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Schweden
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 Betreff des Beitrags: Master-Studium in Schweden
BeitragVerfasst: 11. Mai 2008 20:03 
Hallo zusammen!

ich schliesse im Sommer mein Bachelor-Studium ab und überlege mir gerade, ob ich vielleicht in Schweden mein Master-Studium machen könnte. Nach der Bewerbung habe ich einen Studienplatz an der Lund Uni gekriegt.

Ich habe mich aber immer noch nicht entschieden, ob ich lieber in Deutschland oder in Schweden studieren sollte. Generell gefällt mir die Idee, in Schweden zu studieren, echt gut, jedoch habe ich die folgenden Überlegungen bzw. Fragen:
1) Wie ist die Qualität der schwedischen Unis generell und der Lund Uni insb.?
2) Ihrer Einschätzungen nach, ist der Ruf deutscher Unis besser, als der von schwedischen Unis??
3) Könnte es ein Nachteil sein, dass es in Schweden mit Praktika echt schlecht aussieht (oder täusche ich mich??
4) Ha jemand vielleicht an der Lund Uni (BWL- Finance) studiert und irgendwelche Erfahrungen gemacht?? Ist das Studium da empehlenswert?

Für alle Kommentare bin ich sehr dankbar!!!! Momentan bin ich total verzweifelt...
DANKE IM VORAUS!



Adminhinweis: Bitte beachte auch unsere Seiten zum Hochschulstudium im Schwedentor.


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 Betreff des Beitrags: Re: Master-Sudium in Schweden
BeitragVerfasst: 11. Mai 2008 22:15 
Schwedenfreund
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Hallo,

die Linköpinger Uni war echt gut und vieles in Englisch.

Die Beziehung zum Prof ist besser und man hat den Eindruck die Prof helfen einem beim Verstehen und Lernen, statt Studenten nur fertig zu machen.

Mit Praktika sieht es mau aus, ist wohl nicht so üblich.

Lund hat einen guten Ruf, aber der Campus ist in der Stadt und wohl nett mit den alten Gebäuden, wer es mag. Es soll auch eine der besten Unis in Schweden sein.

Es kostet keine Studiengebühren und bei Linköping war die Uni rund um die Uhr und am Wochenende per ID-Card geöffnet und nutzbar, bei Regensburg gibt es sowas nicht.

Die Studienkultur ist auch nett, wobei dies nicht so meins ist mit Overalls von einer Party zur anderen zu düsen.

Man kann auch im Prinzip nicht durchfallen, weil man sie fast beliebig wiederholen kann und man wird besser auf die Prüfung vorbereitet und hat ewig Zeit. Eine Prüfung in Regensburg hat im Schnitt max. 120 min, in Schweden generell 4 h :shock: Man hat alle Zeit der Welt sein Bestes zu geben.

Oft ist die Note dreigeteilt, also Seminararbeit der Gruppe + Hemtata (Hausarbeit) + schriftliche Prüfung bzw. mündliche Prüfung. Pro Halb-Semester gibt es auch nur wenige Prüfungen, man fokusiert sich auf einige wenige Themen, sehr angenehm.

Bild

Schöne Grüße

Rita

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 Betreff des Beitrags: Re: Master-Sudium in Schweden
BeitragVerfasst: 12. Mai 2008 14:23 
2 Rita:

herzlichen Dank! Deine Erfahrungen fand ich echt interessant und hilfreich! :) ich DANKE dir! :) alles hört sich gut an :)

vielleicht hätte noch jemand was dazu... würde mich d'rüber sehr freuen!


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 Betreff des Beitrags: Re: Master-Sudium in Schweden
BeitragVerfasst: 12. Mai 2008 16:54 
Schwedenfreund
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Hallo Marina,

ist das ein internationaler Masterstudiengang, d. h., sind die Veranstaltungen auf englisch? Das wäre für dich, wenn du nicht fließend Schwedisch sprichst, ja wichtig zu wissen.

Zu deinen Fragen:

Zitat:
Wie ist die Qualität der schwedischen Unis generell und der Lund Uni insb.?

Ich persönlich habe keine Erfahrungen mit der Uni in Lund, weiß aber, dass das eine sehr traditionsreiche Universität ist, die die gesamte Stadt sehr prägt.

Ich habe in Uppsala die Qualität der Lehrveranstaltungen als sehr unterschiedlich erlebt.

