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Schweden
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Schweden und Norwegen - Fähre, Urlaub, Reisen & Meer

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 Betreff des Beitrags: Lebenshaltungskosten
BeitragVerfasst: 30. Juli 2008 19:57 
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Hallo....

Wer kann mir denn ungefähre Angaben machen,was eine dreiköpfige Familie so an Lebenshaltungskosten monatlich hat in Schweden?

Nur in etwa - so dass ich die Preise für Lebensmittel etc. halbwegs einschätzen und in Vergleich zu Deutschland setzen kann...;-)

Danke schon mal und liebe Grüsse Nicole


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 Betreff des Beitrags: Re: Lebenshaltungskosten
BeitragVerfasst: 30. Juli 2008 20:04 
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Kleiner Tipp:
Schau mal auf den Internetseiten der Kaufmärkte nach.
http://www.citygross.se
http://www.lidl.se
http://www.ica.se
u.s.w.
da kanst du dich über Lebensmittelpreise Informieren
Wieviel Lebensmittel ihr benötigt kennst du am besten.
Gruß Haui

_________________
BildMan muss nicht jeden Berg selber besteigen,
aber man muss Wissen wer einen die Aussicht beschreibt


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 Betreff des Beitrags: Re: Lebenshaltungskosten
BeitragVerfasst: 30. Juli 2008 20:26 
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Hej Haui,

danke für die Info - uaaaah,ist ja schon um einiges teurer als bei uns....

...wenn man bedenkt,dass der lidl hier einer der billigsten ist....und dann die Preise bei euch so anschaut... :?

Liebe Grüsse Nicole


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 Betreff des Beitrags: Re: Lebenshaltungskosten
BeitragVerfasst: 30. Juli 2008 20:57 
Schwedenfreund
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Hej,
wir waren jetzt erst vor kurzem in Schweden. Wir haben uns die Lebensmittelpreise genau angesehen. Einiges war etwas teurer andres wieder billiger. Ich kann nicht unbedingt sagen das es in Schweden viel teurer ist. Oder wir wohnen in hier in Deutschland in einer Region wo es teuer ist????????? Es kommt vielleicht auch darauf an was man einkauft. Bei uns kommt selten ein Fertiggericht auf den Tisch. Zu 99% alles selbst zubereitet.
Gruß Claudia


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 Betreff des Beitrags: Re: Lebenshaltungskosten
BeitragVerfasst: 30. Juli 2008 21:04 
Schwedenfreund
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nicolekid hat geschrieben:
Hallo....

Wer kann mir denn ungefähre Angaben machen,was eine dreiköpfige Familie so an Lebenshaltungskosten monatlich hat in Schweden?

Nur in etwa - so dass ich die Preise für Lebensmittel etc. halbwegs einschätzen und in Vergleich zu Deutschland setzen kann...;-)


Hej Nicole,

ich muß Claudia zustimmen. Im Wesentlichen sieht es in Schweden nicht anders aus als in Deutschland.Ausserdem ist es ziemlich schwierig die Lebenshaltungskosten so abzufragen. Es gibt sicher Durchschnittswerte, aber es kommt auch wesentlich darauf an, was gerade ihr so gewohnt seid.

Liebe Grüße Silke

_________________
Eine Umarmung ist ein großartiges Geschenk - passend für jede Größe...


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 Betreff des Beitrags: Re: Lebenshaltungskosten
BeitragVerfasst: 30. Juli 2008 23:05 
Schweden Guru
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Tja, Nicole, Du hast ja schon gehört, dass man das nicht global sagen kann ...
Eine meiner Bekannten hier ist Krankenschwester, alleinerziehende Mutter dreier Kinder und verdient 20.000 Kr. brutto - das bedeutet, die Familie lebt von ca. 15.000 Kr.!
Und so oder ähnlich geht es vielen Familien.
Die Kinder haben vielleicht nicht immer die modernsten Klamotten oder das neueste Mobiltelefon - aber sie sind gut erzogen, sauber und satt und würden nicht auf die Idee kommen, woanders leben zu wollen.
Was ich damit sagen will - viele Schweden müssen mit einem kleinen Einkommen leben und es geht auch ...
Jörg :|


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 Betreff des Beitrags: Re: Lebenshaltungskosten
BeitragVerfasst: 31. Juli 2008 08:30 
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Hej Nicole,
meiner Vorschreiber haben ja vieles schon gesagt und haben auch recht...man kann es nicht soo allgemein sehen. Stockholm ist sehr teuer, so wie alle Hauptstädte oder Grosstädte der Welt. Allerdings empfinde ich persönlich günstiger als z.B. München oder auch Berlin. Zumal man hier jeden Montag einen Briefkasten voll mit Werbung hat und so genau weiss, wo was im Angebot ist. Danach richten wir uns, wenn wir unseren Monatseinkauf machen. Für die grossen Einkäufe fahren wir zu Willy´s, Citygross oder zu Lidl. ICA oder Hemköp werden nur in Gnesta angefahren, wenn wir mal Milch brauchen oder irgendwas kleines für´s WE fehlt..ansonsten meiden wir diese Supermärkte, weil sie einfach zu teuer sind.
Wir haben in der Anfangszeit nur von einem Gehalt gelebt und hatten trotzdem einen vollen Kühlschrank und die Kinder hatten genug Klamotten im Schrank. Wir haben eben an anderen Stellen gespart.
Für einen normalen Monatseinkauf zahlen wir ca. 3500SEK und somit das gleiche, was wir auch in Deutschland bezahlt haben. Wir sind eine 5köpfige Familie und ich empfinde es als normal,zumal wir hier grössere Packungen haben oder auch Angebote wie 5x Kaffee für 99SEK... dass ist nun wirklich nicht viel, wenn ich an die Kaffeepreise in Deutschland denke.
Obst und Gemüse holen wir meist auf den Wochenmärkten, da ist es günstiger als im Supermarkt, und bei Willy´s bekomme 2,5 kg Tk-Gemüse..damit komme ich locker über den Monat.
Wir kaufen hier bewusster als in Deutschland, aber wenn ich Lust auf meine Lieblingseis von "Ben & Jerry´s" habe, dann kaufe ich es mir..ebenso wie Taima ihre Lieblingsschoki und Yannic seinen heissgeliebten Joghurt bekommt...wir sparen an gewissen Stellen, leisten uns aber auch gerne mal was besonderes.

LG JANA

_________________
Man muss 1000 Dinge machen um zu beweisen wie toll man ist.. Aber nur einen Fehler begehen, um nichts mehr wert zu sein !


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 Betreff des Beitrags: Re: Lebenshaltungskosten
BeitragVerfasst: 31. Juli 2008 08:56 
Ja, es kommt darauf an, was man einkauft und vor allen Dingen, was für Ansprüche man selbst hat.
Wir kommen mit einem Gehalt prima aus, verzichten auf nichts und haben am Ende des Monats trotzdem was über.
Dafür haben wir aber eben "nur" eine 3-Raum-Wohnung am Stadtrand und nicht toll in der City, "nur" ein Auto und "nur" Klamotten, die nicht dem neuesten Schrei entsprechen und kaufen eben "nur" bei Willy's, Lidl & Co. ein.
Wir sind mit dem zufrieden, was wir haben und sind glücklich so.
Wer mehr will, heißt auf allerhöchstem Standard leben, der muß auch tiefer in die Tasche greifen und kommt dann sicherlich nicht mit einem Gehalt zurecht.
Aber das ist m. E. in Deutschland nicht anders.


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 Betreff des Beitrags: Re: Lebenshaltungskosten
BeitragVerfasst: 31. Juli 2008 18:10 
Wir sind eine dreiköpfige Familie und wohnen in einem Haus zur Miete,die zwar nicht billig ist aber uns trotzdem eine Art von Luxus bringt,nämlich den Luxus Zeit.
Wir haben das Glück,das wir alles frisch renoviert bekamen und einen Hausmeister haben,der den Rasen des großen Grundstücks,auf dem die DDH steht, mäht.
Als wir noch nicht gearbeitet haben,habe ich schon ordentlich aufs Geld geschaut und es geht auch,wenn man es will.
Nun haben wir derzeit knapp zwei Gehälter,zwei Autos und gehen bei ICA einkaufen.Da wir sonst keine großen Hobbys spare ich "nicht" an den Lebensmitteln.(nur wenn es ein knapper Monat ist).

Ich denke jeder kann am besten selbst beurteilen,was einem wichtig ist.Im Allgemeinen leben wir sehr gut und vermissen nichts.Es kommt halt immer auf die eigenen Bedürfnisse an.


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 Betreff des Beitrags: Re: Lebenshaltungskosten
BeitragVerfasst: 31. Juli 2008 21:21 
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Hallo an alle...;-)
Das waren ja jetzt viele Meinungen - die aber alle auf so gut wie dasselbe hinauslaufen...

Klar muss jeder selbst wissen,wie sein Standard liegt,was Luxusware ist und was nicht...;-)

Wollte lediglich einen groben Anhaltspunkt,ob man in Schweden denn mehr braucht um sein Leben zu bestreiten...

Hut ab,Mandy - 3500 ist nicht wirklich viel...kocht ihr täglich?

...aber 2,5 kg Tiefkühlgemüse reichen uns vielleicht eben mal für 2 x kochen.... :oops:

Ich benötige hier 500 - 600 Euro monatlich Haushaltskosten...

Aber da ihr ja ungefähr dasselbe verbraucht wie in Deutschland,bin ich ja beruhigt - ich ging davon aus (als ich teilweise die Preise gesehen habe),dass ich in Schweden viel mehr benötigen werde...

