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 Betreff des Beitrags: Kommunalsteuern
BeitragVerfasst: 21. November 2009 18:50 
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Hej Hej

Gibt es eigentlich eine Liste wo man sehen kann wie hoch die Kommunalsteuer in der jeweiligen Kommune ist?
Die Steuern sind ja von Kommune zu Kommune unterschiedlich hoch.
Wir sind uns nicht sicher ob wir in Skåne an die Ost- oder Westküste ziehen möchten und sind nun am abklären, wie stark die jeweilgen Kommunen in der Kommunalsteuer auseinander liegen. Man hört ja immer von 28-35% Steuerabgaben, aber bisher habe ich nicht herausgefunden wer wie hoch Steuern erhebt. Der Schnitt liegt ja glaube ich bei 31%.
7% mehr oder weniger fällt ja übers Jahr gerechnet schon recht ins Gewicht...

Kann uns da wer weiterhelfen?

Gruss Pierre


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 Betreff des Beitrags: Re: Kommunalsteuern
BeitragVerfasst: 21. November 2009 19:17 
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http://www.e24.se/pengar24/din-ekonomi/ ... 443679.e24

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 Betreff des Beitrags: Re: Kommunalsteuern
BeitragVerfasst: 21. November 2009 19:36 
Hier kannst du auch direkt sehen, wie viel Netto übrig bleibt:

http://jobbskatteavdrag.se/


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 Betreff des Beitrags: Re: Kommunalsteuern
BeitragVerfasst: 21. November 2009 20:03 
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Das sind ja tolle links. Vielen vielen dank dafür.
Wenn ich die Kommunen so ansehe die uns interessieren sind alle so zwischen 29.5% und 31%.
Ist es richtig dass zu den Kommunalsteuern noch 7% für die Rentenversicherung dazu kommen?
Das heisst also Helsingborg hat 30.6% + 7%=37.6% ?
Kommt da sonst noch was an Steuern hinzu oder ist das dann alles?

Weiss jemand wie stark die Immobilenpreise zwischen Ost- und Westküste in Skåne variieren?
Die Gegend um Simrishamn und die gegend um Helsingborg würden uns im speziellen interessieren...

Gruss Pierre


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 Betreff des Beitrags: Re: Kommunalsteuern
BeitragVerfasst: 21. November 2009 20:54 
Hej,

nein, eine Rentenversicherung musst du nicht noch extra bezahlen.
Wenn du den steuersatz deiner Kommune herausgekriegt hast, kannst du hier:
http://www.skatteverket.se/skatter/skat ... #lontagare
dich zu Monatslohn vorklicken und da genau nachsehen, was du bei welchem Einkommen an Lohnsteuern zahlen musst.
Genau gesehen, sind das die schablonmässigen Steuern, die auch die staatlichen Steuern inkludieren (die werden ebie etwas höheren Einkommen fällig). Bei der Steuiererklärung kannst du noch ein paar Abzüge geltend machen, die eventuell die Steuern geringfügig senken können.
Steuersenkende Abzüge sind:
- alle Kreditzinsen, auch in der Schweiz oder für einen Kredit von deiner Oma, egal ob für Haus oder Auto oder sonstwas
- Autofahrt zum Arbeitsplatz
Sonst gibt es eigentlich nichts wesentliches.


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 Betreff des Beitrags: Re: Kommunalsteuern
BeitragVerfasst: 21. November 2009 23:16 
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Zitat:
- alle Kreditzinsen, auch in der Schweiz oder für einen Kredit von deiner Oma, egal ob für Haus oder Auto oder sonstwas
- Autofahrt zum Arbeitsplatz



äähmm... mal ganz direkt gefragt:
Wuerde mein Mann hier leben, wo ja seine Familie und damit sein Lebensmittelpunkt ist, er also richtig gemeldet wuerde, er seinen Arbeitsplatz aber weiterhin in D hätte und dort regelmässig 12 Tage im Monat (am Stueck) arbeitet, dann könnte er:
1. die Kreditzinsen fuers deutsche Haus absetzen
2. Fahrtkosten nach D zum Arbeitsplatz absetzen
????
Muesste er dann nicht das deutsche Einkommen ein zweites Mal in S versteuern?

Ganz blond gefragt ;-)
Heike

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 Betreff des Beitrags: Re: Kommunalsteuern
BeitragVerfasst: 21. November 2009 23:25 
Hej,
wer in S Einkomensteuer zahlt, kann ALLE Kreditzinsen steuerlich absetzen, egal für welchen Zweck diese Zinsen und Kredite sind. Osder ob die im Ausland liegen.
Heike, vielleicht kannst du es so hinkriegen, dass du die Zinsen zahlst und die damit hier absetzen kannst. Wenn du Einkommensteuer zahlst.


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 Betreff des Beitrags: Re: Kommunalsteuern
BeitragVerfasst: 22. November 2009 09:20 
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HeikeBlekinge hat geschrieben:
Muesste er dann nicht das deutsche Einkommen ein zweites Mal in S versteuern?


Das mit Sicherheit nicht - dafür gibt es ja ein Doppelbesteuerungsabkommen.

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 Betreff des Beitrags: Re: Kommunalsteuern
BeitragVerfasst: 22. November 2009 09:30 
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ehhjjj! Jetzt hab ich grad nen langen Beitrag geschrieben und der ist futsch!! Hab zur gleichen Zeit wie du abgeschickt, hansbaer :-(
Auf ein neues:

Aber dann muesste er in beiden Ländern Steuererklärungen machen, oder?
In D ist das momentan fuerchterlich kompliziert, das Finanzamt ärgert total, sieht bei der Familienerklärung mein Studiestöd als Einkommen an, verlangt erst EU-Formulare in 4fach Ausfuehrung, erkennt die dann trotz korrekter Ausfuelleung nicht an, meckert ueber angeblich falsche Stempel... wirklich unglaublich belastend.
Da ist unsere Ueberlegung halt, da mein Mann nächstes Jahr nur noch Teilzeit macht, ihn hier zu melden. Er ist dann eh mehr hier als in D. Viele Schweden pendeln ja zur Arbeit nach Norge oder Danmark... ob das wohl ginge und wie geht das? Könnte(wuerde) das Skatteverket aufgrund unserer Daten eine recht genaue Berechnung machen?

Einen schönen Sonntag
Heike


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 Betreff des Beitrags: Re: Kommunalsteuern
BeitragVerfasst: 22. November 2009 09:32 
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... hmm, aber das hiesse Einkommensteuer wuerde er weiterhin in D zahlen. Ich bekomme zwar eine Erklärung, aber richtig Einkommenssteuer hab ich wohl eher nicht, oder?


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 Betreff des Beitrags: Re: Kommunalsteuern
BeitragVerfasst: 22. November 2009 16:59 
Zitat:
In D ist das momentan fuerchterlich kompliziert, das Finanzamt ärgert total,

Denke, das wird dann in Schweden ähnlich sein - Skatteverket - kann auch ganz schön nerven.