Als deutlich besser als in Deutschland habe ich die Ausstattung, die Lehre und die Lernbedingungen empfunden:
  • sehr kleine Seminare (7 bis 15 Leute),
  • persönliche Kontakte zu Lehrenden (keine auf Wochen ausgebuchte Sprechstundentermine sondern spontane, zeitnahe Terminabsprache und offene Türen, Interesse an den Studierenden und ihren Leistungen),
  • sehr strukturierte Arbeitsbedingungen und -anforderungen (sehr viel Selbststudium mit wöchentlichen "Hausaufgaben" und daher kürzere, einfachere Anforderungen an Hausarbeiten,
  • keine strikte Trennung von Vorlesung und Seminar, so dass überall diskutiert und gefragt werden konnte,
  • gute Bibliotheken, gute Ausstattung mit Computern und saubere Toiletten, viele Arbeitsräume, angenehme Atmosphäre (nicht so bahnhofsmäßig wie ich das aus manchen Instituten in Dtl. kenne), etc...

Für die Veranstaltungen, die ich im sozialwissenschaftlichen und geisteswissenschaftlichen Bereich belegt habe, gilt: Teilweise ging es mir, gerade durch die starke Strukturierung der Inhalte, nicht tief genug. In Deutschland nehme ich von einer Veranstaltung sehr viel von einem Spezialthema mit, in dem ich ein Referat halte, eine Diskussion moderiere, eine 25seitige Hausarbeit schreibe und mich richtig vertiefe; dafür habe ich in andere behandelte Themen eher nur einen Einblick. In Schweden habe ich (war aber auch nur ein Jahr dort) keine Referate gehalten oder gehört, dafür wöchentlich eine Hausaufgabe abgeliefert, noch mehr Kleingruppenarbeit geleistet und war so ebenso gut in jedes Thema eingearbeitet wie die anderen Teilnehmer/-innen; jede/r Teilnehmer/-in sammelt also vergleichbares Wissen, hat also einen breiteren Einblick aber kein Spezialthema, in das sich der oder die Einzelne sehr tiefgehend eingearbeitet hat. Schulischer eben. Das gilt insbesondere für die mir aus Dtl. unbekannte Leistungsnachweisversion des Hemtenta: Ich bekomme Fragen und die beantworte ich; in Dtl. stelle ich mir eine Frage - und die beantworte ich.

In manchen Kursen war mir die SWS-Anzahl ein wenig zu gering; ich gehe gerne mindestens zehn Stunden in eine geleitete Veranstaltung, einfach, weil ich was geboten bekomme, weil es abwechslungsreich ist, weil man durch Diskutieren und Argumentieren ziemlich viel lernt, weil man da Leute kennenlernen kann - das war in Schweden nicht immer gegeben; das Selbststudium war schon sehr dominant.

Von der Qualität war es manchmal nicht besonders herausragend, manchmal aber schon. Genauso unterschiedlich wie ich es auch in Deutschland erlebe. Aber, in meinem Fall, nicht extremst hohe Anforderungen.

Zitat:
Ihrer Einschätzungen nach, ist der Ruf deutscher Unis besser, als der von schwedischen Unis?

Da kann ich konkret nichts zu sagen; aber insgesamt muss ich mal nachhaken. Was für einen "Ruf" meinst du denn? Geht es dir um deutsche Arbeitgeber (da würde ich sagen: die sind schon beeindruckt, wenn man einen Teil seines Studiums im Ausland absolviert hat - vllt. ist es da egal, wo?) oder um schwedische Arbeitgeber oder um ganz andere? Kann man denn die deutschen Unis als pauschal gut oder als pauschal schlecht ansehen?
Lund ist auf alle Fälle eine anerkannte Uni. Wie die im Verhältnis zur Uni Kiel oder zur Uni in Heidelberg oder zur Uni Rostock oder zur LMU oder zur FU oder zu sonst einer Uni in Dtl. steht, das kann dir bestimmt niemand beantworten.

Zitat:
Könnte es ein Nachteil sein, dass es in Schweden mit Praktika echt schlecht aussieht (oder täusche ich mich?
Den Eindruck habe ich auch; aber wer hindert dich daran, für ein Praktikum in irgendein anderes Land zu gehen?

Naja,
ich denke, der Witz am BA/MA-System ist ja, dass die Mobilität erleichtert wird. Insofern bietet es sich geradezu an, für den zweiten Teil des Studiums die Uni oder das Land zu wechseln. Wundere dich aber nicht: Mit der europäischen Angleichung ist es nicht so weit her - letztendlich ist das Studium immer noch in jedem Land (und auch innerhalb der Länder an jeder Uni) unterschiedlich.

Gruß aus Tübingen,
Berta.


