Hejdå Schwedentor!

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HeikeBlekinge
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Hejdå Schwedentor!

Beitragvon HeikeBlekinge » 22. März 2015 17:01

Hejdå Schwedentor!
10 Jahre Schweden - kleines Resumé

Heute auf den Tag ist es 10 Jahre her, das wir unser Haus hier in Schweden gekauft haben. Bald sind es dann neun Jahre die wir hier leben.
Eine wirklich lange Zeit, dachte ich heute so. Zeit für ein Resumé?
In Anbetracht der momentan Umstände vielleicht mal an der Zeit sich ein wenig zu besinnen. In genau sieben Tagen mache ich abermals einen großen Schritt in meinem Leben. Wir eröffnen ein eigenes Restaurant!
Ein ganz innerer Wunsch den ich zeitlebens hatte, doch der aufgrund verschiedenster Umstände immer unterdrückt wurde. Erst von den Eltern, später von familiären und beruflichen Umständen. Jetzt sind die eigenen Kinder fast alle aus dem Haus und ein neuer Lebensabschnitt steht bevor.
Dabei war vor einem halben Jahr nicht im geringsten die Rede davon, kein Gedanke an etwas wie wir es nun tun wollen. Die Geschäfte gingen im Herbst zwar prima, ich musste ans Expandieren denken was mein Catering und mein Mathantverk (sorry - habe bis heute kein entsprechendes deutsches Wort gefunden) anging, aber ein Restaurant? Niemals!
Tja, und dann trifft man auf nette schwedische Nachbarn die da eigentlich immer schon waren und die uns anboten, ihr ehemaliges Einrichtungslokal günstig zu mieten um dort "etwas mit Essen und Kultur" zu machen.
Nun, ich bin kein Mensch langer Worte. Sehr zum Leidwesen meiner Familie und manchmal auch zum Leidwesen öffentlicher Kontrolleinheiten wie ein Miljö- und Hälsoskyddskontor (Gesundheitsamt). Die können halt nicht so schnell wie ich denken und handeln sag ich mir manchmal. Von den ersten Planungen bis hin zur Eröffnung vergingen nun keine drei Monate. Eine sehr kurze Zeit für behördliche Angelegenheiten, dem Umbau und Aufbau eines solchen Geschäftes.
Aber sehr zu meiner Freude ist da Familie Lennartsson (meine Vermieter) ganz anders. Sogar irgendwie schwedenuntypisch. Anders Lennartsson war von Anfang an Feuer und Flamme für unsere Pläne und unterstützte diese wo er nur konnte. Er freute sich, dass den leerstehenden Räumlichkeiten neues Leben eingehaucht wurde und dieses auf die Art geschieht wie wir es planen. Keine großen Diskussionen: Die Küche wurde deutlich vergrößert und renoviert, Stromleitungen, Wasser neu.
" Wenn es etwas ordentliches werden soll, dann muss der Grundstock auch ordentlich sein", so Anders Devise. Ja okej, manchmal seufzt er schon angesichts der Kosten.
Hach, es soll ein kurzes Resumé werden, Heike! Egal, heute schreibe ich wie mir der Schnabel gewachsen ist, es ist mein Abschied hier.
10 Jahre also. 10 Jahre Schweden.
Was mir damals von Anfang an klar war und worin mich die ersten Monate hier bestärkten war "Nie wieder gehe ich nach Deutschland zurück!"
Für viele andere war das völlig unklar und nicht nachvollziehbar. Erst neulich hörte ich von meiner Schwägerin das sie immer gesagt hätte "sie kommt nach ein paar Monaten wieder". Gleiche Unkenrufe aus der gesamten Verwandtschaft, teilweise von Freunden (ehemaligen).
Was ist geblieben von Familie, Bekannten und Freunden?
Seitens meiner Familie ist mir nichts geblieben. Ein letzter Kontakt noch vor zwei Jahren zu meiner Schwester die sich seither aus mir unbekannten Gründen nie mehr gemeldet hat. Nein, kein Streitgespräch zuvor. Bis vor einiger Zeit schickte ich noch email und Glückwunschkarten - dann hörte ich damit auf, denn man quält sich ja nur selber wenn man keine Reaktion erhält. Rückblickend betrachtet ist es wohl interessant zu wissen, dass Einladungen zu Familienfesten u.s.w. stets an unsere deutsche Adresse gingen.

