Kritik

Von Auswanderern für Auswanderungswillige! Alle Fragen zu Planung und Durchführung, zu Umzug, Integration und Umgang mit den Behörden. Interessante Erlebnisse und Tipps der Expats.
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JanaundSebastian
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Kritik

Beitragvon JanaundSebastian » 1. November 2007 08:35

Hej,

wir sind in dieses Forum gekommen um uns Tips zu holen über Schweden und zu sehen was andere sagen und was man machen kann ,wenn man vor hat auszuwandern.
Ich wollte nicht kritisiert werden,wir waren noch nicht da,aber wir fahren kommendes Jahr dort hin.
Und ich glaub wir können schon sehr weit denken in unserem Alter das die Sprache mit das wichtigste ist,das a. und o. um dort weiter zu kommen.
Man muß nicht unbedingt dort hin fahren um zu wissen was in der Politik,Kultur usw. los ist,da kann man sich auch von einem anderen Land aus einlesen.
Ich kann mir auch nicht vorstellen das alle die ausgewandert sind,vorher dort im Urlaub waren.
Und jetzt will ich mal von den Leuten wissen,die uns hier nieder machen ,warum sie nach Schweden sind und wie man sich vorbereitet hat
oder nur einmal oder garnicht im Urlaub waren?

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janaquinn
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Re: Kritik

Beitragvon janaquinn » 1. November 2007 09:30

Hej Ihr beiden,
ich habe nirgendswo eine Kritik gelesen, ausser die Frage "Warum Schweden?". Ihr habt geschrieben, dass ihr auswandern wollt, wolltet Tips und Ratschläge, diese habt ihr bekommen. Und ja, wenn man in einem Land leben wollt, solltet ihr auch was über die Politik, die Kultur und die Mentalität wissen, sonst klappt es einfach nicht.
Ihr könnt natürlich auch mit einer Blau-Güldenen Schwedenbrille kommen, euch ausmalen das Schweden Bullerbü-Land ist, und wenn ihr möchtet, können wir euch das auch gern erzählen. Aber es wäre einfach nicht fair, weder euch noch uns gegenüber, denn wir, die hier leben, würden sich selber belügen. Hier müsst ihr genauso Rechnungen zahlen, müsst genauso für euer Geld arbeiten und seit froh, wenn Wochenende ist. Habt ihr vergessen eine Rechnungen zahlen und ein Inkasso-Dienst wird eingeschaltet, kann das 18 Monate gespeichert sein, in dieser Zeit bekommt ihr nicht mal einen Telefonanschluss, wenn ihr Pech habt. Von Wohnungen, Häusern ect... will ich garnicht erst reden. Überall wird eine Kreditauskunft eingeholt, alles wird auf eurer Personnummer gespeichert.
Ich sehe dies nicht als Kritik, sondern viel mehr als gute Ratschläge. Nicht mehr und nicht weniger. Und ja, wir waren vorher nicht in Schweden. Ob dies Gut oder Schlecht ist, möchte ich nicht beurteilen. Definitiv war aber unsere Vorbereitungszeit zu kurz, einfach weil der Job zu schnell kam und der Umzug zu schnell da war. Wir hatten ein halbes Jahr, ein oder zwei Jahre wären besser gewesen.

Unterm Strich gesehen müsst ihr selber wissen, was ihr macht und wie ihr euch vorbereitet.

In diesem Sinne
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Steppenwolf
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Re: Kritik

Beitragvon Steppenwolf » 1. November 2007 09:48

Man sollte schon vorher mal da gewesen sein um zu sehen ob es einem gefällt. Ich denke viele hier im Forum lieben Schweden aber ich hab auch andernorts immer wieder stimmen von Leuten gehört die die schwedische Mentalität und das Wetter ueberhaupt nicht mögen. Die Uhren ticken hier halt anders als in Deutschland.

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Re: Kritik

Beitragvon Skogstroll » 1. November 2007 10:42

Ihr wollt wissen, ob ich vorher schon mal in Schweden war?

Bitte: Ja, ich war da. Insgesamt wohl einige Monate. Als ich dauerhaft hierher gezogen bin, konnte ich zumindest schon so viel Schwedisch, dass ich nie auf Englisch ausweichen musste.
Aber: Trotzdem habe ich hier noch jede Menge Überraschungen erlebt, auch solche der eher unangenehmen Art. Mein Schwedenbild hat sich in den letzten Jahren grundlegend gewandelt, ich sehe Land und Leute heute viel nüchterner, mit vielen Ecken und Kanten, aus der Alltagsperspektive eben.