Z. B. arbeite ich von zu Hause aus, habe also ein Büro in unserem Haus, das für nichts anderes genutzt wird als meine Arbeit. Ein Arbeitszimmer und Kosten dafür kann ich in Schweden aber nicht absetzen, weil das Zimmer im Haus liegt und über keinen separaten Eingang verfügt, über den ich Besucher empfangen könnte ... da mich in meiner Zelle aber sowieso nie jemand besuchen kommt, spielt für das Fianzamt hier keine Rolle. Sie haben mir vorgeschlagen, ich solle einen Friggebod im Garten aufstellen und dort arbeiten, dann wäre diese Auflage erfüllt und ich könnte meinen Friggebod als Arbeitszimmer von der Steuer absetzen ... :roll:

Zitat:
Viele Schweden pendeln ja zur Arbeit nach Norge oder Danmark... ob das wohl ginge und wie geht das?


Zwischen Dänemark und Norwegen hat Schweden seit jeher eigene Abkommen, die das regeln und ist daher einfacher.

Hier gibts z. B. Info über doppelte Haushaltsführung im Ausland:

http://www.skatteverket.se/svarpavanlig ... lwords=Bosättning


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 Betreff des Beitrags: Re: Kommunalsteuern
BeitragVerfasst: 22. November 2009 17:38 
Schwedenfreund
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Hallo Heike,
HeikeBlekinge hat geschrieben:
Da ist unsere Ueberlegung halt, da mein Mann nächstes Jahr nur noch Teilzeit macht, ihn hier zu melden. Er ist dann eh mehr hier als in D.
Tja, welche Verwirrung die französische Revolution doch immer noch anrichtet... :wink:
Obwohl man danach ja jahrhundertelang an dem Konzept des "Nationalstaats" gebastelt hat, um zu erklären, wer denn bei der "fraternité" nun mein "Bruder" ist und Steuern in "meinem" Land bezahlt, und wer - trotz égalité - doch lieber die Leistungen eines anderen Landes in Anspruch nehmen soll.

Oder liegt die neuerliche Verwirrung an den Lockungen des "Sozialstaates" und der römischen Verträge? :wink:

Ich denke, die grundlegende Idee ist nach wie vor, dass man dort, wo man lebt, seinen Lebensmittelpunkt hat, zur Gesellschaft beiträgt und die Annehmlichkeiten des "Staates" in Anspruch nimmt (Straßen, Schulen, Gesundheitsversorgung, Rechtswesen usw.) auch "Bürger" ist und Steuern bezahlt.
So richtig viel "liberté" und Wahlmöglichkeit ist da rechtlich eigentlich gar nicht vorgesehen.... :zwinker:

Viele Grüße

Samweis


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 Betreff des Beitrags: Re: Kommunalsteuern
BeitragVerfasst: 22. November 2009 17:54 
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...wunderschön geantwortet...

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 Betreff des Beitrags: Re: Kommunalsteuern
BeitragVerfasst: 22. November 2009 18:57 
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Ja klar, immer gleich das Schlimmste unterstellen. Denkt ihr mein Mann ginge zum Spass und aus lauter Freude an den tollen Umständen immer noch in D arbeiten und um seine seine Famile nur einmal im Monat fuer ein paar Tage zu sehen??
Wäre es euch lieber, wenn mein Mann seinen vorerst sicherern Job in D aufgibt und sich ohne grosse Sprachkenntnisse in den schwedischen Arbeitsmarkt stuerzt? Klar doch! Die Familie ernähren wir dann mit links. Gibt ja Sozialämter und wenns ganz arg kommt gehen wir halt betteln - oder fliegen halt raus. Und das Haus in D schnappen sich dann die Banken, was solls auch, ist ja eh schlecht zu verkaufen...

Manchmal! JA! Manchmal muss man Kompromisse machen und kann schlichtweg nicht alles auf einmal ändern! Aber du Samweis, oder Du Faxälva die gleich Beifall klatscht, unterstellt ja gleich man wolle sich nur das bessere aus einem Sozialstaat ziehen, je nach Lust und Laune!
Frechheit!
1. Zahlen mein Mann und ich in beiden Ländern Steuern und das nicht wenig.
2. hat ja wohl jeder das Recht die beste Möglichkeit wählen zu duerfen wenn es eine bessere Möglichkeit geben sollte - wir befinden uns egal ob in D oder S in Rechtsstaaten und die unterscheiden nicht nach Aussehen sondern gehen nach dem Recht was fuer alle gilt! Da kann sich niemand mehr rausnehmen als ihm zusteht!!
3. sollte man sich etwas zuruecknehmen indem man ohne weitere Hintergrundinformationen voreilige Schluesse zieht!

Echt sauer
Heike


@Nina: Das Problem hatten wir aber auch einst in D. Zum Glueck war es fuer uns keine Schwierigkeit, unser Buero dann in einen Raum im Erdgeschoss zu verlegen, der eine eigene Ausgangstuer nach draussen hatte. Vielleicht findet sich ja bei dir auch so eine Möglichkeit (sind ja meist alles Holzhäuser in S ;-) )

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"Wer seine Meinung nie zurückzieht, liebt sich selbst mehr als die Wahrheit."
Joseph Joubert


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 Betreff des Beitrags: Re: Kommunalsteuern
BeitragVerfasst: 22. November 2009 19:33 
Zitat:
@Nina: Das Problem hatten wir aber auch einst in D. Zum Glueck war es fuer uns keine Schwierigkeit, unser Buero dann in einen Raum im Erdgeschoss zu verlegen, der eine eigene Ausgangstuer nach draussen hatte. Vielleicht findet sich ja bei dir auch so eine Möglichkeit (sind ja meist alles Holzhäuser in S )

Danke Heike, wollte damit nicht vom Thema abweichen, sondern eben nur sagen, dass die Finanzämter sich wohl in beiden Ländern recht nervig anstellen können. Habe mich inzwischen aber mit dieser für mich komischen Regel abgefunden und lass es einfach wie es ist ...

Aufgrund der aktuellen allgemeinen Krise könnte sich das Problem der doppelten Haushaltsführung auch für mich in naher Zukunft stellen ... der schwedische Arbeitsmarkt ist momentan alles andere als "offen" - die ganze Familie umzusiedeln ist bei uns wegen Schule auch nicht so einfach machbar - als Ausweg wird wohl ein Teil von uns "im Ausland" sein Glück suchen müssen ... würde mal sagen, das hat nichts mit "revolution" zu tun, sondern eher mit "globalisation" - damit hatte wohl Napoleon auch noch nicht gerechnet ...

Zitat:
Ich denke, die grundlegende Idee ist nach wie vor, dass man dort, wo man lebt, seinen Lebensmittelpunkt hat, zur Gesellschaft beiträgt und die Annehmlichkeiten des "Staates" in Anspruch nimmt (Straßen, Schulen, Gesundheitsversorgung, Rechtswesen usw.) auch "Bürger" ist und Steuern bezahlt.
So richtig viel "liberté" und Wahlmöglichkeit ist da rechtlich eigentlich gar nicht vorgesehen....

