Kapitalertragssteuer?

Von Auswanderern für Auswanderungswillige! Alle Fragen zu Planung und Durchführung, zu Umzug, Integration und Umgang mit den Behörden. Interessante Erlebnisse und Tipps der Expats.
Link zum Portal: http://www.schwedentor.de/auswandern-leben
Fhre Schweden: Mit Stena Line nach Skandinavien: Sassnitz-Trelleborg

Frieda
Teilnehmer
Teilnehmer
Beiträge: 14
Registriert: 13. Januar 2015 08:41
Schwedisch-Kenntnisse: gut
Lebensmittelpunkt: Schweden

Kapitalertragssteuer?

Beitragvon Frieda » 13. Januar 2015 08:59

Guten Morgen ihr Lieben,

habe euch gerade entdeckt und gleich eine Frage:

Im vergangenen Sommer heiratete ich und zog mit unserem gemeinsamen Kind von Deutschland nach Schweden zu meinem Mann. Dieser ist schon länger hier berufstätig und macht natürlich auch seine Steuererklärung hier (auch weiter nur für sich, wie wir verstanden haben?)

Ich werde bis auf weiteres (wie auch das gesamte Jahr 2014) nicht berufstätig sein, also kein Erwerbseinkommen haben. Allerdings bekam ich in D 2014 und auch weiterhin Zinseinkünfte. Nicht so schrecklich viel, aber doch so dass Kapitalertragssteuer anfällt und ich die gern erstattet hätte.

Sowohl mein Mann wie auch ich sind weiterhin bei unseren jeweiligen Eltern in D gemeldet, nach Rücksprache mit den Einwohnermeldeämtern dort i.O.

Beim deutschen Finanzamt meines elterlichen Wohnortes fragte ich wegen der Steuererklärung nach. Die schienen etwas überfordert und die Auskunft war mir nicht recht verständlich. Demnach müssen wir Eheleute weiterhin in D eine gemeinsame Steuererklärung abgeben, wobei es ja nur um meine Kapitaleinkünfte geht. Entweder bei "meinem" oder dem dt. FA meines Mannes, das schien ziemlich egal. Welche Unterlagen die dann wollen habe ich nicht genau gefragt, hoffentlich nicht auch das ganze berufliche schwedische Zeug meines Mannes?

Nun meine Frage an euch:
Kennt sich jemand da aus? Kann ich die deutsche Steuer auch irgendwie von Schweden aus "an Land ziehen"? Wie gehen wir einfach, aber korrekt vor?
Was genau müssen wir dem dt. FA vorlegen?

LG
und einen schönen Tag
Frieda

EuraGerhard
Schwedenfreund
Schwedenfreund
Beiträge: 932
Registriert: 28. Juli 2010 11:51
Schwedisch-Kenntnisse: gut
Lebensmittelpunkt: Schweden

Re: Kapitalertragssteuer?

Beitragvon EuraGerhard » 13. Januar 2015 09:38

Hallo Frieda,

in Schweden werden Ehepartner steuerlich immer getrennt behandelt, eine Zusammenveranlagung oder ein Ehegattensplitting wie in Deutschland gibt es in Schweden nicht. Wie Du ohne eigene Erwerbseinkünfte in Schweden steuerlich eingestuft wirst, weiß ich nicht. Da musst Du mit Skatteverket Kontakt aufnehmen.

Deine Kapitalerträge wirst Du aber vermutlich in Schweden versteuern müssen. Und nur in diesem Fall, wenn Du also Deine Kapitalerträge in Schweden versteuerst, kannst Du auf Basis des Doppelbesteuerungsabkommens eine Freistellung von der deutschen Kapitalertragsteuer beantragen. Falls Dir das deutsche Finanzamt dabei nicht weiterhelfen kann, hier der Link auf die entsprechenden Formulare beim Bundeszentralamt für Steuern: Klick!

MfG
Gerhard

Frieda
Teilnehmer
Teilnehmer
Beiträge: 14
Registriert: 13. Januar 2015 08:41
Schwedisch-Kenntnisse: gut
Lebensmittelpunkt: Schweden

Re: Kapitalertragssteuer?