2010 gründete ich meine Gårdsbutik und fing an Früchte, Gemüse, Kräuter zu veredeln. Viele liebe schwedische Bekannte und Freunde die ich über meine Folkhögskola kennen gelernt hatte standen damals voll hinter mir und für ihre Unterstützung bin ich noch heute dankbar. Es ist immer so ein Gefühl wie als ob mich die Menschen hier richtig kennen, oder kennen lernen wollen. Die hochrangigen Preise die ich seitdem erringen konnte machen mich manchmal ein wenig sprachlos, es ist, als ob ich hier zeigen kann was in mir steckt. Dabei strenge ich mich noch nicht einmal besonders an oder bin karrieregeil. Das führt alles nur zu schrecklich viel Medienpräsenz, furchtbar!
2011 erkrankte ich psychisch, Depression die Diagnose.
Loslösen von den Eltern, von der Kindheit, von Menschen die einem nicht gut tun - so nenne ich es heute, war damals längst überfällig mit 44 Jahren. Eine harte Zeit, denn was lehrt uns nicht nur die werte Bibel sondern gibt die Gesellschaft vor:
Deine Eltern sollst du ehren und lieben... Oder ging das anders herum?
Spielt keine Rolle. Heute weiß ich das insbesondere meine Mutter krank ist, man nennt es "Narzisstische Persönlichkeitsstörung" und das sie mich deswegen mein ganzes Leben so abgrundtief schlecht gemacht hat.
Es war für mich einst eine Befreiung eine Webseite zu finden und damit endlich eine Erklärung für das unerklärbare Verhalten (m)einer Mutter: http://www.narzissmus.org/
März 2011 rief meine Mutter mich frohgelaunt an - nachdem sie länger schon wusste das ich erkrankt war. Ich sagte ihr das ich mit ihr nicht darüber reden wolle (DAS hatte ich mit meiner Therapeutin geübt, denn ich verweigerte mich ans Telefon zu gehen in der Angst meine Eltern könnten anrufen) Damals hatte sie postwendend wutentbrannt den Telefonhörer aufgeworfen. Damals fing meine Loslösung an.
Zu meinem Vater sage ich lieber nichts. Er hat wohl gleiche Tendenzen oder zumindest keinerlei väterliche Gefühle. Oder: Narzisstische Mütter haben ja schier unglaubliche Methoden selbst engste Familienangehörige davon zu überzeugen das das ungeliebte Kind verlogen, unzulänglich, einfach nur ein schlechter Mensch ist. (Ich empfehle wirklich jedem die oben erwähnte Website zumindest zu überfliegen, denn es ist für jemanden der nicht so aufgewachsen ist, schier unmöglich zu begreifen, dass eine Mutter so handelt und denkt!) Allerdings sind da einige ungereimte Vorkommnisse in meiner Kindheit denen meine Therapeutin einst gerne per Tiefenanalyse auf den Grund gegangen wäre. Nicht mit mir! Die Flashbacks die ich damals hatte reichen für mein restliches Leben und mit der Kindheit die ich nicht hatte habe ich abgeschlossen.