Ich gehe hier auch im Lidl und penny einkaufen - und was es da nicht gibt,das besorge ich mir eben in den etwas teureren Läden,was aber nicht wirklich viel ist.. :wink:

Danke euch auf jeden Fall für die Meinungen...

Liebe Grüsse Nicole


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 Betreff des Beitrags: Re: Lebenshaltungskosten
BeitragVerfasst: 7. August 2008 17:15 
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Hej Mandy,

sorry - meinte eigentlich Jana mit dem "Hut ab....."

Grüsse Nicole


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 Betreff des Beitrags: Re: Lebenshaltungskosten
BeitragVerfasst: 7. August 2008 19:19 
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Wohnort: Berlin
Hallo Nicolekid,
ich kann mich meinen Vorrednern nicht ganz anschließen. Es kommt mit Sicherheit auch darauf an, von wo man aus D kommt und welche Preise man von dort gewohnt ist. Beispiel: Butter hier bei uns z. Z. 79 Cent für 250gr. in S knappe 27 SEK für 500gr. Das sind bereinigt mal eben ein Euro mehr. Milch ist ca. 50 Cent teurer. Brot bekommt man auch kaum unter 20 SEK, abgepackt und auch nur zwischen 500-750gr., hier ab 69 Cent. Diese Liste läßt sich beliebig fortsetzen. Es zwar Geschäfte Willy´s u.s.w. bei denen sich große Abpackungen lohnen, im großen und ganzen ist S kein Land wo man hingehen kann, wenn man eine Familie hat und sehr auf das Geld achten muß. Wenn ich die Kohle für einen Urlaub locker mache und vielleicht mal 6 Wochen oben bin, mag das ja gehen. Meine 4 köpfige Familie braucht in der Woche 12 Liter Milch, auch diese Liste läßt sich fortsetzen. Da kommt schon ein wenig mehr zusammen wenn man dort lebt und vielleicht auch arbeitet, das Geld ist dann doch relativ schnell weg.

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Fette Grüße von Sascha

Ein Mensch, dem nicht jeden Tag wenigstens eine Stunde gehört, ist kein Mensch.
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 Betreff des Beitrags: Re: Lebenshaltungskosten
BeitragVerfasst: 7. August 2008 19:24 
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hi

jenau spanni :smt023 ditte mein ick och
zum glueke ham wad ja (pengar)

ohne moss nischt los

lebe gruesse
schnittchen
spanni hat geschrieben:
Hallo Nicolekid,
ich kann mich meinen Vorrednern nicht ganz anschließen. Es kommt mit Sicherheit auch darauf an, von wo man aus D kommt und welche Preise man von dort gewohnt ist. Beispiel: Butter hier bei uns z. Z. 79 Cent für 250gr. in S knappe 27 SEK für 500gr. Das sind bereinigt mal eben ein Euro mehr. Milch ist ca. 50 Cent teurer. Brot bekommt man auch kaum unter 20 SEK, abgepackt und auch nur zwischen 500-750gr., hier ab 69 Cent. Diese Liste läßt sich beliebig fortsetzen. Es zwar Geschäfte Willy´s u.s.w. bei denen sich große Abpackungen lohnen, im großen und ganzen ist S kein Land wo man hingehen kann, wenn man eine Familie hat und sehr auf das Geld achten muß. Wenn ich die Kohle für einen Urlaub locker mache und vielleicht mal 6 Wochen oben bin, mag das ja gehen. Meine 4 köpfige Familie braucht in der Woche 12 Liter Milch, auch diese Liste läßt sich fortsetzen. Da kommt schon ein wenig mehr zusammen wenn man dort lebt und vielleicht auch arbeitet, das Geld ist dann doch relativ schnell weg.

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 Betreff des Beitrags: Re: Lebenshaltungskosten
BeitragVerfasst: 7. August 2008 19:41 
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Hallo schnittchen, man den Namen finde ich immer .... . Der hat wat.

@Nicole: Man darf auch nicht vergessen, dass S ein Land ist, dass auch nur 1zehntel von der Bevölkerung hat wie D. Das meiste spielt sich auch im Süden, mit der größten Bevölkerungsdichte ab. Man findet auch große Preisunterschiede bei anderen Dingen, z. B. Sanitärartikel, einen weißen Thron bekommt man dort bestimmt nicht für 100-150 SEK. Selbst mein Bekannter dort oben, bat mich weil er Rentner ist (ein echter S), ihm diverse Baumarktartikel von uns mitzubringen. Dort ist das Angebot zwar groß, aber 9 Mio. E kaufen nicht so viel wie 90 Mio., dementsprechend sind dort die Preisgefüge. Man findet dort auch einige Schnäppchen, so ist das nicht, ob die allerdings die anderen Mehrkosten auffangen wage ich zu bezweifeln. Krankensystem dito. Soweit ich informiert bin, muß man bei Medikamenten ordentlich in die Tasche greifen, wie es bei Kindern aussieht weiss ich auch nicht.

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 Betreff des Beitrags: Re: Lebenshaltungskosten
BeitragVerfasst: 7. August 2008 19:51 
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medikamente fuer kinder sind auch sehr teuer z.b.
mein sohn hatte eine agina da das hat mich 280 kr gekostet
spanni hat geschrieben:
Hallo schnittchen, man den Namen finde ich immer .... . Der hat wat.

@Nicole: Man darf auch nicht vergessen, dass S ein Land ist, dass auch nur 1zehntel von der Bevölkerung hat wie D. Das meiste spielt sich auch im Süden, mit der größten Bevölkerungsdichte ab. Man findet auch große Preisunterschiede bei anderen Dingen, z. B. Sanitärartikel, einen weißen Thron bekommt man dort bestimmt nicht für 100-150 SEK. Selbst mein Bekannter dort oben, bat mich weil er Rentner ist (ein echter S), ihm diverse Baumarktartikel von uns mitzubringen. Dort ist das Angebot zwar groß, aber 9 Mio. E kaufen nicht so viel wie 90 Mio., dementsprechend sind dort die Preisgefüge. Man findet dort auch einige Schnäppchen, so ist das nicht, ob die allerdings die anderen Mehrkosten auffangen wage ich zu bezweifeln. Krankensystem dito. Soweit ich informiert bin, muß man bei Medikamenten ordentlich in die Tasche greifen, wie es bei Kindern aussieht weiss ich auch nicht.

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 Betreff des Beitrags: Re: Lebenshaltungskosten
BeitragVerfasst: 7. August 2008 19:52 
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spanni nicht nur der name :wink:
spanni hat geschrieben:
Hallo schnittchen, man den Namen finde ich immer .... . Der hat wat.

@Nicole: Man darf auch nicht vergessen, dass S ein Land ist, dass auch nur 1zehntel von der Bevölkerung hat wie D. Das meiste spielt sich auch im Süden, mit der größten Bevölkerungsdichte ab. Man findet auch große Preisunterschiede bei anderen Dingen, z. B. Sanitärartikel, einen weißen Thron bekommt man dort bestimmt nicht für 100-150 SEK. Selbst mein Bekannter dort oben, bat mich weil er Rentner ist (ein echter S), ihm diverse Baumarktartikel von uns mitzubringen. Dort ist das Angebot zwar groß, aber 9 Mio. E kaufen nicht so viel wie 90 Mio., dementsprechend sind dort die Preisgefüge. Man findet dort auch einige Schnäppchen, so ist das nicht, ob die allerdings die anderen Mehrkosten auffangen wage ich zu bezweifeln. Krankensystem dito. Soweit ich informiert bin, muß man bei Medikamenten ordentlich in die Tasche greifen, wie es bei Kindern aussieht weiss ich auch nicht.

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 Betreff des Beitrags: Re: Lebenshaltungskosten
BeitragVerfasst: 7. August 2008 19:59 
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Jetzt bekomme ick gleich rote Augen. :D

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 Betreff des Beitrags: Re: Lebenshaltungskosten
BeitragVerfasst: 7. August 2008 20:14 
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oder blaue von deiner puppe zuhaus :lol: :wink:
gruesselchen
schnittchen
spanni hat geschrieben:
Jetzt bekomme ick gleich rote Augen. :D

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 Betreff des Beitrags: Re: Lebenshaltungskosten
BeitragVerfasst: 7. August 2008 20:15 
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Die is doch schon seit 3 Wochen in S.

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 Betreff des Beitrags: Re: Lebenshaltungskosten
BeitragVerfasst: 7. August 2008 20:17 
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spanni jetzt wirds spannent
du solltest ein neues tema eröffnen im forum
nicht das sich hier noch jemand gestört fuellt
von unseren berliner rumblödeln oder?

schnittchen
spanni hat geschrieben:
Die is doch schon seit 3 Wochen in S.

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 Betreff des Beitrags: Re: Lebenshaltungskosten
BeitragVerfasst: 7. August 2008 20:18 
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Jo, det nennen wir dann Berlinerstammtisch.

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 Betreff des Beitrags: Re: Lebenshaltungskosten
BeitragVerfasst: 7. August 2008 20:20 
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Wohnort: VETLANDA
juste wirde der schwede sagen...

herlisch ist det hier im forum

gruss schnittchen
spanni hat geschrieben:
Jo, det nennen wir dann Berlinerstammtisch.

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 Betreff des Beitrags: Re: Lebenshaltungskosten
BeitragVerfasst: 7. August 2008 20:21 
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Sind doch alle recht nett hier. Nicht umsonst heißt es das nette Schwedenforum.

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 Betreff des Beitrags: Re: Lebenshaltungskosten
BeitragVerfasst: 7. August 2008 20:24 
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wo bleibt der stamtisch?
spanni hat geschrieben:
Sind doch alle recht nett hier. Nicht umsonst heißt es das nette Schwedenforum.

