stphe hat geschrieben:
Wer hat Erfahrungen mit solchen Expeditionen?
Mit "Expeditionen" hab ich keine Erfahrung, war aber voriges Jahr Anfang Februar mit dem Auto in Nordschweden (zu zweit mit VW T3 ), der nördlichste Punkt war Jokkmokk.
Spikes hatten wir nicht, und ich weiß auch gar nicht, unter welchen Umständen die überhaupt erlaubt sind. Normale Winterreifen haben gereicht, aber für Notfälle hatten wir Schneeketten im Gepäck. Die haben wir zwar dann doch nicht gebraucht (obwohl es ein paar Grenzfälle auf steileren Nebenstrecken mit geschlossener Schneedecke gab), sollte man aber auf jeden Fall dabei haben.
Ganz wichtig ist auch der Motorwärmer, da es nachts ja auch mal empfindlich kalt werden kann und man im dümmsten Fall einen Motorschaden riskiert, wenn man das Auto extrem kalt startet; davon abgesehen ist es auch bei leichteren Minustemperaturen (also so -10 oder -15) für den Motor und dessen Lebenserwartung gesünder, wenn er vor'm Starten ein bisschen vorgewärmt wird.
Auch sehr zu empfehlen ist eine Standheizung für innen.
Mehr fällt mir jetzt nicht ein, außer der kurzen Tageslänge natürlich. Vor allem wenn Ihr Ende Dezember fahrt, das ist ja quasi die dunkelste Zeit im Jahr, d.h. Ihr habt pro Tag nur begrenzt Zeit, im Hellen zu fahren - je weiter Ihr in den Norden kommt, desto weniger. Wir haben damals jedenfalls immer darauf geachtet, zumindest auf den schneereichen und z. T. glatten Straßen im Norden nur bis ca. zum Einbruch der Dunkelheit zu fahren (was aber Anfang Februar im Durchschnitt erst so gegen 17 Uhr war).
Wie lange seid Ihr denn insgesamt unterwegs und was macht Ihr in Överkalix?