Das alles dürft ihr herzlich gern ignorieren. Es ist euer Leben. Ihr könnt euch auch gern alle Auswanderungs-"Dokus" ansehen und euch daraus einen Handlungsplan zusammenbasteln. Das berührt mich wirklich gar nicht, wahrscheinlich werde ich es nie erfahren.
Denken und handeln müsst ihr selbst (am besten in dieser Reihenfolge), niemand bestreitet, dass ihr dazu in der Lage seid. Aber wenn ihr aus allgemeinem (und vielleicht sogar berechtigtem) Frust heraus in ein Land auswandern wollt, in dem ihr noch nie gewesen seid, dann drängen sich Zweifel auf, ob ihr das bisher ausreichend getan habt.

Skogstroll

P.S.: Auch dieser Beitrag ist zum Ignorieren freigegeben.

JanaundSebastian
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Re: Kritik

Beitragvon JanaundSebastian » 1. November 2007 10:46

Hej,

wir wollen ja nicht mit der Blauen-Goldenen Brille zu euch kommen,hatten wir ja nie vor.
Nur wir haben es halt schon so oft geschrieben das wir an der Sprache dran sind und sie lernen,uns mit dem Land beschäftigen und kommendes Jahr nach Schweden kommen und Urlaub machen.
Wie jetzt die Tips von dir haben uns schon wieder ein Stück weiter gebracht.
Und wir wissen auch das es nicht einfach werden wird in allen hinsichten.
Man hat von manchen die hier schreiben das Gefühl das sie immernoch unglücklich sind,dass ihr leben nicht anders verläuft wie in D.(ich weiß nicht ob es stimmt).Nur da frag ich mich warum sie nach Schweden gegangen sind?


LG

Sebastian und Jana

Storstadstjej

Re: Kritik

Beitragvon Storstadstjej » 1. November 2007 11:18

Hejsan,

ich habe das Gefühl, ihr fühlt Euch unverstanden. Dem ist aber nicht so. Natürlich verstehen wir Euch zwei. Schliesslich haben die Meisten von uns ähnliches durchgemacht. Zum Zeitpunkt der ersten Idee haben die Meisten die blau-gelbe Brille an. Auch ihr - und das wurde in dem anderen Thread klar, das, was ihr da beschreibt ist nicht das REALE Schweden sondern das BILDERBUCHschweden aus dem Reisekatalog. Bzw. das Bild, das die Schweden gern in der Welt verbreiten.
Ich bin heilfroh, dass mir einige Menschen die blau-güldene Brille einst von der Nase gezogen haben - das war zum Zeitpunkt der ersten Idee bitternötig OBWOHL ich bereits einen Urlaub in S verbracht habe. Das Gras ist nicht grüner hier, auch wenn viele (Schweden) es gern hätten.
Ja, ich bin trotz der fehlenden blaugüldener Brille hierhingezogen und ja, ich lebe gern hier. Ich kann allerdings nicht behaupten, dass ich grosse Probleme in D gehabt hätte - oder besser gesagt grössere als hier. was man gerne vergisst - man kann zwar sein "altes Leben" hinter sich lassen, aber wohin man auch geht - man hat sich selbst immer im Gepäck.

Versteht uns nicht falsch - wir raten Euch nicht von der Auswanderung ab, es ist schlussendlich alleinig Eure Entscheidung. Wir versuchen Euch einfach einen Tipp zu geben, der wesentlich wertvoller ist als die ganzen Tipps um die Personnummer, Immobilienkauf und Jobsuche: versucht das wunderschöne aber beiweitem nicht makellose Land Schweden so zu sehen, wie es ist und entscheidet Euch erst danach, ob ihr dort leben wollt.


Ein einziger wichtiger Punkt des "Deutschlandstresses" ist weggefallen - die Schweden dürfen Schweden sein, ohne sich zu schämen, die Deutschen dürfen nicht Deutsch sein, aber es ist wohl kaum das grösste allumfassendste "Übel".

Zschirli

Re: Kritik

Beitragvon Zschirli » 1. November 2007 12:02

Hej Jana und Sebastian,

muss gestehen, habe nicht alles verfolgt, was ihr geschrieben und als Antwort bekommen habt. Irgendwie beruehrt mich das Geschriebene hier aber sehr ...

ob das Leben in Schweden anders verläuft als in Deutschland?

Naja ... man geht arbeiten, zahlt Rechnungen und ärgert sich gelegentlich darueber ... man spricht und isst miteienander und macht manchmal mit den Kindern einen Ausflug ... Um es kurz und mit den Worten eines Freundes auszudruecken: "Ich leb in Schweden so wie in Deutschland und auch mit ähnlichen Problemen und manchmal auch Sorgen. Alltag halt - aber die Umgebung ist schöner!"

