte die Ärztin am Telefon ganz lapidar sie solle doch einfach halbieren. Da hätte sie eigentlich schon zwei Tage die doppelte Dosis geben sollen. Sie hatte das nicht getan, da sie den Fehler bemerkt hat. Es dauerte aber so lange, bis sie die Ärztin am Telefon hatte und das klarstellen konnte. Jemand anderes hätte die Entscheidung doch gar nicht in Frage stellen können. Wie soll man das auch überprüfen können?
Es ist immer leicht gesagt, dass man selber das anders gemacht hätte. Ich denke mir nur gerade wie sich die Eltern fühlen müssen. Ich bin eh gegen das Telefonsystem. Manch einer hat schon kein eigenes Körpergefühl. Wie soll man da die Symptome beschreiben? Hinzu kommt, dass mancher zu Übertreibung neigt und ein anderer zum Gegenteil. Und eine Lunge hört sich auch schlecht ab über das Telefon (meine Tochter hats wenn meist mit den Bronchien).

Grüße
WIebke

Benutzeravatar
HeikeBlekinge
Alter Schwede
Alter Schwede
Beiträge: 2069
Registriert: 4. Januar 2008 20:20
Schwedisch-Kenntnisse: fließend
Lebensmittelpunkt: Schweden

Re: Meine Erfahrungen mit dem schwedischen Gesundheitssystem

Beitragvon HeikeBlekinge » 6. Mai 2009 06:45

Socialstyrelsen menar att den förs­ta sjuksköterskan borde hämtat in mer information från modern och att den andra gjorde fel som inte tog till sig den uppenbara information hon fick från modern.

Socialstyrelsen konstaterar att händelsen belyser svårigheterna med att bedöma någons hälsotillstånd, särskilt ett barns, på telefon, vilket ställer stora krav på dem som arbetar inom sjukvårdsrådgivningen.


Mir kommt da wirklich das kalte Ko....

Die entschuldigen das noch auf diese Art und Weise das es halt grosse Ansprueche sind das jemand per Telefon ein Kind diagnostizieren muss.
Und was folgt? Wahrscheinlich nichts. Keinerlei Konsequenzen.


Vielleicht sollten die Verantwortlichen einmal die Schmerzen durchmachen die der arme Junge durchgemacht haben muss. Grauenhaft.
Der Mutter das Vorwuerfe zu machen ist das Letzte, denn man MUSS davon ausgehen duerfen, das manche Menschen schlichtweg nicht in der Lage sind solche akuten Momente oder Situationen einschätzen zu können. T.ex weil sie vielleicht einfach nur einfacher gestrickt sind! Der in der Zeitung beschriebene Zustand beim 2ten Anruf hätte die Krankenschwester in höchste Alarmbereichtschaft versetzen muessen. Die geschilderten Symptome deuteten auf die letzte Phase vor Eintritt des Todes hin! Soviel weiss ich noch von meiner Ausbildung!
Ich frage mich ernsthaft was die lernen!

Fassungslos angesichts solcher Inkompetenz und Verantwortungslosigkeit
Heike
www.lilla-koksgarden.se


>Wer wenig weiß redet viel, wer Wissen hat wird neugierig, wer viel Wissen hat schweigt<

PassiveSchweden

Re: Meine Erfahrungen mit dem schwedischen Gesundheitssystem

Beitragvon PassiveSchweden » 6. Mai 2009 08:15

Hej,

ja klar, die meisten von uns (deutschen) Patienten wären wohl sofort losgefahren und hätten auf den Tisch geklopft uns uns nicht abwimmeln lassen, wenn es unseren Kindern so schlecht gegangen wäre. Wie wir es eben "zuhause" auch machen würden, wie es dort viele/alle machen.

Man darf aber nicht vergessen, daß die Schweden seit Ewigkeiten gehirngewaschen werden, wenn es um das Gesundheitssystem geht: Ersat mal abwarten, dann Anrufen, Anrufbeantworter, am Telefon Schlange stehen, schließlich Krankenschwester erreichen, vertröstet werden, Alvedon nehmen, hinlegen, abwarten, das geht vorüber: Das ist doch der Standard-Ablauf hierzulande.

Außerdem ist dieses System dafür gedacht, die Leute so lange wie möglich vom Arzt fernzuhalten, damit Geld und Ärzte gespart werden. Die Krankenschwestern sind die erklärten Bewachungs-Löwen (und Mini-"Doktoren") dieses Systems und maßen sich eine Kompetenz an, die sie in sehr vielen Fällen nicht haben.

Schweden ist ein wunderbares Land - aber vor dem Gesundheitssystem graut es mir wirklich, das mit gutem Grund seit vielen Jahren.

