Lebenshaltungskosten

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Re: Lebenshaltungskosten

Beitragvon spanni » 7. August 2008 19:18

Jo, det nennen wir dann Berlinerstammtisch.
Fette Grüße von Sascha

Ein Mensch, dem nicht jeden Tag wenigstens eine Stunde gehört, ist kein Mensch.
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Re: Lebenshaltungskosten

Beitragvon schnittchen » 7. August 2008 19:20

juste wirde der schwede sagen...

herlisch ist det hier im forum

gruss schnittchen
spanni hat geschrieben:Jo, det nennen wir dann Berlinerstammtisch.


WENN WAHRHEIT SEHNSUCHT UND FANTASIE ZUSAMMEN TREFFEN DANN ENTSTEHT DAS GEFUEHL DER LIEBE!!!

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Re: Lebenshaltungskosten

Beitragvon spanni » 7. August 2008 19:21

Sind doch alle recht nett hier. Nicht umsonst heißt es das nette Schwedenforum.
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Re: Lebenshaltungskosten

Beitragvon schnittchen » 7. August 2008 19:24

wo bleibt der stamtisch?
spanni hat geschrieben:Sind doch alle recht nett hier. Nicht umsonst heißt es das nette Schwedenforum.


WENN WAHRHEIT SEHNSUCHT UND FANTASIE ZUSAMMEN TREFFEN DANN ENTSTEHT DAS GEFUEHL DER LIEBE!!!

Manty

Re: Lebenshaltungskosten

Beitragvon Manty » 8. August 2008 09:34

"Beispiel: Butter hier bei uns z. Z. 79 Cent für 250gr. in S knappe 27 SEK für 500gr."

Wir bezahlen in S:
10 SEK für 250 g; 24,99 SEK für 500 g
oftmals auch im Angebot billiger zu haben

"Milch ist ca. 50 Cent teurer. "

Zu bezahlen von uns hier:

Milch 1 l für 6,98 SEK

Wenn die Milch hier 50 cent teurer ist, dann kostet sie ja in D bloß 25 cent? Wo soll das denn sein?

"Brot bekommt man auch kaum unter 20 SEK, abgepackt und auch nur zwischen 500-750gr., hier ab 69 Cent."

Brot habe ich in Deutschland noch nie für unter 2 Eur bekommen, natürlich beim Bäcker, weil das abgepackte ist sicherlich billiger in D, aber schmeckt genauso besch...

"im großen und ganzen ist S kein Land wo man hingehen kann, wenn man eine Familie hat und sehr auf das Geld achten muß. "

Kann ich gar nicht bestätigen. Wir sind eine 3-köpfige Familie und für uns hat es sich auf jeden Fall gelohnt. Wo ich in D ständig den Pfenning umdrehen mußte, muß ich in S nicht mehr nachdenken. Mein Man verdient hier bei weitem mehr als in D und das lohnt sich dicke für uns drei. Kommt natürlich drauf an, in welcher Branche man tätig ist und aus welchem Teil Deutschlands man kommt. Die Löhne varrieren ja enorm von Bundesland zu Bundesland.

Und wie ich schon geschrieben habe, jeder hat andere Ansprüche und Bedürfnisse. Wir geben hier für uns 4.000 SEK im Monat an Lebensmitteln aus, kochen aber auch nur frisch und selbst, was natürlich auch die Kosten schont. Fertigprodukte kommen bei uns nicht auf den Tisch, schmecken besch..., machen nicht satt und sind auch noch viel zu teuer.

Brot backen wir im übirgen selbst. Da bin ich mit 79 cent für 2 x 750 g Brote dabei (plus natürlich Herstellungskosten wie Strom), ist aber immer noch billiger als gekauft.

