Makler in Schweden- Suche Leute mit Erfahrungen

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fischtank

Makler in Schweden- Suche Leute mit Erfahrungen

Beitragvon fischtank » 7. März 2008 11:08

Hallo,
ich wohne seit 2007 vorrübergehend in Schweden und suche für einen Radiobeitrag über die "Visning" Kultur in Schweden Leute, die interessante Erfahrungen beim Häuserkauf gemacht haben. Es geht in dem Beitrag um die Art und Weise, wie Wohnungen vor dem Verkauf von Makern hergerichtet werden, wie die Preise durch das bidding, also das versteigern in die Höhe getrieben werden usw. Mir erschien es extrem krass, wie der Wohnungsmarkt hier umkämpft wird und deshalb mache ich nun einen Radiobeitrag (fürs deutsche Programm) darüber. Es wäre schön, wenn ich jemanden aus Deutschland dazu befragen könnte, denn wenn man es nicht gewohnt ist, fallen einem noch mehr dinge auf. Da ich nicht weit reisen kann, wäre es super, jemanden aus Göteborg oder Ungebung zu befragen.
Danke!
Fischtank

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danielsson
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Re: Makler in Schweden- Suche Leute mit Erfahrungen

Beitragvon danielsson » 7. März 2008 11:26

Hi,

ich kann dir vielleicht einen kontakt herstellen zu einem deutschen makler in schweden in göteborg. schick mir doch bitte mal deine kontaktdaten per pm.

danielsson

nysn

Re: Makler in Schweden- Suche Leute mit Erfahrungen

Beitragvon nysn » 7. März 2008 13:48

Es geht in dem Beitrag um die Art und Weise, wie Wohnungen vor dem Verkauf von Makern hergerichtet werden, wie die Preise durch das bidding, also das versteigern in die Höhe getrieben werden usw. Mir erschien es extrem krass, wie der Wohnungsmarkt hier umkämpft wird und deshalb mache ich nun einen Radiobeitrag (fürs deutsche Programm) darüber.


Erfahrungen zu diesem Thema sind bei mir heute noch "taufrisch" - denn wir haben mal wieder ein solches Bietverfahren für ein Haus hinter uns.
Wir suchen seit mehr als 3 Jahren ein neues Haus, südwestlich von Göteborg, wo sich die Häuserpreise seit 1999 (als wir unser jetziges Haus kauften) mehr als verdreifacht haben. Und die Hysterie scheint kein Ende zu nehmen.

Wir waren also am Sonntag bei einer "Visning", wo man die Möglichkeit hatte, das Haus für eine halbe Stunde anzuschauen. Danach konnte man sich beim Makler anmelden, dass man Interesse hat und am Bietverfahren mitmachen möchte.
Am Montag rief die Maklerin dann an und sagte, dass sie schon ein Gebot zum ausgeschriebenen, gewünschten Kaufpreis hätte und ob wir bereit wären, mehr dafür zu bezahlen. Wir legten dann erst mal vorsichtigt 1.500 Euro drauf und warteten ab, eine Stunde später ein erneuter Makleranruf - der gebotene Kaufpreis gegenüber dem Ausgangsgebot hatte sich nun schon um 15.000 Euro erhöht und wieder die Frage, ob wir immer noch Interesse hätten. Wir legten dann 2.500 Euro noch drauf und hatten am Schluss das beste Gebot abgegeben. Doch dann kam der Anruf der Maklerin, wann wir denn bereit wären, das Haus zu übernehmen, sprich den gesamten Kaufpreis auf den Tisch zu legen und wann wir eine Besichtigung machen könnten. Sie hätte noch einen anderen Interessenten, der schon am Dienstag die Besichtigung machen konnte, den Vertrag unterschreiben und das Haus am 15. April übernehmen könnte (d. h. den vollen Kaufpreis auf den Tisch zu legen).
Da wir nicht davon ausgehen, dass wir unser eigenes Haus in dem Tempo verkauft bekommen, konnten wir dann bei dem Bietverfahren nicht mehr mithalten, d. h. wir wollten nicht nochmals 5.000 Euro drauf legen und gleichzeitig das Risiko eingehen, in den nächsten drei Monaten mit zwei Häusern/Krediten dazusitzen.

Bei diesen ganzen Bietverfahren nervt uns am meisten, das Tempo, das von den Maklern vorgegeben wird. D. h. man bekommt keine Zeit zum Nachdenken/Nachfühlen, ob das Objekt wirklich das richtige ist - hält man nicht mit und bittet womöglich um Bedenkzeit, dann ist man ganz einfach aus dem Rennen raus.
Keine Ahnung, wie es woanders aussieht, aber hier in unserer Gegend läuft es schon seit Jahren auf diese Weise ab.

