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Schweden
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 Betreff des Beitrags: Kann ein Dioxin-Skandal in Schweden passieren?
BeitragVerfasst: 8. Januar 2011 15:22 
Schwedenfreund
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Hallo,
in Deutschland ist es in aller Munde der große Dioxin-Skandal.Dieser ist wirklich ein Ausmaß erreicht das es man nicht so hinnehmen kann.Kann es auch so etwas in Schweden passieren?Sind die Kontrollen besser wie in D::: :twisted:

Quelle Internet
Dioxin im Tierfutter: Skandal weitet sich aus
Im verseuchten Futterfett liegt der Dioxin-Wert bis zu 77 Mal so hoch wie erlaubt. Zehntausende Schweine könnten belastet sein, in Legehennen wurde das Gift schon nachgewiesen

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Das Leben ist kein Leben,wer doch lebt,der wird bestraft.
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 Betreff des Beitrags: Re: Kann ein Dioxin-Skandal in Schweden passieren?
BeitragVerfasst: 8. Januar 2011 18:31 
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Hi,

warum nicht in Schweden, glaubst Du die sind hier alle Engel und es gibt keine kriminellen Machenschaften. Ich denke bloss das die hier noch nicht drauf gekommen sind solche Sachen zu versuchen.

Gruss Speedy


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 Betreff des Beitrags: Re: Kann ein Dioxin-Skandal in Schweden passieren?
BeitragVerfasst: 8. Januar 2011 19:48 
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Oder es noch nicht aufgefallen ist...
Keine Ahnung. Passieren kann das wohl in vielen Ländern. Wer Geld sparen will, kommt früher oder später auf solche Ideen und wer kriminell genug ist...
Es ist allerdings schon heftig wie viele davon betroffen sind. Das ist schlimm. Ich glaube aber nicht, dass die in Schweden grundsätzlich besser sind. Vielleicht gibt es hier kein Dioxin, vielleicht doch. Aber es gab auch hier zur Genüge Skandale um Gammelfleisch. Wie gesagt, so etwas gibt es in vielen Ländern.

Grüsse
Wiebke


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 Betreff des Beitrags: Re: Kann ein Dioxin-Skandal in Schweden passieren?
BeitragVerfasst: 8. Januar 2011 19:50 
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Achjaaa...

Angeblich ist ganz Schweden ja auch "Salmonellenfrei".
Wer dieser oder anderer Art Propaganda Glauben schenkt, bitteschön, viel Spass dabei :roll:

.... ich freu mich natuerlich - grins - werd wohl unsere Eierpreise anziehen können ... 8)

Dioxinfreie Gruesse
(sehrwohl aus Gruenden der Tierhaltung, keine Massenproduktion halt)
von Heike

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"Wer seine Meinung nie zurückzieht, liebt sich selbst mehr als die Wahrheit."
Joseph Joubert


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 Betreff des Beitrags: Re: Kann ein Dioxin-Skandal in Schweden passieren?
BeitragVerfasst: 8. Januar 2011 20:12 
Schwedenfreund
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Nein im Inga Lindström und Bullerby Land ist
immer heile Welt. Ausserdem passen Kurt
Walander und der Kommisar am Meer auf uns
auf.
:D

Gruss Haui

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BildMan muss nicht jeden Berg selber besteigen,
aber man muss Wissen wer einen die Aussicht beschreibt


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 Betreff des Beitrags: Re: Kann ein Dioxin-Skandal in Schweden passieren?
BeitragVerfasst: 8. Januar 2011 20:21 
Schwedenfreund
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Nun ich glaube auch schon das in Schweden bessere Kontrolle ist wie in D :smt064

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 Betreff des Beitrags: Re: Kann ein Dioxin-Skandal in Schweden passieren?
BeitragVerfasst: 8. Januar 2011 20:30 
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eher weniger kontrollen bis gar keine kontrollen


seid doch nicht so blauäugig und gaukelt euch die heile welt von bullerby vor


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 Betreff des Beitrags: Re: Kann ein Dioxin-Skandal in Schweden passieren?
BeitragVerfasst: 8. Januar 2011 21:08 
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...doch das tun viele leider Stavre, das siehst Du doch immer wieder hier im Forum. Komischerweise sind es immer die die nicht in Schweden sesshaft sind, die glauben Schweden ist ein Paradies oder aber die Rentner, sorry, nicht das ich schon wieder einen bösen Brief vom Admi bekomme.