Oft wird mir gesagt, dass ich ihnen verzeihen solle, das ich das selber bräuchte für meine Psyche. Das ich auf sie zugehen solle.
Diese Leute wissen nicht wovon sie reden.
Mir geht es heute besser als jemals im Leben zuvor. Insbesondere weil mir meine Eltern - oder, viel schlimmer noch, durch sie unwissentlich manipulierte Verwandte, Bekannte - nun nicht mehr meine Fähigkeiten, mein Dasein, meine vielfältigen Interessen und Begabungen, meine Ehrlichkeit, meinen Sinn für Gerechtigkeit und mein sehr tiefes Gefühlsempfinden ausreden oder absprechen können.
Der Umzug nach Schweden damals war ein Anfang, die räumliche Trennung bereitete die Abnabelung vor. Gerne hätte ich gehabt das allein die räumliche Trennung ausgereicht hätte um mir über einiges klar werden zu können. Auf jeden Fall war es der richtige Schritt. Ich glaube nicht, dass wenn ich weiter in dieser Familienkonstellation in Deutschland gelebt hätte ich ein glücklicher Mensch geworden wäre oder ein Mensch der das im Leben tut was er wirklich will.
Psychisch gesehen hat sich bei mir zumindest in den letzten fünf Jahren eine Menge geändert. Nicht wenig "schuld" daran der Umzug nach Schweden - vielleicht.
Als Vorteil zu sehen - definitiv.
Ich schreibe hier so offen darüber weil mich viele hier näher kennen, sich vielleicht wundern warum sie so wenig von uns hörten, speziell 2011/12 und besonders auch in der letzten Zeit. Und weil ich oft lese das manche schreiben Probleme könne man nicht in Deutschland zurücklassen, man nehme persönliche Probleme mit sich, trage sie zeitlebens herum.
Dem wiederspreche ich hiermit. In manchen Fällen können räumliche Trennungen Gutes bewirken. Logisch, das man sich Gespenstern auch stellen muss. Und nein, Blut ist zwar dicker als Wasser, aber man kann es nicht trinken.
Unsere Kinder?! Ja, sie haben den Nachteil des Verlustes beider Großelternpaare hinnehmen müssen, erinnern sich allerdings nicht mehr so sehr. Gefragt haben sie jedenfalls nicht viel nach ihnen. Eher nach ihrer Tante, meiner Schwester und ihren Kindern. Alle haben sich sehr schnell eingelebt, trotz das keiner ein Wort schwedisch konnte beim herziehen. Heute nerven sie mich kolossal damit wie schlecht ich doch sprechen würde (ha, immerhin schreiben kann ich fast besser als sie). Über Deutschland reden wir so gut wie nie, sie haben sich sehr gut eingelebt und sind aufgenommen worden in die schwedische Gesellschaft. Während der Älteste sich als snickare austobt, studiert der jüngere irgendwas medizinisch-technisches. Und der jüngste erwägt etwas mit Kunst/Design zu machen. Und mein ganz großer Sohn in Deutschland steht kurz vor Master in ... fragt mich nicht, ist mir schlichtweg zu hoch!
Ach wie schön, so eine Mischung!

Unser Haus ist mittlerweile fast fertig renoviert (ich warne jeden der sich ein so altes Schätzchen zulegen will sich das dreimal zu überlegen! Man muss es lieben!) und wir planen mal wieder etwas neues hinten im Garten. Der älteste sehnt sich nach knapp 1,5 Jahren Stadtleben nach Hause zurück, zu seinen Hühnern, dem Landleben (ich grinse gerade ganz breit). Etwas, was er natürlich niemals zugeben würde. Nun, jedenfalls will er sich ein Attefallshus bauen.
Nachteiliges - Erfahrungen
Hm, ich glaub ich verlerne langsam die deutsche Sprache - Rechtschreibung wird immer greulicher - und ich entwickle einen Akzent. Letzteres hat zumindest neulich eine deutsche Bekannte behauptet und das fänd ich wiederum klasse wenn es so ist.
Ich dachte immer Deutschland sei ein Land voller Bürokratie. Falsch!
Schweden ist der Erfinder und viel schlimmer.

Vereinsmeierei ist ebenfalls eine schwedische Erfindung. Und die Bürokratie in Vereinen ist scheinbar um einiges schlimmer als die öffentlicher Einrichtungen. Dieses Kapitel habe ich kurz geöffnet und schnell wieder geschlossen.
Schwedische Lehrer sprechen ein grauenvolles französisch, behaupten aber genau das Gegenteil!
Fremdenfeindlichkeit nimmt unterschwellig leider deutlich zu. Ich nehme aber an, dass ist in anderen europäischen Ländern nicht anders.
Angesichts das nicht viele Schweden gutes Essen zu schätzen wissen, bzw geizig sind, gehe ich mit meinem Restaurant ein kleines Risiko ein. Die Erfahrungen der letzten Jahre haben mir aber gezeigt, das sich dies langsam in den Köpfen ändert. Ich vertraue darauf.
Das Gesundheitssystem ist der letzte Mist. Die Weigerung oder die Ignoranz von Angestellten im Gesundheitswesen Verantwortung zu tragen, erschließt sich mir nicht. Ebensowenig wie das sie sich alles von oben gefallen lassen.