Nein Wahlmöglichkeit nicht, aber stattdessen wird vom "Bürger Europas" maximale "flexibilité" was den Arbeitsort/Arbeitnehmer betrifft, abverlangt - das dürfte wohl die Parole der Zukunft sein - mit allen Unannehmlichkeiten, die das für den Einzelnen auch mit sich bringen mag ... "egalité" ist in der "modernité" "extrêmement passée" - verstaubt und begraben, genau wie "Le citoyen Bonaparte" ... :wink:


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 Betreff des Beitrags: Re: Kommunalsteuern
BeitragVerfasst: 23. November 2009 11:59 
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@Heike: ich glaube zwar nicht, dass es die Verwirrung erheblich verringert, aber hier das Doppelbesteuerungsabkommen:
http://www.tyskret.com/deutsch/dba/se/dbdese.html

Das regelt sehr genau, was wo zu versteuern ist - nur die Formulierung ist häufig erst nach mehrfachem Durchlesen zu durchschauen.

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 Betreff des Beitrags: Re: Kommunalsteuern
BeitragVerfasst: 23. November 2009 12:11 
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@hansbaer danke für den <Link< der ist echt Klasse :goodman:



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 Betreff des Beitrags: Re: Kommunalsteuern
BeitragVerfasst: 23. November 2009 14:25 
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Liebe Heike,
HeikeBlekinge hat geschrieben:
Ja klar, immer gleich das Schlimmste unterstellen.

Hm? Lies doch noch einmal genau nach.
Ich hatte ganz zart angedeutet, dass die von Dir gewünschte Wahlmöglichkeit so nicht existiert. In den DBA der jeweiligen Länder ist ziemlich genau geregelt, welche Steuern wo erhoben werden sollen. Der Versuch - aus Bequemlichkeit, Unkenntnis oder wegen des "besseren" Steuersatzes - den Lebensmittelpunkt in Land A zu deklarieren, obwohl er de facto (und per Definition des DBA) in Land B liegt, kann schwer ins Auge gehen. Wenn Land B dahinter kommt, würde es die entgangene Steuer nachfordern. Land A würde aber keinen Bescheid ändern, der aufgrund von falschen Angaben des Steuerzahlers ergangen ist.
Aber natürlich darfst Du Dir jeden Schuh anziehen, der Dir passt. Beschwer' Dich nur nicht, wenn er drückt. Vielleicht könntest Du in diesem Falle auch Deinen eigenen Punkt 3 beherzigen und mit
HeikeBlekinge hat geschrieben:
Frechheit!
etwas sparsamer sein?

Ansonsten sind wohl die Pferde etwas mit Dir durchgegangen?
Über die Rolle der geizigen Sozialämter und der bösen Banken im Zusammenhang mit der luxuriösen Entscheidung, kreditfinanziert eine Immobilie zu erwerben und dann den Wohnsitz zu wechseln, decken wir mal den Mantel des Schweigens, aber auch sonst sind die Pferdchen ja in ein interessante Richtung gelaufen:
HeikeBlekinge hat geschrieben:
Denkt ihr mein Mann ginge zum Spass und aus lauter Freude [...] um seine seine Famile nur einmal im Monat fuer ein paar Tage zu sehen??
Oh, bitte nicht jammern.
Das nennt man freie (und wohl auch freiwillige) Gestaltung der persönlichen Lebensumstände.
Dabei ist es ziemlich wurscht, ob Dein Mann Spaß an der Arbeit in D hat, ob Du Spaß an dem Haus in S hast, obwohl Dein Mann in D arbeitet, oder ob Ihr beide das aus reinem Masochismus macht. In jedem Falle sind diese Entscheidungen dem Privatbereich zuzuordnen und steuerlich nicht förderungswürdig.
Mit vorgehaltener Pistole gezwungen wurdet Ihr ja wohl nicht?
HeikeBlekinge hat geschrieben:
1. Zahlen mein Mann und ich in beiden Ländern Steuern und das nicht wenig.
Wenig ist relativ.
HeikeBlekinge hat geschrieben:
das Recht die beste Möglichkeit wählen zu duerfen [...] wir befinden uns egal ob in D oder S in Rechtsstaaten [...] dem Recht was fuer alle gilt! Da kann sich niemand mehr rausnehmen als ihm zusteht!!
Hm, da beißt sich etwas. Der "Rechtsstaat" definiert sich nicht über ein (steuerliches) Wahlrecht sondern über die universelle Anwendbarkeit derselben Rechtsordnung. Da ist eben auch geregelt, wer wo Steuern bezahlt.

Viele Grüße

Samweis

P.S.: aktuelle Informationen zu deutschen DBAs bzw. jeweiligen Neuverhandlungen finden sich hier: http://www.bundesfinanzministerium.de/nn_53848/DE/Wirtschaft__und__Verwaltung/Steuern/Internationales__Steuerrecht/009.html?__nnn=true
österreichische DBAs: https://www.bmf.gv.at/Steuern/Fachinformation/InternationalesSteu_6523/DiesterreichischenD_6527/_start.htm
schweizerische DBAs: http://www.admin.ch/ch/d/sr/0.67.html


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 Betreff des Beitrags: Re: Kommunalsteuern
BeitragVerfasst: 23. November 2009 21:02 
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Danke @Nina und hansbaer!
Genau solche konkreten Tipps und Links sucht man ja in solch einer Lage. Gerade weil man dann ja sozusagen 2. Wohnsitze hat kann man viel falsch machen.
Ich wollte hier mitnichten ueber jenes oder welches Finanzamt jammern, sondern schlichtweg die nervige Problematik aufzeigen die entstehen kann und bei uns nach und nach zum Vorschein kommt. Oder wollte wissen wie man dieser mit gutgemeinten Tipps oder Erfahrungswerten anderer entgegen wirken könnte. Vieles liegt schlichtweg auch an der Unwissenheit der Finanzbeamten, denn es ist nicht alles Europa was glänzt , so gerne man das hätte. Und ich behaupte: Es ist mein Recht die bestmögliche Situation fuer uns herauszufinden!

Zitat:
Der Versuch - aus Bequemlichkeit, Unkenntnis oder wegen des "besseren" Steuersatzes - den Lebensmittelpunkt in Land A zu deklarieren, obwohl er de facto (und per Definition des DBA) in Land B liegt, kann schwer ins Auge gehen. Wenn Land B dahinter kommt, würde es die entgangene Steuer nachfordern. Land A würde aber keinen Bescheid ändern, der aufgrund von falschen Angaben des Steuerzahlers ergangen ist.


Du interpretierst dir Sachen zusammen die abermals nicht nett sind @samweis. Und ob oder wie und warum derjenige oder welcher sich persönlich schwierige Lebensumstände schafft, das ueberlass doch lieber jedem sich selbst! Insbesondere ob er sie so empfindet.
Ich persönlich wuerde niemals auf die Idee kommen dir deine Lebensumstände - nur weil sie vielleicht nicht meinen Vorstellungen entsprechen - á la "bist ja selbst schuld" vorzuwerfen, geschweige denn auf diese Art und Weise wie du es handhabst zu kommentieren. Und noch was: Ich jammere hier nicht!
Deswegen: Ich nehme gerne gute Tipps und Ratschläge entgegen, so wie ich es gerne tue wenn ich anderen helfen kann, aber falls du nichts konstruktiveres zu meinen Fragen beizutragen hast, dann sag doch einfach nichts, ok?