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 Betreff des Beitrags: Re: Lebenshaltungskosten
BeitragVerfasst: 8. August 2008 10:34 
"Beispiel: Butter hier bei uns z. Z. 79 Cent für 250gr. in S knappe 27 SEK für 500gr."

Wir bezahlen in S:
10 SEK für 250 g; 24,99 SEK für 500 g
oftmals auch im Angebot billiger zu haben

"Milch ist ca. 50 Cent teurer. "

Zu bezahlen von uns hier:

Milch 1 l für 6,98 SEK

Wenn die Milch hier 50 cent teurer ist, dann kostet sie ja in D bloß 25 cent? Wo soll das denn sein?

"Brot bekommt man auch kaum unter 20 SEK, abgepackt und auch nur zwischen 500-750gr., hier ab 69 Cent."

Brot habe ich in Deutschland noch nie für unter 2 Eur bekommen, natürlich beim Bäcker, weil das abgepackte ist sicherlich billiger in D, aber schmeckt genauso besch...

"im großen und ganzen ist S kein Land wo man hingehen kann, wenn man eine Familie hat und sehr auf das Geld achten muß. "

Kann ich gar nicht bestätigen. Wir sind eine 3-köpfige Familie und für uns hat es sich auf jeden Fall gelohnt. Wo ich in D ständig den Pfenning umdrehen mußte, muß ich in S nicht mehr nachdenken. Mein Man verdient hier bei weitem mehr als in D und das lohnt sich dicke für uns drei. Kommt natürlich drauf an, in welcher Branche man tätig ist und aus welchem Teil Deutschlands man kommt. Die Löhne varrieren ja enorm von Bundesland zu Bundesland.

Und wie ich schon geschrieben habe, jeder hat andere Ansprüche und Bedürfnisse. Wir geben hier für uns 4.000 SEK im Monat an Lebensmitteln aus, kochen aber auch nur frisch und selbst, was natürlich auch die Kosten schont. Fertigprodukte kommen bei uns nicht auf den Tisch, schmecken besch..., machen nicht satt und sind auch noch viel zu teuer.

Brot backen wir im übirgen selbst. Da bin ich mit 79 cent für 2 x 750 g Brote dabei (plus natürlich Herstellungskosten wie Strom), ist aber immer noch billiger als gekauft.


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 Betreff des Beitrags: Re: Lebenshaltungskosten
BeitragVerfasst: 8. August 2008 18:54 
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Beiträge: 78
Wohnort: Berlin
Da scheinen wir eben unterschiedliche Geschäfte aufzusuchen. Im übrigen waren das nur Beispiele. Man kann die Geschichte natürlich haarklein aufdröseln. Wie Du schon schreibt, es hängt von jedem selbst ab. Ich für mich habe festgestellt, dass S für meine Familie und mich, mit dem Lebensstandard den wir hier D haben in S wenigsten ein viertel teurer wäre. Die einzige Sache die mir einfällt um die Kosten zu kompesieren ist Eigentum, dass in S wenigstens bezahlbar ist. Häuser im Vergleich D und S kosten in S max. die Hälfte. Sicher kann man das auch entkräften. Ein Haus mit Garten ca. 40-50 km von Berlin entfernt kostet immer noch 150-160 T € oder mehr, das sind weit über eine Mio. SEK, da bekomme ich schon eine ganze menge Haus und Grund in S für.
Des weiteren gab es gestern bei PlusMinus eine Aufrechnung zwischen Landleben und Stadtwohnen. Auf Grund der stark gestiegenen Energiekosten in jeglicher Form ist das Leben auf dem Lande wesentlich teurer, hier in D.
Die meisten vergessen die Wegekosten.
Ich denke aber die Autorin des Threads sollte mal hochfahren und sich selbst ein Bild von den alltäglichen Dingen die auf sie zukommen würden machen.
Noch eins, hier in D kostet Grube abpumpen 16€ für 1m³, in S bezahle ich knappe 25 € m³ bei LBC. Strom ist aufs Jahr gerechnet fast genau so teuer geworden wie in D.
Sicher könnte man noch einen finden der es noch günstiger macht.
Für eine Mülltonne zahlt man bei Favrab ganzjährig zwischen 1500 -1700 SEK, ist auch teurer als hier.
Sommertarif von April-September liegt ca. 30 € niedriger, auch die ließe sich, sicherlich wiederlegen.
Wenn man S überhaupt nicht kennt ist es sehr wohl eine teures Pflaster.
In Berlin können die Leute mittlerweile froh sein, wenn sie eine Arbeit haben die im Monat netto vielleicht 1500 € einbringt und jetzt erzähle mir, dass man damit in S eine Familie ernähren könnte. Das sind gerademal 14000 SEK.
Sicherlich kann man immer den Schritt wagen, S hat aber auch eine ganz andere Mentalität, denn nicht alles was glänzt ist Gold.
Ihr habt euren Weg erfreulicherweise Gefunden, es gibt auch ne Menge die scheitern.

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 Betreff des Beitrags: Re: Lebenshaltungskosten
BeitragVerfasst: 8. August 2008 19:10 
Hej Spanni,
ich kann es leider auch nicht bestätigen, dass das Leben hier in S günstiger sein soll. Jedenfalls nicht in der Nähe zu einer sog. Großstadt - hier z. B. Göteborg.

Sicher, man kann sich einschränken und sein Konsumverhalten drastisch ändern - doch mit 14.000 SEK/monatlich mit einer Familie über die Runden zu kommen - halte ich für ein absolutes Kunststück. Da muss man sich schon wahnsinning einschränken - Brot selber backen und am besten jeden Tag in den Wald gehen, um Pilze/Beeren usw. zu pflücken. Dann hat man ja auch gleich eine Freizeitbeschäftigung, die gratis ist ...

Grundstücke/Häuser gibt es in S noch für 1 Mio. SEK und auch darunter - definitiv nicht im Abstand von 50-60 km rund um Göteborg/Stockholm/Malmö. Dann muss man schon sehr weit aufs Land gehen und am besten ins Landesinnere, Fahrzeiten/-kosten von mindestens 1 Stunde und 100 km am Tag in Kauf nehmen. Dort hat man dann auch nicht unbedingt die günstigen Lebensmittel-Supermärkte rund um die Ecke. Ganz zu schweigen von optimalen Schulen, wenn man Kinder hat.

Aber jeder muss es eben selber ausprobieren. Es macht irgendwie keinen Sinn, jeden einzelnen Preis zu vergleichen - man muss es in der Summe sehen und bezogen auf die jeweilige persönliche Situation des Einzelnen.

S-nina


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 Betreff des Beitrags: Re: Lebenshaltungskosten
BeitragVerfasst: 8. August 2008 19:46 
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Hej,
wir leben auch nicht wirklich billiger hier in Schweden. Insgesamt geht es und gut, vielleicht auch besser. Aber das würde ich an anderen Faktoren fest machen. Nicht unbedingt am Einkaufen. Denn eigentlich, finanziell, geht es uns schlechter. Mein Mann verdient nicht mehr, grade mal so viel wie vorher in Deutschland, wenn man bedenkt, dass es früher noch Weihnachtsgeld und so gab, ist es deutlich weniger nun. Ich verdiende nun weniger (genaugenommen nichts mehr derzeit) und weil gerade Sommerzeit ist, haben wir auch noch keinen Bescheid über unser Kindergeld, haben das also auch weniger... Die Kosten sind aber höher geworden. Lebensmittel sind schon ganz schön teuer... wenn man nicht immer drauf achten will und nur bei willys kaufen will. Ab und an mag ich auch mal ICA oder so und das merkt man sofort.
Ausserdem sind unsere Kosten fürs Wohnen deutlich höher, da wir ein Haus abbezahlen und in Deutschland zur Miete wohnten, das war billiger. Trotzdem geht es uns nicht schlecht. Rechnen müssen wir nun aber mehr. In Deutschland hätte ich nicht arbeiten müssen. Hier wird es Zeit, dass ich was finde, das ein klein wenig was einbringt. Naja, wenigstens habe ich ab diesem Monat ein Tröpfchen Einkommen...
Das Leben ist aber schon teuer hier, für uns...
Grüße
Wiebke


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 Betreff des Beitrags: Re: Lebenshaltungskosten
BeitragVerfasst: 8. August 2008 19:59 
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Wir leben hier in Schweden definitiv besser, auch wenn mein Mann weniger verdient als in Deutschland. Gut, wir haben 3 Gehälter, aber selbst als wir nur eines hatten, ging es uns besser als in Deutschland. Man kann natürlich, wenn man will und Lust hat, sämtliche Kosten gegeneinander aufrechnen, vergleichen was günstiger ist Deutschland oder Schweden. Aber ganz ehrlich: WAS bringt das?? Wenn es nach dem Gehalt gegangen wäre, wären wir in Deutschland geblieben. Wir sind aber nach dem Lebensgefühl gegangen, haben darauf gehört, was wir als Familie wollten und da siegte Schweden mit absoluten Abstand zu Deutschland.
Wenn man auswandernd, sollte man sich schlicht und ergreifend darüber klar sein, dass die neue Heimat nunmal eben NICHT Deutschland ist und man, in manchen Fällen, den Gürtel enger schnallen muss.
Und beim Forentreffen in Orsa haben mein Mann und ich eine beeindruckende Familie kennengelernt, vor denen wir mehr als nur den Hut ziehen: SIe haben nicht viel Geld, dass ist wahr, aber sie sind glücklich, geniessen ihr Leben in Dalarna und haben den Schritt nach Schweden nicht bereut. Wenn eben diese Familie nur nach den Kosten gegangen wäre, würden sie noch immer unglücklich und mit wenig Geld in Deutschland sitzen. Nun sind sie glücklich, mit ebenso wenig Geld, die Kinder sind sauber und gut angezogen, sie sind gesund und munter, haben wunderbare Eltern und dass ist was zählt!!