Beitragvon Frieda » 13. Januar 2015 09:49

Danke lieber Gerhard für die schnelle Antwort!

Dann muss ich also auch in Schweden eine Steuererklärung abgeben? Das hatte ich eigentlich nicht vor, gerade wegen des von dir erwähnten Doppelsteuerabkommens. Meine Einkünfte sind ja bereits ordnungsgemäss in D versteuert, wo ich auch einen Wohnsitz habe?

Und wenn ich diese Einkünfte zusätzlich in S versteuere (das deutsche Drittel wurde ja bereits einbehalten!) und nur deswegen in D zurück bekomme, habe ich ja nichts gewonnen.
Sowohl ich wie auch wir Ehegatten liegen ja mit dt. Einkünften weit unter dem Freibetrag, deswegen müsste da gar keine Steuer anfallen bzw. alles zurückerstattet werden?

Sorry für mein kompliziertes Spezialproblem. Möchte aber weder auf meine wenigen Einkünfte die locker im Freibetrag sind den Steuerabzug zahlen, noch mein neues Leben gleich mit Steuerhinterziehung beginnen...

Danke und lG
Frieda

vinbergssnäcka
Schwedenfreund
Schwedenfreund
Beiträge: 732
Registriert: 3. September 2012 21:38
Schwedisch-Kenntnisse: fließend
Lebensmittelpunkt: Schweden
Kontaktdaten:

Re: Kapitalertragssteuer?

Beitragvon vinbergssnäcka » 13. Januar 2015 10:52

Hallo Frieda,

ausschlaggebend dafür, wo du Steuern zahlst ist, wo Du Deinen Lebensmittelpunkt hast. Momentan klingt das für mich eher nach Schweden, aber vielleicht auch nicht. Hast Du denn eine Personnummer beantragt und bekommen? Wo bist du und Dein Kind krankenversichert? Und besucht Dein Kind Kindergarten oder Schule?

Die Fragen helfen vielleicht ein wenig bei der Beantwortung der Frage....steuerrecht scheint nicht immer so hundertprozentig eindeutig zu sein....
liebe Grüsse

Heike

meine Seite: http://figeholm.jimdo.com

Frieda
Teilnehmer
Teilnehmer
Beiträge: 14
Registriert: 13. Januar 2015 08:41
Schwedisch-Kenntnisse: gut
Lebensmittelpunkt: Schweden

Re: Kapitalertragssteuer?

Beitragvon Frieda » 13. Januar 2015 11:17

vinbergssnäcka hat geschrieben:Hallo Frieda,

ausschlaggebend dafür, wo du Steuern zahlst ist, wo Du Deinen Lebensmittelpunkt hast. Momentan klingt das für mich eher nach Schweden, aber vielleicht auch nicht. Hast Du denn eine Personnummer beantragt und bekommen? Wo bist du und Dein Kind krankenversichert? Und besucht Dein Kind Kindergarten oder Schule?

Die Fragen helfen vielleicht ein wenig bei der Beantwortung der Frage....steuerrecht scheint nicht immer so hundertprozentig eindeutig zu sein....


Hej,

danke auch für diese Antwort.
PN waren kein Problem. Krankenversichert sind wir beide noch in D (privat), überlege aber dies zu kündigen.
Das wird noch ein anderes Thema: habe eigentlich vor, weiter zumindest Zahnarzt und Krebsvorsorge bei unseren D-Besuchen zu machen, was terminlich etwa passen wird. Und falls wir je ganz nach D zurückgehen, kämen wir wohl nur schwer wieder in eine Versicherung hinein, sowohl gesetzlich wie privat.
Andererseits ärgern natürlich die monatlichen Versicherungskosten, in S wäre ja alles komplett gratis? Und nicht schlechter? (oder doch?)

