Lebenshaltungskosten in Schweden

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Lebenshaltungskosten in Schweden

Beitragvon sunray » 8. April 2013 17:51

Hey tillsammans

Beim stöbern für unsere Ferien bin ich auch auf die Hauspreise auf Hemnet z.B gestossen und war erstaunt was da fürs Geld geboten wird im Vergleich mit der Schweiz.

Wie aussagekräftig sind diese Preise?

Da könnte man schon etwas schönes aufbauen mit dem Ersparten.

Da wir schon länger immer wieder den Traum haben eine Zukunft mit etwas mehr Platz zu leben,

werden wir uns jedenfalls auch ein wenig in dieser Richtung umsehen wenn wir im Urlaub sind im Juli. Man weiss ja nie.

Was mich intressieren würde?
Wie sind die Lebenshaltungskosten in Schweden für ein en einfachen Standart?
Wieviel müsste man Brutto/Netto erwirtschaften wenn man z.B. einen kleinen Stuga/Camping mit Wohnung sein eigen nennen könnte ?

Wie sind eure Erfahrungen, was braucht eine 4 Köpfige Familie so für ein einfaches Leben auf dem Land?

Tack sa mycket für eure Einschätzungen.

Andreas der gerade ins träumen kommt. Ich lerne mal weiter Schwedisch :D

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meckpommbi
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Re: Lebenshaltungskosten in Schweden

Beitragvon meckpommbi » 8. April 2013 17:59

das mit der stuga wohnung versteh ich grad nich ?
lebenshaltungskosten 4 kopf aufen land minnimum 10 000 kr etwas besser wären wohl so 15 000
wir haben deflation da sinken die preise :)
gruss birgit

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Re: Lebenshaltungskosten in Schweden

Beitragvon sunray » 8. April 2013 18:10

meckpommbi hat geschrieben:das mit der stuga wohnung versteh ich grad nich ?
lebenshaltungskosten 4 kopf aufen land minnimum 10 000 kr etwas besser wären wohl so 15 000
wir haben deflation da sinken die preise :)
gruss birgit


Danke dir schonmal, ist vielleich etwas schlecht formuliert. ;)
Gemeint war wenn man sich z.B einen Camping mit Stugas oder Bauernhof mit Möglichkeit etwas zu betreiben kaufen würde auf dem auch ein Haus für die Eigentümer (Uns) stehen würde. :)

Also die Miete entfällt.

Also Netto ca. 180 000kr im Jahr?

LG

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Re: Lebenshaltungskosten in Schweden

Beitragvon Speedy » 8. April 2013 18:14

..bedenkt immer bei allem was ihr plant. DIe Saison in S ist kurz und einen Camping ueber Winter offen zu halten lohnt sich nur sehr sehr selten.

Gruss Speedy

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Re: Lebenshaltungskosten in Schweden

Beitragvon sunray » 8. April 2013 18:27

Speedy hat geschrieben:..bedenkt immer bei allem was ihr plant. DIe Saison in S ist kurz und einen Camping ueber Winter offen zu halten lohnt sich nur sehr sehr selten.

Gruss Speedy


Danke
Zurzeit spinnen wir nur so rum. :)
Aber spinnen ist ja der Anfang der Strickmütze. :)

Das ist klar und ich denke auch, dass man etwas für den Winter haben müsste.
Ich könnte mir gut vorstellen neben der Saison noch so ein ein Mann Handwerkbetrieb zu sein.
Da ich als gelernter Mechaniker und mit Erfahrung in Holzberufen und Malerarbeiten u.s.w., sicher über den Winter das ein oder andere Ferienhaus auf Vordermann bringen könnte z.B.

Meine Frau könnte mit ihrer Näherei sicher auch noch ein paar Kronen beisteuern. :)

Mit wieviel Steuern müsste man ca. Rechnen in dieser Verdienstklasse, oder vieviel müssten die 180 000Kr in Brutto sein?

LG

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Re: Lebenshaltungskosten in Schweden

Beitragvon Kling » 8. April 2013 21:14

180 000 kr fuer eine Familie im Jahr wird nicht reichen. Wenn man mit eigenen Mitteln nach Schweden kommt, möchte das Skatteverket ja schon pro Erwachsenen 150 000 kr sehen. Bei Kinder wären das 75 000 kr. Das ist die Auskunft die das Skatteverket im Moment raus gibt.
Einen Campingplatz geht wenn von Mai-September und das auch mehr im Sueden. Die Haupteinnahmequelle wird dann Juni-August sein und da dann den Hauptverdienst rein zu bekommen fuer die restlichen Monate wird schwer sein. Kenne einige die so etwas machen und die haben echt zu kämpfen.