Kann man eigentlich ein EU-Gesundheitssystem (wegen durchgehender und häufig lebensbedrohlicher Fahrlässigkeit den Patienten gegenüber) vor irgendein Europa-Gericht bringen? Hierzulande passiert doch nix, wenn wieder einmal Krankenschwester und/oder Arzt versagen, das hat ja niemals Konsequenzen. Den schwedischen Ärzten werden ja nur dann ihre Legitimationen entzogen, wenn sie auffällig viele Betäubungsmittel an Drogenabhängige verschreiben. Sonst praktisch nie. Die können ansonsten alles verbocken, was sie wollen. Die lieben guten Krankenschwestern auch.

Benutzeravatar
Skogstroll
Schweden Guru
Schweden Guru
Beiträge: 1382
Registriert: 30. August 2006 11:42

Re: Meine Erfahrungen mit dem schwedischen Gesundheitssystem

Beitragvon Skogstroll » 6. Mai 2009 08:20

Abwimmeln ist das Grundprinzip des staatlichen Gesundheitswesens. Kein Wunder, denn sonst wären die Warteschlangen noch viel länger. Und so kann man auch ziemlich regelmässig in der Zeitung von Leuten lesen, die mit Schädelbruch oder ähnlichem nach Hause geschickt wurden. War es früher nur die Personalknappheit, so ist nun auch das Geld alle, und das erhöht natürlich den Druck auf das Personal massiv, den Patienten gar nicht erst zu einem solchen werden zu lassen, sondern ihn möglichst frühzeitig abzuwimmeln.

Es ist auch gar nicht mehr möglich, direkt bei der vårdcentral oder der folktandvård anzurufen. Man redet immer erstmal mit dem Computer und muss sich durch diverse Menüs hangeln, seine Personennummer und Telefonnummer eintippen. Möchte mal wissen, wie eine Oma jenseits der achtzig damit klarkommen soll. Dann bekommt man eine Zeit für den Rückruf genannt und wird auch ungefähr zu dieser Zeit angerufen, um sich mit der nächsten Stufe des ausgeklügelten Firewallsystems konfrontiert zu sehen - der telefondiensthabenden Schwester. Hat man die auch überwunden, bekommt man vielleicht in drei oder vier Wochen einen Termin. Einen Akuttermin zu bekommen gleicht einem Hauptgewinn im Lotto, weshalb man eigentlich gleich bis zum Abend warten und in die Akutaufnahme des Krankenhauses fahren kann. Falls man sowas im Umkreis von 100km hat.
Selbst wenn man einen Termin hat, ist man immer noch nicht ganz durch durch die Firewall: Nun darf man erstmal eine Krankenschwester treffen, noch lange keinen Arzt! Erst wenn die sich - je nach Selbstbewusstsein - überfordert fühlt, wird man zum Arzt weitergeleitet. Den man sich natürlich nicht frei aussuchen kann, aber zu dem Zeitpunkt ist man schon froh, irgendjemand im weissen Kittel zu sehen.
Konsequenterweise ist es geradezu verblüffend einfach, an Medikamente zu kommen. Ein Anruf reicht, dann wird das Rezept elektronisch an die Apotheke übermittelt.

Aber es gibt auch Gutes zu vermelden: Nach nur zwei Jahren Wartezeit (keine Ironie, das ist wirklich kurz!) habe ich einen Termin beim privaten Zahnarzt bekommen! Jetzt bin ich dort Patient und darf einmal im Jahr zum Zahnarzt gehen! Und die Kontrolle kostet nur wenig über 1000kr!

Es sei freilich zugegeben, dass das deutsche System bisweilen ins andere Extrem ausschlägt. Meine Tochter sollte in D schon mit vier Jahren eine Zahnspange bekommen. In Schweden kam man mit dem Standardargument "das wächst sich aus", und siehe da: Es hat sich ausgewachsen!

Nun muss die Schwester am Telefon der VC nur noch begreifen, dass sich Krebs, entzündete Blinddärme, zertrümmerte Schädel und Herzinfarkte nicht auswachsen... :evil:

Skogstroll

hansbaer

Re: Meine Erfahrungen mit dem schwedischen Gesundheitssystem

Beitragvon hansbaer » 6. Mai 2009 08:29

schwedenoma hat geschrieben:.
Bin nun mal gespannt, was aus der Untersuchung am 04.06 2009 wird?
In Deutschland bin ich ja nur noch eine Karteileiche. Mit mir kann man kein Geld mehr
verdienen. Das habe ich in 14 Jahren meiner Krankheit erlebt?