Man kann aber auch überall nach, sorry wenn ich soo deutlich werde, typsich deutscher Art das berühmte Haar in der Suppe suchen...nur damit man irgendwas zum nörgeln findet.
Und damit meinte ich nicht Wiebke.
Entweder man geht, weil man sich tausendprozentig sicher ist, das man das wirklich und absolut will...oder man lässt es eben bleiben.

IN diesem Sinne
JANA

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Man muss 1000 Dinge machen um zu beweisen wie toll man ist.. Aber nur einen Fehler begehen, um nichts mehr wert zu sein !


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 Betreff des Beitrags: Re: Lebenshaltungskosten
BeitragVerfasst: 8. August 2008 20:37 
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Ich denke Du hast mich damit gemeint. Gut, dass sich auch andere in S lebende Menschen gemeldet haben. Vergiß bitte nicht welche Frage der Autor gestellt hat. Wenn es nach mir gehen würde, würde ich mit meiner Familie sofort nach S gehen. Ich bin mit Sicherheit kein typisch Deutscher, sonst hätte ich mein Geld in D gelassen. Ich finde es gut wenn andere den Schritt wagen und auswandern, auch wenn man dort nicht mehr Geld verdient. In der Summe sind die skandinavischen Länder nun halt mal etwas teurer, wobei S das preiswerteste zu sein scheint.
Ich möchte hier auch keine madige Stimmung verbreiten, Urlaub ist halt was anderes als wenn man dort lebt, auch wenn man dort eine andere Lebensqualität hat, ist man mit anderen Problemen konfrontiert und das will halt gut überlegt sein oder auch nicht, dass ist jedem seine Sache.

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 Betreff des Beitrags: Re: Lebenshaltungskosten
BeitragVerfasst: 8. August 2008 20:53 
Hej,

ich wohne am Rande Göteborgs und musss sagen, dass ich hier weitaus weniger Miete bezahle als in Spanien wo ich vorher wohnte oder als in Frankreich oder Deutschland und das bei besserer Lage. Man sollte nicht vergessen, dass die Mietpreise hier in der Regel inklusive Heizung und oft inklusive Wasser und Elektrizität sind. Den reinen Mietpreis zu vergleichen hinkt gewaltig.

Was die Lebensmittel angeht, so lebe ich billiger als in Spanien (ausser Bier, Wein, etc. logo) und etwa zum gleichen Preis wie in Deutschland. Eine Ware ist teurer, die andere billiger. Ausserdem darf ich natürlich nicht Lidl, Netto oder Aldi mit COOP oder ICA vergleichen sondern muss auch hier in Schweden die Preise von Willy's oder Lidl nehmen. Dazu kommt, dass ich natürlich nicht unbedingt die gleichen Lebensmittel kaufen muss, sondern vielleicht auch mal echt schwedisch kochen sollte.

Was den Verdienst angeht, so muss ich bestätigen, dass man nicht sehr viel mehr verdient, aber man sollte die Vorteile Schwedens dabei nicht vergessen, denn in der Steuer sind bereits alle Sozialabgaben enhalten, Kindern wird weitaus mehr geboten als in Deutschland oder anderen Ländern. Unter dem Strich kommt man in Schweden daher etwas besser weg als in Deutschland. Man kann die beiden Länder in vieler Hinsicht nicht vergleichen und wenn man in der Nähe Göteborgs für eine Villa 300.000 Euros hinlegen muss, also nahe der zweitgrössten Stadt Schwedens, so sollte man den Preis mal mit der Umgebung von Hamburg, Düsseldorf oder Stuttgart vergleichen. Plötzlich ist der Preis dann gar nicht mehr so übertrieben.


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 Betreff des Beitrags: Re: Lebenshaltungskosten
BeitragVerfasst: 8. August 2008 21:10 
Hej Jana,
ohne dir jetzt zu nahe treten zu wollen - ich denke, du hast einfach "vuil zvuil gfuil (viel zu viel Gefühl)" oder manchmal kommt es mir so vor, du redest halt einfach so "nach dem Herzen" ...

das ist auch eine sehr sympathische Eigenschaft und durchaus nicht negativ ...

Manchmal, so denke ich, ist es angebracht, die Dinge von der nüchternen Seite zu betrachten. Wenn es darum geht, wo es nun teuerer zu leben ist, in D oder in S, dann muss man vielleicht auch den Statistiken Glauben schenken:

- die Einkommen sind in S niedriger als in D
- die Mehrwertsteuer ist höher (19 % in D/25 % in S - Lebensmittel in S 12 %/D 7 %)
- Mieten in S in den Großstädten nahezu unmöglich - Stockholm zählt mit zu den teuersten Städten der Welt (weit vor München)
- Steuern - höher als in D - es gibt kein Ehegattensplitting

Ich gehe jetzt von einem Leben in einer normal großen Stadt aus - und wenn man die oben genannten Faktoren berücksichtigt, dann müsste man eigentlich davon ausgehen, dass es rein statistisch gesehen für eine Normal-Familie nicht günstiger sein wird, nach Schweden auszuwandern - es sei denn, die Familie verändert ihren Lebensstil - d. h. man zieht von der Stadt aufs Land, beschäftigt sich in der Freizeit hauptsächlich mit Natur und stellt auch sonst keine größeren Ansprüche.

Als ich 1994 nach Schweden kam, hatte ich zuvor einen sehr gut bezahlten Job in München - mein Mann ebenso. In Schweden fiel dann mein Gehalt ganz weg und mein Mann verdiente nach Steuern etwas weniger als in D. Damals musste ich wirklich lernen, meinen früheren Lebensstil einzuschränken bzw. ich musste plötzlich auch rechnen, wie viel Geld ich ausgeben konnte.

Am Anfang hat es mir noch nicht sehr viel ausgemacht und ich war ebenso wie viele andere Schweden-Fans noch recht begeistert von den anderen Dingen, die mir Schweden so bot - u. a. eine gute Kinderbetreuung im Dagis - viel Natur und schöne Landschaften.

Mit der Zeit haben sich meine Ansprüche aber auch wieder verändert - ich wollte nicht immer nur bei H&M einkaufen, ich wollte auch mal wieder in die Oper gehen, einen Urlaub außerhalb Schwedens verbringen und mein Sohn hat so nach und nach auch ähnliche Freizeitinteressen wie seine schwedischen Schulkameraden entwickelt - mit anderen Worten, unser Leben ist teuerer geworden und das unserer schwedischen Nachbarn mit.

Der Unterschied, den man hier bemerkt ist allerdings, meine schwedischen Nachbarn leben ausschließlich von ihrem Gehalt - das Haus, das schöne Auto - fast alles wird vom monatlichen Einkommen bezahlt - für irgendwelche Rücklagen reicht es nicht.

In Schweden kommen Veränderungen nicht "schleichend" - d. h. die wirtschaftliche Lage ändert sich unter Umständen sehr schnell. Das war so Anfang der 90er-Jahre - da ging es von einem Jahr zum anderen von einer Hochkonjunktur in eine Niedringkonjunktur mit steigenden Zinsen, fallenden Immobilienpreisen, steigenden Arbeitslosenzahlen.

Als wir damals hierher gezogen sind waren BMWs und sonstige deutschen Autos fast nicht präsent - heute siehst du diese in Stockholm überall. Alle "sehen so aus", als ginge es für sie supergut - dieser Zustand kann sich aber von heute auf morgen abrupt ändern. Die ersten Anzeichen kann man nun täglich den Zeitungen entnehmen.

Wen es dann als Ersten trifft, das lässt sich doch leicht ausrechnen - natülich sind es erst mal die Menschen, die vielleicht eine zu optimistische Haltung hatten oder die von vornherein nicht die optimalen Bedingung aufwiesen (vor allem Migranten- und nicht schwedischen Hintergrund).

Das klingt jetzt vielleicht "nachtschwarz" - doch würde ich wirklich keinem raten, von Deutschland nach Schweden auszuwandern, ohne schon eine gesunde finanzielle Grundlage mitzubringen und ohne damit zu rechnen, dass ein Leben in Schweden unter Umständen teuerer sein kann als in Deutschland.

S-nina


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 Betreff des Beitrags: Lebenshaltungskosten
BeitragVerfasst: 8. August 2008 21:39 
Hej S-nina,

was Du schreibst stimmt, aber für mich ist das mehr Stockholm als ganz Schweden, denn Stockholm ist quasi unbezahlbar geworden. Und klar, ich sehe heute in Göteborg auch etwas mehr Porsches, BMWs etc. als noch vor 10 Jahren, aber die Mehrheit der Schweden hier fährt nach wie vor VOLVO, einige davon Modelle, die seit 20 Jahren nicht mehr gebaut werden und andere haben Toyota.

Wofür viele Schweden, meine Familie und meine Freunde zum Teil inklusive, viel ausgeben ist Freizeit, Urlaub und Boote, wobei die gute Hälfte meiner Verwandtschaft hier (alles Schweden!) auch ein eigenes Haus haben (oder zumindest eine stuga) und die, die noch eine Hypothek auf dem Haus haben können sie auch ohne Probleme bezahlen.

Ich zahle in Stadtnähe (Göteborg - kann selbst zu Fuss und mit Fahrrad zur Innenstadt) 5500 Kronen Miete für 69 quadratmeter, Heizung, Wasser und Strom sind inklusive. Klar, dass man das nicht in Stockholm findet oder im Zentrum Göteborgs, aber ich finde auch in Deutschland nichts zu diesem Preis!