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Re: Lebenshaltungskosten

Beitragvon spanni » 8. August 2008 17:54

Da scheinen wir eben unterschiedliche Geschäfte aufzusuchen. Im übrigen waren das nur Beispiele. Man kann die Geschichte natürlich haarklein aufdröseln. Wie Du schon schreibt, es hängt von jedem selbst ab. Ich für mich habe festgestellt, dass S für meine Familie und mich, mit dem Lebensstandard den wir hier D haben in S wenigsten ein viertel teurer wäre. Die einzige Sache die mir einfällt um die Kosten zu kompesieren ist Eigentum, dass in S wenigstens bezahlbar ist. Häuser im Vergleich D und S kosten in S max. die Hälfte. Sicher kann man das auch entkräften. Ein Haus mit Garten ca. 40-50 km von Berlin entfernt kostet immer noch 150-160 T € oder mehr, das sind weit über eine Mio. SEK, da bekomme ich schon eine ganze menge Haus und Grund in S für.
Des weiteren gab es gestern bei PlusMinus eine Aufrechnung zwischen Landleben und Stadtwohnen. Auf Grund der stark gestiegenen Energiekosten in jeglicher Form ist das Leben auf dem Lande wesentlich teurer, hier in D.
Die meisten vergessen die Wegekosten.
Ich denke aber die Autorin des Threads sollte mal hochfahren und sich selbst ein Bild von den alltäglichen Dingen die auf sie zukommen würden machen.
Noch eins, hier in D kostet Grube abpumpen 16€ für 1m³, in S bezahle ich knappe 25 € m³ bei LBC. Strom ist aufs Jahr gerechnet fast genau so teuer geworden wie in D.
Sicher könnte man noch einen finden der es noch günstiger macht.
Für eine Mülltonne zahlt man bei Favrab ganzjährig zwischen 1500 -1700 SEK, ist auch teurer als hier.
Sommertarif von April-September liegt ca. 30 € niedriger, auch die ließe sich, sicherlich wiederlegen.
Wenn man S überhaupt nicht kennt ist es sehr wohl eine teures Pflaster.
In Berlin können die Leute mittlerweile froh sein, wenn sie eine Arbeit haben die im Monat netto vielleicht 1500 € einbringt und jetzt erzähle mir, dass man damit in S eine Familie ernähren könnte. Das sind gerademal 14000 SEK.
Sicherlich kann man immer den Schritt wagen, S hat aber auch eine ganz andere Mentalität, denn nicht alles was glänzt ist Gold.
Ihr habt euren Weg erfreulicherweise Gefunden, es gibt auch ne Menge die scheitern.
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Re: Lebenshaltungskosten

Beitragvon nysn » 8. August 2008 18:10

Hej Spanni,
ich kann es leider auch nicht bestätigen, dass das Leben hier in S günstiger sein soll. Jedenfalls nicht in der Nähe zu einer sog. Großstadt - hier z. B. Göteborg.

Sicher, man kann sich einschränken und sein Konsumverhalten drastisch ändern - doch mit 14.000 SEK/monatlich mit einer Familie über die Runden zu kommen - halte ich für ein absolutes Kunststück. Da muss man sich schon wahnsinning einschränken - Brot selber backen und am besten jeden Tag in den Wald gehen, um Pilze/Beeren usw. zu pflücken. Dann hat man ja auch gleich eine Freizeitbeschäftigung, die gratis ist ...

Grundstücke/Häuser gibt es in S noch für 1 Mio. SEK und auch darunter - definitiv nicht im Abstand von 50-60 km rund um Göteborg/Stockholm/Malmö. Dann muss man schon sehr weit aufs Land gehen und am besten ins Landesinnere, Fahrzeiten/-kosten von mindestens 1 Stunde und 100 km am Tag in Kauf nehmen. Dort hat man dann auch nicht unbedingt die günstigen Lebensmittel-Supermärkte rund um die Ecke. Ganz zu schweigen von optimalen Schulen, wenn man Kinder hat.

Aber jeder muss es eben selber ausprobieren. Es macht irgendwie keinen Sinn, jeden einzelnen Preis zu vergleichen - man muss es in der Summe sehen und bezogen auf die jeweilige persönliche Situation des Einzelnen.