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 Betreff des Beitrags: Re: Master-Sudium in Schweden
BeitragVerfasst: 12. Mai 2008 17:23 
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hi marina,

eine freundin von mir studiert in lund. wenn du willst kann ich ihr deine msn oder skype geben, dann kannst du fragen direkt stellen. schick mir einfach eine pm.

sie studioert bwl (glaube ich).

gruss
danielsson


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 Betreff des Beitrags: Re: Master-Sudium in Schweden
BeitragVerfasst: 12. Mai 2008 18:41 
hi Berta!

ganz lieben Dank für alle Infos! es ist wirklich super-hilfreich die Meinungen von Leuten zu hören, die "Schweden" erlebt haben :)

Ich weiß, dass ich ziemlich schwierige Fragen gestellt habe (über den Ruf etc.), aber es ist halt so, dass die Situation bei mir besonders "kompliziert" aussieht. Ich komme aus Kiew, Ukraine, und schließe mein B.Sc. Studium hier ab. Momentan stehe ich vor einer wichtigen Entscheidung, ob ich lieber in Deutschland oder doch in Schweden ein BWL-Master mache... Entsprechend unter dem Begriff "Ruf" meinte ich eher den Ruf europaweit :)) ich habe letztes Jahr ein Austauschstudium an der Bochum-Uni gemacht + ein paar Praktika absolviert (hat mir total gut gefallen :). Ein Studium in Schweden reizt mich wirklich, jedoch weiß ich nicht, nach welchem Master Programm (in Dtld. oder SWE) man bessere Perspektive hat.
Das Programm an der Lund Uni ist auf Englisch (also hiermit werd" ich keine Probleme haben :)). Woran ich wirklich zweifle, ist dieses Ding mit Praktikum in SWE... (bin mir nicht sicher, ob man sich wirklich so einfach aus SWE europaweit bewerben kann, und - was wichtig wäre :) - auch Einladungen zu einem Vorstellungsgespräch kriegen kann..)

Auf jeden Fall, muss ich noch ein bisschen abwarten, bis es entschieden wird, ob ich ein Stipendium von SI fürs Studium an der Lund erhalte...

2 danielsson: das wäre super!!! danke!!! :)


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 Betreff des Beitrags: Re: Master-Sudium in Schweden
BeitragVerfasst: 12. Mai 2008 20:42 
Schwedenfreund
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Hej Marina,

sieh es doch mal so: Du hast bereits einen deutschen Hochschulabschluss, wenn du nach Schweden gehst - dann kannst du doch deine Perspektiven nur erweitern, wenn du noch ein weiteres Land in deiner Unikarriere verzeichnen kannst.

Mir persönlich ist dieses Denken um den Ruf eher fremd; vielleicht aber auch, weil ich mit meinen Studienfächern sowieso eher eingeschränkte Karriereperspektiven (zumindest in geldtechnischer Hinsicht) habe und mich im Grunde an meiner persönlichen Bildungsgeschichte orientiere.

Marina hat geschrieben:
Woran ich wirklich zweifle, ist dieses Ding mit Praktikum in SWE... (bin mir nicht sicher, ob man sich wirklich so einfach aus SWE europaweit bewerben kann, und - was wichtig wäre - auch Einladungen zu einem Vorstellungsgespräch kriegen kann..)
Natürlich kannst du dich überall hinbewerben - das geht ja per Post oder Mail, Telefone gibt es auch. Das Problem mit den Vorstellungsgesprächen ist natürlich gegeben: Du hättest sicherlich recht hohe Anfahrtskosten, wobei du von Lund aus ja wirklich in kürzester Zeit zumindest in Kopenhagen (max. anderthalb Stunden) und in nicht unwesentlich längerer Zeit (fünfeinhalb nach HH) auch in Norddeutschland bist. Da kann die Anfahrt innerhalb Deutschlands auch weiter sein.

Abgesehen davon gibt es durchaus auch in Schweden die Möglichkeit, Praktika zu machen - ich kenne ein paar Leute, die das auch von Dtl. aus gemacht haben. Ansonsten gibt es auch noch andere Möglichkeiten, sich zu profilieren und Dinge auszuprobieren, die dir im Berufsleben weiterhelfen: Du könntest dich zum Beispiel in einer Nation engagieren (Für die Topjobs hier setzen schwedische BWL-Studenten auch mal ein Jahr aus, um ihren Lebenslauf aufzupolieren; in Uppsala soll eine der Nationen der größte Bierabnehmer Schwedens sein - das sind also richtig wichtige Unternehmen) oder einen sommarjobb annehmen.

Abgesehen davon muss man das auch mit den Praktika nicht übertreiben. Ich persönlich habe während des Studiums nur ein Dreimonats- und ein mehrmonatiges, studienbegleitendes Forschungspraktikum gemacht. Für viel mehr habe ich aber weder Zeit noch Lust, denn ich habe ja auch noch ein paar Jobs, die gemacht werden müssen, damit ich mein Leben und die Studiengebühren (die ja in Schweden auch wegfallen!) finanzieren kann und die mich ja auch gleichzeitig weiter qualifizieren. Wichtig ist nur, dass die ungefähr in dein Qualifikationsmuster passen.

Einen Gruß,
Berta.


