Mehr Leiharbeiter auf Schwedens Arbeitsmarkt

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Mehr Leiharbeiter auf Schwedens Arbeitsmarkt

Beitragvon svenska-nyheter » 9. Juni 2014 10:36

Leiharbeiter werden immer üblicher in Schweden.

Mehr...
(Diese Schweden-Nachricht stammt von SR International. Nachdruck erfolgt mit freundlicher Genehmigung von Radio Schweden.)

jörgT
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Re: Mehr Leiharbeiter auf Schwedens Arbeitsmarkt

Beitragvon jörgT » 10. Juni 2014 10:01

Diese (für Schweden neue) Entwicklung ist es, um die sich der gegenwärtige Streik bei der Eisenbahn in Südschweden dreht!
Die Firmen wollen vermehrt Leiharbeiter haben, die man bei Konjunkturschwankungen auch leichter auf die Strasse setzen kann. Die Gewerkschaften sind aus verständlichen Gründen dagegen und haben Unterstützung in weiten Teilen der Bevölkerung ...

http://sverigesradio.se/sida/artikel.as ... el=5880792

Jörg

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Rwitha
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Re: Mehr Leiharbeiter auf Schwedens Arbeitsmarkt

Beitragvon Rwitha » 10. Juni 2014 12:41

jörgT hat geschrieben:Diese (für Schweden neue) Entwicklung ist es, um die sich der gegenwärtige Streik bei der Eisenbahn in Südschweden dreht!
Die Firmen wollen vermehrt Leiharbeiter haben, die man bei Konjunkturschwankungen auch leichter auf die Strasse setzen kann. Die Gewerkschaften sind aus verständlichen Gründen dagegen und haben Unterstützung in weiten Teilen der Bevölkerung ...


Nicht ganz. Der erste Artikel handelt von Arbeitern, die über Personalfirmen an Industrieunternehmen ausgeliehen werden, also um Zeitarbeit.

Der Streik der Lokführer und Zugbegleiter wurde begonnen, nachdem der Zugbetreiber Veolia angekündigt hatte, 250 festangestellten Zugbegleitern bei der Öresund-Bahn zu kündigen und diese zu veränderten (schlechteren) Anstellungsbedingungen wieder neu einzustellen.

Zitat aus dem Artikel bei Sverige Radio hat geschrieben:„Zahlreiche Angestellte sollen teilzeit oder nach Stundenlohn beschäftigt werden“, sagt Valle Karlsson von der Gewerkschaft Seko. „Wir wollen mit Veolia und Almega eine Einigung erzielen, um die Zahl der Betroffenen zu begrenzen. Nach Stundenlohn beschäftigt zu werden, das ist wie als Tagelöhner zu leben. Meist sind davon junge Menschen betroffen, die zu Hause am Telefon sitzen und darauf warten, dass der Arbeitgeber anruft und sie einbestellt. Für sie ist es schwer, ihre Freizeit zu planen oder auch eine eigene Wohnung zu bekommen. Zahlreiche Probleme entstehen aus dieser Anstellungsform. Dies ist ein Problem von Zugbetreiber Veolia und ein Problem der gesamten Branche.“

Und hier der ganze Artikel:
http://sverigesradio.se/sida/artikel.aspx?programid=2108&artikel=5878093


Das gilt z. B. auch, wenn Zubegleiter ein paar Stunden Aufenthalt haben, um dann einen anderen Zug zu begleiten. Diese "Zwangspause" wäre dann z. B. keine Arbeitszeit. In D wird das bei Tarifverhandlungen auch immer wieder versucht.
Darüber, wer die Welt erschaffen hat, läßt sich streiten. Sicher ist nur, wer sie vernichten wird. (George Adamson)


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