Und ja, als unseren Lebensmittelpunkt sehe ich derzeit Schweden, habe das auch sowohl bei FA wie Einwohnermeldeamt so angegeben. Und ich würde selbstverständlich Erwerbseinkommen hier versteuern.
Nun wird aber ja gerade die Kapitalertragssteuer automatisch bereits in D abgezogen. Meine Frage ist also nicht, wo Steuern zahlen (jedenfalls ja wohl nicht doppelt!), sondern in D zurückbekommen.

Danke und lG
Frieda

EuraGerhard
Schwedenfreund
Schwedenfreund
Beiträge: 932
Registriert: 28. Juli 2010 11:51
Schwedisch-Kenntnisse: gut
Lebensmittelpunkt: Schweden

Re: Kapitalertragssteuer?

Beitragvon EuraGerhard » 13. Januar 2015 11:23

Frieda hat geschrieben:Dann muss ich also auch in Schweden eine Steuererklärung abgeben? Das hatte ich eigentlich nicht vor, gerade wegen des von dir erwähnten Doppelsteuerabkommens. Meine Einkünfte sind ja bereits ordnungsgemäss in D versteuert, wo ich auch einen Wohnsitz habe?

Wenn Du in Schweden wohnst, dann musst Du in Schweden auch eine Steuererklärung abgeben. Da führt kein Weg dran vorbei. Und für das Übergangsjahr 2014, in dem Du umgezogen bist, wirst Du nicht drumrumkommen, in beiden Ländern Steuererklärungen abzugeben. Selbstverständlich solltest Du in beiden Steuererklärungen angeben, wann genau Du umgezogen bist. Und in der schwedischen Erklärung auch angeben, dass Deine Kapitalerträge auch in Deutschland versteuert worden sind.

Und keine Bange: Das schwedische Steuersystem ist wesentlich einfacher als das deutsche. Man kann die Steuererklärung zwar nicht gerade auf dem berühmten Bierdeckel abgeben :wink: , aber es geht sowohl online als auch auf Papier ziemlich flott. Und der Berufsstand des Steuerberaters ist hier völlig unbekannt, wer Fragen zur Steuererklärung hat, ruft einfach beim Skatteverket an.

Beachte aber auch: Ein Alleinverdienerhaushalt wie eurer profitiert in Deutschland maximal vom Ehegattensplitting. Das gibt es aber in Schweden nicht. Ihr werdet euch also auf eine höhere Steuerlast einstellen müssen. Überdies ist Schweden nicht gerade ein Niedrigsteuerland.

Frieda hat geschrieben:Und wenn ich diese Einkünfte zusätzlich in S versteuere (das deutsche Drittel wurde ja bereits einbehalten!) und nur deswegen in D zurück bekomme, habe ich ja nichts gewonnen.

Es geht auch nicht darum, dass Du etwas gewinnst. :wink: Du hast Einkünfte aus Kapitalerträgen, und die müssen versteuert werden. Es geht lediglich darum, eine Doppelbesteuerung zu vermeiden.

Frieda hat geschrieben:Sowohl ich wie auch wir Ehegatten liegen ja mit dt. Einkünften weit unter dem Freibetrag, deswegen müsste da gar keine Steuer anfallen bzw. alles zurückerstattet werden?

Das mag für den deutschen Anteil der 2014er Steuer zutreffen. Aber in Schweden gibt es meines Wissens nach für Kapitalerträge keine Freibeträge.

vinbergssnäcka hat geschrieben:....steuerrecht scheint nicht immer so hundertprozentig eindeutig zu sein....

Ganz und gar nicht, jedenfalls nicht in Deutschland. Deswegen kommen ja in meinen Beiträgen hier für meine Verhältnisse außergewöhnlich oft Worte wie "vermutlich" vor. :wink:

MfG
Gerhard

EuraGerhard
Schwedenfreund
Schwedenfreund
Beiträge: 932
Registriert: 28. Juli 2010 11:51
Schwedisch-Kenntnisse: gut
Lebensmittelpunkt: Schweden

Re: Kapitalertragssteuer?

