Hyposensibilisierung in Schweden durchführen?

Tipps und Infos, Fragen und Antworten, Kultur - Menschen - Studium - Leben: Alles über Schweden!
Link zum Portal: http://www.schwedentor.de/land-leute
Fhre Schweden: Mit Stena Line nach Skandinavien: Sassnitz-Trelleborg

lotta
Stiller Beobachter
Beiträge: 1
Registriert: 31. Mai 2011 08:40
Schwedisch-Kenntnisse: Grundkenntnisse
Lebensmittelpunkt: Deutschland

Hyposensibilisierung in Schweden durchführen?

Beitragvon lotta » 31. Mai 2011 08:55

Hej på er allihopa!!

Ich habe das Glück, einen Studienplatz in Schweden bekommen zu haben und werde im August mein Masterstudium fort anfangen :D
Da ich momentan und die letzten drei Jahr ziemlich stark unter Pollenallergie gelitten habe, wollte ich dieses Jahr eigentlich mit einer Hyposensibilisierung anfangen. Nun die Frage:

1. Wird das generell in Schweden gemacht?? (Ich glaube ja, ich hab irgendwo auch gegoogelt, dass sie Vorreiter in dieser Sache sind)
2. Wie ist das mit den Kosten?? Muss ich das selber zahlen?? (Ich hab das mit dem Gesundheitssystem noch nicht hunderprozentig verstanden.. Ich werde als Masterstudent auch eine schwedische Personennummer haben, bin ich dann automatisch dort versichert?? Oder muss das meine Auslandskrankenversicherung zahlen??)
3. Muss ich zu einem speziellen Arzt oder gehe ich einfach zu dem Arzt, der mir glaube ich je nach Wohngebiet zugeteilt wird??
4. Ist es hilfreich, wenn ich in Deutschland schon einmal einen Allergietest mache und mit Spritzen anfange und dann mit der ärztlichen Bescheinigung und eventuell vorbereiteten Spritzen nach Schweden gehe oder ist es besser, alles vor Ort in Schweden zum machen, damit die auch genau wissen, worum es sich handelt??

Vielen Dank schon einmal an alle Auskunftswillige!!! :danke:
Ha en bra dag!!
Lotta

Benutzeravatar
Imrhien
Alter Schwede
Alter Schwede
Beiträge: 3310
Registriert: 6. Dezember 2006 10:31
Schwedisch-Kenntnisse: fließend
Lebensmittelpunkt: Schweden

Re: Hyposensibilisierung in Schweden durchführen?

Beitragvon Imrhien » 31. Mai 2011 09:29

Hej,
man macht hier wohl auch so etwas. Zumindest macht eine Bekannte das. Sie sagte aber, dass sie Spritzen bekommt, die man aus Deutschland hat, weil die dort Vorreiter wären :)
Keine Ahnung wer oder was nun stimmt. Jedenfalls denke ich, dass Du mit richtiger PN automatisch versichert bist. Du musst das eventuell noch mal bei der Krankenkasse melden und Beleg über die PN abgeben. Funktioniert mancher Orst auch ohne, aber nicht überall (und das obwohl die zentral arbeiten, keine Ahnung wieso das dann trotzdem unterschiedlich gehändelt wird). Jedenfalls bist Du versichert und brauchst dann nur zum Arzt. Du gehst immer zu dem Dir zugeordneten Arzt. Wenn dieser, oder die ganze vårdcentral nicht gefällt, kannst Du wechseln. Einfach zu der vård Deiner Wahl gehen und denen sagen, dass Du wechseln willst. Dann bekommst Du ein Papier zum Ausfüllen. Aber erst Dein Hausarzt kann die notwendigen Schritte unternehmen wie Allergietest und so weiter. Du kannst das sicherlich auch in Deutschland machen lassen, aber ich vermute fast, dass man es hier wieder machen wird. Anfangen würde ich nicht unbedingt mit der Behandlung, denn wenn man hier andere Mittel nutzt, stehst Du mit einer angefangenen Behandlung da und musst etwas anderes neu beginnen. Klingt nicht unbedingt förderlich... aber ich bin da eh Laie!
Vielleicht befindet sich jemand hier, der das genauer sagen kann.


Viel Glück!
Wiebke'

Benutzeravatar
Freddy
Schwedenfreund
Schwedenfreund
Beiträge: 427
Registriert: 15. März 2008 13:28
Schwedisch-Kenntnisse: gut
Lebensmittelpunkt: Schweden

Re: Hyposensibilisierung in Schweden durchführen?

Beitragvon Freddy » 31. Mai 2011 10:03

Hej Lotta.

Vielleicht benötigst Du gar keine Hyposensibiliserung. Hängt allerdings auch stark davon ab, wogegen Du allergisch bist. Bei mir war es hauptsächlich Haselnuß, Birke und Gräser. Nach meinem Umzug nach Schweden war das Thema Haselnuß schon mal erledigt im Januar/Februar blüht hier gar nichts, außer vielleicht Schimmel im Keller :lol:
Und da die Vegetationszeiten etwas zeitversetzt sind hat dies mein Körper mit seinen allergischen Reaktionen etwas aus dem Tritt gebracht. :twisted:

Meine Asthma unter dem ich gerade im Mai & Juni arg gelitten habe ist seit 3 Jahren verschwunden. Übrig geblieben sind in der Zeit lediglich erhöhter Nießreiz und abundzu tränende Augen. Dies läst sich aber mit herkömmlichen Anti-Allergikum in den Griff bekommen.

Aber ein Test wäre auf keinen Fall verkehrt. Einen schwedischen "Pollenkalender" gibt es hier.

Gespritzt wird übrigens nur im Herbst und Winter, so war es jedenfalls bei meinem Bruder.

Erst mal abwarten und Tee trinken.
Du hast am Anfang sicherlich erstmal andere Probleme.

Viel Glück.

:smt006 Freddy

Krümel7
Schwedenfreund
Schwedenfreund
Beiträge: 364
Registriert: 26. November 2006 17:26
Lebensmittelpunkt: Deutschland

Re: Hyposensibilisierung in Schweden durchführen?

Beitragvon Krümel7 » 31. Mai 2011 16:41

Hej lotta,

da das Medikament sehr teuer ist (1 Ampulle ca. 370 €-ich bin nach einem halben Jahr bei der dritten Ampulle angelangt), würde ich mich an deiner Stelle unbedingt hinsichtlich der Kostenübernahme informieren. Vielleicht können hier noch andere Foris was zur Selbstverständlichkeit einer solchen Behandlung in Schweden sagen.

Die Ampullen müssen übrigens kühl gelagert werden, was einen normalen Transport von D-S erschweren würde.
Für Gräserpollenallergie soll es ja eine sehr gut anschlagende Desensib. per Tablette geben-Kostenpunkt ähnlich-jedoch bessere Handhabung, da kein Arzt zwecks Spritzen erforderlich ist.

Viel Erfolg
Krümel7


Zurück zu „Schweden“

Wer ist online?

Mitglieder in diesem Forum: 0 Mitglieder und 0 Gäste