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 Betreff des Beitrags: Re: Master-Sudium in Schweden
BeitragVerfasst: 12. Mai 2008 23:11 
Neuling
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Hey Berta :)

ich muss zugeben, es ist reine Vergnügung deine Posten zu lesen :))) da stimmt mein Wunsch, in Schweden zu studieren, mit deinen optimistischen Kommentaren vollig überein :)

ja, was Praktika angeht, ich muss dir wirklich recht geben: in dem Bereich kann man doch einen Ausweg finden (vielleicht sogar einen guten :)) um Praktika mache ich mir so viel Sorgen nur weil es beim BWL Studium üblich ist, zahlreiche Praktika zu haben (und die immer "vorweisen zu können").. ohne die hat man nachher kaum Chancen.. na ja.. so ist es :)

einen deutschen Abschluss hab ich leider nicht (hab nur ein Jahr Auslandsstudium ab der Bochum Uni gemacht :) und hab davon ziemlich "profitiert" (was Wissen angeht :) ) Meinen B.Sc. Abschluss bekomme ich im Juni in der Ukraine.

auf alle Fälle, BESTEN DANK für deine Ratschläge und deine Meinung :) du hast mir echt enorm geholfen!!! ich danke dir mehrmals :)

Viele Grüße aus Kiew :)

marina


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 Betreff des Beitrags: Re: Master-Sudium in Schweden
BeitragVerfasst: 13. Mai 2008 12:09 
Schwedenfreund
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Hej Marina,

das freut mich, dass dir das Vergnügen bereitet, meine Kommentare zu lesen. Und das, obwohl ich deine gar nicht ordentlich gelesen habe, und irgendwie davon ausgegangen bin, dass du deinen BA in Dtl. machst. Aber das, was ich meine, wird dadurch ja sogar noch unterstrichen: Drei Länder, in denen du studiert hast, sind ja noch mehr als zwei. Und Schweden ist bestimmt keine schlechte Entscheidung!

Es freut mich auch, dass ich dir geholfen zu haben scheine - allerdings, das muss ich vielleicht nochmal dazu sagen, war auch ich "nur" ein Jahr in Schweden, und das in Uppsala und nicht in Lund. Und ich studiere nichts, was man mit BWL in Verbindung setzen könnte.

Und du hast recht: Das mit den Praktika ist schon so, dass man möglichst einige machen sollte. Gleichzeitig aber finde ich es fast sinnvoller, durchgängig, das heißt am besten über einige Jahre hinweg, parallel zum Studium in einem Bereich zu arbeiten, der mit der geplanten Karriere in Zusammenhang steht. So beweist man ja Durchhaltevermögen, ständigen Kontakt zur entsprechenden Szene, Routinen, Zuverlässigkeit,... und verdient zusätzlich richtiges Geld. Ich habe eben auch den Eindruck, dass zu viele Praktika schon wieder einen negativen Touch bekommen könnten. Aber tatsächlich kenne ich mich auch einfach nicht richtig aus.

Gruß
aus Süddeutschland,
Berta.


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 Betreff des Beitrags: Re: Master-Sudium in Schweden
BeitragVerfasst: 13. Mai 2008 13:38 
Neuling
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hey Berta!

ja-ja, es ist schon klar, dass DEINE Meinung bloß eine der vielen möglichen Meinungen ist, aber trotzdem finde ich die echt hilfreich, weil ETWAS immer besser als GAR NIX ist :) in meine Überlegungen über die Wahl des Landes möchte ich alle Meinungen und "Einflussfaktoren" mitreinnehmen :)

übrigens, hast du in SWE auf Schwedisch oder Englisch studiert? und gab es viele Ausländer in deinem Studiengang (wenn der international war, z.B.) Ich weiß z.B. nicht, ob die so genannten International Masters in Schweden ausschliesslich aus ausländischen Studierende bestehen? ich würde mir eher eine Mischung von In- und Ausländer wünschen.. sonst kann man das Land und das Studium da nicht so richtig erleben, finde ich..


Grüße

marina


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 Betreff des Beitrags: Re: Master-Sudium in Schweden
BeitragVerfasst: 13. Mai 2008 14:04 
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Hej,

ich hab nur meine Masterthesis in Schweden geschrieben, aber nach deutschen Vorgaben und die Bewertung + Kolloquium fand auch in Deutschland statt. Aber ich habe andere Masterstudenten in Schweden gesehen, deren Präsentationen gesehen und auch schriftliche Arbeiten gesehen. Und ich muss sagen, dass deren Masterthesis in Schweden wesentlich lockerer war:
- 2 Studenten haben eine Masterthesis mit zusammen 20 Seiten (+20 Seiten Appendix) geschrieben
- es gibt keine Deadline, wenn man nicht fertig ist, dann schreibt man einfach ein paar Monate weiter
- Kolloquien finden auch einfach mal nicht statt, der Student besteht dann ohne

Wobei dies wohl auch stark von den Unis und den Fachbereichen abhängt. Aber so wie ich das verstanden habe läuft das mit den Deadlines ueberall ähnlich ab. Ein Student sollte doch aber lernen mit Deadlines umzugehen, sonst hält er als leitender Angestellter evtl. die Deadlines nicht ein oder dem Zeitdruck nicht stand.