Aber mal ganz ernsthaft, die Kontrollen hier in Schweden sind weitaus laxer als man es in D kennt.

Gruss Speedy


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 Betreff des Beitrags: Re: Kann ein Dioxin-Skandal in Schweden passieren?
BeitragVerfasst: 8. Januar 2011 21:18 
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Speedy hat geschrieben:
...doch das tun viele leider Stavre, das siehst Du doch immer wieder hier im Forum. Komischerweise sind es immer die die nicht in Schweden sesshaft sind, die glauben Schweden ist ein Paradies oder aber die Rentner, sorry, nicht das ich schon wieder einen bösen Brief vom Admi bekomme.

Aber mal ganz ernsthaft, die Kontrollen hier in Schweden sind weitaus laxer als man es in D kennt.

Gruss Speedy



precis


gruß elke


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 Betreff des Beitrags: Re: Kann ein Dioxin-Skandal in Schweden passieren?
BeitragVerfasst: 9. Januar 2011 00:34 
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Was würden wohl unsere Mägen sagen, wenn wir ihnen auf einmal die vielen schönen Zusatz-, Gift- und sonstigen Stoffe vorenthalten würden? Bild


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 Betreff des Beitrags: Re: Kann ein Dioxin-Skandal in Schweden passieren?
BeitragVerfasst: 9. Januar 2011 01:22 
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Hmmm, ich stell mal die Gegentheorie auf: In Deutschland fliegt so etwas wenigstens (manchmal) auf in anderen europäischen Ländern wird das einfach unter den Tisch gekehrt.

Mit Lebensmitteltechnik und -kontrollen kenne ich mich nicht aus, was ich die letzten Jahre in Schweden mitbekommen habe gibt es auch hier regelmäßig Skandälchen die aufgedeckt werden. Kann so ein Skandal auch in Schweden passieren, na klar, Geldgier gibt es überall. Eine interessante Frage wäre ob solche Probleme durch Kontrollen früh genug aufgedeckt werden und ob daraus Konsequenzen gezogen werden?


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 Betreff des Beitrags: Re: Kann ein Dioxin-Skandal in Schweden passieren?
BeitragVerfasst: 9. Januar 2011 11:42 
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in östersund mit den bakterien verläuft es auch im sand.

die kläranlage ist von 1960 und ob da je mal renoviert wurde?

seit 1960 hat sich die bevölkerung östersunds bestimmt verdoppelt.die abflußrohre in der stadt sind noch älter.in D werden die in bestimmten abständen kontrolliert,aber nicht hier

oder die reichsbahn haben lokomotiven aus dem museum geholt ,weil se keine loks hatten


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 Betreff des Beitrags: Re: Kann ein Dioxin-Skandal in Schweden passieren?
BeitragVerfasst: 9. Januar 2011 11:52 
unterm Tisch ist halt genug Platz für Brösel

was die wenigsten wissen ..... die Dioxin -Werte stammen aus dem
Monat März 2010 ...also mehr als 1/2 Jahr vor dem bekannt werden
wo bis dahin die Eier , Geflügel , Wurst und Schweinefleisch gegangen
ist..... na die Bakterien in den Kläranlagen werden sich freuen ....