Beitragvon EuraGerhard » 13. Januar 2015 11:40

Frieda hat geschrieben:Krankenversichert sind wir beide noch in D (privat), überlege aber dies zu kündigen.
Das wird noch ein anderes Thema: habe eigentlich vor, weiter zumindest Zahnarzt und Krebsvorsorge bei unseren D-Besuchen zu machen, was terminlich etwa passen wird.

Zumindest wenn ihr längerfristig in Schweden bleiben wollt, solltet ihr die deutsche Krankenversicherung kündigen. Die nützt euch in Schweden nichts. Krebsvorsorge ist hier übrigens auch staatlich organisiert, wenn Du mit PN und schwedischem Wohnsitz gemeldet bist, werden Dir die Einladungen dazu automatisch ins Haus flattern.

Frieda hat geschrieben:Und falls wir je ganz nach D zurückgehen, kämen wir wohl nur schwer wieder in eine Versicherung hinein, sowohl gesetzlich wie privat.

Im Gegenteil, es ist überhaupt kein Problem, nach einem längeren Auslandsaufenthalt wieder in eine deutsche Krankenversicherung hineinzukommen. Zumindest in eine gesetzliche, mit privaten Versicherungen kenne ich mich nicht wirklich aus.

Frieda hat geschrieben:Andererseits ärgern natürlich die monatlichen Versicherungskosten, in S wäre ja alles komplett gratis? Und nicht schlechter? (oder doch?)

Komplett gratis ist es nicht, man zahlt zumindest eine Art Praxisgebühr. Und Zahnarztkosten zahlt man (als Erwachsener) komplett selbst, diese sind allerdings erheblich niedriger als in D. (Für das Geld, was ich hier für eine komplette Füllung bezahle, würde mich ein deutscher Zahnarzt vermutlich noch nicht einmal den Mund aufmachen lassen. :wink: )

Und ob das schwedische Gesundheitssystem im Allgemeinen besser ist als das deutsche, das ist zumindest umstritten. Es hängt wohl auch sehr vom Wohnort ab, aber zumindest lange Wartezeiten sind hier keine Seltenheit.

Frieda hat geschrieben:Nun wird aber ja gerade die Kapitalertragssteuer automatisch bereits in D abgezogen. Meine Frage ist also nicht, wo Steuern zahlen (jedenfalls ja wohl nicht doppelt!), sondern in D zurückbekommen.

Noch wichtiger als das Zurückbekommen ist, dass Du nicht in Zukunft dauerhaft doppelt Steuern zahlst. Deshalb der Antrag auf Freistellung. Aber bei dem Link aus meinem ersten Beitrag findest Du auch ein Formular für den Antrag auf Rückerstattung bereits erhobener Kapitalertragsteuer. Die Rückerstattung ist natürlich, wenn überhaupt, nur für die Steuern möglich, die nach Deinem Umzug fällig geworden sind.

MfG
Gerhard

Frieda
Teilnehmer
Teilnehmer
Beiträge: 14
Registriert: 13. Januar 2015 08:41
Schwedisch-Kenntnisse: gut
Lebensmittelpunkt: Schweden

Re: Kapitalertragssteuer?

Beitragvon Frieda » 13. Januar 2015 11:53

EuraGerhard hat geschrieben:

Beachte aber auch: Ein Alleinverdienerhaushalt wie eurer profitiert in Deutschland maximal vom Ehegattensplitting. Das gibt es aber in Schweden nicht. Ihr werdet euch also auf eine höhere Steuerlast einstellen müssen. Überdies ist Schweden nicht gerade ein Niedrigsteuerland.


Es geht auch nicht darum, dass Du etwas gewinnst. :wink: Du hast Einkünfte aus Kapitalerträgen, und die müssen versteuert werden. Es geht lediglich darum, eine Doppelbesteuerung zu vermeiden.


Das mag für den deutschen Anteil der 2014er Steuer zutreffen. Aber in Schweden gibt es meines Wissens nach für Kapitalerträge keine Freibeträge.