Zu Lund und BWL: Ein Bekannter von mir, der an der EBS in Deutschland seinen Bachelor gemacht hat, wird im Sommer in Lund ein Masterstudium (BWL - Marketing) beginnen. Ich gehe davon aus, dass er sich entsprechend informiert hat und dass Lund im Bereich BWL einen guten "Ruf" hat. Ansonsten hätte er wohl seinen Master in D gemacht.

Falls es mit Lund nicht klappt, kannst Du ja evtl. auch in Deutschland studieren und ein oder zwei Auslandssemester in Schweden machen. Evtl. kommt dann ja auch ein Erasmus-Stipendium in Frage, wenn Du von einer deutschen Uni aus nach Schweden gehst.

Gruss aus Schweden,
Michael

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 Betreff des Beitrags: Re: Master-Sudium in Schweden
BeitragVerfasst: 13. Mai 2008 15:05 
Neuling
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Registriert: 11. Mai 2008 19:47
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Hallo Michael!

Vielen Dank die Infos! :)

Was die Deadlines angeht, scheint es echt komisch zu sein :) und ein Masterthesis von insg. 40 Seiten ist auch eine Überraschung :)

an der Lund möchte ich M.Sc. in Finance machen, und es wäre wohl ineressant ein paar Meinungen zu diesem Master Programm (oder internationalem BWL Master generell) zu hören..


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 Betreff des Beitrags: Re: Master-Sudium in Schweden
BeitragVerfasst: 18. Mai 2008 14:11 
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Registriert: 31. März 2008 23:13
Beiträge: 13
Wohnort: Salzburg / Malmö
Hej Marina!

Ich hab vor zwei Jahren ein Master-Studium (Computer Systems Engineering) in Schweden gemacht. Dazu war ich zwei Semester in Halmstad, was als Uni (genauer Högskolan) wohl nicht so bekannt ist, sich aber durch eine Kooperation mit meiner Heimat-FH (Salzburg) angeboten hat.
Ich kann mich den Erfahrungen von Berta nur anschließen, denn ich habe es in Schweden auch "schulmäßig" empfunden, also ähnlich, wie ich es von daheim an der FH gewohnt war (nahezu fix vorgegebener Stundenplan, Hausaufgaben, dafür auch einen festen Zeitplan für den Studiengang). Auch der Umgang mit den Vortragenden war immer sehr locker und freundschaftlich, und Lehrveranstaltungen (auch Vorlesungen) waren in kleineren Gruppen organisiert und "interaktiv" (also kein sturer Frontalunterricht, sondern immer auf Feedback der Studenten bedacht). Wobei ich natürlich nicht weiß, ob die kleinen Gruppen nicht dadurch zustandekamen, dass ich alle LVAs in Englisch besucht habe und da leider nahezu keine Schweden dabei waren. Aufgaben erledigten wir fast immer in Kleingruppen, so auch die Masterarbeit selbst. Wobei uns dabei unser Betreuer weitaus mehr unterstützt hat, als dies bei meiner Diplomarbeit in Österreich der Fall war!

Sonst hat sich das Studentenleben kaum gemeinsam mit Schweden ereignet, und da ging es den anderen Austauschstudenten nicht besser, selbst wenn sie in Kursen mit überwiegend Schweden waren. Vermutlich liegt das an der Sprache, da sich die typischen Feste (Gasques) eben auf Schwedisch abspielen. Und wohl auch daran, dass man als Exchange viel mehr herumkommen und sich das Land anschauen will. Und dies geschieht eben wiederum meist mit anderen Austauschstudenten. Das einzig wirklich Gemeinsame war das Nollningen am Anfang des Jahres, eine Tradition, mit der neue Studenten (Noller) ins Studentenleben eingeführt werden. Nur waren wir als Exchange immer eine eigene (englischsprachige) Gruppe und danach in den Kursen nichts mehr mit diesen Schweden (da ja Erstsemestrige) zusammen. Falls es das Nollningen für Austauschstudenten auch in Lund gibt, solltest du allerdings unbedingt dabei sein!