Nochmals@alle: Erfahrungen aus erster Hand sind hier Gold wert, denn s.o. die Behörden wissen oftmals selbst nicht wie verfahren wird und fassen manchmal unglaubliche Beschluesse. Da kann man aber von vorne herein entgegenwirken wenn man auf Fakten verweisen kann (schon erfolgreich durchgefuehrt ;-) ) Speziell mir geht es dabei absolut NICHT um Beschi.. oder Hinterziehung, sondern nur um mein Recht als Buerger! Sollte dabei steuertechnisch gesehen in dem einen Land etwas besser aussehen nehme ich mir das Recht heraus was mir zusteht: Nämlich zu wählen, solange wir uns noch in dieser Konstellation bewegen (was sich ja lang- oder kurzfristig ändern SOLL!)!
So etwas krumm zu nehmen oder niedrige Absichten zu unterstellen, dazu fällt mir nur ein Wort ein...

Gutes Nächtle
Heike

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 Betreff des Beitrags: Re: Kommunalsteuern
BeitragVerfasst: 23. November 2009 22:09 
.
Und das Haus in D schnappen sich dann die Banken, was solls auch, ist ja eh schlecht zu verkaufen...

Was meinst du denn damit, Heike? Habt ihr denn einen Bankkredit oder Hypothek mit dem Haus als Sicherheit? Dann ist es doch garnicht so merkwürdig, dass die Banken ihr Geld zurückhaben wollen, das sie euch geliehen haben.


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 Betreff des Beitrags: Re: Kommunalsteuern
BeitragVerfasst: 24. November 2009 09:22 
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Beiträge: 124
Schlagt euch nicht die Köpfe ein. Ich denke ironie oder sarkasmus kommt geschrieben meist nicht so rüber wie man es gedacht hat. Manche Leute kriegen das dann in den falschen Hals. Das ist hier wohl passiert. Kommt wieder etwas runter und versucht sachlich zu diskutieren...

Gruss Pierre


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 Betreff des Beitrags: Re: Kommunalsteuern
BeitragVerfasst: 24. November 2009 12:04 
Schwedenfreund
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Beiträge: 359
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Liebe Heike,

versuch's doch noch einmal mit dem Lesen.
HeikeBlekinge hat geschrieben:
Du interpretierst dir Sachen zusammen die abermals nicht nett sind @samweis.
Lies mal. Mein Text, den Du vor dieser Stelle zitierst, enthält ein "oder". Welchen Schuh Du Dir anziehst, ist ganz allein Deine Sache. Der Volksmund hat zu Deiner Wahl des Schuhs natürlich einen bösen Spruch...
HeikeBlekinge hat geschrieben:
Und ob oder wie und warum derjenige oder welcher sich persönlich schwierige Lebensumstände schafft, das ueberlass doch lieber jedem sich selbst!
Hättest Du gelesen, wäre Dir aufgefallen, dass ich genau das geschrieben hatte. Freie Gestaltung der persönlichen Lebensumstände.
Allerdings kommt Freiheit immer mit Verantwortung. Niemand käme auf die Idee, Dir Deine Gestaltungsentscheidung vorzuwerfen (und niemand hat dies hier getan). Aber die Verantwortung für die Entscheidung trägst Du selbst, nicht das Finanzamt oder die Allgemeinheit.
HeikeBlekinge hat geschrieben:
Ich jammere hier nicht!
Nicht??? Vielleicht liest Du dies hier noch einmal:
HeikeBlekinge hat geschrieben:
Denkt ihr mein Mann ginge zum Spass [...] um seine seine Famile nur einmal im Monat fuer ein paar Tage zu sehen?? [...] Die Familie ernähren wir dann mit links. Gibt ja Sozialämter [...] gehen wir halt betteln - oder fliegen halt raus. [...] das Haus in D schnappen sich dann die Banken, [...] Behörden [...] fassen manchmal unglaubliche Beschluesse
Also mich hat das ja fast eine ganze Packung Taschentücher gekostet.
HeikeBlekinge hat geschrieben:
nehme ich mir das Recht heraus was mir zusteht: Nämlich zu wählen,
Genau da liegt der Hund begraben. Das Zahlen von Steuern ist nämlich kein Recht sondern eine Pflicht. Bei Pflichten aber sieht es mit dem Wählen leider meist etwas dünn aus.
Du hast zwar das Recht, Dich in einem Land Deiner Wahl niederzulassen. Damit hast Du aber die Pflicht, dort Steuern zu entrichten.
Wie hansbaer über das DBA schon sagte: "Das regelt sehr genau, was wo zu versteuern ist"

Oder wie Du in meinen beiden Postings hättest lesen können:
Die von Dir gewünschte Wahlmöglichkeit existiert so nicht.
Nicht konstruktiv genug? Wäre ein "Tipp", wie Du wählst, wo Du nicht wählen darfst, konstruktiver? Soso...

Wo Du aber bestimmt gerade Gefallen am Lesen findest, lies Dir doch Deine eigene Signatur noch einmal durch:
HeikeBlekinge hat geschrieben:
So etwas krumm zu nehmen oder niedrige Absichten zu unterstellen, dazu fällt mir nur ein Wort ein...
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Viele Grüße

Samweis


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 Betreff des Beitrags: Re: Kommunalsteuern
BeitragVerfasst: 24. November 2009 12:14 
Schwedenfreund
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Hej Heike


also ich Blick jetzt nicht wirklich durch, wer von Euch wo und wie gemeldet ist :roll: Vor lauter Erklärungen, verstehe ich jetzt gar nichts mehr.
Ich kann mal von unserem "Fall" berichten, vielleicht trifft es auf Dich zu

Ein Jahr lang lebte mein Mann alleine in S und ich in unserem Haus in D.
Mein Mann hatte eine Personennr., einen vorrübergehende Anschrift, erhielt Lohn in S und versteuerte es dort.
Ich hatte Einkünfte in D und war in D gemeldet und versteuerte in D.
Das DEUTSCHE Haus, finanziert durch einen Kredit der deutschen Bank wurde bei dem Steuerjahresausgleich bei meinem Mann in Schweden anerkannt und er erhielt die entsprechende Steuervergünstigung in SCHWEDEN.

Also dort wo die Enkünfte erziehlt werden, wird natürlich auch versteuert und die entsprechenden steuerlichen Gesetze werden zu Grunde gelegt. So kann ein deutsches Haus auch in S abgesetzt werden.
Wenn ich das aber richtig verstanden habe, habe ich dass jetzt hier umsonst geschrieben, weil dein Mann seine Einkünfte in D erziehlt?
Was ich mir nicht vorstellen kann, lass mich aber gerne eines besseren Belehren, dass wenn er sich in S anmeldet, deshalb auch seine Einkünfte in S versteuert. Erstmal ist doch dann D dran, oder? Sönst müßte sich ja der deutsche Arbeitgeber mit den schwedischen Gesetzen auseinandersetzen. Aber ich geb zu...ich war zu faul hansbaer schönen Link zu lesen, da steht´s bestimmt beschrieben.

Was natürlich gehen müßte...vorausgesetzt dass Haus läuft auch auf Eurer beider, respektive deinen Namen, die Zinsen bei deiner schwedischen Steuererklärung gelten zu machen.