Mehr fällt mir leider nicht mehr negatives ein.
Positives?
Eigentlich hat sich für uns alles bestätigt weswegen wir hergezogen sind. Unsere Kinder sind hier glücklicher allein aufgrund der Schule. Die Ruhe des Landes, der Menschen, größere Portionen Gelassenheit, mehr Gleichstellung auch wenn ich das nicht in allen Punkten sooo supi finde, diese Dinge haben sich bestätigt und wir kommen bestens mit der schwedischen Mentalität zurecht.
Angesichts Papptellern auf den Ohren, Schnapsgläsern vor den Augen und Zuckerstückchen vor den Schneidezähnen sowie beim Essen von Surströmming möge man mich gegebenenfalls an diese Worte erinnern....

Also, meine Lieben.
Das war`s nun hier für mich.
Die nächsten zehn Jahre stehen an.
Es gibt viel zu tun, ich gehe auf die Rente zu -lol- und sollte noch etwas Geld verdienen. Ihr könnt mich jederzeit kontaktieren, ich weiß aber nicht wie viel Zeit ich so demnächst habe. Über Facebook (seufz - Befehl von "oben" wegen marknadsföring!) könnt ihr wenn ihr wollt sehen wie sich unsere Pläne entwickeln.
Wir freuen uns natürlich über jeden, der zur Einweihung nächsten Sonntag den Weg zu uns findet.
Herzliche Grüsse!
Heike

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Re: Hejdå Schwedentor!

Beitragvon Speedy » 22. März 2015 17:45

Liebe Heike,

alles erdenklich Gute fuer die nächsten 10 Jahre. Ich hoffe Du antwortest noch privat. Hier werde ich Deine, in letzter Zeit nicht mehr so häufigen, Beiträge vermissen.

Lg und alles Gute, en stort kram till dig

Erika :danke: :smt006

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Re: Hejdå Schwedentor!

Beitragvon Infosammler » 22. März 2015 18:37

Hej Heike,
wir wünschen Euch gaaaaaaaaanz viel Erfolg mit eurem Vorhaben. Irgendwann werden wir wohl auch mal vorbei kommen. Hast du dann auch ein Gästezimmer in dem Restaurant oder ist es in Planung? :lol: Wenn ja dann meld ich uns schon mal an. Aber den Termin kann ich noch nicht sage. :D
Was gibt es denn bei dir alles zu Essen? Man ich bin sooooooo neugierig und fahren wohl dieses Jahr nicht nach Schweden :( , Naja vielleicht reicht die Zeit ja doch für einen Kurzurlaub und einen Besuch in deinem Restaurant.

Ich habe festgestellt das wir beide wohl eine kranke Mutter haben. Es trifft zwar nicht alles auf der Seite zu, aber ich würde mal sagen die hälfte. Auch ich habe jahrelang keinen Kontakt gehabt. was Klaus überhaupt nicht verstand. Dann kam der Kontakt doch irgendwie wieder zu Stande, den ich aber inzwischen wieder total eingestellt habe. Inzwischen versteht mich Klaus und mir geht es ohne Ihr wesentlich besser. Bei uns liegen zwar nur 60 km zwischen den Wohnorten, aber mir reicht das aus. Weiter weg wäre noch besser, aber in meinem Alter noch Arbeit in Schweden zu finden wird immer schwieriger. Jetzt warte ich halt noch 12,5 Jahre bis zur Rente und dann steht aber der Umzugswagen vor der Tür.

Ich hoffe doch das wir hier zwischendurch mal was von dir/euch hören oder sehen. Bei fratzenbuch sind wir leider nicht. Aber vielleicht mal den link zu eurer neuen Herausforderung einstellen. Oder einfach mal nen Bild einstellen oder einfach mal nur Hallo sagen.