Zur Qualität der Ausbildung: Wie überall kommt es meiner Meinung nach sehr auf das eigene Engagement und die Lehrpersonen drauf an. Und ich denke, wenn du einen Master machen willst, wirst du dich garantiert mehr reinhängen als wenn du als "normaler" Austauschstudent kommst (die dann neben dem Basis-Schwedischkurs oft nur die Mindest-LVAs fürs Erasmusstip belegt und den Rest der Zeit einfach als "Urlaubs- und Partysemester" genossen haben). Grundsätzlich habe ich es in Schweden nicht besser oder schlechter als in Österreich empfunden. Eben in manchen Dingen tiefgehender, dann wieder oberflächlicher als daheim. Der Masterabschluss an sich hat mir für den Arbeitseinstieg wohl nicht mehr gebracht, als wenn ich ihn nicht gemacht hätte. Vielleicht auch deshalb, weil viele Leute mit Bachelor/Master in Österreich noch nicht viel anfangen können. Doch die Tatsache, Auslandserfahrung zu sammeln ist garantiert ein Vorteil (und hat mich eben beruflich gleich wieder für eine Zeit nach Schweden zurückgeführt)! In vielen, vor allem persönlichen Dingen, hat mich diese Erfahrung sehr geprägt, und das möchte ich nicht mehr missen!

Schöne Grüße,
Wolfi

P.S.: Noch eine Besonderheit ist mir hier aufgefallen: Nach jeder Lehrstunde (also 45min) gibts in SE eine Pause, auch wenn die LVA danach noch weitergeht! Angeblich, damit man mal wieder lüften kann :-)


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 Betreff des Beitrags: Re: Master-Sudium in Schweden
BeitragVerfasst: 18. Mai 2008 15:36 
Schwedenfreund
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Hallo Ihr,

ja:
Wolfi hat geschrieben:
P.S.: Noch eine Besonderheit ist mir hier aufgefallen: Nach jeder Lehrstunde (also 45min) gibts in SE eine Pause, auch wenn die LVA danach noch weitergeht! Angeblich, damit man mal wieder lüften kann :)
So ist das - im StudiVz gibt es eine "Keine Vorlesung ohne Fika-Pause"-Gruppe...

Hat auch was für sich, wobei ich persönlich es noch gerade so schaffe, mich anderthalb Stunden am Stück zu konzentrieren :wink: ...

Gruß,
Berta.


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 Betreff des Beitrags: Re: Master-Sudium in Schweden
BeitragVerfasst: 18. Mai 2008 15:59 
Schwedenfreund
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Beiträge: 808
Wohnort: Stockholm
Berta hat geschrieben:
im StudiVz gibt es eine "Keine Vorlesung ohne Fika-Pause"-Gruppe...

Hat auch was für sich, wobei ich persönlich es noch gerade so schaffe, mich anderthalb Stunden am Stück zu konzentrieren :wink: ...


Bin sofort Mitglied geworden :kaffee:

Diese Einführung für die Erstsemestler: "N0llningen" hat auch den Effekt, dass sich sogleich Lerngruppen bilden, die bis zum Ende des Studiums beibehalten werden. Da ist kein Reinkommen getreu dem Motto: never change a winning team. Da hilft auch das Können der schwed. Sprache nicht viel.

_________________
Gnäll suger, handling duger.


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 Betreff des Beitrags: Re: Master-Sudium in Schweden
BeitragVerfasst: 18. Mai 2008 16:39 
Teilnehmer
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Registriert: 31. März 2008 23:13
Beiträge: 13
Wohnort: Salzburg / Malmö
Berta hat geschrieben:
im StudiVz gibt es eine "Keine Vorlesung ohne Fika-Pause"-Gruppe...

Für die Gruppe ists leider schon etwas zu spät für mich... Ich könnt dafür eine "Kein Arbeitstag ohne Fikapaus" gründen! ;-)

tjejen hat geschrieben:
Diese Einführung für die Erstsemestler: "N0llningen" hat auch den Effekt, dass sich sogleich Lerngruppen bilden, die bis zum Ende des Studiums beibehalten werden. Da ist kein Reinkommen getreu dem Motto: never change a winning team. Da hilft auch das Können der schwed. Sprache nicht viel.

Ja, das ist leider schade. Umgekehrt muss ich natürlich auch zugeben, dass sich durch Nollningen gleich mal viele Austauschler kennengelernt haben. Und das war dann auch bis zum Semester- bzw. Jahresende so, dass die, die schon beim Nollningen dabei waren, auch später noch viel Kontakt untereinander hatten, während man die anderen oft kaum kannte.