Dass die Makler auch beim "Homestyling" mithelfen - also dabei, dass die Häuser gut verkäuflich hergerichtet (geschminkt) werden, das regt schon keinen mehr auf. Jeder weiß, dass ein Haus "gestylt" ist und das gehört schon mit zum Standardangebot, wenn man einen Makler mit dem Verkauf beauftragt.

Generell kann man sagen, dass die Makler in erster Linie an sehr schnellen Geschäftsabschlüssen interessiert sind. Ist ein Käufer gefunden, der den begehrten Ausgangspreis zahlt oder sogar überbietet, dann drängt der Makler auf die schnelle Kaufvertragsunterzeichnung. Auf diese Weise werden hier Häuser um die 500.000 bis 700.000 Euro innerhalb von einer Woche verkauft. Häuser, die unter 400.000 Euro kosten, sind reine "Schnäppchen".

Dass Makler auch "Scheingebote" abgeben, um den Preis hochzutreiben, ist auch keine Neuheit. Das kommt/kam in der Vergangenheit so häufig vor, dass sogar schon eine neue Gesetzgebung für Makler gefordert wird.

Für mich persönlich zählen Immobilienmakler in Schweden zu der unseriösesten Berufsgruppe überhaupt - ich würde keinem Makler auch nur eine Sekunde trauen - dazu habe ich schon viel zu viele persönlich getroffen.

Wer noch mehr zu diesem Thema und unseren persönlichen Erfahrungen wissen möchte, kann sich gerne per PN melden. Wir haben bisher Geschichten erlebt, wo man glaubt, das gibt es gar nicht!

Kauft man ein Paar Schuhe für 20 Euro hat man in der Regel mehr Zeit zum Probieren und Anschauen als für den Kauf eines Hauses in der Nähe von Göteborg!

:D

S-nina

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Re: Makler in Schweden- Suche Leute mit Erfahrungen

Beitragvon Skoghult » 7. März 2008 14:39

Hej S-nina,

das mit dem Bieten aber ich schon oft gehört.

Ich habe folgende Erfahrung gemacht.

Vor ca. 3 Jahren machten wir uns auf die Suche nach einem Ferienhaus in Schweden und haben uns auch einige Häuser hier in Schweden angeschaut.
Wir haben dann ein Haus gefunden, ein Deutscher war der Eigentümer, wir wurden uns über den Preis einig und alles verlief reibungslos.

Zwischenzeit wurde mein Mann in Rente geschickt, durfte nicht mehr arbeiten, musste alle seine Gewerbe abgeben und ich wurde arbeitslos.
So was nun? Wir sind in einem Jahr 14 mal nach Schweden gefahren.

Wir entschossen uns nach Schweden zu gehen, erkundigten uns beim Skatteverket was zu tun ist.
Wir durften kommen und mussten nachweisen das wir genug Geld haben, um dem Schwedischen Staat nicht auf der Tasche zu liegen.

Im Örtchen Alstermo (Uppvidinge Kommun - Kronobergs län) stand schon seit längerer Zeit eine kleine Villa, Mitten im Ort, zum Verkauf.

Inzwischen war der Kaufpreis stark reduziert worden. Wir sprachen dann mit dem ortsansässigen Makler. Nichts war mit GEBOTEN. wir hatten unser Häuschen gekauft.

Im Ort ist eine alte Dame von 2 Jahren nach Deutschland zu Ihrer Tochter gezogen. Seit dem steht das Häuschen zum Verkauf. Der Kaufpreis ist von 42.000 Euro bis zur Zeit auf 25.000 Euro reduziert worden.
Ein anderes Haus steht ebenfass schon über 1 Jahr zum Verkauf und der Kaufpreis ist ebenfalls schon gesunken.

Gegenüber der Gegend um Göteburg gibt es hier nicht viel Arbeitsplätze, aber Ruhe und Erholung und preiswerte Häuser.

:flagge:
Gruss Marie-Luise

nysn

Re: Makler in Schweden- Suche Leute mit Erfahrungen

Beitragvon nysn » 7. März 2008 15:10

Hallo Barbara,
sicher gibt es noch Orte in Schweden, wo es beschaulicher zugeht und wo man schöne, große Häuser mitten im Grünen mit Seeblick zu günstigen Preisen erwerben kann.

Würde aber dennoch behaupten wollen, dass diese angesprochene "KRASSE" Situation beim Immobilienerwerb über Makler typisch für die Großstadtregionen Malmö/Göteborg/Stockholm ist und dass es sich hier wohl in erster Linie um für Schweden attraktive Wohngegenden handelt, wo mit Wohnungen (bostadsrätter) und Häusern wild spekuliert wird.