Es hängt doch ganz davon ab, wo man wohnt, wie man lebt, was für Ansprüche man stellt usw. Eine Pauschalantwort gibt es da nicht. Ich habe in Deutschland, in Frankreich und in Spanien gelebt, aber ich muss sagen, dass ich Schweden auf jeden Fall und zu 100% bevorzuge, aus tausend Gründen, auch wenn man hier unter dem Strich nicht mehr verdient als in Deutschland. Die Lebensqualität ist hier nicht die gleiche und die Offenheit der Bevölkerung ebenfalls nicht.


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 Betreff des Beitrags: Re: Lebenshaltungskosten
BeitragVerfasst: 8. August 2008 22:09 
Ich wollt mich eigentlich nicht mehr äußern, aber ich muß es einfach nochmal tun:

"Da scheinen wir eben unterschiedliche Geschäfte aufzusuchen."

Also wir gehen bestimmt nicht in den teuersten Läden einkaufen.

"In Berlin können die Leute mittlerweile froh sein, wenn sie eine Arbeit haben die im Monat netto vielleicht 1500 € einbringt und jetzt erzähle mir, dass man damit in S eine Familie ernähren könnte. Das sind gerademal 14000 SEK."

Ja, kann ich dir erzählen, nämlich wir - 3-köpfige Familie! Mein Mann verdient mehr als 14000 SEK mtl., wir würden aber trotzdem mit weniger auskommen. Mit allem drum und dran, Miete, Stromkosten, Telefon, Kindergarten etc. zahlen wir mtl. 10.000 - 11.000 SEK.
In D mußten wir mit weitaus weniger Geld auskommen und unsere Miete war nicht viel weniger als in S, mal abgesehen von der dicken Nebenkostenrechnung am Jahresende, die ich in S nicht habe.

Am Rande sei noch erwähnt, daß wir für Strom rund 10,00 Eur weniger zahlen als in D, obwohl er schon teurer geworden ist.

"Sicherlich kann man immer den Schritt wagen, S hat aber auch eine ganz andere Mentalität, denn nicht alles was glänzt ist Gold."

Das habe ich nie behauptet. Ich sage aber trotzdem, daß es uns so hier viel besser geht und wir gern hier leben. Ich wollte im übrigen nie wirklich in Schweden leben, das auch nur noch mal bemerkt. Bin alles andere als ein absoluter Schwedenliebhaber und fahre gern mal wieder in "mein" Deutschland, aber trotzdem bin ich hier glücklicher als dort. Das Gefühl der Zufriedenheit und Gelassenheit habe ich erst wirlich in S kennen gelernt.
Jeder muß wissen, was er tut, die einen kommen mit einem Leben in einem anderen Land klar, die anderen nicht, aber das liegt manchmal nicht einmal am Geld.

Ich sage auch einfach vorsichtshalber noch dazu: Wir kommen aus den neuen Bundesländern, leben in S im Süden/Westen.
Wer aus den alten Bundesländern kommt und vielleicht auch noch dazu im Norden lebt, der kann mir mit Sicherheit nicht zustimmen und wird 100%ig alles was ich aufstelle, widerlegen können.
Also man kann nicht pauschal sagen, alles in S ist teurer und man kann nicht mit einer Familie hier leben. Genauso wie man nicht pauschal behaupten kann, alle Löhne in S sind niedriger als in D. Das stimmt für die Baubransche doch schon mal absolut gar nicht. Jeder Handwerker wird mir da zustimmen. Oder auch wieder nur die aus den neuen Bundesländern!?
Es kommt immer auf die Ausgangssituation an, aus der jeder Einzelne kommt.
Für mich persönlich hat unser Umzug hierher sehr viel gebracht und familiär gesehen hätte ich in D niemals, wirklich niemals, so viel Zeit für mein Kind gehabt und schon allein dafür hat sich der Aufwand und all die Strapazen, die eine Auswanderung mit sich bringen, gelohnt.

So und jetzt wünscht mir einen schönen Urlaub im nördlichen Schweden.


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 Betreff des Beitrags: Lebenshaltungskosten
BeitragVerfasst: 8. August 2008 22:20 
Ich stimme Manty zu 100% zu und wer wissen will wieviel man in Schweden verdient, der sollte mal die einschlägigen Internetseiten besuchen, denn es gibt hier sehr viele Jobs, die nur bei 14000 bis 18000 Kronen brutto liegen und selbst einfache IT Leute fangen oft mit 18000 brutto an. Natürlich gibt es auch jene, die ein Mehrfaches bekommen, aber arbeiten in Deutschland ist nicht arbeiten in Schweden, denn hier gibt es etwas, was in Deutschland verloren ging, nämlich eine Gemeinsamkeit, eine zusätzliche Pause, gemeinsame Feste usw.
Und wer wissen will wie hoch die Steuern sind (Sozialabgaben sind hier inklusive), der braucht nur mal die liste des skatteverket ansehen. Schweden ist vielleicht nicht besser oder schlechter als ein anderes Land, aber es ist anders und hat sehr viele Gesichter. Leider halten sich Vorurteile länger als man sich überhaupt vorstellen kann.


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 Betreff des Beitrags: Re: Lebenshaltungskosten
BeitragVerfasst: 8. August 2008 22:41 
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Ihr lieben, dass will ja auch keiner abstreiten. Mir schwillt nur immer der Kamm, wenn man Einseitig berichtet. Dieser Thread zeigt für den Autor doch genau das, was man halt überall findet. Nämlich unterschieliche Erfahrungen und Meinungen. Man kann hier noch viel hin und her schreiben, bringen wird und das nichts, außer das man vielleicht mal eine Äußerung tätigt, die den Anderen verletzt. Wer, wie der Autor keine Ahnung hat, kann aus diesem Thread lernen, dass er sich ersteinmal mit einer Region beschäftigt die ihm gefällt und ob er nach Erkundigungen dort Fuß fassen kann. Aelve und ich kenne auch jemanden, bei dem das nicht so gut funktioniert hat.
Kosten hin oder her, die Geschichte ist zu individuell um eine konkrete Aussage zu sprechen. Die nüchternen Zahlen sprechen für sich.
@ Nordmann: Hier bekommst Du Wohnungen 1 Jahr lang Mietfrei, damit sie überhaupt bewohnt werden, das wird es in München, Reutlingen oder Stuttgart wohl kaum geben.
So nu is genug von mir, sonst verfalle ich noch patriotissmus.

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 Betreff des Beitrags: Re: Lebenshaltungskosten
BeitragVerfasst: 8. August 2008 22:51 
Natürlich kann es für den Einzelnen einen Vorteil bedeuten, nach Schweden auszuwandern. Für Handwerker und Leute aus der Baubranche mag es sich sogar einkommensmäßig "noch" lohnen.

Jetzt komme ich aus einer Gegend in Deutschland, wo man nicht gerade dafür bekannt ist, alles optimistisch zu sehen - im Gegenteil - bei uns wird viel "gegrantelt" und man fühlt sich erst dann einigermaßen "sicher", wenn das Haus vollständig abbezahlt ist, der Mercedes vor der Tür bar bezahlt wurde und das Sparkassenbuch ein sattes Plus aufweist - am besten so viel, dass für die Enkelkinder auch noch was davon übrig bleibt ...

Und mit so einem Hintergrund erscheint mir eben Schweden als ein absolut optimistisches Land - mit recht vielen "blauäugigen" Menschen ... gefühlsmäßig ist es für Schweden und alle, die hierher wollen - erst mal nur phantastisch und toll.

Ich möchte Euch das Gefühl nicht "madig" machen und jeder, der möchte, kann gerne hierher ziehen!

Ich wollte nur sagen, dass es durchaus ratsam sein könnte, sich vorher ein bisschen zu informieren, zu rechnen und vielleicht eine kleine "Sicherheits-Berechnung" durchzuführen, bevor man seine Zelte in D so ganz abbricht oder sich gar darauf verlässt, dass es in Schweden nur "besser" werden kann.

Es ist doch auch eine unbestrittene Tatsache, dass man zwar recht glücklich sein kann ohne viel Geld, aber am unglücklichsten sind halt doch die, die gar nichts oder immer zu wenig haben.

Für mich als "Profi-Pessimist" ist es immer erfreulich im Nachhinein festzustellen, dass es doch gar nicht so schlecht gekommen ist, wie ich es mir vorher so ausgedacht hatte ... Vorteil: ich erlebe oft positive Überraschungen!

S-nina

P.S. Selbstverständlich einen wunderschönen Urlaub in Nordschweden Mandy - und es ist doch wirklich nur schön und erfreulich, dass es für dich und deine Familie so gut läuft!


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 Betreff des Beitrags: Re: Lebenshaltungskosten
BeitragVerfasst: 8. August 2008 22:58 
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@Nina:
Das hört sich son bisserl nach dem schwaben Ländle an!? :smt064
@Manty:
Ich komme aus dem Teil Berlins, wo es auch Rosinenbomber gab. :smt064
Meine Frau kann hier auch zu Hause bleiben und sich um unsere Kinder kümmern, es kommt halt darauf an was man verdient.

Mir wurde in unserem Ort auch schon ein Job als LKW-Fahrer angeboten, mit min. 25-30 T SEK brutto, nur leider hab ich den Schein nicht.

Aber jetzt nicht wieder verzetteln.

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Zuletzt geändert von spanni am 8. August 2008 23:05, insgesamt 1-mal geändert.

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 Betreff des Beitrags: Re: Lebenshaltungskosten
BeitragVerfasst: 8. August 2008 23:03 
@Spanni:
Zitat:
das wird es in München, Reutlingen oder Stuttgart wohl kaum geben.


Hej Spanni,
warum "Reutlingen" - was ist so speziell damit?
In Schweden kennt man da eher Metzingen, denn dort gibt es die hier teueren Markenklamotten zu Schnäppchenpreisen ...