LG
Heike


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 Betreff des Beitrags: Re: Kommunalsteuern
BeitragVerfasst: 24. November 2009 12:22 
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Mir fällt noch ein...ein deutsches Gehalt dem schwedischen Steuergesetz zu unterwerfen, kann ja eigentlich gar nicht interessant sein. Durch die hohen Steuern, verliert man viel zu viel.
Der schwedische Arbeitgeber meines Mann kam damals bei den Vertragsverhandlungen ganz schön ins schwitzen, weil wir erst gesprächsbereit waren, nachdem der NETTOlohn in D als Verhandlungsgrundlage zugesagt wurde.
Und um den zu erreichen, mußte der ursprünglche Bruttolohn in D um rund 25% angehoben werden.


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 Betreff des Beitrags: Re: Kommunalsteuern
BeitragVerfasst: 24. November 2009 12:27 
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@Samweiss
ich freue mich ja wirklich dass Du zurück bist.
Aber Dein Urlaub scheint dir nicht genügend Erholung geboten zu haben, was bisse denn so garstig :roll:

Lass es doch jetzt mal gut sein und hör auf mit diesem unnötigen Kinderkram..."aber Du hast gesagt.."

Ich fand an Heike´s Frage nichts anrüchiges. Es kommt heute häufiger vor, dass eine Familie zwischen 2 Ländern lebt und gerade die Ämter hüben wie drüben glänzen dann nicht sonderlich mit kompetenten Aussagen.

LG
Heike


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 Betreff des Beitrags: Re: Kommunalsteuern
BeitragVerfasst: 24. November 2009 16:49 
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Lieben Dank fuer deine Beiträge, Heike!
Das bringt etwas Licht in den Dschungel ;-). Stimmt genau: Heute leben viele Familien zwischen 2 Ländern!
Um es mal zu konkretisieren:
Ich lebe seit gut 3 Jahren mit drei Kindern in Schweden und gehe zur Zeit zur Schule. Geplant ist in Zukunft eine Selbstständigkeit, dafuer gehe ich zur Schule, um mich mit allem schwedischen "drumherum" vertraut zu machen.
Mein Mann arbeitet in D, kommt regelmässig 1x im Monat her. Bloss, dass ist nervig auf Dauer und wir ändern das jetzt, in dem er weniger arbeitet um hier ebenfalls seine Schwedischkenntnisse zu vertiefen und um endlich den Sprung zu schaffen. Die Sprachkenntnisse braucht er, um ueberhaupt in seinem Beruf hier Fuss fassen zu können.
In D haben wir ein gemeinsames Haus, natuerlich noch nicht abbezahlt. Wir versuchen es zu verkaufen, aber bei der Wirtschaftslage und den Umständen (momentan wird dort in der Nähe eine Autobahn gebaut was nicht gerade Käufer reizt), dauert das halt an.
Da er nun nächstes Jahr seinen Lebensmittelpunkt/Wohnsitz mehr nach S verlegt kam die Ueberlegung auf ihn dann auch mit allem drum und dran hier zu melden. Das ist er bis jetzt nicht - wie auch? Das geht noch gar nicht! An diese Ueberlegung knuepft sich natuerlich alles andere... geht das ueberhaupt, steuertechnisch, wie, wo, was u.s.w. Wie es aussieht haben wir evtl. das Glueck das Haus in D vermieten zu können (allerdings mit knirschenden Zähnen, ueber die Risiken brauch ich wohl nicht zu reden).

Ich denke so abwegig sind unsere Ueberlegungen nicht, es gibt ja auch andere die pendeln. Zugegeben: Die Konstellation ist ungewöhnlich! "Normalerweise" geht der Mann vor, hat einen Job und holt die Familie nach. Und vielleicht finden manche deshalb unsere anscheinend ausgefallene Konstallation anruechig.
Was soll`s. Das kann ich nicht ändern und es kratzt mich auch nicht weiter.
Mir ist egal ob jemand denkt er könne mich mit Unverständnis trietzen - die Phase habe ich lange hinter mir :lol:

LG
Heike

_________________
"Wer seine Meinung nie zurückzieht, liebt sich selbst mehr als die Wahrheit."
Joseph Joubert


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 Betreff des Beitrags: Re: Kommunalsteuern
BeitragVerfasst: 24. November 2009 17:52 
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Liebe Heike II :wink:

es freut mich, dass Dich meine Rückkehr freut. Dass Deine Freude aber so schnell wieder verflogen ist, dass Du keine Zeit mehr gefunden hast, mein Posting zu lesen, betrübt mich zutiefst. :smt022
blueII hat geschrieben:
Ich fand an Heike´s Frage nichts anrüchiges.
Nein, natürlich nicht. :wink: An meiner Antwort wohl auch nicht.
Lediglich die Reaktion darauf fand ich etwas schräg. Aber interessant.

Viele Grüße

Samweis


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 Betreff des Beitrags: Re: Kommunalsteuern
BeitragVerfasst: 24. November 2009 18:12 
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HeikeBlekinge hat geschrieben:
Die Konstellation ist ungewöhnlich! "Normalerweise" geht der Mann vor, hat einen Job und holt die Familie nach. Und vielleicht finden manche deshalb unsere anscheinend ausgefallene Konstallation anruechig.
LG
Heike


...hüstel. Also für mich hört sich Eure Konstellation nach stinknormal-durchschnittsdeutsch an, nämlich mit Deinem Mann als Familienversorger. Vielleicht könnte die Anrüchigkeit ja an etwas anderem liegen?

_________________
LG
Ronja

"När förändringens vindar blåser, bygger vissa vindskydd medan andra bygger väderkvarnar."


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 Betreff des Beitrags: Re: Kommunalsteuern
BeitragVerfasst: 24. November 2009 19:42 
Schwedenfreund
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Liebe Heike,
HeikeBlekinge hat geschrieben:
Mir ist egal ob jemand denkt er könne mich mit Unverständnis trietzen
Mir auch. Ich erklär's dann einfach noch einmal. Es könnte ja sein, dass jemand wirklich nicht versteht?

In dem Moment, wo Dein Mann den Lebensmittelpunkt nach S verlegt, hast Du keine Wahlmöglichkeit.

So "ungewöhnlich" ist Eure Konstellation nämlich nicht. Sie ist sogar so gewöhnlich, dass es dafür seit Jahrzehnten extra Regelungen, zwischenstaatliche Verträge und OECD-Musterabkommen gibt.
Die gelten für alle. Zig-tausende Grenzgänger, ins Ausland entsendete Angestellte und international tätige Freiberufler und Selbständige müssen sich daran halten.
Keiner von denen stinkt deshalb oder ist anrüchig.

Wenn Du nun in einer klar geregelten Situation nach nicht gegebenen Wahlmöglichkeiten fragst, dann musst Du mit der Antwort rechnen, dass es diese Wahlmöglichkeiten nicht gibt - und wenn Du noch so sehr darauf beharrst, dass es ja Dein gutes Recht sei.
Dein Recht bzw. Deine Pflicht kannst Du nämlich im DBA nachlesen.

Wenn jemand das Ding nicht lesen kann, weil die Sätze zu lang oder zu deutsch sind, dann bleibt der Gang zum Steuerberater. Der darf nämlich das, was in D ansonsten mit einem ausdrücklichen Verbot belegt ist und auch den Betreiber eines Forums in Schwierigkeiten bringen kann. Oder den wohlmeinenden "Ich-hab's-so-gemacht"-Tippgeber, der sich dann womöglich mit einer Steuerstraftat oder besten Falls mit einer "leichtfertigen Steuerverkürzung" aus dem Fenster lehnt.