Leider müssen wir aber noch mindestens 2 Jahre lang in Göteborg wohnen bleiben. :)

S-nina

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Re: Makler in Schweden- Suche Leute mit Erfahrungen

Beitragvon Rüdiger » 7. März 2008 15:23

Hej Fischtank!

Für welchen Sender machst Du denn Deinen Hörfunkbeitrag?

Gruß,
Rüdiger

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Re: Makler in Schweden- Suche Leute mit Erfahrungen

Beitragvon Aelve » 11. März 2008 10:01

Hallo,

ich könnte auch einiges berichten, was Bietverfahren, Kauf und Übergaben angeht, da wir bereits hiermit einige Erfahrungen sammeln konnten, da wir unweit von Göteborg.allerdings auf dem Lande, einige Häuser gekauft haben.
Es wäre nett, Fischtank, wenn Du Dich nochmals kurz vorstellst, für wen Du recherchierst.

Grüße Aelve
Es ist nicht genug zu wissen, man muss auch anwenden; es ist nicht genug zu wollen, man muss auch tun.
( Goethe)
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zwockelchen
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Re: Makler in Schweden- Suche Leute mit Erfahrungen

Beitragvon zwockelchen » 11. März 2008 16:11

S-nina hat geschrieben:Für mich persönlich zählen Immobilienmakler in Schweden zu der unseriösesten Berufsgruppe überhaupt - ich würde keinem Makler auch nur eine Sekunde trauen - dazu habe ich schon viel zu viele persönlich getroffen.
Kauft man ein Paar Schuhe für 20 Euro hat man in der Regel mehr Zeit zum Probieren und Anschauen als für den Kauf eines Hauses in der Nähe von Göteborg!

Hej,
wenn man den Bericht von S-nina liest muss man sich echt gedanken machen: Wie kaufe ich ein Haus, wem kann ich drauen? Ist es besser Privat eins zu kaufen? Lauter fragen die man sich stellen muß. Wenn man niemand kennt ist man voll aufheschmissen. Ist wirklich nicht einfach, und vor allem die meisten kennen sich nicht 100% aus, also werden sie über den Tisch gezogen.
Ich bin mal auf die nächsten Berichte gespannt, wem alles so was passiert ist und wie man sich am besten Helfen kann.
lg zwockelchen
Es ist überall schön, wo man sich wohl fühlt.

nysn

Re: Makler in Schweden- Suche Leute mit Erfahrungen

Beitragvon nysn » 11. März 2008 16:42

Wie kaufe ich ein Haus, wem kann ich drauen?


Gute Frage!

Hier ein Ratschlag aus der neuesten Makler-Beilage zur Göteborgs Posten vom Montag, 10. März 08:
(Das sollte wohl als "witzig" gemeinte Anzeige gedacht sein :? ). Hier der Text auszugsweise in einer "schnellen" Übersetzung - den Text gab es in Gänze unter "Ledare - der Makler-Beilage von m2":

Heirate einen Makler!
... Ein Makler muss wohl der perfekte Lebenspartner sein. Nicht nur deshalb, weil er deine Schwiegermutter ohne mit der Wimper zu zucken verkaufen könnte, sondern ganz einfach weil Makler immer so kompromisslos positiv sind. Wenn andere ein Abrissobjekt sehen, sieht ein Makler Potenzial. Wenn andere Verfall sehen, sehen Makler große Möglichkeiten. ...

.. Wenn du das Leben von der hellen Seite sehen möchtest, dann brauchst du zweifelsohne einen Makler. ...

... Makler besitzen auch die Fähigkeit über das Offensichtlichste hinwegzusehen. ...

... Es spielt keine Rolle, wie gut man dabei ist, das zu durchschauen, was einem ein Makler möglicherweise sagt - denn ein Makler sagt genau das, was man hören will! ...

... Stell dir nur mal vor, das Leben mit jemandem zu teilen, der frische Außenwände und beleuchtete Flaggenstangen zu reiner und lieblicher Poesi verwandeln kann. Einer, der so starke Gefühle erzeugen kann, dass du einfach diese dunkelbraunen Innentüren HABEN MUSST ....

... Ich verstehe eigentlich nicht, auf was du noch wartest. Schlag zu und heirate einen Makler. Am besten einen von m2". Da kann ich dir nämlich garantieren, dass du zufrieden wirst ..."

Also, Mädels, die ihr eventuell noch eine dunkle, feuchte Hütte im tiefsten schwedischen Trollskogen besitzt, ruft ihn an diesen Supermann, der Schrott zu Gold machen kann - diesen Gaukler aus dem Märchenwald oder sollte man wohl sagen - den Händler auf dem Pferdemarkt, der einem auch einen alten Gaul ganz sicher noch als Rennpferd verkaufen kann ....

:shock: :?