S-nina


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 Betreff des Beitrags: Re: Lebenshaltungskosten
BeitragVerfasst: 8. August 2008 23:06 
Zitat:
Das hört sich son bisserl nach dem schwaben Ländle an!?


Ist daran was Schlimmes ...?

S-nina


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 Betreff des Beitrags: Re: Lebenshaltungskosten
BeitragVerfasst: 8. August 2008 23:06 
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Gar nichts. Ist mir nur gerade so eingefallen.

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 Betreff des Beitrags: Re: Lebenshaltungskosten
BeitragVerfasst: 8. August 2008 23:10 
Zitat:
Ich komme aus dem Teil Berlins, wo es auch Rosinenbomber gab.


Was sind bittschön "Rosinenbomber" - kann man das essen?

S-nina


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 Betreff des Beitrags: Re: Lebenshaltungskosten
BeitragVerfasst: 8. August 2008 23:14 
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Berliner Luftbrücke. Gabs gestern noch nen Bericht inne Glotze. Jedenfalls in D.
Flugzeuge die Westberlin versorgt hatten.
Soll ich noch mehr erzählen.

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 Betreff des Beitrags: Re: Lebenshaltungskosten
BeitragVerfasst: 8. August 2008 23:20 
Zitat:
Soll ich noch mehr erzählen.


Ja gerne!
Manchmal gehts bei mir schon "blitz"-gschwind zu verstehen, was gemeint ist. Aber hier kann ich den Zusammenhang nicht so recht sehen. Was hat die Luftbrücke mit Rosinen zu tun und was hat das mit Mantys-Situation hier in S zu tun?

Bitte mehr Info.

S-nina


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 Betreff des Beitrags: Re: Lebenshaltungskosten
BeitragVerfasst: 8. August 2008 23:24 
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Die Piloten hatten damals nicht nur den Westsektor mit den Dingen des Lebens versorgt, sie warfen während des Landesanfluges kleine Päckchen mit Süßigkeiten aus dem Flugzeug. Daher der Name Rosinenbomber.
Noch mehr?

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 Betreff des Beitrags: Re: Lebenshaltungskosten
BeitragVerfasst: 8. August 2008 23:30 
Zitat:
Noch mehr?


Hej Spanni,
da wo ich herkomme ist man ja schon ziemlich "sparsam" wenn nicht so gar "geizig", aber "schwätza" kostet erst mal nix und etwas mehr Worte - ja, was soll ich sagen ... :wink:

Würde es dir etwas ausmachen, noch mehr zu erzählen - auch auf die Gefahr hin, dass der Rest des Threads dann vielleicht auf der Trollwiese landet?

Ich habe nur so viel verstanden, dass Manty aus den neuen Bundesländern kommt - also möglicherweise Ostberlin. Ich schätze, sie ist aber weitaus jünger als die, die die Süßigkeiten aus den "Rosinenbombern" erhalten haben.

Also - für die ganz "Dummen" - etwas mehr ... bitte!

S-nina


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 Betreff des Beitrags: Re: Lebenshaltungskosten
BeitragVerfasst: 8. August 2008 23:33 
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Ick mach Dir den Vorschlag auf die Trollwiese umzuziehen, is det o.k.?

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 Betreff des Beitrags: Re: Lebenshaltungskosten
BeitragVerfasst: 8. August 2008 23:39 
Zitat:
Ick mach Dir den Vorschlag auf die Trollwiese umzuziehen, is det o.k.?


Bin umgezogen!

S-nina


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 Betreff des Beitrags: Re: Lebenshaltungskosten
BeitragVerfasst: 9. August 2008 10:18 
Alter Schwede
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Hej,
ich habe, dank Wiebke, einen sehr interessanten Blog eines Schwedenauswanderer gefunden. Dieser hat auch über die Einkaufgewohnheiten der Schweden und der Deutschen geschrieben, den Link setzte ich unten ran.
Denn was dieser Auswanderer geschrieben hat, ist nunmal einfach fakt. Ja,die Lebenshaltungskosten in Schweden sind höher als in Deutschland, ABER die Schweden zahlen diese höheren Kosten eher als die Deutschen. Warum? Ganz einfach, der Erzeuger bekommt in Schweden einen faireren Preis für seine Produkte als in Deutschland. Als wir von Deutschland weg gingen, kostete der Liter Milch im Schnitt 0,55€, wenn sie im Angebot war, konnte man 12liter Milch für knapp 4€ bekommen. WER kann denn davon seine Produktionskosten decken, geschweige denn davon leben??? Es ist noch nicht lange her, da sind in Deutschland die Milchbauern in den Streik gegangen, mit absolut gutem Recht, haben einen Lieferstop an die Molkereien gemacht. Aber was hat es ihnen gebracht? Nicht viel, denn die Preise sinken wohl schon wieder. Wenn ich hier in Schweden bei Coop, Ica oder wo auch immer Milch kaufe, zahle ich im Schnitt 8,-Sek, das 1kg Stück Butter bei Willy´s liegt bei ca. 43Sek und Yannic Lieblingsjoghurt bei knapp 13Sek. Ein, für mich, absolut normaler Preis. Aber wer kann denn bei 0,25€ für Joghurt oder 0,99€ für Butter im Angebot, seine Produktionskosten decken und gleichzeitig noch leben.
Denn Geiz ist vielleicht für den Endverbraucher "geil", aber für den Hersteller, gerade die kleinen Bauern oder mittelständigen Betriebe ist er kaum noch tragbar, denn er macht sie kaputt.

Zu den Porsches, BMW´s ect.. in Stockholm. Ist es nicht fast normal geworden, dass sich ein Land und damit seine Menschen weiter entwickeln und höhere Ansprüche stellen?? Ja, wahrscheinlich fahren hier in Stockholm mehr "Luxusauto´s" als vor 10 Jahren herum, aber ist es in München nicht anders? München ist, knallhart gesagt, Deutschland´s "Schickeria", die Stadt der Reichen und der Schönen, wo Schein mehr zählt als sein. Wie in Stockholm....New York....Moskau (welche übrigens die teuerste Stadt der Welt ist)....London...oder Berlin.
Wenn ich allerdings so in meiner Nachbarschaft rumschaue, sehe ich alte Volvo´s, Audi´s, die in Deutschland wohl nur noch als Transporter dienen würden und Toyota´s, die ihre besten Zeiten schon hinter sich haben. Unser Voyager ist eines der neuesten Modelle, die hier rumstehen...und Mölnbo ist wahrlich keine arme Gemeinde.
JAA, in Berlin bekommt man Wohnungen 1 Jahr komplett mietfrei...aber in welchen Gegenden und in welchem Zustand. Mahrzahn, Treptow....guter alter DDR-Bau...und teilweise ebenso lang nicht saniert oder renoviert. Und trotzdem muss man sein letztes Hemd ausziehen und vor dem Vermieter Führungszeugniss, Schufa-Auskunft und, knallhart gesagt, den Speiseplan der letzten 5 Jahre zeigen, um überhaupt eine Besichtigung machen zu dürfen. Wenn man dann die Wohnung hat, steckt man 1000de Euro rein, um sie wieder bewohnbar zu machen.
Wohnungsmarkt in München: Stockholm in Reinkultur: mind. 100 Leute drängeln in kleinen "Wohnklo´s" zur Besichtigung, in der Hoffnung den Zuschlag zu bekommen. Hat man sie dann, zahlt man für 36qm, je nach Lage, ca. 700-800,-€, teilweise mehr. Luxussanierungen sind an der Tagesordnung, komunale Wohnungen gibt es kaum...wenn sind die nur mit Wohnberechtigungsschein zu bekommen....und den bekommt man noch schwerer.
Arbeitet man nicht gerade bei den grossen Firmen: Siemens, BMW ect...hat man kaum eine Chance eine bezahlbare Wohnung zu bekommen..oder man ist gezwungen, wie fast 80% der "normalen" Münchner, in den sauren Apfel zu beissen und die Preise zu zahlen...auch wenn man manchmal kaum weiss wie und ob man nach der Mietzahlung noch Lebensmittel kaufen kann..um eben diese Wohnung auch geniessen zu können.
Um aber noch die Lebensmittel kaufen zu können, muss man eben in den Billigläden einkaufen und damit die niedrigst Preise zahlen, die die Bauern auf die Dauer kaputt machen....es ist ein Teufelskreis..und aus dem kommt Deutschland nicht raus, so lange nicht etwas komplett am System geändert wird.

Ich mag hier weniger verdienen als in Deutschland, aber wenn ich mich mit deutschen Freunden unterhalte und merke, wie die jeden Monat "Röddeln" um überhaupt über die Runden zu kommen, die manchen Monat bereits nach dem Monatseinkauf und der Mietzahlung noch zu viel Monat für´s Geld haben, dann weiss ich genau, mir geht es hier definitv besser. Und die Menschen, die meine Freunde sind, sind Menschen die täglich 17h arbeiten, nicht aufmucken, weil sie ANgst haben, den Job zu verlieren und die dann nicht mehr wissen, wie sie die Familie ernähren können.

Und eines sollte man bei der ganzen Disskussion nicht vergessen: BEVOR die Regierung Rheinfeldt kam, ging es Schweden und seinen Einwohnern besser, als jetzt. Es mag den Stockholmern und Götheborgern immer noch gut, wenn nicht gar besser gehen, aber Schweden ist nicht nur Stockholm und Götheborg.

LG JANA

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 Betreff des Beitrags: Re: Lebenshaltungskosten
BeitragVerfasst: 9. August 2008 10:30 
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Zitat:
Denn Geiz ist vielleicht für den Endverbraucher "geil", aber für den Hersteller, gerade die kleinen Bauern oder mittelständigen Betriebe ist er kaum noch tragbar, denn er macht sie kaputt.