S-nina

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Re: Lebenshaltungskosten

Beitragvon Imrhien » 8. August 2008 18:46

Hej,
wir leben auch nicht wirklich billiger hier in Schweden. Insgesamt geht es und gut, vielleicht auch besser. Aber das würde ich an anderen Faktoren fest machen. Nicht unbedingt am Einkaufen. Denn eigentlich, finanziell, geht es uns schlechter. Mein Mann verdient nicht mehr, grade mal so viel wie vorher in Deutschland, wenn man bedenkt, dass es früher noch Weihnachtsgeld und so gab, ist es deutlich weniger nun. Ich verdiende nun weniger (genaugenommen nichts mehr derzeit) und weil gerade Sommerzeit ist, haben wir auch noch keinen Bescheid über unser Kindergeld, haben das also auch weniger... Die Kosten sind aber höher geworden. Lebensmittel sind schon ganz schön teuer... wenn man nicht immer drauf achten will und nur bei willys kaufen will. Ab und an mag ich auch mal ICA oder so und das merkt man sofort.
Ausserdem sind unsere Kosten fürs Wohnen deutlich höher, da wir ein Haus abbezahlen und in Deutschland zur Miete wohnten, das war billiger. Trotzdem geht es uns nicht schlecht. Rechnen müssen wir nun aber mehr. In Deutschland hätte ich nicht arbeiten müssen. Hier wird es Zeit, dass ich was finde, das ein klein wenig was einbringt. Naja, wenigstens habe ich ab diesem Monat ein Tröpfchen Einkommen...
Das Leben ist aber schon teuer hier, für uns...
Grüße
Wiebke

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Re: Lebenshaltungskosten

Beitragvon janaquinn » 8. August 2008 18:59

Wir leben hier in Schweden definitiv besser, auch wenn mein Mann weniger verdient als in Deutschland. Gut, wir haben 3 Gehälter, aber selbst als wir nur eines hatten, ging es uns besser als in Deutschland. Man kann natürlich, wenn man will und Lust hat, sämtliche Kosten gegeneinander aufrechnen, vergleichen was günstiger ist Deutschland oder Schweden. Aber ganz ehrlich: WAS bringt das?? Wenn es nach dem Gehalt gegangen wäre, wären wir in Deutschland geblieben. Wir sind aber nach dem Lebensgefühl gegangen, haben darauf gehört, was wir als Familie wollten und da siegte Schweden mit absoluten Abstand zu Deutschland.
Wenn man auswandernd, sollte man sich schlicht und ergreifend darüber klar sein, dass die neue Heimat nunmal eben NICHT Deutschland ist und man, in manchen Fällen, den Gürtel enger schnallen muss.
Und beim Forentreffen in Orsa haben mein Mann und ich eine beeindruckende Familie kennengelernt, vor denen wir mehr als nur den Hut ziehen: SIe haben nicht viel Geld, dass ist wahr, aber sie sind glücklich, geniessen ihr Leben in Dalarna und haben den Schritt nach Schweden nicht bereut. Wenn eben diese Familie nur nach den Kosten gegangen wäre, würden sie noch immer unglücklich und mit wenig Geld in Deutschland sitzen. Nun sind sie glücklich, mit ebenso wenig Geld, die Kinder sind sauber und gut angezogen, sie sind gesund und munter, haben wunderbare Eltern und dass ist was zählt!!

Man kann aber auch überall nach, sorry wenn ich soo deutlich werde, typsich deutscher Art das berühmte Haar in der Suppe suchen...nur damit man irgendwas zum nörgeln findet.
Und damit meinte ich nicht Wiebke.
Entweder man geht, weil man sich tausendprozentig sicher ist, das man das wirklich und absolut will...oder man lässt es eben bleiben.

IN diesem Sinne
JANA
Gestern ist Vergangenheit. Der Morgen ist ein Geheimnis. Heute ist ein Geschenk

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Re: Lebenshaltungskosten

Beitragvon spanni » 8. August 2008 19:37

Ich denke Du hast mich damit gemeint. Gut, dass sich auch andere in S lebende Menschen gemeldet haben. Vergiß bitte nicht welche Frage der Autor gestellt hat. Wenn es nach mir gehen würde, würde ich mit meiner Familie sofort nach S gehen. Ich bin mit Sicherheit kein typisch Deutscher, sonst hätte ich mein Geld in D gelassen. Ich finde es gut wenn andere den Schritt wagen und auswandern, auch wenn man dort nicht mehr Geld verdient. In der Summe sind die skandinavischen Länder nun halt mal etwas teurer, wobei S das preiswerteste zu sein scheint.
Ich möchte hier auch keine madige Stimmung verbreiten, Urlaub ist halt was anderes als wenn man dort lebt, auch wenn man dort eine andere Lebensqualität hat, ist man mit anderen Problemen konfrontiert und das will halt gut überlegt sein oder auch nicht, dass ist jedem seine Sache.
Fette Grüße von Sascha

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