Viele Grüße

Samweis

P.S.: Das Thema ist zwar nicht ungewöhnlich aber komplex - und birgt einige Gefahren, und zwar für den "Tippgeber" ebenso wie für den so "Beratenen".
Wenn Du noch nicht weißt, was ich meine, hier ein paar Beispiele (ausdrücklich ohne steuerberatenden Anspruch und nur mit "kann"-Formulierungen).
1. Du arbeitest in B, wohnst aber in A. Dann kann üblicherweise Dein Einkommen im Quellenland B versteuert werden - trotzdem bist Du aber im Wohnsitzland A steuerpflichtig. Das DBA regelt, wie die Steuer aus B in A angerechnet wird. Gibst Du die Einkünfte aus B in A nicht an nach dem Motto "Ist ja schon versteuert"... => Steuerstraftat.
2. Ein Familienmitglied lebt und arbeitet in A, das andere in B. In der Regel kann man getrennte oder gemeinsame Veranlagung wählen. Bei getrennter Veranlagung kann ich aber nicht die Einnahmen nach gusto trennen und die steuermindernden Ausgaben nach Wunsch zusammenfassen.
3. Das Finanzamt mag sich auch wenig um die "Meldung" scheren - denn es ist nicht zuständig dafür, ob Du vielleicht eines Melderechtsvergehens schuldig bist. Aber bei DBAs, die auf dem Wohnsitzlandprinzip beruhen, kann der Begriff "Lebensmittelpunkt" ziemlich wichtig werden. Wenn Du da gerne tricksen möchtest, möchtest Du das vielleicht nicht im Internet publizieren?
4. Und dann gibt's noch Leute, die werden sowieso nach dem Welteinkommensprinzip besteuert (frag mal janaquinn). Derselbe Tipp, der für Dich gut wäre, wäre hier völlig falsch. Wer aber soll das wissen?


Steuervergehen werden von den Ländern unterschiedlich eng gesehen, aber selten mit Wohlwollen. Wohl dem, bei dem es dann nur um Kleingeld geht.


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 Betreff des Beitrags: Re: Kommunalsteuern
BeitragVerfasst: 24. November 2009 22:50 
Hej,

Samweis, ganz so einfach ist das Leben aber doch nicht. Wenn man in S wohnt und seinen Lebensmittelpunkt hat, aber im Ausland arbeitet, sowas soll vorkommen, gibt es da die 6_monate-regel, die 12 Monate-Regel, sowie Vorschriften, wieviele Tage man im Ausland oder in S während dieser Tätigkeit zubringen kann, sowie einen Haufen Zwischenregeln.
Habe selbst darüber nachgeforscht, wie die Steuerregeln sind,wenn man als in S ansässiger Aufträge im Ausland annimmt. Auch da gibt es einen Haufen unterschiedlicher Bestimmungen in S, die z.B. vom Grad der Selbständigkeit der Tätigkeit abhängen.
Für mich habe ich das richtige (legale) herausgefunden, aber nur mit dem DBA zu winken reicht da noch lange nicht aus.

Also bitte etwas leiser im Wald.


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 Betreff des Beitrags: Re: Kommunalsteuern
BeitragVerfasst: 24. November 2009 23:26 
Schwedenfreund
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Also Samweis

Du lehnst Dich mit Deinem ellenlangen Beitrag, in dem du Dich zu erklären versuchst, echt weit aus dem Fenster.
Die deutliche Frage und Überlegung von Heike ist und war "wie bekomme ich die verda... Immobilie die man in D zur Zeit nicht verkauft kriegt finanziert"....bedeutet nicht gleich ... wie krieg ich die geschenkt, sondern ich habe Einkommen X gibt es eine steuerliche Absetzmöglichkeit Y dann bleibt mir Z übrig und ich kann es dann gut tragen oder habe ein Problem.

Der Hinweis auf DGB und Steuerbarater ist zwar löblich...aber glaub mir..wir haben dass auch durch, da gibt es nicht nur lange Sätze sondern auch außerordentlich schwierige Zusammenhänge.
Unser Steuerberater der lange für uns gearbeitet hat, war total überfordert. Da müssen international arbeitende Büros ran und die sind recht anspruchsvoll im Preis

Du verhälst Dich in Allem jetzt päpstlicher als der Papst und holst alle wenn und abers hoch, die hier gar nicht gefragt wurden.
Um es meinerseits jetzt nicht ausufern zu lassen, antworte ich mal "nur" auf Dein Kleingedrucktes.
Samweis hat geschrieben:
P.S.: Das Thema ist zwar nicht ungewöhnlich aber komplex - und birgt einige Gefahren, und zwar für den "Tippgeber" ebenso wie für den so "Beratenen".
Wenn Du noch nicht weißt, was ich meine, hier ein paar Beispiele (ausdrücklich ohne steuerberatenden Anspruch und nur mit "kann"-Formulierungen)..

keiner der Antwortenden behaupten hier dass Gegenteil, deshalb fragte Heike auch expliziet nach Erfahrungen in gleicher Situation. Wir hatten nur eine ähnliche und ich habe darauf hingewiesen dass es nur dann/wenn gilt.
Meine Aussage bezieht sich nicht auf einen Steuertrick sondern wir wurden hier von einem international tätigen Steuerberaterbüro begleitet und aufgefordert solche Daten beizubringen (Price Waterhouse Coopers)
Wenn die genannten Bedingungen zutreffen, kann ich nur zur Nachahmung empfehlen, denn unter uns Deutschen gesagt. Wer von uns wäre drauf gekommen dass Schweden Hauszinsen in Deutschland akzeptiert.

Samweis hat geschrieben:
1. Du arbeitest in B, wohnst aber in A. Dann kann üblicherweise Dein Einkommen im Quellenland B versteuert werden - trotzdem bist Du aber im Wohnsitzland A steuerpflichtig. Das DBA regelt, wie die Steuer aus B in A angerechnet wird. Gibst Du die Einkünfte aus B in A nicht an nach dem Motto "Ist ja schon versteuert"... => Steuerstraftat...


Ja schön und Samweiss??? Und wo ist dort jetzt der neue ausschlaggebende Hinweis?
Sie hat beschrieben, dass sie ihre Einkünfte aus S den deutschen Ämtern in ihrer jeweiligen Ausführung vorlegt...ist doch alles gut.
Samweis hat geschrieben:
2. Ein Familienmitglied lebt und arbeitet in A, das andere in B. In der Regel kann man getrennte oder gemeinsame Veranlagung wählen. Bei getrennter Veranlagung kann ich aber nicht die Einnahmen nach gusto trennen und die steuermindernden Ausgaben nach Wunsch zusammenfassen..