Genauso ist es! Ich zahle, gerade für Milcherzeugnisse, gerne etwas mehr, wenn ich weiß, dass es den Bauern zugute kommt. Mein Cousin ist Bauer. Als die Preiserhöhung hier kam, meinte seine Frau: "Pass auf, das ist nur für kurze Zeit, um uns zu besänftigen!" Genauso kam es. Die Preise hier sind einfach nicht reell. .... und dann wird noch nach Schweden exportiert - Lidl!! - und auch dort zum Superdumpingpreis verkauft. :oops: :oops: :oops:

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Hälsningar
Dorothea


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 Betreff des Beitrags: Re: Lebenshaltungskosten
BeitragVerfasst: 9. August 2008 11:42 
Zitat:
Denn Geiz ist vielleicht für den Endverbraucher "geil", aber für den Hersteller, gerade die kleinen Bauern oder mittelständigen Betriebe ist er kaum noch tragbar, denn er macht sie kaputt.


Oh ja - und nun schaut mal bei Eurem nächsten Einkauf nach, woher die Produkte kommen, die ihr so schön billig bei Willys & Co. kaufen könnt:

Steht da nämlich: "Produceras i Europeiska Gemenskapen för Axfood Sverige ..."

dann bedeutete das im KLARTEXT - dieses Produkt stammt nicht aus Schweden - sondern Axfood versucht einen maximalen Gewinn zu erzielen und kauft zu Dumping-Preisen irgendwo in der EU ein, nämlich dort, wo es am billigsten ist ... also ganz ähnlich wie ALDI & Co. - kein Unterschied - nur in S zahlt man dafür halt gerne etwas mehr ...

Ein Grund, warum die Lebensmittel in D auch billiger sind als in S: In Schweden gibt es fast keinen Wettbewerb - die großen Akteure und bei denen kauft ihr ein, wenn ihr nicht zum Lidl geht, sind
Axfood (Hemköp und Willys), ICA und COOP.

Dann möchte ich doch auch gerne wissen, wo in Schweden die kleinen Bauern und mittelständischen Betriebe sind? Du meinst doch nicht etwa ARLA oder Scanfood?

Bei aller Liebe zum Land und den zweifelsohne vielen Schönheiten hier - ein bisschen Realtität ist auch angebracht.

S-nina


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 Betreff des Beitrags: Re: Lebenshaltungskosten
BeitragVerfasst: 9. August 2008 12:31 
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Hej Nina,
bei all deiner Liebe zu Deutschland...auch da ist ein wenig mehr Realität angesagt. Es mag ja sein, dass es den Leuten in deiner Familie und im Freundeskreis besser geht, als Otto-Normalverbraucher..aber es ist eben nur ein kleiner Teil von 90 Millionen Deutschen. Ich habe 30 Jahre in diesem Land gelebt, 18 Jahre davon im vereinigten Deutschland, habe die "Goldenen 90er" mitbekommen, in denen es den Leuten gut ging und ich habe die Zeit erlebt, wo es den Leuten von Jahr zu Jahr schlechter ging. Es mag ja sein, dass du damals in Deutschland einen gutbezahlten Job hattest, aber glaubst du, wenn ihr euch entscheidet nach Deutschland zurück zugehen, du würdest das gleiche Geld wieder bekommen?? Eher nicht! Warum? Ganz einfach..es gibt genug Leute, die den gleichen Job für weniger Geld machen und dafür noch mehr arbeiten. Und ohne dir nahe treten zu wollen...mit 35-40 Jahren ist man in Deutschland zu ALT für den Arbeitsmarkt. Gesucht werden 20-25jährige mit 30 Jahren berufserfahrung, die für einen Hungerlohn arbeiten.
DAS ist die Realität in Deutschland. Genauso wie Menschen, die von 345,-€ im Monat versuchen zu existieren, denen Geldgeschenke über 50,-€ jährlich vom Hartz IV abgezogen werden und wo Fachkräfte kaum eine Chance haben, da der Billigarbeiter aus Osteuropa zwar nicht unbedingt gleichwertige aber wesentlich billigere Arbeit leistet.

Meine Familie hat gerade in den ersten Monaten nach dem Umzug die harte Seite Schwedens gespürt...denn es ist nicht einfach, von einem Gehalt eine fünfköpfige Familie ernähren zu können und die Miete zahlen zu können. Aber wir haben es geschafft. In Deutschland, in München, hatten wir 2 Gehälter plus Kindergeld und Pflegegeld und haben es kaum geschafft...obwohl wir nur und ausschliesslich bei Aldi eingekauft haben.
Das Deutschland von 2008 ist nicht mehr das Deutschland, welches du vor 13 Jahren verlassen hast, es ist ein Land, wo die Leute unzufrieden sind, weil es ihnen nicht besser geht, wo sie täglich um ihre Jobs bangen und wo man auf einen Betreuungsplatz für unter 3jährige ewig wartet und wenn man ihn dann bekommt, an die 600,-€ MONATLICH zahlt. Zumal man ja nicht mal einen Rechtsanspruch hat, die Regierung aber seit über einem Jahr drüber disskutiert und bis 2013 eine Lösung gefunden haben will. Super oder....das hilft den Müttern der heutigen Kleinkinder extrem....

Wie gesagt...überdenke dein Deutschland-Bild....und frage nicht nur, die Leute in deiner Familie oder Freundeskreis, sondern die Menschen auf der Strasse, wie es ihnen reel geht.

LG JANA

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 Betreff des Beitrags: Re: Lebenshaltungskosten
BeitragVerfasst: 9. August 2008 12:49 
Schweden Guru
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janaquinn hat geschrieben:
Gesucht werden 20-25jährige mit 30 Jahren berufserfahrung, die für einen Hungerlohn arbeiten.LG JANA


Ein Studium sollten sie noch nachweisen können. Und vielleicht besser als Praktikant arbeiten und auf eine Gehaltszahlung ganz verzichten.

Du hast es sehr gut beschrieben, Jana, genau so ist es.
Und Besserung ist nicht in Sicht ist, eher das Gegenteil.
Durch den Gesundheitsfond werden die Krankenkassenbeiträge drastisch steigen, gerade gab es eine Erhöhung der Pflegeversicherung usw.
Fakt ist, dass der kleine Normalverdiener immer weniger in der Tasche hat, aber deutlich höhere Ausgaben für Lebensmittel und Energie.

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 Betreff des Beitrags: Re: Lebenshaltungskosten
BeitragVerfasst: 9. August 2008 13:10 
Hej,

es ist eigentlich unmöglich einen Vergleich zu ziehen um sagen zu können wo die Lebenshaltungskosten nun wirklich billiger sind. Und schwedische Kleinbauern gibt es so viele wie deutsche Kleinbauern, und COOP ist schon lange nicht mehr das, was es vor 30 Jahren war. Die Globalisierung hat nicht Halt gemacht vor Schwedens Türen.

Unsere Lebenshaltungskosten in Schweden entsprechen denen in Spanien und Deutschland, nur dass wir in jedem Land anders essen. Und wenn wir bei Lidl in Schweden Bier oder Schokolade kaufen, so bezahlen wir den gleichen Preis, den wir in Spanien oder Deutschland bezahlten.

Was für uns ein Unterschied ist ist die Lebensqualität, die Kontakte, die Gemeinsamkeit und eine ganze Menge mehr. Die Löhne oder Lebensmittelpreise sind Für uns sekundär. Und wenn wir Bio essen wollen, so haben wir Freunde, die bei ihrer stuga Gemüse anbauen und den Bruder meiner Frau, der ebenfalls alles Bio anbaut, ansonsten gibt es "internationale Produkte", die sich eigentlich nur in zwei Dingen unterscheiden, nach dem Motto dass Vollmilch hier 3% hat statt den 3,5 in Deutschland und das Bier im Supermarkt maximal 3,5% hat, obwohl es aus deutschen, dänischen oder belgischen Brauerein kommt wo das gleiche Produkt mit höherem Alkoholgehalt angeboten wird.

Was ich hier schätze sind aber Dreiglasfenster, Holzböden, die Wärme im Winter (in der Wohnung) und die fantastische Natur.

Und was die realen Preise angeht, so hängen sie auch sehr stark davon ab wo man wohnt, denn nicht überall gibt es Willys oder Lidl und selbst Hemköp oder ICA haben nicht überall die gleichen Preise. Wer in kleineren Gemeinden lebt zahlt zwar weniger Miete, aber bezahlt dafür mehr für Lebensmittel und gibt vielleicht ein Vermögen für Benzin aus, weil der Arbeitsplatz 50 km entfernt ist.

Jemand der in Schweden leben will muss sich daher nicht nur Lebensmittelpreise vergleichen, sondern alle Kosten zusammenrechnen, die auf ihn zukommen und zwar in der Gegend wo er leben will.

Und wenn z.B. IKEA günstige Möbel anbietet, so heisst das nicht, dass man überall im Land den Laden vor der Tür hat, denn jemand, der in Umeå wohnt hat ganz schöne Schwierigkeiten dort einzukaufen. Man sollte nicht vergessen, dass Schweden mit seinen 9 Millionen Einwohnern eine grössere Fläche hat als Deutschland und entsprechend unterschiedlich auch die Angebote und die Kulturen sind.