Storstadstjej hat schon Recht: ihr nehmt euch selbst mit und habt auch hier Alltag. Natuerlich. Ich denke aber, dass ihr das wisst. Und wie an anderer Stelle geschrieben - Schweden ist nicht besser oder schlechter als Deutschland, oder andere Länder - sondern eben anders. Und wenn euch dieses "andere" Land eben besser gefällt - warum solltet ihr dann nicht hier leben?!

Ich wuensch euch jedenfalls alles Gute fuer das Gelingen eures Traumes. Und ich denke schon, dass die Leute hier im Forum euch gern helfen. Das jedenfalls ist meine Erfahrung hier ...

Also: alles Gute fuer euch!
Nicole

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Re: Kritik

Beitragvon janaquinn » 1. November 2007 12:05

Hej Sebastian und Jana,
ich denke nicht, das die meisten der Leute hier, welche in Schweden leben, unglücklich sind, weil ihr Leben nicht so verläuft wie in Deutschland. Einer der Gründe für eine Auswanderung, ist ja ein Wunsch zur Veränderung. Ich möchte mein "altes" Leben in D. auf keinen Fall zurück, es war stressig, es war nervend und im Bezug auf meinem Sohn sehr kräftezehrend.
Mein "neues" Leben in Schweden unterscheidet sich eigentlich nur in wenigen Dingen, es ist stressfreier, auf jeden Fall...soweit man das mit 2 Kindern sagen kann, nervend ist es teilweise immer noch, wenn man Monate auf einen Scheck wartet, weil die Beantragung auf die Sommerferien gefallen ist und die F-Kassa, danach vergessen hat, ihn weg zuschicken, gut kann überall passieren, aber in Bezug auf meinen Sohn ist es 1000mal besser und einfacher. Fängt bei kleinen Sachen, wie Rampen, ebenerdigen Gebäuden und der Akzeptanz durch die Gesellschaft an und hört bei den grossen Sachen, durch die Unterstützung durch den Staat auf.
Aber genauso haben wir Mobbing durch Arbeitskollegen erlebt, ja auch das gibt es in Schweden,teilweise Inkompetenz, nicht durch alle, und deren Abschiebung auf den "Deutschen", der eigentlich Amerikaner ist, erlebt. Mein Mann hat nach 9 Monaten gekündigt, weil er nicht mehr konnte und ausgebrannt war. Nun hat er eine bessere Stelle, verdient weniger Geld als bei der Alten, aber er wird akzeptiert und man erkennt seine Leistungen an. Da verzichtet man schon mal auf 2000 kr., wenn die Arbeit dafür wieder Spass macht.

Ich wurde mal gefragt, was ich in Schweden mache, werde ich auch heute noch. Meine Standard-Antwort:" Leben, Lieben, Rechnungen zahlen", es unterscheidet sich nicht viel von einem Leben in Deutschland, grob gesehen. Es liegt bei jeden einzelnen selber, wie er sein Leben gestaltet, ob in Deutschland, in Schweden oder wo auch immer. Ich war, rückblickend, auch in D. grösstenteils mit meinem Leben zufrieden, allein die Äusseren Umstände, haben uns ein Bleiben unmöglich gemacht. Also haben wir unsere Koffer gepackt, mein Mann hat im januar seine, damals, neue Stelle angetreten und meine Schwester und ich sind im April mit den Kindern hinterher gegangen. Und wir wussten von Anfang an, dass wir die ersten 1-2 Jahre sehr zurückstecken müssen, aber wie hart es wirklich wird, dass wussten wir damals noch nicht.
Daher, nach fast 7 Monaten Realitäts-Schweden, meine Erkenntniss: Man sollte sich nie vom schönen Schein trügen lassen, auch in Schweden wird nur mit Wasser gekocht. UND: wir hatten damals keine blau-güldene Brille, mehr, auf!

LG JANA
Gestern ist Vergangenheit. Der Morgen ist ein Geheimnis. Heute ist ein Geschenk

JanaundSebastian
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Re: Kritik

Beitragvon JanaundSebastian » 1. November 2007 15:26

Hej,

nur bei uns ist es nicht mehr schön,es gibt nur noch 2 Schichten,Arm und Reich.Der Euro hat zu viel kaputt gemacht,dann noch die Erhöhung der Mwst. im letzten Jahr, jetzt werden die Lebensmittel teurer,die meisten gehen arbeiten um sich den Luxus ESSEN kaufen zu können.

