Krankenversicherung

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hansbaer

Re: Krankenversicherung

Beitragvon hansbaer » 3. Februar 2009 07:16

Gerade eben in der DN: ein umfangreicher Leserbrief von jemandem, dessen Mutter seit 4 Tagen mit einem Oberschenkelbruch im Krankenhaus liegt und auf die Operation wartet.

@Jörg: die Lebenserwartung in Schweden ist ja nicht geringer, sondern ausgesprochen hoch. Die Kritik gilt nicht der Behandlung von lebensbedrohlichen Krankheiten. Dass man da natürlich gleich drankommt, ist klar. Es sind die ganzen anderen Dinge, bei denen man Ewigkeiten wartet, weil die Kapazitäten schon mit Notfällen ausgelastet sind.

vinbär
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Re: Krankenversicherung

Beitragvon vinbär » 3. Februar 2009 09:20

Sind auch nicht deswegen nach D gefahren. Unsere Erfahrungen handelten von "kleineren" Problemchen bei kleinen Patienten, die trotzdem unerfreulich waren und med. Behandlung bedurften. Primärvård sozusagen, nicht unbedingt Akutmottagning. Es freut mich zu hören, dass anscheinend bei Herzinfarkt und Schlaganfall die Specialistvård zufriedenstellend ist, wuenschte mir nur auch fuer nicht potentiell lebensbedrohliche Zustände eine leichtere Zugänglichkeit.
Was aussewrdem noch weitgehend fehlt in Schweden ist eine offenere Einstellung zu alternativen Spektren der Medizin, in Zusammenhang mit Schulmedizin oder auch freistehend.

Tulipa
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Re: Krankenversicherung

Beitragvon Tulipa » 3. Februar 2009 10:48

Unsere Tochter wurde mit einer Hüftfehlstellung geboren, und zwar in Deutschland. Dort wurde sie dann einige Tage alt vom Kinderarzt an den Orthopäden überwiesen, dort gleich von Freitag auf Montag einen Termin, der Arzt machte selbst schnell Ultraschall und am selben Tag bekam sie so ein Hüftbeingestell. Das war sehr praktisch, ich konnte die Beinchen immer selbst zum Wickeln und Baden ein- und aushängen.

Dann die Weiterbehandlung in S: Die Termine schickte uns das Krankenhaus zu, da waren die also (bei Babies ?) ziemlich hinterher.
Dort aber: warten warten auf den Orthopäden, zum Ultraschall und warten warten und zurück zum Orthopäden und warten warten. Das deutsche Beingestell fanden die sehr interessant, von so etwas hätten sie ja noch nie gehört ... die schwedischen Babies mit Hüftdysplasie werden in feste Gestelle eingespannt und müssen dann jede Woche einmal zum Baden ins Krankenhaus, wo diese Schiene dann dafür abgenommen wird.
Medizinische Steinzeit, oder was ?

Na, Gott sei Dank und egal durch wen oder was war unsere Tochter ungewöhnlich schnell gesund und ich schenkte dem schwedischen Arzt zum Abschied das Beingestell, der hat sich echt gefreut ...

LG
Tulipa
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Re: Krankenversicherung

Beitragvon schwedenoma » 6. März 2009 00:51

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