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 Betreff des Beitrags: Re: Lebenshaltungskosten
BeitragVerfasst: 9. August 2008 16:33 
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Bravo Nordmann, so ist es. Darauf hatte ich aber auch schon lange vorher hingewiesen.
Es kommt halt darauf an wo man wohnt auch in S, damit sollte der Autor einen Eindruck gewonnen haben wie es dort in S aussieht. Es bringt jetzt sicher nichts sich hier jetzt zu beharken, wobei mich das Gefühl beschleicht, dass so manch eine/r die Threads nicht richtig ließt.
@Jana:
Woher hast Du das Wissen, dass man drei Jahre auf einen Kitaplatz wartet?
Das passiert nur, wenn Du keine Arbeit hast und diesem Sinne auch nicht bedürftig bist.
600 € Betreungskosten, dafür könnte ich beide Kinder in eine Privatschule schicken.
Kitakosten und Hortkosten richten sich nach dem Einkommen. Meines ist bestimmt nicht schlecht aber auch nicht wirklich gut, trotzdem zahle ich für beide Kinder komplett 114 € im Monat, demnach hättet ihr in D ein Einkommen von annähernd 10000 € oder mehr im Monat gehabt, dann frage ich mich allerdings warum man das Land verlässt, was einen so gut genährt hat.
Oder wolltet ihr back to the roots?
Trotzdem nochmal, eine Familie, die hier vielleicht 1200 € im Monat zur Verfügung hat, hat es damit in S sicherlich schwer einen Lebensunterhalt zu bestreiten.

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 Betreff des Beitrags: Re: Lebenshaltungskosten
BeitragVerfasst: 9. August 2008 17:27 
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Woher ich mein Wissen habe? ICH habe 3 Jahre auf einen Platz gewartet, obwohl ich gearbeitet habe!! Mir blieb nichts anderes übrig, als mein Kind zu meiner Schwiegermutter zu bringen, bis er endlich einen Platz bekam. Aber auch nur, weil die Leiterin gewillt war, bis zum November zu warten. In Wuppertal habe ich ebenfalls über ein Jahr auf einen Kigaplatz gewartet, danach musste ich 300,-€ Betreuungskosten zahlen, plus Windeln plus das Essen, was mein Sohn mtbringen musste, weil der Kiga nicht in der Lage war bei 15 Kindern das Essen für ihn zu pürieren.
UND wir haben sicherlich keine 10000 € im Monat verdient!! In Nrw gilt die Regel: Ohne Arbeit kein Krippenplatz, ABER finde mal ohne Krippenplatz eine Arbeit....welcher AG stellt eine Frau unter solchen Bedingungen ein.
WARUM wir Deutschland verlassen, ist einzig und allein unsere Sache, die ich DIR sicherlich nicht unter die Nase binde. Schliesslich frage ich dich ja auch nicht, warum du noch in Deutschland bist.

Und bitte,du kennst Schweden ausschliesslich aus dem Urlaub, ich lebe täglich hier..erzähl mir bitte nichts über das Leben hier.
Wenn wir "back to the roots" hätten haben wollen, wären wir in Deutschland geblieben.

JANA,
achja, die Berliner waren schon zu DDR-Zeiten äußerst unbeliebt....manches ändert sich wohl nie :twisted:

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 Betreff des Beitrags: Re: Lebenshaltungskosten
BeitragVerfasst: 9. August 2008 17:46 
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@Jana:
Wer so forsch wie Du an die Sache ran geht und sich nicht klar ausdrückt, der muß mit solchen Fragen rechnen. Das was Du hier vom Stapel läßt, geht schon latent unter die Gürtellinie. Du kannst einfach nicht lesen und schreibst irgend etwas um jemanden zu beleidigen und recht zu behalten.
Hättest Du Dir den Tread richtig durchgelesen, hätte der schon längst beendet sein können.
Wer bist Du eigentlich?
Meinst Du, Du kannst Dir alles rausnehmen.
Aber hab mal schön weiter recht.
Ich schreibe auf Deinem Niveau nicht mehr mit, wenn einem die Argumente ausgehen, muss man nicht gleich anfangen zu beißen.
PS: Nochmal auch für Dich, i c h b i n n i c h t a u s d e m O s t e n.
http://www.eltern.de/kindergarten/erziehung/kita-ranking-nordrhein-westfalen.html
Hier sind die aktuellen Zahlen, dann weiß man ja was Deine Familie in etwa für ein Einkommen zur Verfügung hatte hier in D. Den Höchstsatz zahlt man nur, wenn man das dementsprechende Einkommen hat oder das Kind ohne Bedürftigkeit, sprich also z.B. Hausfrau, in die Kita gibt. Das Du so lange warten mußtest tut mir leid.

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 Betreff des Beitrags: Re: Lebenshaltungskosten
BeitragVerfasst: 9. August 2008 18:13 
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Hej Sascha,
meine Antwort mag ein wenig forsch gewesen sein, aber sicherlich nicht beleidigend. Ich hatte Nicole am Anfang des Threads geantwortet, habe ihr unsere Haushaltskosten aufgeschlüsselt und ihr gesagt, was wir monatlich für Lebensmittel ausgeben.
Ich bin in meinen Antworten nur und ausschliesslich auf Nina´s und deine Postings eingegangen, mehr nicht.
Auch habe ich ausschliesslich meine Erfahrungen in Deutschland mitgeteilt bzw. die meiner Freunde, die ebenfalls tagtäglich in Deutschland leben. Ist meine Antwort etwas zu forsch ausgefallen, dann entschuldige ich mich bei dir, denn ich wollte nicht erreichen, dass ich verletze.
Du hattest mich gefragt, woher ich mein Wissen bzgl. der Kitaplätze habe, ich habe drauf geantwortet.

Ich habe leider vergessen zu schreiben, dass mein Kind behindert ist....da sieht die Betreuungsspiegel sehr schlecht aus.

Lass uns die Friedenpfeife rauchen...ich nehme den letzen Satz aus dem vorherigen Posting zurück. Es tut mir ehrlich leid! SIcherlich werden dir die anderen Fori´s bestätigen, dass ich normalerweise wirklich nett und eher selten soo bissig bin.

LG JANA....ganz zerknirscht :oops: :cry:

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 Betreff des Beitrags: Re: Lebenshaltungskosten
BeitragVerfasst: 9. August 2008 18:19 
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Beiträge: 78
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Is o.k. :goodman:
Das mit Deinem Kind tut mir leid, da stellt sich die Situation natürlich ganz anders dar.
In diesem Sinne, auf ein zukünftiges nettes beisammen sein, verabschiede ich mich jetzt für 3 Wochen.
Allen noch Alles gute.

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 Betreff des Beitrags: Re: Lebenshaltungskosten
BeitragVerfasst: 9. August 2008 18:25 
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Beiträge: 78
Wohnort: Berlin
Ach ja, was soll ich für eine Sorte mitbringen, Gras, roten Libanesen oder Power Afghanen oder Polle?
Wasserpfeife, Bong, PocketPipe oder machen wa Eimerrauchen?
kleines Späßgen

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 Betreff des Beitrags: Re: Lebenshaltungskosten
BeitragVerfasst: 9. August 2008 21:38 
Zitat:
Es mag ja sein, dass du damals in Deutschland einen gutbezahlten Job hattest, aber glaubst du, wenn ihr euch entscheidet nach Deutschland zurück zugehen, du würdest das gleiche Geld wieder bekommen?? Eher nicht! Warum? Ganz einfach..es gibt genug Leute, die den gleichen Job für weniger Geld machen und dafür noch mehr arbeiten. Und ohne dir nahe treten zu wollen...mit 35-40 Jahren ist man in Deutschland zu ALT für den Arbeitsmarkt. Gesucht werden 20-25jährige mit 30 Jahren berufserfahrung, die für einen Hungerlohn arbeiten.
DAS ist die Realität in Deutschland.


Hej Jana,
bitte lies dir deinen Beitrag nochmal durch.
Woher nimmst du deine Weisheit?
Ich verstehe nicht, was du eigentlich bezweckst?

Zitat:
Das Deutschland von 2008 ist nicht mehr das Deutschland, welches du vor 13 Jahren verlassen hast, es ist ein Land, wo die Leute unzufrieden sind, weil es ihnen nicht besser geht, wo sie täglich um ihre Jobs bangen und wo man auf einen Betreuungsplatz für unter 3jährige ewig wartet und wenn man ihn dann bekommt, an die 600,-€ MONATLICH zahlt. Zumal man ja nicht mal einen Rechtsanspruch hat, die Regierung aber seit über einem Jahr drüber disskutiert und bis 2013 eine Lösung gefunden haben will. Super oder....das hilft den Müttern der heutigen Kleinkinder extrem....

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Ja, es stimmt, ich kenne persönlich keine Menschen, die in solchen Situationen sind. Und wenn, dann würde ich denen auch nicht empfehlen, nach Schweden auszuwandern.

So ein Sozialstaat ist Schweden nun auch wieder nicht, dass es alle diese Menschen mit offenen Armen aufnehmen könnte. Die jetzige Regierung hast du ja auch schon kritisiert.

Ich empfehle dir die Tageszeitungen und vor allem den Wirtschaftsteil zu lesen. Dann wirst du feststellen, dass die Arbeitslosigkeit in Schweden ansteigt - die Zinsen anziehen und auch sonst eine Niedrigkonjunktur bevorsteht.

Ich habe in den 90er-Jahren hier in Schweden erlebt, was das für Folgen hat. Am Anfang habe ich geglaubt "Vikarie" wäre eine Berufsbezeichnung, weil fast jeder ein solcher war.

Du bist in einer absoluten Hochkonjunktur hierhergezogen und kennst nichts anderes. Da Schweden ein ziemlich kleines Land ist, werden hier die Veränderugnen schneller spürbarer sein - und es gibt bestimmte Gruppen, denen der Wind dann schneller, kälter und härter um die Nase fegt ....

Am besten, du ziehst dich warm an.

Herzliche Grüße nach Södertälje,
S-nina


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