MfG
Gerhard



Danke,
dann fasse ich mal richtig zusammen, ob ich alles verstanden habe:

- da es kein Ehegattensplitting gibt, zahlt mein Mann weiter genau seine Steuern wie vorher. Also durch uns nicht mehr und nicht weniger. Oder gibt es zumindest für eigene Kinder in Schweden Steuervorteile?

- zukünftig müssen wir also 3 Steuerklärungen erstellen: Mein Mann und ich jeder in S eine. Und eine gemeinsame in D, wo mir unklar ist, was er da eintragen soll. Sein schwedisches Erwerbseinkommen?

- wenn ich in Schweden steuerpflichtig bin und es hier keine Freigrenze für Zinseinkünfte gibt, ist also die Folge, dass ich volle schwedische Steuern auf alle meine Kapitaleinkünfte zahle. Obwohl die Zinsen in D anfallen und ich/wir da weit unter dem Freibetrag liegen.

- sicher geht es nicht darum, dass ich etwas gewinne. Aber bisher, also als Alleinstehende in D, stand mir die Rückerstattung ja voll zu.
Und mein Mann hat finanziell nur Nachteile durch uns: dieselben Steuern, unseren Lebensunterhalt und nun auch noch mein persönliches Taschengeld, wofür ich meine Zinseinkünfte eingeplant hatte. Also gegenüber unserem bisherigen Nichtverheiratetsein fängt unsere Ehe finanziell mit einem ziemlichen Rückschlag an :(

Was würde denn passieren, wenn ich gar keine Steuererklärung abgebe? Wäre (zumindest nach meinem Gefühl :) ) keine Steuerhinterziehung, da der 30%-Abschlag ja gleich einbehalten wurde.

hmmm, scheint alles ziemlich schwierig; sorry dass ich euch belästige :(

LG
Frieda

Frieda
Teilnehmer
Teilnehmer
Beiträge: 14
Registriert: 13. Januar 2015 08:41
Schwedisch-Kenntnisse: gut
Lebensmittelpunkt: Schweden

Re: Kapitalertragssteuer?

Beitragvon Frieda » 13. Januar 2015 11:57

Hej Gerhard,

danke und nochmal sorry, mein Beitrag jetzt überschnitt sich mit deinem und passt daher nicht mehr ganz. Nun muss ich alles erstmal in Ruhe lesen und verinnerlichen.
Aber für heute reichts mir, geniesse nun mal lieber den Sturm draussen in meiner neuen Heimat :)

Hejdå
Frieda

Frieda
Teilnehmer
Teilnehmer
Beiträge: 14
Registriert: 13. Januar 2015 08:41
Schwedisch-Kenntnisse: gut
Lebensmittelpunkt: Schweden

Re: Kapitalertragssteuer?

Beitragvon Frieda » 13. Januar 2015 12:10

EuraGerhard hat geschrieben:
Noch wichtiger als das Zurückbekommen ist, dass Du nicht in Zukunft dauerhaft doppelt Steuern zahlst. Deshalb der Antrag auf Freistellung. Aber bei dem Link aus meinem ersten Beitrag findest Du auch ein Formular für den Antrag auf Rückerstattung bereits erhobener Kapitalertragsteuer. Die Rückerstattung ist natürlich, wenn überhaupt, nur für die Steuern möglich, die nach Deinem Umzug fällig geworden sind.

MfG
Gerhard


Doch noch eine Frage, wenn du dich so gut auskennst, lieber Gerhard:

Ich sprach mit einer dt. ebenfalls in S lebenden Bekannten über dies Thema. Obwohl diese auch seit Jahren Zinseinkünfte aus D hat, unternahm sie nie etwas deswegen und wusste auch nichts von einbehaltener KAP. Auf dem Auszug, den diese dann von der dt. Sparkasse hervorkramte, stand "Steuerausländer", was mir ganz fremd war. Ist dies, was du meinst, dass man den Aufenthaltsort quasi im Voraus anerkennen lässt und somit den automatischen dt. Abzug vermeidet?

LG
Frieda


Zurück zu „Auswandern“

Wer ist online?

Mitglieder in diesem Forum: 0 Mitglieder und 9 Gäste