Helligkeit S-D im Vergleich

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nobse

Re: Helligkeit S-D im Vergleich

Beitragvon nobse » 1. März 2008 22:57

Das hat mit den festgelegten Zeitzonen zu tun.Sie stehen in Kalendern Zeitung usw. Da man die Sonne nicht festlegen kann,stimmen diese Zeiten auch nicht überein. !5 Längengrade sind eine Stunde. Nun gehe von deinem Standort in Schweden auf dem Längengrad südwärts ,dann kannst du den Zeitunterschied mit jedem Ort in Deutschland ausrechnen.
Ansonsten hätten wir innerhalb Deutschland schon verschiedene Uhrzeiten. Wenn hier bei mir zu Hause die Sonne aufgeht , ist es in Aachen noch dunkel , bei der gleichen Uhrzeit.

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Re: Helligkeit S-D im Vergleich

Beitragvon Imrhien » 1. März 2008 23:18

belanna hat geschrieben: Drachen-oder Segelflugvereinen was gefunden(war völlig nutzlos)

Das hängt vom Standpunkt des Betrachters ab. Und gerade bei den Segelfliegern kann man darüber was lernen. Die müssen das recht intensiv pauken. Die wissen wie man einen Wetterbericht deutet, die wissen wann wo die Sonne untergeht und weshalb das jeden Tag früher oder eben später ist. Und sie wissen, dass der magnetische Nordpol nicht mit dem geopgraphischen Nordpol übereinstimmt, sondern wandert :)
Aber ich kann schon verstehen, dass das nicht so einfach zu deuten ist auf den Seiten... :) Ich kämpf da auch immer mal wieder. Und vor allem damit mich daran zu erinnern ob UTC nun 1 oder 2 Stunden vor oder nach unserer Zeit ist...

Grüße Wiebke

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Re: Helligkeit S-D im Vergleich

Beitragvon Imrhien » 1. März 2008 23:28

Du kannst auch so rum rechnen, dass die Sonne von einem Längengrad zum nächsten 4 Minuten braucht. Also, wenn jemand mit dem Du telefonierst, sagt, dass bei ihm die Sonne untergeht und Du hast noch Licht, dann kannst Du auf die Uhr schauen und weisst wieviele Längengrade Du entfernt bist. Dummerweise krümmt sich so ein Längengrad ja nach Norden und Süden hin... Ist also nicht so leicht mit dem ausrechnen der Kilometer...
Am Äguator sinds glaub ich 60 km?

Was mir aufgefallen ist, ist dass im Norden, hier, wie schon erwähnt die Farben intensiver sind.
Aber gestern hatte ich da ein besonders schönes Erlebnis. Wir kamen grade aus dem Geschäft und kamen direkt in die "blaue Stunde".
Aber sowas von blau, das habe ich bisher noch nie erlebt. Der Himmel war durch und durch in einem wunderschönen tieblauen Ton getaucht. Es war nahezu der gleiche Ton... und das kann ja kaum sein, weil ja die Sonne untergeht und der Himmel deshalb am Horizont meist heller ist als weiter oben... (abends, morgens umgekehrt)
Es war wirklich schön. Kurz habe ich mich gefragt weshalb das hier so viel intensiver ist als in Deutschland. Dann habe ich mir überlegt, dass es egal ist. Es ist so und ich wollte es nur noch geniessen.

Grüße Wiebke

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Re: Helligkeit S-D im Vergleich

Beitragvon amarok » 2. März 2008 00:24

Bei der Umlaufbahn der Erde um die Sonne verändert sich die Position der Erdachse zur Sonne so, dass sich die Sonnenaufgangs- und Sonnenuntergangszeiten vorallem aus der Position der Sonne zu den Breitengraden ergibt. Wichtige Positionen sind 21.03. und 23.09. - Sonne steht senkrecht über dem Äquator, 21.06. - Sonne steht senkrecht über dem nördlichen Wendekreis und 21.12. - Sonne steht senkrecht über dem südlichen Wendekreis.
Die Steinkreise beweisen u.a., dass sich schon unsere Urahnen mit diesem Thema intensiv befasst haben.
Die Längengrade sind bei dieser Betrachtung nicht so von Bedeutung. Da deren Abstand in Richtung der Pole auf Null geht.

nobse

Re: Helligkeit S-D im Vergleich

Beitragvon nobse » 2. März 2008 09:02

Die Längengrade sind insofern von Bedeutung,da 15 Grad eine Stunde sind und bei der gleichen Zeitzone zu unterschiedlichen Helligkeiten führen.Da Skandinavien zum Großteil östlich von Deutschland liegt, wird es dort immer früher heller oder dunkler ,bei gleicher UHRZEIT.Sie sind also schon von Bedeutung. Nicht aber hinsichtlich der Tag- und Nachtgleiche, Frühlings - und Winteranfang.Das erklärt sich wiederum mit den Breitengraden.Das eine hat mit der Rotation der Erde ,das letztere mit der Neigung der gedachten Erdachse zu tun.


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