Dass du das immer wieder herausstellst, finde ich schon bemerkenswert. Als Rentner bezahlt schließlich die deutsche Krankenversicherung deine Behandlungen hier in Schweden. Mittlerweile hast du ja anscheinend eine deutsche Krankenversicherungskarte, mit der du in Deutschland praktisch zum Nulltarif zum Zahnarzt könntest, während schwedische Arbeitnehmer für einen schiefen Blick auf ihr Gebiss schon 1000 kr auf den Tisch legen dürfen. Dass du dann generell alles gegen das deutsche Gesundheitssystem auslegst, ist schon etwas verwunderlich.

Was die Geschichte mit dem toten Jungen angeht: sicherlich ist das tragisch, aber man sollte nicht vergessen, dass es sich um einen Einzelfall handelt. Trotz aller berechtigten Klagen über das schwedische Gesundheitssystem ist die Lebenserwartung hier hoch und die Kindersterblichkeit niedrig. Man sollte solche plakativen Fälle nicht überbewerten.
Die zentrale Frage bleibt, ob man durch das Abwimmeln (mir auch schon passiert) die Volksgesundheit im Mittel verschlechtert. Der Verdacht liegt nahe, aber anhand dieses Einzelfalls kann man keine Generalanklage machen.

Skogstrollhatrecht

Re: Meine Erfahrungen mit dem schwedischen Gesundheitssystem

Beitragvon Skogstrollhatrecht » 6. Mai 2009 08:38

Hej,

so wie Skogstroll es beschreibt, so ist es. Dem ist eigentlich nichts mehr hinzuzufügen. Alle diese (wie im DN-Artikel genannten) Vorfälle auf Einzelfälle herunterzuspielen, hilft sicher, die Hoffnung aufrechtzuerhalten. Das landesweit flächendeckende Vorkommen dieser sog. Einzelfälle läßt jedoch m.E. eine ganz andere Schlußfolgerung zu: Man hat einfach großes Glück, wenn einem das nicht passiert...

Nein, für das schwedische Gesundheitssystem gebe ich keine 5 Pfennig. Oder Öre.

Samweis
Schwedenfreund
Schwedenfreund
Beiträge: 358
Registriert: 8. April 2009 12:51
Schwedisch-Kenntnisse: fließend
Lebensmittelpunkt: Schweden

Re: Meine Erfahrungen mit dem schwedischen Gesundheitssystem

Beitragvon Samweis » 6. Mai 2009 08:43

Hallo,

Skogstroll hat geschrieben:Nun muss die Schwester am Telefon der VC nur noch begreifen, dass sich Krebs, entzündete Blinddärme, zertrümmerte Schädel und Herzinfarkte nicht auswachsen... :evil:

Nicht? Doch, doch, das wächst sich aus.
Und irgendwann wächst Gras drüber... :twisted:

Viele Grüße

Samweis

hansbaer

Re: Meine Erfahrungen mit dem schwedischen Gesundheitssystem

Beitragvon hansbaer » 6. Mai 2009 09:13

Skogstrollhatrecht hat geschrieben:Hej,

so wie Skogstroll es beschreibt, so ist es. Dem ist eigentlich nichts mehr hinzuzufügen. Alle diese (wie im DN-Artikel genannten) Vorfälle auf Einzelfälle herunterzuspielen, hilft sicher, die Hoffnung aufrechtzuerhalten. Das landesweit flächendeckende Vorkommen dieser sog. Einzelfälle läßt jedoch m.E. eine ganz andere Schlußfolgerung zu: Man hat einfach großes Glück, wenn einem das nicht passiert...

Nein, für das schwedische Gesundheitssystem gebe ich keine 5 Pfennig. Oder Öre.


Ich bin auch kein Freund des schwedischen Gesundheitssystems, aber gerade in diesem Bereich muss man sehr vorsichtig sein. Man wird bei jedem noch so guten Gesundheitssystem Leute finden, die es nicht gut finden, weil sie sich in ihrem jeweiligen Fall nicht richtig behandelt gefühlt haben. Horrormeldungen lassen sich immer finden - mir fällt da auch so manches ein. Das sagt aber nichts über die Qualität im Allgemeinen aus.

Die Frage ist, ob die telefonische Vorberatung sich auf der Breite negativ auswirkt oder nicht.

Vor einiger Zeit hatten wir diese Erhebung, dass bei rund 25% aller Patienten die 90-Tages-Frist zur Behandlung nicht eingehalten wird. Ein Viertel aller Patienten mehr als drei Monate lang mit potenziell lebensgefährlichen Krankheiten dahinsiechen zu lassen finde ich erheblich bedenklicher als die Gefahr menschlichen Versagens in Form einer Fehldiagnose am Telefon.
Aus meiner Sicht ist die Qualität dieser Vorberatung ein marginales Problem im Vergleich zu den mangelnden Kapazitäten im ganzen Land.