Grüßle


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 Betreff des Beitrags: Re: Kann ein Dioxin-Skandal in Schweden passieren?
BeitragVerfasst: 9. Januar 2011 16:51 
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Das ist hier bei mir in dem Dorf große Hektik wegen dieser Affäre mit Dioxin.Weiß nicht wie lange wir das schon alles in uns herein fre..... unglaublich.Nu wird hier nichts mehr richtig eingekauft.Soviel Eier sowie Schweinfleisch was so herum liegt habe ich noch nicht gesehen. :roll:

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Die Sigi


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 Betreff des Beitrags: Re: Kann ein Dioxin-Skandal in Schweden passieren?
BeitragVerfasst: 9. Januar 2011 17:56 
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Beiträge: 1217
Wohnort: Ronneby
Schade, ich habe mein e-mail Fach geleert und damit ist ein Brief verschwunden, der Ende letzten Jahres von einer der teilnehmenden Organisationen als Appell an die Regierung verfasst wurde und vorab an uns Mitglieder ging.
> http://www.matupplevelser.se/web/page.aspx?pageid=58865
Darin wurde um mehr Kontrolleure gebeten, das in den unterschiedlichen Kommunen der ueberwiedgende Teil der Lebensmittel-Kontrolleure nicht ausreichend ausgebildet ist, das willkuerlich und ohne richtige Handhabe entweder zuwenig, oder auch zuviel kontrolliert wird, ja das die jährlich zu erbringende (von Kommunne zu Kommunge zudem schwankende) Avgift fuer die vorgeschriebende Kontrolle kassiert wird OHNE das ein Kontrolleur vor Ort war!
Somit wuerden gerade kleinen Betrieben Steine in den Weg gelegt, Betreiber wären verunsichert und eine sichere Kontrolle gerade auch fuer den Endverbraucher nicht gewährleistet!

Ich spreche in diesem Fall nur (!) fuer småskalige Betriebe, habe ja selber im letzen Jahr solch einen eröffnet und durfte so manches lernen. Das Schlagwort an sich ist dabei Egenkontroll! Wer Lust hat kann da mal nach googlen :twisted: ... mir hängt es zum Hals raus, denn es ist mit massenhaft Papierkram verbunden und meine kostbare Zeit wuerde ich lieber mit sinnvollerem vertrödeln
Da hat man also eine dicken, dicken Ordner, welcher gut sichbar und fuer jeden einsehbar im Betrieb stehen muss. Dort sind bis ins kleinste Detail die Arbeitsabläufe beschrieben. Schrieftlich muss ich anbringen wie ich vermeide das jenes oder dieses meine Kunden vor Schäden bewahrt. Lueckenlose Kontrolle der Kuehlschränke, Vorrat, Massnahmen bei .....
Arbeitsabläufe, die ich gerade im Hinblick auf Kundenzufrieden- und schadensfreiheit als ABSOLUT normal und logisch ersehe, MUESSEN schriftlich dargestellt werden...
So, und nun kommt also (wenn er kommt!) der Kontrolleur und nimmt sich diesen Ordner vor. Nur daran hält er sich. Mehr braucht er nicht.
OB ABER der Betreiber des Unternehmens sich TATSÄCHLICH an die schriftlichen Vorgaben hält, DAS, ja DAS ist ... Glueckssache?
Vertrauenssache.

Und das dieses manche Hersteller schamlos ausnutzen, im kleinen wie auch grossen Bereich, davon geh ich aus! Wer betruegen will, der kann immer!
Denn Profitgier ist ueberall vorhanden.

Gerade deshalb stehe ich persönlich ja so auf närproducerad och småskalig producerad - oder auch selbst produziert. Die Kalkulation sieht da natuerlich anders aus und man muss schon mal etwas mehr hinblättern fuer die Produkte. Doch es lohnt! Vielleicht regt das ja auch mal zum haushalten an!?
Angeblich leben ja momentan etliche Deutsche froh und munter und tatsächlich trotz Verzichtes auf Eier und Schweinefleisch ohne Hunger! ?!

Småklig måltid!
Heike

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 Betreff des Beitrags: Re: Kann ein Dioxin-Skandal in Schweden passieren?
BeitragVerfasst: 10. Januar 2011 21:41 
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Neue Erkenntnisse aus dem Skandal in D
Quelle Internet von heut abend

Rückstände von Pflanzenschutzmitteln sollen nach Angaben der Organisation Foodwatch für die hohe Dioxinbelastung von Futtermitteln in Deutschland verantwortlich sein. Das ergebe sich "mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit" aus dem Muster einer Futterfett-Probe, die von dem Partnerunternehmen des im Fokus der Ermittlungen stehenden Betriebs Harles und Jentzsch stammt. Foodwatch liegt eigenen Angaben zufolge das Probenergebnis vor. Das Landwirtschaftsministerium hat unterdessen die Studie als Spekulation bezeichnet.