Gruß Claudia und Klaus
Var inte för optimistisk, ljuset i slutet av tunnel kan vara ett tåg. Franz Kaffka

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Re: Hejdå Schwedentor!

Beitragvon Hexenhäuschen » 22. März 2015 18:41

Liebe Heike,

herzlichsten Glückwunsch zum 10-jährigen!!! Und viel Erfolg für die nächsten 10 (oder mehr :P ) Jahre.

Und nun weiß ich auch, was sich hinter dem 29.03. verbirgt :lol: - wir werden da sein, versprochen! Die genaue Adresse schickst Du uns sicher noch.....

Hexenhäuschen und Bernd
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ist die vorüber, in der man kann.
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Re: Hejdå Schwedentor!

Beitragvon Hanjo » 22. März 2015 19:50

Freuen uns mit Dir, liebe Heike,
hast Du großartig hingekriegt, alle Achtung :smt023 .

Herzlichsten Glückwunsch zum 10-jährigen Hiersein und viel Erfolg für die nächsten Jahre mit Deinem Restaurant.

Aber auch privat und ganz persönlich wünschen wir Dir, dass Du Dein Leben und alles, was Dir lieb und teuer ist, weiterhin wie bisher so "im Griff" hast.
Danke daher für Deine ausführlichen, ehrlichen und sehr offenen Worte; bleib so wie Du bist.

Vi hoppas vi ses nästa söndag.

Hejdå
Hanjo & Hildegard
Wer seine Träume erfüllen will, muss erst einmal aufwachen

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Re: Hejdå Schwedentor!

Beitragvon stavre » 22. März 2015 19:57

hej heike

komisch ...habe vorhin an dich gedacht....und dann hier gelesen.
vieles was du schreibst, ist bei mir genauso...das weisst du.

alles liebe und noch mehr erfolg und gutes durchhaltevermögen wuensche ich dir.

lg

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Re: Hejdå Schwedentor!

Beitragvon vinbergssnäcka » 22. März 2015 20:45

Liebe Heike,

ich wünsche dir vom Herzen alles Gute und viel Erfolg und hoffe, endlich mal den Weg zu Dir zu finden....weit ist er ja nicht....
liebe Grüsse

Heike

meine Seite: http://figeholm.jimdo.com

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Re: Hejdå Schwedentor!

Beitragvon vibackup » 23. März 2015 00:04

Viel Erfolg!
Und ich dachte zuerst, du gehst aus Schweden weg...

//M

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Re: Hejdå Schwedentor!

Beitragvon Rwitha » 23. März 2015 08:28

Liebe Heike!

Alles, alles Gute und viel Erfolg.

"Wird schon schief gehen!" :wink:
Darüber, wer die Welt erschaffen hat, läßt sich streiten. Sicher ist nur, wer sie vernichten wird. (George Adamson)

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Re: Hejdå Schwedentor!

Beitragvon EuraGerhard » 23. März 2015 08:56

Hallo Heike,

ich wünsche Dir ganz viel Erfolg mit dem Restaurant!

Zwar werden wir es mit Sicherheit nicht zur Einweihung schaffen, aber sollten wir mal in die Gegend kommen, schauen wir bestimmt vorbei. Ich liebe gutes Essen! Manchmal etwas zu sehr ... (Ich werde mich dann als der "Gerhard aus dem Schwedenforum" vorstellen :wink: )

Was Du zu Deutschland und Bürokratie gesagt hast, kann ich aus eigener Erfahrung nur bestätigen: Von all den fünf Ländern, in denen ich bisher längere Zeit gewohnt habe, ist Deutschland definitiv das unbürokratischste. Allerdings ist Schweden definitiv nicht das bürokratischste Land, in Österreich und erst recht den Niederlanden wiehert der Amtsschimmel noch deutlich lauter. Nach 10 Jahren NL erscheinen mir hier in Schweden sämtliche behördlichen Vorgänge als einfach, sinnvoll und gut strukturiert.

Schade fände ich es allerdings, wenn Du Dich ganz aus dem Forum verabschieden solltest. Auch wenn wir nicht immer einer Meinung waren, oder vielleicht sogar gerade deshalb, würde ich Deine Beiträge sehr vermissen.

MfG
Gerhard


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