Bedingt richtig. In D kann man wählen und sie handelt nach ihrer Wahl -siehe oben-
In S wird man getrennt nach Einkommen veranlagt, mir ist nicht bekannt dass es dort auch eine gemeinsame Veranlagung gibt. Stehen aber beide Ehepartner im "Grundbuch" können trotzdem alle gezahlten Zinsen - bis auf eine bestimmte Höhe - auf das schwedisch versteuerte Gehalt, steuerungsmindernd, angerechnet werden.
Nur wenn die Zinsen einen gewissen (recht hohen Betrag) übersteigen, wäre es gut auch das zwiete gehalt des paares auf schwedischer Steuer zu haben, denn dort könnte man den Rest plazieren.
Ist übrigens - nicht wie in D - topsecretsteuergeheimnis --- darüber spricht sogar der schwedische Bänker bei Vertragsabschluss von Krediten mit Dir...er will ja wissen was er dem Skattevekert melden muß.
Einzig dass Hansbaer meinte, sie müßte die Zinsen sleber zahlen ist so nicht ganz richtig...sie müssen beide im Grundbuch stehen, dann kann man die Zinsen von dem in Schweden versteuertem Gehalt absetzen.

Samweis hat geschrieben:
3. Das Finanzamt mag sich auch wenig um die "Meldung" scheren - denn es ist nicht zuständig dafür, ob Du vielleicht eines Melderechtsvergehens schuldig bist. Aber bei DBAs, die auf dem Wohnsitzlandprinzip beruhen, kann der Begriff "Lebensmittelpunkt" ziemlich wichtig werden. Wenn Du da gerne tricksen möchtest, möchtest Du das vielleicht nicht im Internet publizieren?


Nochmals, niemand schreibt/fragt nach Tricks, sondern welches Recht habe ich wenn.
Es geht hier um eine Haushaltskassenkalkulation, dabei mag man keine Negativüberraschungen und muß auch - oh wunder bei Eigentum - wissen welche Vergünstigungen man haben kann.

Samweis hat geschrieben:
4. Und dann gibt's noch Leute, die werden sowieso nach dem Welteinkommensprinzip besteuert (frag mal janaquinn). Derselbe Tipp, der für Dich gut wäre, wäre hier völlig falsch. Wer aber soll das wissen??

Versteh diese Bemerkungen zwar nicht...will dazu auch bitte keine Erklärung, aber klingt irgendwie Indiskret.

Samweis hat geschrieben:
Steuervergehen werden von den Ländern unterschiedlich eng gesehen, aber selten mit Wohlwollen. Wohl dem, bei dem es dann nur um Kleingeld geht.

Richtig...und im Bezug auf eine Stelle deines Postings welches ich hier nicht zitiere, kannst Du auf die Intelligenz der Mitschreiber hier zählen, denn diese Info´s gehen nur diskret und vis a vis direkt an Heike.

Laß es jetzt bitte bitte gut sein, und erfreue uns an anderer Stelle mit Deinen spritzigen Beiträgen.
Du hast hier wirklich aufs falsche Pferd gesetzt.

Weißt Du manchen wäre ein klarer Übergang auch viel lieber.
Wie im Fernsehen..wir packen alle fröhlich die Kartons und fahren gemeinsam der Umzugsspedition hinterher.
Aber so funktioniert es manchmal nicht und gerade Familien, die sich schon einiges in D auf gebaut haben, stehen aufeinmal vor Fragen, die sie sich vorher aus Unwissenheit nicht gestellt haben und ich finde es äußert legitim, diese auch in so einem Forum zu stellen.

LG
Heike

@Heike..PN folgt


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 Betreff des Beitrags: Re: Kommunalsteuern
BeitragVerfasst: 25. November 2009 10:05 
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Hallo Tommy3,

und Danke für Deine Unterstützung.
Tommy3 hat geschrieben:
ganz so einfach ist das Leben aber doch nicht. [...] gibt es da die 6_monate-regel, die 12 Monate-Regel, sowie Vorschriften, wieviele Tage man im Ausland oder in S während dieser Tätigkeit zubringen kann,
Genau.

Gefragt war nach Wahlmöglichkeiten, wenn der Lebensmittelpunkt in S liegt und beide Ehepartner sich überwiegend dort aufhalten.

Meine Antwort, dass es in diesem Fall keine Wahlmöglichkeiten gibt sondern Regelungen (sic!), erntete eine merkwürdige Reaktion. Schön, dass Du es ebenso siehst, dass diese Fälle im Detail geregelt sind.

Viele Grüße

Samweis


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 Betreff des Beitrags: Re: Kommunalsteuern
BeitragVerfasst: 25. November 2009 11:14 
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Hallo,

die Diskussionen sind sehr interessant, auch ich wußte beispielsweise bisher nicht, dass man in Schweden Zinsen von Hauseigentum in Deutschland absetzen kann, wenn man in Schweden Steuern bezahlen muß. Gilt das auch, wenn man nur Steuern auf Vermietungseinkünften in Schweden bezahlt? Oder gilt das nur für Steuern, die man aufgrund Berufstätigkeit in Schweden bezahlt?
Auf jeden Fall kann ich bestätigen, dass die Steuergesetze derart kompliziert sind, dass man als Laie da sehr große Schwierigkeiten hat.
Die Finanzämter (zumindestens in D) suchen sich für sich das Beste raus, so dass man auch als Steuerzahler zusehen muß, wie man was händelt und wie man es schafft, alles was absetzbar ist, auch in Anspruch zu nehmen. Da man es ja alles legal machen möchte, ist es wichtig, sich im Vorwege darüber zu informieren.

Grüße Aelve

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Es ist nicht genug zu wissen, man muss auch anwenden; es ist nicht genug zu wollen, man muss auch tun.
( Goethe)
http://www.traumhausschweden.de


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 Betreff des Beitrags: Re: Kommunalsteuern
BeitragVerfasst: 25. November 2009 11:21 
Zitat:
Gilt das auch, wenn man nur Steuern auf Vermietungseinkünften in Schweden bezahlt? Oder gilt das nur für Steuern, die man aufgrund Berufstätigkeit in Schweden bezahlt?


Nein, das gilt nur, wenn man in Schweden uneingeschränkt steuerpflichtig ist - d. h. wenn man sein gesamtes Einkommen (aus dem Ausland und Inland) in Schweden versteuert.


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 Betreff des Beitrags: Re: Kommunalsteuern
BeitragVerfasst: 25. November 2009 12:07 
Hej,

die schwediaschen Steuerregeln für Normalbürger sind eigentlich ziemnlich einfach, meine Steuererklärung dauert immer nur eine Stunde pro Jahr.


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 Betreff des Beitrags: Re: Kommunalsteuern
BeitragVerfasst: 25. November 2009 14:14 
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Hallo zusammen,
Da hier ja einige Steuerexperten am Werk sind :D habe ich eine weitere Frage, die hoffentlich nicht zu off-topic ist. Ich bin letztes Jahr mitten im Sommer umgezogen und seitem in Schweden uneingeschränkt steuerpflichtig. Das dachte ich zumindest. In D habe ich weder Haus, noch Bankkonto oder sonstiges behalten, das Einkünfte verursacht. Ich arbeite seit August letzten Jahres in Schweden (und habe auch meine Steuern bezahlt).

Nun schreibt mir das dt. Finanzamt, denen ich meine Einkommenssteuererklärung geschickt habe (mit der dt. Lohnsteuerkarte und den Einkünften Jan- Aug 2008) dass sie auch mein schwedisches Einkommen hinzuzählen. Der genaue Wortlaut im Brief ist: Gemäss Paragraph 32b Abs. 1 Nr. 2 EStG... sind die ausländischen Einkünfte, die im Veranlagungszeitraum nicht der deutschen Einkommensteuer unterlegen haben, für die Berechnung des Steuersatzes dem zu versteuerten Einkommen hinzuzuzählen.