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Re: Lebenshaltungskosten in Schweden

Beitragvon sunray » 9. April 2013 06:03

Kling hat geschrieben:180 000 kr fuer eine Familie im Jahr wird nicht reichen. Wenn man mit eigenen Mitteln nach Schweden kommt, möchte das Skatteverket ja schon pro Erwachsenen 150 000 kr sehen. Bei Kinder wären das 75 000 kr. Das ist die Auskunft die das Skatteverket im Moment raus gibt.
Einen Campingplatz geht wenn von Mai-September und das auch mehr im Sueden. Die Haupteinnahmequelle wird dann Juni-August sein und da dann den Hauptverdienst rein zu bekommen fuer die restlichen Monate wird schwer sein. Kenne einige die so etwas machen und die haben echt zu kämpfen.


Danke auch dir Kling,
also du bist der Meinung es müssten mehr sein im Jahr als die 180 000 Netto?
Reine Lebenshaltungskosten.

Das mit dem Skatteverket verstehe ich nicht ganz, ist das der Betrag der gefordert wird um in Schweden zu starten? Um nicht dem Staat zur Last zu fallen.

Lg

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Re: Lebenshaltungskosten in Schweden

Beitragvon vinbergssnäcka » 9. April 2013 06:31

Wenn ich ganz ehrlich sein soll: die Lebenshaltungskosten sind doch ganz individuell und persönlich. Gehe doch einfach mal davon aus, das Du auch hier ähnliche Lebenshaltungskosten haben wirst, wie dort wo du jetzt wohnst. Schweden ist ja nicht ganz so billig in den Lebenshaltungskosten. Und auch wenn die Anschaffungskosten für ein Haus recht günstig sind, dann kostet doch die eventuelle Renovierung viel Geld.
liebe Grüsse

Heike

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Re: Lebenshaltungskosten in Schweden

Beitragvon Klarälvangler » 9. April 2013 07:21

Ich denke mal das die Lebenshaltungskosten in Schweden durchaus mit denen in der Schweiz vergleichbar sind.
meint Andreas

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Re: Lebenshaltungskosten in Schweden

Beitragvon Kling » 9. April 2013 09:26

Die 150 000 kr pro Erwachsenen muss man haben, wenn man nach Schweden kommt ohne einen festen Job der ueber ein Jahr geht oder wenn man keine Rente hat. Das heisst man kommt mit eigenen Mitteln. Ich sehe es als zu wenig an fuer 4 Personen mit 180 000 kr netto pro Jahr.

Wie gesagt es ist schwer, wenn man einen Campingplatz hat so viel Geld herein zu wirtschaften, dass man auch im Winter noch von dem Ertrag leben kann. Die Unterhaltungskosten sind auch im Winter da. Vielleicht etwas niedriger als im Sommer, aber sie sind da. Dann muss man ja auch immer mal Geld haben um etwas zu reparieren. Ist vielleicht nicht jedes Jahr notwendig, aber man muss es mit einplanen. Hat man mal einen nicht so guten Sommer hat man auch nicht so viele Einnahmen. Dann kommt es natuerlich noch auf die Gegend an wo man den Campingplatz hat. Wenn ihr wirklich einen Campingplatz kaufen wollt, dann lasst euch die ganzen Buecher zeigen mit den Einnahmen und Ausgaben damit ihr euch ein besseres Bild machen könnt was ihr wirklich herein wirtschaften muesst.

Mit einem Bauernhof muesst ihr euch auch gut ueberlegen was ihr genau machen wollt. Es gibt auch da so einige Auflagen, wenn man etwas verkaufen will. Oft muss man auch im Vorraus was bezahlen bevor man ueberhaupt etwas verdient hat. Schaut auch dabei genau in der Region welche anderen Bauernhöfe was anbieten. Auch sind Schweden oftmals erstmal skeptisch. Sie gucken sich alles an, weil sie auch neugierig sind, aber man muss sie schon ueberzeugen können, warum es bei euch gerade das beste Gemuese oder Milch oder was ihr sonst anbietet gibt. Hat man einige schweden die zu frieden sind, dann läuft es ganz schnell ueber Mundpropaganda weiter. Leider auch wenn es nicht so gut ist.

Wichtig ist ein gutes Konzept zu haben.


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