Toll was..!

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 Betreff des Beitrags: Re: Kann ein Dioxin-Skandal in Schweden passieren?
BeitragVerfasst: 11. Januar 2011 12:27 
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Jeden Tag was neues über den Dioxin-Skandal und es weitet sich aus.

Quelle Internet
Auch Schweinefleisch mit Dioxin belastet
11.01.2011, 10:31 Uhr


Erhöhter Dioxinwert in Schweinefleisch nachgewiesen (Foto: dapd)
Erstmals ist auch ein erhöhter Dioxinwert in Schweinefleisch nachgewiesen worden. Bei einem Mastbetrieb im niedersächsischen Landkreis Verden ergab eine Probeschlachtung bei einem Schwein den stark erhöhten Giftgehalt. Sämtliche mehrere hundert Tiere des Hofes würden getötet und entsorgt, sagte der Sprecher des Landwirtschaftsministeriums in Hannover, Gert Hahne.

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 Betreff des Beitrags: Re: Kann ein Dioxin-Skandal in Schweden passieren?
BeitragVerfasst: 11. Januar 2011 13:16 
entsorgt....


Gptt schütze uns vor doofen Politkern .....

der hat vergessen zu sagen daß aus den Resten Tierfutter hergestellt wird......das nenne ich ökologischen Kreislauf ....

nur Schade daß wir Politiker nicht so entsorgen können !


Grüßle


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 Betreff des Beitrags: Re: Kann ein Dioxin-Skandal in Schweden passieren?
BeitragVerfasst: 11. Januar 2011 17:03 
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Naja man sollte sich auch mal Gedanken machen, woher das Dioxion stammt.. Aus südamerikanischen Pflanzenschutzmitteln...
Demnach ist ja auch eine Menge Obst und Gemüse davon betroffen, was so noch gar nicht bekannt ist ;)



und wie es zu uns kam...

Reste wurden zu Öl verarbeitet, über eine "Schein"-Firma nach Holland gefahren und dort über weitere Zwischenhändler verkauft.. Da helfen selbst beste Kontrollen nichts, wenn das System so umgangen wird...

Demnach ist davon auszugehen, dass so etwas überall der Fall sein kann, es nur nicht bekannt ist...


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 Betreff des Beitrags: Re: Kann ein Dioxin-Skandal in Schweden passieren?
BeitragVerfasst: 11. Januar 2011 19:08 
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Registriert: 8. Januar 2011 17:41
Beiträge: 32
Hej,

HeikeBlekinge schrieb:

Gerade deshalb stehe ich persönlich ja so auf närproducerad och småskalig producerad - oder auch selbst produziert. Die Kalkulation sieht da natuerlich anders aus und man muss schon mal etwas mehr hinblättern fuer die Produkte. Doch es lohnt! Vielleicht regt das ja auch mal zum haushalten an!?