Da es anscheinend ein Fall in Stockholm war, möchte ich auch noch anmerken, dass mir hier zwar schon passiert ist, dass ich von Pontius zu Pilatus geschickt wurde, aber irgendwie bin ich immer bei einem Arzt gelandet. Derart abweisend waren sie am Telefon jedenfalls nie.

Man hat hierzulande die Angewohnheit, alles auf plakative Aufreger zu konzentrieren. Dann schreiben alle Zeitungen drei Tage drüber, und danach interessiert es keine Sau mehr. Als politisches Thema findet das Gesundheitswesen hingegen kaum statt. Bei Jämställdhet können sich die Politiker vor Aktionismus kaum retten, aber beim Gesundheitssystem fühlt sich keiner berufen, irgendetwas zu tun.

Tulipa
Schwedenfreund
Schwedenfreund
Beiträge: 949
Registriert: 19. November 2008 21:51
Schwedisch-Kenntnisse: gut
Lebensmittelpunkt: Schweden

Re: Meine Erfahrungen mit dem schwedischen Gesundheitssystem

Beitragvon Tulipa » 6. Mai 2009 09:32

Ernsthaft, ganz ohne Ironie:

Die Besuche mit unseren Kindern in der Barnavårdscentral sind immer echte "höjdare" = Höhepunkte. Und das seit Jahren und durch Umzug/Wechsel in der mittlerweile dritten Zentrale. Alles sauber, ordentlich, ruhig und super eingerichtet. Wie ein großes Kinderzimmer aus dem Einrichtungskatalog: verschiedenes, schönes und hochwertiges Spielzeug, Kuschelecke, Maltisch, Spielherd, Puppen und Stofftiere in Puppenwagen und -betten, Verkleidungsutensilien.

Manches Mal haben wir bedauert, immer sehr pünktlich dranzukommen und sind extra deutlich früher hingefahren oder nach der Behandlung geblieben, um noch in Ruhe spielen zu können.

Kinderarztbesuche in D sind dagegen für mich ein Graus: Wartezimmer mit 1-2 Dutzend gelangweilten und genervten Kindern+Anhang, gemütlich etwa wie eine Bahnhofswartehalle. Spielzeug nur in kaputten und nicht zueinander passenden Resten.

Mit der jeweiligen Behandlung waren wir hier und dort dann zufrieden, sind allerdings auch alle mit guter Gesundheit gesegnet.

LG
Tulipa
man vet aldrig, vem som finns där ute

Benutzeravatar
Imrhien
Alter Schwede
Alter Schwede
Beiträge: 3310
Registriert: 6. Dezember 2006 10:31
Schwedisch-Kenntnisse: fließend
Lebensmittelpunkt: Schweden

Re: Meine Erfahrungen mit dem schwedischen Gesundheitssystem

Beitragvon Imrhien » 6. Mai 2009 10:15

Was habt Ihr den für Kinderarztpraxen in Deutschland erlebt, Tulipa? Das müssen ja alte gewesen sein. Wir haben da nie einen Unterschied zu hier bemerken können, was das Wartezimmer angeht. Im Gegenteil ist es hier gar ein wenig schlechter, was aber daran liegt, dass es keine reine BVC ist. Da kommen auhc die Rentner vom Altenheim um die Ecke hin.
Diese Telefonsache finde ich aber sehr schlecht. Ihc mag nicht gerne am Telefon symptome besprechen, wenn ich nicht mal weiss ob der Gegenüber sich auskennt. Also, wenn ich nicht weiss wer das ist... Wenn das ein Arzt oder ein Pfleger ist, den ich lange kenne und weiss, dass die mich kennen, dann ist das was anderes. Aber das ist ja hier kaum möglich. Ich bin mal gespannt wie es bei uns weiter geht. In Notfällen würde ich vermutlich lieber gleich einfach ins Krankenhaus fahren und mich notfalls etwas daneben benehmen. Wenn es um die Kinder geht jedenfalls. Ich selber hab ja auch schon mal 7 Stunden darauf warten dürfen, dass ein Arzt einen Blick auf mich wirft. Neben mir lagen einige, die eher wie kurz vor dem Ende aussahen. Die warteten auch Stunden...
Das ist kein Spass.


  • Vergleichbare Themen
    Antworten
    Zugriffe
    Letzter Beitrag

Zurück zu „Auswandern“

Wer ist online?

Mitglieder in diesem Forum: 0 Mitglieder und 1 Gast