Es ist mir auch klar das es in Schweden die Mwst. höher ist und die Lebenshaltungskosten höher,nur wenn der Stress bei euch geringer ist und ich weniger verdienen würde ,die menschen von der Mentalität anders ,man sich anpassen .

LG

Sebastian und Jana

Manty

Re: Kritik

Beitragvon Manty » 1. November 2007 15:37

Eigentlich ist alles schon gesagt, was man so sagen kann. Wir waren auch vorher sehr oft in Schweden, aber nicht mit dem Hintergedanken, daß wir hier mal leben wollen, sondern einfach nur um Freunde zu besuchen. Der Gedanke hierher zu gehen, der kam erst vor 2/3 Jahren. Man hat den Gedanken und der wird immer fester und irgendwann geht man wirklich den Schritt. Bei uns war der ausschlagebene Punkt, daß es im Baugewerbe eben nicht mehr brummt in D und unser Sohn geboren wurde. Mein Mann möchte uns als Familie ja mehr bieten als Arbeitslosengeld oder schlechtbezahlte Jobs, für die man dann auch noch sonstwo hinfahren muß und nicht jeden Abend bei seiner Familie sein kann.
Hier können wir so leben, wie wir uns unser Leben/Familienleben immer in D gewünscht haben. Ansonsten ist der Alltag genauso wie in D, Rechnungen zahlen, Einkaufen gehen, WE mal weggehen, Ausflüge unternehmen, was man halt so macht als Familie. Das haben wir in D auch getan, aber meist war ich da allein.
Was ich manchmal vermisse ist die deutsche Wurstkultur und deutsches Brot, aber auch da finden sich Mittel und Wege und man tut irgendwie und irgendwo dann auch immer wieder eine Quelle auf, eine Lösung mit der man dann leben kann. Wenn wir nach D fahren, ist das Erste, was wir tun zum Fleischer und Bäcker gehen. Dieses Selbstverständliche in D ist nun für uns etwas ganz, ganz besonders und man weiß, daß man wieder in der Heimat ist. Auch wenn wir uns hier sauwohl fühlen, die Heimat bleibt Heimat und die wird man auch immer vermissen, auch die schwedischen Freunde können doch nicht zu 100 % die deutschen ersetzen.
Wegen der Sprache möchte ich noch sagen ohne euch jetzt die Lust am Lernen nehmen zu wollen, aber rechnet damit, daß ihr, wenn ihr nach Schweden kommt, erst einmal feststellen werdet egal wieviel ihr gelernt habt, es passieren kann, daß ihr doch nichts versteht. Die einen nuscheln, die anderen sprechen zu schnell, der nächste spricht einen unmöglichen Dialekt, aber manchmal trifft man dann wieder auf Menschen, wo man ganz happy ist, weil man die so gut verstanden hat. Anderseits kann es auch passieren, daß man auch nicht oder falsch verstanden wird, weil es mit der Aussprache eben einfach nicht so hinhaut oder der Grammatik oder weil der andere einfach mit dem deutschen Akzent nicht zurecht kommt.
Ich konnte mich vorher bereits auf schwedisch verständigen bzw. schreiben/lesen, aber die wirkliche Sprache und insbesondere das Verstehen habe ich erst vor Ort gelernt. Ich denke mal, daß ich da nicht die einzige bin. Mein Mann und ich haben uns auch prima ergänzt, er hat immer alles verstanden und ich konnte antworten. :D Ist mittlerweile natürlich nicht mehr so. Und unser schwedisch hat immer so weit gereicht, daß wir niemals auf englisch zurückgreifen mußten, wir konnten eine Wohnung mieten, Telefon anmelden, ins Krankenhaus mit unserem Sohn (nichts wäre schlimmer gewesen, wenn ich dort niemanden verstanden hätte und nicht gewußte hätte, was machen die mit meinem Kind), Personennummer, Kindergarten etc. Wenn man diese Dinge meistert und alles auf schwedisch, da schwillt einem schon etwas die Brust an.
Ich weiß nicht, wie es gewesen wäre, wenn wir kein schwedisch gekonnt hätten, wenn wir uns nicht vorbereitet hätten, wenn wir nicht Land und Leute vorher gekannt hätten. Vielleicht wäre es auch gut gegangen oder wir wären total frustriert gewesen, wie einige andere, die wir so getroffen haben. Wie ist es, in einem Land zu leben und niemand versteht einen? Man will etwas, aber kann es nicht erreichen, weil einen eben niemand versteht und man sich nicht ausdrücken kann. Ich stelle mir dieses Gefühl schrecklich vor. Im übrigen auch, weil man nie wirklich dazu gehören kann.
Man so viel habe ich schon lange nicht mehr geschrieben.


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