Meine Auswanderung - meine Gedanken dazu

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EuraGerhard
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Re: Meine Auswanderung - meine Gedanken dazu

Beitragvon EuraGerhard » 26. April 2017 14:25

Isbjörn hat geschrieben:Danke für den Hinweis mit der KV, dazu würde aber doch noch eine Dental-KV für uns drei kommen? Was muss man denn da noch zurechnen, für eine halbwegs vernünftige?

Kann ich leider nicht sagen, ich habe keine Dental-KV. Ich habe mir bereits in den Niederlanden, wo zahnärztliche Leistungen (für Erwachsene) ebenfalls nicht von der normalen KV abgedeckt sind, angewöhnt, diese aus eigener Tasche zu zahlen und keine Zusatzversicherung abzuschließen. Die Preise für zahnärztliche Leistungen sind allerdings erheblich ziviler als in Deutschland.

MfG
Gerhard

Keiler23
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Re: Meine Auswanderung - meine Gedanken dazu

Beitragvon Keiler23 » 28. Juni 2017 11:20

Hej allesammans,

Ich hoffe Euch allen gehts ähnlich gut oder besser seit meinem letzten Eintrag hier. Heute möchte ich
die Gelegenheit nutzen, und Euch auf den neuesten Stand der Dinge bringen, wie es um meinen ( unseren )
Plan steht:

In Kurzfassung ( für alle, die nicht ein ewiges herumlamentieren lesen möchten :mrgreen: : Es scheint, als ob wir unseren besten Kompromiss gefunden hätten. Haus und Grund im Jämtland län, leider kein Blockhaus, aber mit Potential ein eigenes zu errichten - genügend Grund und Holz ist vorhanden )


Extended version:
Nach langer Suche nach "dem perfekten" Grund und Boden mit Blockhaus, kehrt dann wie immer eine gewisse Ernüchterung ein, und einigt sich dann mit der Frau und dem eigenen Gewissen auf den bestmöglichen Kompromiss.
Wir scheinen ein schönes idyllisches Grundstück, mit zwei Häusern und einer Menge Wirtschaftsgebäude gefunden zu haben, leider sehr wenig bestehende Wiesen für unsere "Hottahüs", dafür einiges an Wald, Seelage und: abgeschieden! - aber nicht so alleine wie in der sibirischen Tundra.
Der Hof unterliegt einer landwirtschaftlichen Nutzung ( die vermutlich einzig und alleine darin besteht, Bäume zu pflanzen sowie zu fällen, und bei Bedarf Steine rauszuräumen. )

Der Weg dorthin führte über einige Besichtigungen im Västerbottens län, allerdings kamen dort quasi nur zwei Ausschlussgründe zu tragen: Zu hoch im Norden ( Gründe meiner Frau ), angebotene Grundstücke im Verhältnis überteuert ( mein Grund ). Mag daran liegen - wenn man sich in der Verzweiflung über die eigenen, mangelnden Sprachkenntisse - hauptsächlich an deutsche, oder deutschsprachige Vermittler wendet.
Das vorläufige Fazit daraus: Es geht auch auf rein schwedischem Wege, sofern man gewillt ist, sein Englisch zu bemühen.

Die Seelage ist für uns keine "muss-Bestimmung", fällt aber im Hinterkopf einer möglichen, späteren Veräußerung eher positiv auf.
Auch die Lage in Jämtland ( auch, oder obwohl es die geringste Bevölkerungsdichte aller läns in Schweden aufweist ) erscheint mir günstig. In der Zukunft erhoffe ich ein steigendes, touristisches Interesse.
Soviel zum Thema, wie rede ich mir erfolgreich etwas ein :lol:

Den Entwurf eines Köpekontrakts haben wir inzwischen vorliegen, auch die zu unserer Sicherheit angefertigte Übersetzung offenbart nichts dramatisches.
Die Rücksprache mit einem deutsch-sprachigem schwedischen Anwalt für Immobilienrecht hat ein paar Fakten offengelegt, die nun - hoffentlich - zu allseitiger Zufriedenheit geklärt werden.
Bei weiterem, hoffentlich erfolgreichem Verlauf, ist die Übersiedlung für das Frühjahr nächsten Jahres geplant.

Bitte seht mir nach, dass ich mit den Details des Grundstückes und des Kaufes von selbigem noch etwas zurückhaltend bin, sofern nichts unterschrieben ist, ist eben auch noch nichts passiert.

Zur Momentaufnahme:
Ich hab mir das alles einfacher vorgestellt :rolleyes:

Für Euer aller Input an dieser Stelle ein herzliches :danke:
Ihr habt mir in vielen wesentlichen Punkten neue, und auch völlig andere Standpunkte dargestellt. Allein das lesen dieser hat mir nicht immer geholfen, das verstehen und erkennen der Zusammenhänge kommt halt manchmal später.
Und falls es dieser Hof nicht werden sollte, dann halt ein anderer!

Liebe Grüße!


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