jobsuche in schweden

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sommer83
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jobsuche in schweden

Beitragvon sommer83 » 1. August 2007 20:08

hej alle zusammen,
sagt mal ist euch bekannt ob man in schweden auch in einen beruf einsteigen kann, den man nicht gelernt hat?
schreibt m ir...
grüße katja

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drudenfuss
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Re: jobsuche in schweden

Beitragvon drudenfuss » 1. August 2007 20:40

kann man, solange es sich nicht um einen beruf handelt, der eine landesspeziefische zulassung voraussetzt (zb. lehrer, elektriker, jurist, steuerberater...)
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jörgT
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Re: jobsuche in schweden

Beitragvon jörgT » 2. August 2007 00:00

Hej Katja,
da musst Du schon etwas genauer schreiben - welcher Beruf mit welcher Vorbildung!
Jörg :wink:

ivpeter

Re: jobsuche in schweden

Beitragvon ivpeter » 3. August 2007 07:50

Ich wuerde nein sagen. In S muessen sich selbst die Menschen mit guten Berufen (zB Aerzte, Ingeneure, Architekten) nach dem schwedischen System qualifizieren. Das nervt die meisten, denn sie erlernen dabei nix Neues, aber ohne das koennen (duerfen) sie kaum zu arbeiten beginnen. Eine Ausnahme davon sind jedoch die IT-Spezialisten u.a.
Ich wuensche dir viel Erfolg und alles Gute in S! :wink:

Storstadstjej

Re: jobsuche in schweden

Beitragvon Storstadstjej » 3. August 2007 10:28

@ivpeter
Wie meinst Du das bitte?
Natürlich muss man in Schweden nachweisen, dass man die Tätigkeit als z.B. Arzt ausüben kann, man muss sich aber nicht erneut qualifizieren.

@sommer
Grundsätzlich - ja. Der schwedische Arbeitsmarkt ist dem beruflichen Richtungswechsel gegenüber wirklich offen. Ausnahmen sind dabei Berufe, die einer besondere Qualifikation bedürfen - ähnlich wie in D den Staatsexamen für den Juristen oder auch Arzt.
Solange Du meinst, die ausgeschriebene Stelle "ausfüllen zu können" kannst Du dich darauf bewerben. Von Deiner Meinung musst Du allerdings den Personalverantwortlichen überzeugen.

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Re: jobsuche in schweden

Beitragvon jörgT » 3. August 2007 12:03

ivpeter hat geschrieben:Ich wuerde nein sagen. In S muessen sich selbst die Menschen mit guten Berufen (zB Aerzte, Ingeneure, Architekten) nach dem schwedischen System qualifizieren.

Wenn Ärzte ihre Ausbildung in einem Nicht-EU-Land gemacht haben, müssen sie die Konformität ihrer Ausbildung nachweisen, was im Einzelfall schon mal schwierig sein kann.
Im Normalfall gilt aber nur, dass ein Arzt selbstverständlich eine Approbation für Schweden, also eine Berufsausübungserlaubnis vom socialstyrelsen braucht.
Auch bei Ingenieuren habe ich noch nicht gehört, dass eine Anpassungsausbildung gefordert wird.
Jörg

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Re: jobsuche in schweden

Beitragvon Imrhien » 3. August 2007 12:42

Mein Mann arbeitet als Ingenieur und brauchte keine. Er musste noch nicht mal nachweisen (mit Zeugnissen oder so), dass er das geforderte kann, allerdings haben sich mehrere Leute lange mit ihm unterhalten und sich auch die "alte" Firma angeschaut. Ich denke, dass sie so trotzdem ein gutes Bild seiner Fähigkeiten bekommen haben. Aber er brauchte keine weitere Ausbildung oder so... ausser vielleicht dem SFI den wir dann im Winter machen.

Grüße
Wiebke

Storstadstjej

Re: jobsuche in schweden

Beitragvon Storstadstjej » 3. August 2007 12:57

Das Niveau des SFI ist verda... niedrig, ihr solltet ehe ihr Pläne für den SFI-Kurs schmiedet den SFI/Komvuxtest machen und danach den Berater entscheiden lassen, ob ihr überhaupt in den SFI gehört.

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Re: jobsuche in schweden

Beitragvon sommer83 » 3. August 2007 16:38

also ich hab hier ein beruf in der lebensmittelbranche...produkte herstellen und das ist halt nicht so mein ding.
muss man ähnlich wie hier in d eine berwerbungsmappe mitnehmen wenn man ich persönlich vorstellt?
zum beispiel im urlaub.?

danke für die vielen antworten.
katja :smt061

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Re: jobsuche in schweden

Beitragvon Imrhien » 3. August 2007 19:22

Hej,

also wenn Du in der Lebensmittelbranche tätig bist, dann hast Du sicherlich irgendwas mit Chemie oder Biologie in der Ausbildung gemacht. Studiert oder gelernt. So ganz genau kenne ich mich da auch nicht aus, aber ich gehe doch davon aus, dass es da auch Überschneidungen zu anderen Berufen mit den Bereichen geht. Immerhin hast Du eine Grundausbildung darin genossen die überall gleich oder ähnlich sein sollte. Und darauf aufbauend kannst Du dich in neue Materie einarbeiten. Ich würde vorschlagen, dass Du mal nach passenden Betrieben schaust, die da in Frage kommen könnten. Dann nimmst Du vielleicht einfach zur Sicherheit (auch wenn es wohl nicht nötig wird) Kopien der Zeugnisse mit und vor allem mehrere CVs. Dann gehst Du am besten zu den Firmen und sprichst mit denen, also stellst Dich vor. Da kannst Du im Gespräch erzählen was Du kannst und was Du damit anfangen willst, also wie Du mit der Fähigkeit zu der Firma passt. Du kannst natürlich auch erst anrufen und vortesten. Generell kann man ja auch in Deutschland in ähnliche Berufe rein kommen wenn es halbwegs passt. Aber es sollte halt schon belegbar sein weshalb man das kann oder denkt es zu können.
Grundsätzlich sollte einem aber schon klar sein, in Deutschland wie in Schweden, wenn es genug Leute mit der richtigen Qualifirzierung gibt, die dann auch noch die Sprache sprechen und nicht noch umziehen müssen, hat man keine Chance. Ausser der Chef hätte ein weiches Herz oder einen selbst in dieses geschlossen.

Grüße und viel Erfolg

Wiebke


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