Das trifft voll den Kern des Problems. Ich kann da nur voll und ganz zustimmen.
Gerade in Deutschland wird der blödsinnige Spruch " Geiz ist geil ! " immer mehr auch für den Bereich der Lebensmittel angewandt. Herausgekommen ist der jetzige Zustand. Alles nur noch billig!
Hähnchen wird im Handel teilweise für unter 2.00 Euro / Kg ( bratfertig ) angeboten. Kenner der Preise sagen, bei diesem Verkaufspreis kann der Erzeuger max. einen Preis von 0,60 Euro ( lebend ) erzielen. Der Unterschied ergibt sich aus Abfall ( Innereien, Kopf, Füße, Federn ) Schlacht - und Transportkosten, Gewinnspannen. Um ein Kilo Hähnchen zu erzeugen, ist nun einmal eine bestimmte Menge Futter erforderlich. Bei dem zu erzielenden Preis kann sich jeder ausrechnen, dass diese Tiere nur Abfallprodukte als Futter erhalten können. Am besten ist es natürlich dann, wenn man als Futter solche Stoffe verwenden kann, für deren Entsorgung man auch noch bezahlt wird.
Bei der Schweine- und Putenmast werden die Zustände nicht viel anders sein.
Ein bäuerlicher Familienbetrieb kann nicht zu solchen Preisen Fleisch produzieren. Es sei denn - er industrialisiert sich auch. Dann hat er keinerlei Einfluss mehr auf die Qualität des Futters. Er ist gezwungen, ebenfalls das billigste Futter zu verfüttern.
Ich glaube nicht daran, dass lediglich durch ein "Versehen" der jetzige Zustand entstanden ist. Ich glaube auch nicht daran, dass durch unbekanntes Dioxin in Fruchtabfällen das Dioxin ins Tierfutter gelangt ist.
Nach meiner Meinung wurde hier mit ganz viel krimineller Energie bewusst und gewollt dioxinbelasteter Abfall entsorgt.
Nach meinem Wissen ist das Altöl aus Motoren erheblich mit Dioxin belastet. Wird dieses Öl gut gefiltert, sieht es nicht anders aus als Speiseöl. Solange der Gesetzgeber nicht vorschreibt, das technische Fette durch deutliche Farbe gekennzeichnet werden, wird sich auch nichts ändern. Die Selbstverantwortung und Selbstkontrolle funktioniert nicht.
Jeder Einzelne muss sich aber auch darüber im Klaren sein, dass Fleisch zu absoluten Dumpingpreisen immer etwas suspekt sein muss. Das Argument, höhere Qualität sei zu teuer, kann nicht maßgebend sein. Lieber etwas weniger Fleisch, aber dann in guter Qualität, verzehren!
Wir kaufen unser Geflügelfleisch in Deutschland bei einem bäuerlichen Nebenerwerbsbetrieb. Dort wird nur eine begrenzte Anzahl , für den Bauern selbst und einige Kunden, aufgezogen. Für dieses Fleisch zahlen wir dann aber auch den doppelten Discounterpreis.
Schweinefleisch kaufen wir in Schweden. In der Nachbarschaft gibt es einen Schweinehof. Die Schweine befinden sich das ganze Jahr draußen auf Wiesen. Für den Winter sind einige Schutzhütten aufgestellt. Der Erzeuger verkauft seine Produkte unter dem Namen "Håkans glada grisar" regional auch bei ICA und COOP.
Wir als Verbraucher können natürlich solch kriminelle Handlungen, wie jetzt bei Dioxineiern und -fleisch,
nicht verhindern. Wir können aber durch unser Kaufverhalten sehr wohl etwas zur Verbesserung von Qualität machen.

:smt006 Envis


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 Betreff des Beitrags: Re: Kann ein Dioxin-Skandal in Schweden passieren?
BeitragVerfasst: 11. Januar 2011 20:06 
Schwedenfreund
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Hallo Manfred alias Envis,
klasse Beitrag zu diesem Thema.Man kann nichts dazu sagen.Kommst Du aus der Branche?
Vorallendingen der letzte Satz.... Wir als Verbraucher können natürlich solch kriminelle Handlungen, wie jetzt bei Dioxineiern und -fleisch,
nicht verhindern. Wir können aber durch unser Kaufverhalten sehr wohl etwas zur Verbesserung von Qualität machen.

Ja so ist es. :smt064

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 Betreff des Beitrags: Re: Kann ein Dioxin-Skandal in Schweden passieren?
BeitragVerfasst: 11. Januar 2011 20:48 
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An alle die in Deutschland leben und immer diese tollen Tips von sich geben vonwegen entsprechend einkaufen.