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Joerg
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Re: Makler in Schweden- Suche Leute mit Erfahrungen

Beitragvon Joerg » 15. März 2008 11:57

Hallo,
wenn ich das so lese, dann erinnert mich das an die Nachrichten, wenn es mal wieder heißt, "da ist mal wieder jemand seinem Navigationsgerät gefolgt und landete in einem Fluß, weil das Navi ein Brücke sah, wo keine war." Ein Navi bedeutet nicht, ich darf die Augen zu machen und muss nicht auf die Straße schauen. Jeder der sich hier übervorteilt von seinem Makler fühlt hatte doch die Wahl, in dem Moment stop zu sagen, wo er der Meinung war hier läuft was aus dem Ruder.
Der Markler ist ein Dienstleister und wird schon hören was ihr sagt. Wichtig ist nur, wenn er seinen Kurs wieder einschlägt wieder stop zu sagen.
Ich kann nur von unserem Hauskauf berichten. Und da waren auch solche Momente. Zuerst wollte sich der Markler mit uns in Puttgarden treffen und wir sollten zu ihm ins Auto steigen. Erster Fehler, man kommt aus dem Auto nur raus, wenn der Makler es will. Und (wie mir ein anderer netter Auswanderer sagte) lassen die einen nur das sehen was man sehen soll. Also sagte ich ihm (mit einer netten Begründung) es wäre besser wenn er zu uns ins Auto steigt und wir mit unserem Auto fahren. Was er dann auch tat (er kann nur Geld verdienen, wenn der Kunde zufrieden ist). Wir fuhren dann zum Hotel, wo wir das Wochenende über bleiben wollten und von da aus wollten wir mehrere Besichtigungen anfahren. Der Makler hatte diverse Objekte, die wir anschauen sollten, aber ich hatte mir noch andere von seiner Seite rausgeschrieben und gesagt, dass ich die ebenfalls sehen wollte. Abends legte ich eine Reihenfolge fest welche Häuser ich wann sehen wollte. Am nächsten Morgen ging es dann los und wir fuhren zu den Häusern. Eines der ersten Häuser war es dann (die restliche Zeit, in der wir noch andere Häuser besichtigt hätten, aber ja nicht mehr brauchten wollte ich aber trotzdem nutzen und sagte dem Makler, er solle und die dazugehörige Infrastuktur (Schulen, Ärzte,Einkaufsmöglichkeiten usw) zeigen, was er auch tat). Auch hier war ein Anfangsgebot, und ich war gespannt was jetzt kommt. "Unser" Haus war noch durch die Voreigentümer bewohnt und so war es leicht mit ihnen (über unseren Makler, der musste dolmetschen) zu reden. Nach einiger Zeit und Besichtigung waren wir uns einig, das wir das Haus wollten und die das Haus an uns verkaufen wollten. Als Preis wurde der Ausgangspreis vereinbart (eines von den so genannten Schnäppchen) und das war es. Dann folgte das übliche, Handgeld und bei Übergabe die Restsumme. Bei Übergabe war das Haus in so einem sauberen und ordentlichen Zustand, das wir völlig überrascht waren. Der Makler kümmerte sich dann noch um alles andere. Er sorgte für Versicherung, Strom, Wasser, Konto für uns und ist auch noch im nachhinein für uns da. Und wenn er mal in der Nähe ist, besucht er uns und fragt ob er noch irgendwie helfen kann.
Ich weiß, es gibt bestimmt viele schwarze Schafe, die so nicht arbeiten. Aber wir haben uns gut 2 Jahre lang vorbereitet und haben alles doppelt und dreifach geprüft. Aber es gibt eben auch Makler, die ihren Job gut machen. Und eines ist auch sicher. Ich weiß, das viele Leistungen die der Makler gemacht hat in Schweden zur Maklerarbeit gehören und selbstverständlich sein sollten. Und ich weiß ebenfalls, dass der deutsche Makler im Prinzip doppelt abkassiert hat (einmal Provision vom Verkäufer und einmal von mir), aber eines weiß ich auch. Hätte ich alles selbst gemacht, wäre es bestimmt alles langwieriger, schwieriger (da ich die Sprache noch nicht so kann) und mit Sicherheit nicht so fehlerfrei abgelaufen. Und von daher war ich gerne bereit meine Provision zu bezahlen. Hinzu kommt noch, dass der Makler das Budget (die Summe kannte er) um die Hälfte unterschritten hat, weshalb mir die Provision erst recht nicht weh tat. Meine Arbeit war nur recherchieren, schauen, abnicken, bezahlen. Und ich finde so soll es sein. Aber jeder sollte selbst entscheiden, ob er einen deutschen Makler will oder nicht.

Gruß Jörg
Wer Rechtschreibfehler findet, darf sie behalten.
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