Der von der Regierung vorgelegte Entwurf eines neuen Waffengesetzes hat in Polizeikreisen und bei der Opposition Enttäuschung und Proteste hervorgerufen. Vor allem angesichts der wachsenden Gangkriminalität in Göteborg und Malmö waren in jüngster Zeit härtere Strafen für Verstöβe gegen das Waffengesetz gefordert worden. Zudem hatte die Polizei Werkzeuge wie die Erlaubnis zum Abhören von Telefonen nachgefragt. Beide Forderungen hatten in dem Gesetzentwurf aber keine Berücksichtigung gefunden. Stattdessen sollen mehr Verbrechen als schwer eingestuft werden, so beispielsweise, wenn Waffen an allgemeinen Plätzen oder in einer Schule gefunden werden. Auch wer iillegale Waffen für eine andere Person aufgbewahrt, soll sich künftig strafbar machen. Justizministerin Beatrice Ask hat mittlerweile eine Überarbeitung des Gesetzentwurfs angekündigt.
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