Ich habe hier in "Schweden" nur die Möglichkeit das einzukaufen, was mir der Markt vorgibt, ausser ich fahre mit dem Auto mehrere Kilomenter weit im Land rum. Dazu hab ich keine Zeit und es kostet mehr Benzin als es mir (und der Umwelt) was einbringt. In Deutschland hast Du einen Wochenmarkt, wo Du z.B. Gefluegel und Fleisch vom Erzeuger kaufen kannst, das gibt es hier nicht. Will sagen einen Verkaufsstand auf einem Markt mit örlichen Produkten gibt es hier nicht......

Gruss Speedy die langsam :x wird

ohne wieder was vom Admi auf die Nse zu bekommen.....


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 Betreff des Beitrags: Re: Kann ein Dioxin-Skandal in Schweden passieren?
BeitragVerfasst: 11. Januar 2011 21:04 
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Registriert: 1. September 2010 02:15
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Envis hat geschrieben:
Hej,

HeikeBlekinge schrieb:

Gerade deshalb stehe ich persönlich ja so auf närproducerad och småskalig producerad - oder auch selbst produziert. Die Kalkulation sieht da natuerlich anders aus und man muss schon mal etwas mehr hinblättern fuer die Produkte. Doch es lohnt! Vielleicht regt das ja auch mal zum haushalten an!?


Das trifft voll den Kern des Problems. Ich kann da nur voll und ganz zustimmen.
Gerade in Deutschland wird der blödsinnige Spruch " Geiz ist geil ! " immer mehr auch für den Bereich der Lebensmittel angewandt. Herausgekommen ist der jetzige Zustand. Alles nur noch billig!
Hähnchen wird im Handel teilweise für unter 2.00 Euro / Kg ( bratfertig ) angeboten. Kenner der Preise sagen, bei diesem Verkaufspreis kann der Erzeuger max. einen Preis von 0,60 Euro ( lebend ) erzielen. Der Unterschied ergibt sich aus Abfall ( Innereien, Kopf, Füße, Federn ) Schlacht - und Transportkosten, Gewinnspannen. Um ein Kilo Hähnchen zu erzeugen, ist nun einmal eine bestimmte Menge Futter erforderlich. Bei dem zu erzielenden Preis kann sich jeder ausrechnen, dass diese Tiere nur Abfallprodukte als Futter erhalten können. Am besten ist es natürlich dann, wenn man als Futter solche Stoffe verwenden kann, für deren Entsorgung man auch noch bezahlt wird.
Bei der Schweine- und Putenmast werden die Zustände nicht viel anders sein.
Ein bäuerlicher Familienbetrieb kann nicht zu solchen Preisen Fleisch produzieren. Es sei denn - er industrialisiert sich auch. Dann hat er keinerlei Einfluss mehr auf die Qualität des Futters. Er ist gezwungen, ebenfalls das billigste Futter zu verfüttern.
Ich glaube nicht daran, dass lediglich durch ein "Versehen" der jetzige Zustand entstanden ist. Ich glaube auch nicht daran, dass durch unbekanntes Dioxin in Fruchtabfällen das Dioxin ins Tierfutter gelangt ist.
Nach meiner Meinung wurde hier mit ganz viel krimineller Energie bewusst und gewollt dioxinbelasteter Abfall entsorgt.
Nach meinem Wissen ist das Altöl aus Motoren erheblich mit Dioxin belastet. Wird dieses Öl gut gefiltert, sieht es nicht anders aus als Speiseöl. Solange der Gesetzgeber nicht vorschreibt, das technische Fette durch deutliche Farbe gekennzeichnet werden, wird sich auch nichts ändern. Die Selbstverantwortung und Selbstkontrolle funktioniert nicht.
Jeder Einzelne muss sich aber auch darüber im Klaren sein, dass Fleisch zu absoluten Dumpingpreisen immer etwas suspekt sein muss. Das Argument, höhere Qualität sei zu teuer, kann nicht maßgebend sein. Lieber etwas weniger Fleisch, aber dann in guter Qualität, verzehren!
Wir kaufen unser Geflügelfleisch in Deutschland bei einem bäuerlichen Nebenerwerbsbetrieb. Dort wird nur eine begrenzte Anzahl , für den Bauern selbst und einige Kunden, aufgezogen. Für dieses Fleisch zahlen wir dann aber auch den doppelten Discounterpreis.
Schweinefleisch kaufen wir in Schweden. In der Nachbarschaft gibt es einen Schweinehof. Die Schweine befinden sich das ganze Jahr draußen auf Wiesen. Für den Winter sind einige Schutzhütten aufgestellt. Der Erzeuger verkauft seine Produkte unter dem Namen "Håkans glada grisar" regional auch bei ICA und COOP.
Wir als Verbraucher können natürlich solch kriminelle Handlungen, wie jetzt bei Dioxineiern und -fleisch,
nicht verhindern. Wir können aber durch unser Kaufverhalten sehr wohl etwas zur Verbesserung von Qualität machen.