Tja, war schon eine tolle Zeit, das Studieren! Vielleicht sollt ich doch noch einen PhD oder ein anderes Postgraduatestudium machen :)

Lg,
Wolfi


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 Betreff des Beitrags: Re: Master-Sudium in Schweden
BeitragVerfasst: 20. Mai 2008 21:34 
Neuling
Neuling

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Hi Wolfi!

ganz lieben Dank für die ausführliche Infos! :) :danke:
ich frage mich eben auch, ob ich beim "Internationalen Masterstudiengang" auch keine Schweden "sehen" werde :))) da hast du vollkommen recht, dass man als Exchange eher mit den anderen Austauschstudierenden in Verbindung bleibt.. ich würde aber gerne Schwedisch lernen (und deswegen wäre es auch schön, öfter mit den Schweden zu tun haben :))) na ja.. wenn ich doch ein Stipendium an der Lund bekomme, werde ich im Sommer unbedingt einen Sprachkurs machen (vielleicht auch autodidaktisch), so dass ich am Anfang meines Aufenthalts in Schweden wenigstens einbisschen Schwedisch kann :) lol :)

Grüße

marina


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 Betreff des Beitrags: Re: Master-Sudium in Schweden
BeitragVerfasst: 21. Mai 2008 09:10 
Schwedenfreund
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Beiträge: 358
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fencejumper hat geschrieben:

ich frage mich eben auch, ob ich beim "Internationalen Masterstudiengang" auch keine Schweden "sehen" werde :))) da hast du vollkommen recht, dass man als Exchange eher mit den anderen Austauschstudierenden in Verbindung bleibt.. ich würde aber gerne Schwedisch lernen (und deswegen wäre es auch schön, öfter mit den Schweden zu tun haben :)))
marina


Hallo Marina,

es hängt halt auch von Dir ab, ob Du im Grüppchen "Deutsche" oder bewußt auf die Schweden zugehst.

Ich lernte mehrere Schweden kennen und es klappte gute mit dem Schwedischlernen, es gab auch einen guten Schwedischkurs auf hohem Niveau an der Uni. Leider findet sich sowas an der Uni bei uns hier nicht :-(

Wünsche Dir viel Erfolg und nur Mut beim Ansprechen.

LG Rita

_________________
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Schöne Grüße

Die Helden


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 Betreff des Beitrags: Re: Master-Sudium in Schweden
BeitragVerfasst: 21. Mai 2008 11:10 
Neuling
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Registriert: 11. Mai 2008 19:47
Beiträge: 5
Hallo Rita!

ja, ich weiss, was du meinst :) ich sehe das Ganze genau so :) es kommt alles darauf an, wie locker und aktiv man eigentlich ist.. :D


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 Betreff des Beitrags: Re: Master-Sudium in Schweden
BeitragVerfasst: 25. Juli 2010 10:10 
Hallo,

ich bin gerade auf dieses Forum gestoßen und bin nun doch sehr neugierig geworden. Ich bin gerade dabei das 4. Semester abzuschließen und würde ganz gerne nach dem 6. Semester meinen Master in Schweden machen. Habe nun auch gesehen, dass man sich auf der besagten Seite einen account zulegen muss etc. Mein Hauptproblem ist, dass ich mich ja für das WS2011 schon bis zum 15. Januar bewerben muss und bis dahin habe ich ja gerade mal die Noten vom 4. Semester. Reicht das erstmal aus? Vielleicht hat ja einer von euch Erfahrungen damit gemacht.

Liebe Grüße!


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 Betreff des Beitrags: Re: Master-Sudium in Schweden
BeitragVerfasst: 25. Juli 2010 12:04 
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Registriert: 28. Dezember 2007 13:25
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Nina07 hat geschrieben:
Mein Hauptproblem ist, dass ich mich ja für das WS2011 schon bis zum 15. Januar bewerben muss und bis dahin habe ich ja gerade mal die Noten vom 4. Semester. Reicht das erstmal aus? Vielleicht hat ja einer von euch Erfahrungen damit gemacht.


Ich weiss nicht genau, wie das mit den Noten ist, aber das Problem werden ja mehr Leute haben. Also würde ich es einfach mit den bisherigen Noten versuchen.
Was sie bei mir damals haben wollten waren Empfehlungsschreiben, vom Prof in D und/oder von einem Vorgesetzten im Job, am besten zwei (oder mehr). Aber das hängt evtl. auch von der Uni ab, was die haben wollen, ansonsten einfach direkt bei der Uni nachfragen.

Lycka till!

Hälsningar,
Michael

_________________
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 Betreff des Beitrags: Re: Master-Sudium in Schweden
BeitragVerfasst: 26. Juli 2010 14:03 
Ich habe da auch einige Probleme mit dem schwedischen System. Noch muss ich mich nicht bewerben, ist noch Zeit, allerdings soll man von einer internationalen Uni kommen, sonst kann man sich nicht bei studera.nu bewerben.
Aber auf dieser Liste der internationalen Unis sind gerade mal ca. fünf aus Deutschland. Hat da Jemand Erfahrung, kann man sich dann direkt bei den Unis bewerben?

Ich hab schon bei meiner Wunschuni gefragt und die sagten mir, ich soll denen meine Unterlagen zukommen lassen, dann prüfen sie die, schicken die zu irgendeiner Behörde und dann entscheiden sie, ob ich genommen werde. Ich verstehe das nicht so ganz, hab auch keine Ahnung wie meine Chancen dann stehen...


