Also Samweis
Du lehnst Dich mit Deinem ellenlangen Beitrag, in dem du Dich zu erklären versuchst, echt weit aus dem Fenster.
Die deutliche Frage und Überlegung von Heike ist und war "wie bekomme ich die verda... Immobilie die man in D zur Zeit nicht verkauft kriegt finanziert"....bedeutet nicht gleich ... wie krieg ich die geschenkt, sondern ich habe Einkommen X gibt es eine steuerliche Absetzmöglichkeit Y dann bleibt mir Z übrig und ich kann es dann gut tragen oder habe ein Problem.
Der Hinweis auf DGB und Steuerbarater ist zwar löblich...aber glaub mir..wir haben dass auch durch, da gibt es nicht nur lange Sätze sondern auch außerordentlich schwierige Zusammenhänge.
Unser Steuerberater der lange für uns gearbeitet hat, war total überfordert. Da müssen international arbeitende Büros ran und die sind recht anspruchsvoll im Preis
Du verhälst Dich in Allem jetzt päpstlicher als der Papst und holst alle wenn und abers hoch, die hier gar nicht gefragt wurden.
Um es meinerseits jetzt nicht ausufern zu lassen, antworte ich mal "nur" auf Dein Kleingedrucktes.
Samweis hat geschrieben:
P.S.: Das Thema ist zwar nicht ungewöhnlich aber komplex - und birgt einige Gefahren, und zwar für den "Tippgeber" ebenso wie für den so "Beratenen".
Wenn Du noch nicht weißt, was ich meine, hier ein paar Beispiele (ausdrücklich ohne steuerberatenden Anspruch und nur mit "kann"-Formulierungen)..
keiner der Antwortenden behaupten hier dass Gegenteil, deshalb fragte Heike auch expliziet nach Erfahrungen in gleicher Situation. Wir hatten nur eine ähnliche und ich habe darauf hingewiesen dass es nur dann/wenn gilt.
Meine Aussage bezieht sich nicht auf einen Steuertrick sondern wir wurden hier von einem international tätigen Steuerberaterbüro begleitet und aufgefordert solche Daten beizubringen (Price Waterhouse Coopers)
Wenn die genannten Bedingungen zutreffen, kann ich nur zur Nachahmung empfehlen, denn unter uns Deutschen gesagt. Wer von uns wäre drauf gekommen dass Schweden Hauszinsen in Deutschland akzeptiert.
Samweis hat geschrieben:
1. Du arbeitest in B, wohnst aber in A. Dann kann üblicherweise Dein Einkommen im Quellenland B versteuert werden - trotzdem bist Du aber im Wohnsitzland A steuerpflichtig. Das DBA regelt, wie die Steuer aus B in A angerechnet wird. Gibst Du die Einkünfte aus B in A nicht an nach dem Motto "Ist ja schon versteuert"... => Steuerstraftat...
Ja schön und Samweiss??? Und wo ist dort jetzt der neue ausschlaggebende Hinweis?
Sie hat beschrieben, dass sie ihre Einkünfte aus S den deutschen Ämtern in ihrer jeweiligen Ausführung vorlegt...ist doch alles gut.
Samweis hat geschrieben:
2. Ein Familienmitglied lebt und arbeitet in A, das andere in B. In der Regel kann man getrennte oder gemeinsame Veranlagung wählen. Bei getrennter Veranlagung kann ich aber nicht die Einnahmen nach gusto trennen und die steuermindernden Ausgaben nach Wunsch zusammenfassen..
Bedingt richtig. In D kann man wählen und sie handelt nach ihrer Wahl -siehe oben-
In S wird man getrennt nach Einkommen veranlagt, mir ist nicht bekannt dass es dort auch eine gemeinsame Veranlagung gibt. Stehen aber beide Ehepartner im "Grundbuch" können trotzdem alle gezahlten Zinsen - bis auf eine bestimmte Höhe - auf das schwedisch versteuerte Gehalt, steuerungsmindernd, angerechnet werden.
Nur wenn die Zinsen einen gewissen (recht hohen Betrag) übersteigen, wäre es gut auch das zwiete gehalt des paares auf schwedischer Steuer zu haben, denn dort könnte man den Rest plazieren.
Ist übrigens - nicht wie in D - topsecretsteuergeheimnis --- darüber spricht sogar der schwedische Bänker bei Vertragsabschluss von Krediten mit Dir...er will ja wissen was er dem Skattevekert melden muß.
Einzig dass Hansbaer meinte, sie müßte die Zinsen sleber zahlen ist so nicht ganz richtig...sie müssen beide im Grundbuch stehen, dann kann man die Zinsen von dem in Schweden versteuertem Gehalt absetzen.
Samweis hat geschrieben:
3. Das Finanzamt mag sich auch wenig um die "Meldung" scheren - denn es ist nicht zuständig dafür, ob Du vielleicht eines Melderechtsvergehens schuldig bist. Aber bei DBAs, die auf dem Wohnsitzlandprinzip beruhen, kann der Begriff "Lebensmittelpunkt" ziemlich wichtig werden. Wenn Du da gerne tricksen möchtest, möchtest Du das vielleicht nicht im Internet publizieren?
Nochmals, niemand schreibt/fragt nach Tricks, sondern welches Recht habe ich wenn.
Es geht hier um eine Haushaltskassenkalkulation, dabei mag man keine Negativüberraschungen und muß auch - oh wunder bei Eigentum - wissen welche Vergünstigungen man haben kann.
Samweis hat geschrieben:
4. Und dann gibt's noch Leute, die werden sowieso nach dem Welteinkommensprinzip besteuert (frag mal janaquinn). Derselbe Tipp, der für Dich gut wäre, wäre hier völlig falsch. Wer aber soll das wissen??
Versteh diese Bemerkungen zwar nicht...will dazu auch bitte keine Erklärung, aber klingt irgendwie Indiskret.
Samweis hat geschrieben:
Steuervergehen werden von den Ländern unterschiedlich eng gesehen, aber selten mit Wohlwollen. Wohl dem, bei dem es dann nur um Kleingeld geht.
Richtig...und im Bezug auf eine Stelle deines Postings welches ich hier nicht zitiere, kannst Du auf die Intelligenz der Mitschreiber hier zählen, denn diese Info´s gehen nur diskret und vis a vis direkt an Heike.
Laß es jetzt bitte bitte gut sein, und erfreue uns an anderer Stelle mit Deinen spritzigen Beiträgen.
Du hast hier wirklich aufs falsche Pferd gesetzt.
Weißt Du manchen wäre ein klarer Übergang auch viel lieber.
Wie im Fernsehen..wir packen alle fröhlich die Kartons und fahren gemeinsam der Umzugsspedition hinterher.
Aber so funktioniert es manchmal nicht und gerade Familien, die sich schon einiges in D auf gebaut haben, stehen aufeinmal vor Fragen, die sie sich vorher aus Unwissenheit nicht gestellt haben und ich finde es äußert legitim, diese auch in so einem Forum zu stellen.
LG
Heike
@Heike..PN folgt