:smt006 Envis


Gut geschrieben! Allerdings kann ich leider den Umkehrschlußsatz dass Teures besser sein soll nicht gelten lassen. In den meisten Fällen ist es das wohl, aber nicht immer. Schlimmer noch - wenn wir erst einmal unser Kaufverhalten in Deinem Sinne angepaßt haben, so werden wir innerhalb kürzester Zeit sehen, dass sich die schwarzen Schafe unter den Produzenten ebenfalls anpassen und ihren Müll einfach nur eben kackfrech teuer anbieten. Weil sie merken, dass die Konsumenten denken dass teuer gut ist.
Konkurrenz ist nuneinmal Motor in einer freien Marktwirtschaft, daran können wir nichts ändern. Wohl kann man aber Spielregeln aufstellen und Überwachungen einführen. Ich denke dass man dort ansetzen muß, wenn man etwas verändern möchte.

/Paul


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 Betreff des Beitrags: Re: Kann ein Dioxin-Skandal in Schweden passieren?
BeitragVerfasst: 11. Januar 2011 21:41 
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Registriert: 28. Februar 2010 17:11
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Wohnort: polnGrenze
Speedy hat geschrieben:
An alle die in Deutschland leben und immer diese tollen Tips von sich geben vonwegen entsprechend einkaufen.

Ich habe hier in "Schweden" nur die Möglichkeit das einzukaufen, was mir der Markt vorgibt, ausser ich fahre mit dem Auto mehrere Kilomenter weit im Land rum. Dazu hab ich keine Zeit und es kostet mehr Benzin als es mir (und der Umwelt) was einbringt. In Deutschland hast Du einen Wochenmarkt, wo Du z.B. Gefluegel und Fleisch vom Erzeuger kaufen kannst, das gibt es hier nicht. Will sagen einen Verkaufsstand auf einem Markt mit örlichen Produkten gibt es hier nicht......

Gruss Speedy die langsam :x wird

ohne wieder was vom Admi auf die Nse zu bekommen.....


Hallo Speedy,
das ist in d oder in s so.Wer billig(leider)kauft...kauft zweimal vielleicht auch mehrmals.
Alles was in diesen Discounter gibt...geht nicht.Schuld ist wirklich die EU die alles so vorschreibt.Leider

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 Betreff des Beitrags: Re: Kann ein Dioxin-Skandal in Schweden passieren?
BeitragVerfasst: 12. Januar 2011 11:18 
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Hej,

Speedy schrieb:

An alle die in Deutschland leben und immer diese tollen Tips von sich geben vonwegen entsprechend einkaufen.

Ich habe hier in "Schweden" nur die Möglichkeit das einzukaufen, was mir der Markt vorgibt, ausser ich fahre mit dem Auto mehrere Kilomenter weit im Land rum. Dazu hab ich keine Zeit und es kostet mehr Benzin als es mir (und der Umwelt) was einbringt. In Deutschland hast Du einen Wochenmarkt, wo Du z.B. Gefluegel und Fleisch vom Erzeuger kaufen kannst, das gibt es hier nicht. Will sagen einen Verkaufsstand auf einem Markt mit örlichen Produkten gibt es hier nicht......