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 Betreff des Beitrags: Re: Master-Sudium in Schweden
BeitragVerfasst: 3. August 2010 18:16 
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Registriert: 12. Mai 2009 19:28
Beiträge: 10
Hallo

Die Lund Uni ist eine der besten Unis und sicherlich empfehlenswert. Da wirst du auch gute Karten selbst in DE haben. Ich fange dieses Jahr meinen Bachlor an. Also was die Qualitet des Studierens angeht, ist es optimal. Ich habe ein Jahr Probestudium hinter mir. Das Jahr hat mehr für meine persönliche Integration gestanden. Denn ich habe mich so unwohl und verloren gefühlt als ich ausgewandert bin. Aber Wirklich empfehlenswert. Du musst natürlich nur sicher sein ob du das kannst. Denn ohne deine Familie und Freunde wird es hart. Du musst dir im klaren darüber sein, dass es schön sein wird aber auch ein kleiner bitterer Nachgeschmack kommt. Vorallem im Prüfungsstress usw. da fühlt man sich ja oft mal alleine. Also ich drücke dir die Daumen. Ich wohne in Landskrona. Und das ist ca 30 km von Lund. Meld dich vielleicht sieht man sich ja. LG


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 Betreff des Beitrags: Re: Master-Sudium in Schweden
BeitragVerfasst: 16. September 2010 10:12 
Neuling
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Registriert: 16. September 2010 10:04
Beiträge: 3
Zitat:
Ich habe da auch einige Probleme mit dem schwedischen System. Noch muss ich mich nicht bewerben, ist noch Zeit, allerdings soll man von einer internationalen Uni kommen, sonst kann man sich nicht bei studera.nu bewerben.
Aber auf dieser Liste der internationalen Unis sind gerade mal ca. fünf aus Deutschland. Hat da Jemand Erfahrung, kann man sich dann direkt bei den Unis bewerben?

Ich hab schon bei meiner Wunschuni gefragt und die sagten mir, ich soll denen meine Unterlagen zukommen lassen, dann prüfen sie die, schicken die zu irgendeiner Behörde und dann entscheiden sie, ob ich genommen werde. Ich verstehe das nicht so ganz, hab auch keine Ahnung wie meine Chancen dann stehen...
Ich habe da auch einige Probleme mit dem schwedischen System. Noch muss ich mich nicht bewerben, ist noch Zeit, allerdings soll man von einer internationalen Uni kommen, sonst kann man sich nicht bei studera.nu bewerben.
Aber auf dieser Liste der internationalen Unis sind gerade mal ca. fünf aus Deutschland. Hat da Jemand Erfahrung, kann man sich dann direkt bei den Unis bewerben?

Ich hab schon bei meiner Wunschuni gefragt und die sagten mir, ich soll denen meine Unterlagen zukommen lassen, dann prüfen sie die, schicken die zu irgendeiner Behörde und dann entscheiden sie, ob ich genommen werde. Ich verstehe das nicht so ganz, hab auch keine Ahnung wie meine Chancen dann stehen...



Habe auch das Problem mit studera.nu

Das ist doch lächerlich ! Auf der dort zitierten Seite sind glaube ich 8 deutsche Unis genannt. Und wenn man irgendwo anders ist, soll man sich nicht bewerben dürfen ???


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 Betreff des Beitrags: Re: Master-Sudium in Schweden
BeitragVerfasst: 16. September 2010 20:11 
Teilnehmer
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Registriert: 12. Mai 2009 19:28
Beiträge: 10
Hallo Leute

Also ich studiere mittlerweile Biomedizin. Bei studera.nu soll man sich vorerst registrieren mit seiner Schwedischen Personnummer. Aller Unterlagen die Ihr habt sprich Gymnasium bitte hinschicken. Falls ihr schon studiert habt, dann sollt ihr eure Nachweise über die bestandenen Prüfunen an Högskolverket hinschicken. Diese werten dann die Punkteanzahl aus und entscheiden ob euer bisherigen studieren anerkannt bzw. in wie weit anerkannt wird. Das ganze nimmt ca 4 Monate in Anspruch. Also schon vorzeitig machen. Alles ander erfahrt Ihr an der Uni. Aber an den Unis direkt sich zu bewerben wird schwer, diese können euch zwar Anhaltspunkte geben sowohl helfen, aber die Annahme zum Studium erfolgt¨letzt endlich über studera.nu. Nachdem Ihr 2 Jahre in Schweden gewohnt habt habt ihr auch Anspruch auf CSN ( schwedisches Bafög). Ich bekomme mein CSN jetzt auch.

Viel Glück!!!!!!!!


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