Das verstehe ich nicht - es wird mitgerechnet obwohl ich es in Schweden bereits versteuert habe? Oder verstehen die mich nicht und denken, ich versteurere nirgends? Oder ist das eine Standardantwort an alle ins Ausland verzogenen?! Dort anrufen ist gerade zwecklos, Sprechstunde ist dort nur an ungerade Wochentagen von 10 - 12.00 :roll:

Interesanterweise wollte das schwedische Skatteverket keine Auskünfte von mir, was ich vom Januar-August 2008 für Einkünfte hatte...

Vielleicht hat ja jemand seine Steurererklärung gerade durch und weiss genau, was ich hätte mitschicken müssen....?!

Ich freue mich über alle sachdienlichen Hinweise, sobald ich dieses Paragraphensdeutsch lese schaltet sich mein Hirn ab.... :oops:
Gruss Bettina


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 Betreff des Beitrags: Re: Kommunalsteuern
BeitragVerfasst: 25. November 2009 14:20 
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Liebe Heike II,

so ein Forum hat ja den Vorteil, dass man nachlesen kann, was geschrieben wurde.

Die Frage, auf die ich mich bezog, lautete nicht
blueII hat geschrieben:
"wie bekomme ich die verda... Immobilie die man in D zur Zeit nicht verkauft kriegt finanziert"
und meine Antwort darauf hatte nichts zu tun mit
blueII hat geschrieben:
wie krieg ich die geschenkt
Deine Darstellung in Deinen letzten Postings geht also (hoffentlich unabsichtlich) von falschen Voraussetzungen aus - Dein ellenlanges Posting entbehrt somit der Grundlage.
blueII hat geschrieben:
Ja schön und Samweiss??? Und wo ist dort jetzt der neue ausschlaggebende Hinweis?
Wenn Du eine Hypothese über meine Intention entwickelst und dann feststellst, dass meine Aussage nicht mit Deiner Hypothese übereinstimmt, dann existiert eine gewisse Wahrscheinlichkeit, das der Fehler weder in meiner Intention noch in meiner Aussage liegt... :lol:
Was Dich natürlich nicht daran hindert - trotz "Ich hab zwar keine Ahnung" - gleich mit der nächsten wirren Hypothese aus dem Busch zu kommen:
blueII hat geschrieben:
Versteh diese Bemerkungen zwar nicht...[...] aber klingt irgendwie Indiskret.
"Indiskret" setzt wohl voraus, dass es um nicht-öffentliche Informationen geht, und nicht, dass sich etwas Deinem Verständnis entzieht? Irgendwann wird's dann nur noch peinlich...

Viele Grüße

Samweis


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 Betreff des Beitrags: Re: Kommunalsteuern
BeitragVerfasst: 25. November 2009 14:25 
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Mann du bist momentan anscheinend echt schlecht drauf, Samweis.
Lass es doch einfach gut sein, ok?


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 Betreff des Beitrags: Re: Kommunalsteuern
BeitragVerfasst: 25. November 2009 14:29 
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Hallo Bettina,

soweit ich weiß, darf Dir hier jeder zur schwedischen Steuer Auskunft erteilen. In Deiner Frage geht es aber um die deutsche Steuer, so dass jeder, der Dir hier öffentlich antwortet, je nach Formulierung eventuell gegen das Steuerberatungsverbot verstößt (sofern er nicht zur Steuerberatung berechtigt ist).

Viele Grüße

Samweis

P.S.: Ich schicke Dir eine PN - natürlich völlig ohne Steuertipps. :wink:


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 Betreff des Beitrags: Re: Kommunalsteuern
BeitragVerfasst: 25. November 2009 15:29 
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:goodman:


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 Betreff des Beitrags: Re: Kommunalsteuern
BeitragVerfasst: 25. November 2009 15:36 
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Hej Bettina,

auch wenn unser Wortakrobat dass Gegenteil behauptet, werde ich Dir gerne darauf antworten.
Bei Deiner Frage handelt sich es schließlich um keinen Steuertipp sondern einer normalen Prozedur deren Sinn Du erklärt haben möchtest.
In unserem Übergangsjahr hat Schweden nach dem deutschen Gehalt und Deutschland nach dem schwedischen Gehalt gefragt.
Beigefügt haben wir den Erklärungen einfach eine Aufstellung der monatlichen Bezügen. Formlos als einfache Liste.
D wünschte dann noch gerne die monatlichen Abrechnungen, die wir in Kopie nachgereicht haben.
Der steuerlicher Aspekt hat sich mir nicht wirklich erschlossen, aber da wird Dir bestimmt unser Herr Heute Mr.Wichtigtopsecret-Google weiterhelfen.
Im Laiendeutsch erklärt: Es hat wirklich was mit dem Jahressteuersatz zu tun...denn Dir "fehlen" ja sozusagen Einnahmen, vor dem deutschen Steuergesetz, nämlich die Einkünfte aus den Monaten in S und könntest so z.b im ungünstigsten Fall in eine Steuerprogression fallen, so werden die Bezüge "imaginär" dazugerrechnet ohne versteuert zu werden.
Unterm Strich hat sich für uns nichts geändert.

LG
Heike

@Samweiss...da du ja am Besten zu Wissen scheints, was die Fragestellerin wirklich meinte, kannst Du Dich doch zufrieden in Deinen Schaukelstuhl lehnen.
Ich beende die Diskussion mit Dir...die Zeit scheint mir sinnvoller genutzt, indem ich aus dem Fenster sehe.


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 Betreff des Beitrags: Re: Kommunalsteuern
BeitragVerfasst: 25. November 2009 16:03 
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Hallo Heike,
HeikeBlekinge hat geschrieben:
echt schlecht drauf, Samweis.
Lass es doch einfach gut sein, ok?
So wie Du, hm? :zwinker:
Übrigens, apropos schlecht drauf. Hier war ja wohl jemand so richtig übel drauf:
HeikeBlekinge hat geschrieben:
unterstellt ja gleich [...] Frechheit! [...] Echt sauer
Heike
Da hat wohl jemand einen derart schlechten Tag gehabt, dass es abends um 8 zum Lesen nicht mehr gereicht hat und man sich in herzzerreissende Jammereien über die eigenen Lebensumstände, die "nicht wenige" Steuerlast und die bösen Banken ergießen musste.
:danke:
You made my day!
Wer könnte da schlecht drauf sein?

Viele Grüße

Samweis


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 Betreff des Beitrags: Re: Kommunalsteuern
BeitragVerfasst: 25. November 2009 16:23 
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Hej Heike(Blue) und Samweis,

danke für eure Hilfe - ich hab's nun mit der Progression auch verstanden :wink: aber dass das in den Paragraphen auch immer so umständlich verpackt ist...

Halten wir also für alle zukünftig auswandernden Arbeitnehmer fest: wie Heike beschrieben hat, immer schön alles an alle Ämter schicken.

...und Steuern find ich im Übrigen immer noch absolut grauselig und grässlich :roll: :roll:

Tack för hjälpen :smt006 !

Bettina


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