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Gerade dieses verstehe ich nun überhaupt nicht. Einen nicht unerheblichen Teil unserer Zeit ( z. Zt. ca. 50 % ) wohnen wir auch in Schweden. Das seit nun 20 Jahren. Die Verhältnisse sind uns also durchaus sehr gut bekannt. :mrgreen:
Den Wochenmarkt, auf dem landwirtschaftliche Produkte vom Erzeuger verkauft werden, gibt es in einem Großteil der Städte in Deutschland schon lange nicht mehr. Der Verkauf dort lohnt sich für den Bauern nicht. Der Umsatz ist zu gering. Er ist ja mit seiner Ware teurer als der Discounter in der Nähe.

Für uns ist es gerade in Schweden sehr viel einfacher Lebensmittel, insbesondere Fleisch und Eier und teilweise Gemüse direkt beim Produzenten zu kaufen. Wir zahlen dann dort natürlich nicht die Preise des Supermarktes, ich sehe dafür aber, wie die Tiere aufwachsen und leben und wo das Gemüse wächst. Die Wahrscheinlichkeit dort bessere Ware zu bekommen ist höher. Aber auch dort kann natürlich mit dem Futter kriminell gehandelt werden. Das würde sich aber ganz schnell in der Nachbarschaft herumsprechen! :mrgreen:
Pink_Panther hat natürlich recht. Ein höherer Preis in Deutschland verhindert nicht die kriminelle Manipulation, aber es würde vielleicht dazu führen, dass der normale Landwirt/Bauer wieder als Landwirt/Bauer konkurenzfähig sein kann und nicht erzeugender Industriebetrieb werden muss!
Wir erleben sehr häufig, dass gerade für das Auto oder für die Kleidung das Beste und Teuerste gerade gut genug ist, aber bei der Nahrung über jedem eingesparten Cent / Öre gejubelt wird.
Beim kleinen Kaufmann im Ort ( der Einzige im Umkreis von 20 KM ) wird nur das Allernötigste gekauft. Zum Großeinkauf fährt man natürlich zum Discounter. Rechnet man jedoch die Fahrkosten zum Preis, ist die Ware dort teurer.


:smt006 Envis


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 Betreff des Beitrags: Re: Kann ein Dioxin-Skandal in Schweden passieren?
BeitragVerfasst: 12. Januar 2011 14:00 
Schwedenfreund
Schwedenfreund
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Registriert: 28. Februar 2010 17:11
Beiträge: 380
Wohnort: polnGrenze
Mit den schlimmen Nachrichten wegen den Dioxin-Skandal gehen weiter.Ich selbst merke das es ein ganz anderes Kaufverhalten gibt.
Quelle Internet
Dioxin-Skandal: Experten wissen nicht, ob verunreinigtes Schweinefleisch in den Handel gelangt sein könnte (Foto: dpa)
Erst Eier, jetzt Schweine: Im Dioxin-Skandal jagt eine Hiobsbotschaft die nächste. Die jüngsten: Giftiges Futter war wohl schon seit März 2010 im Umlauf. Und: Von einem niedersächsischen Hof kamen Eier in den Handel, obwohl dieser wegen des Dioxin-Skandals gesperrt war. Die Folge: Verunsicherte Verbraucher kaufen jetzt die Bio-Regale leer, und China stoppt Importe.

Ebenfalls in Niedersachsen, genauer gesagt auf einem Hof im Landkreis Verden, stießen Kontrolleure erstmals auf erhöhte Dioxin-Werte in Schweinefleisch, das sogar bereits in den Handel gelangt sein könnte. Der Grenzwert wurde bei einer Probeschlachtung um die Hälfte überschritten. Das Landwirtschaftsministerium in Hannover hatte zunächst kategorisch ausgeschlossen, dass das Fleisch bereits in Supermarktregalen liegen könnte, dann seine Angaben aber korrigiert. In Nordbayern könnte zudem dioxinhaltiges Schweinefleisch eines Mastbetriebes aus Sachsen-Anhalt verkauft worden sein.

_________________
[b]Ich von der polnGrenze
http://skandinavienfan.repage8.de
Zitat:
Das Leben ist kein Leben,wer doch lebt,der wird bestraft.
Quelle von einem hier im Forum


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