Hausfinanzierung über schwedische Bank?

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janaquinn
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Re: Hausfinanzierung über schwedische Bank?

Beitragvon janaquinn » 17. April 2008 11:30

Hej Rita,
UNSER Vermieter macht es so, Miete und andere Kosten auf den Kaufpreis anzurechnen, d.h. es ist keine Pauschalaussage für ganz Schweden und immer von Einzelfall zu Einzelfall verschieden.
Unser Haus ist recht gross, 180qm, aber wir brauchten diese Grösse, weil meine Schwester ja bei uns wohnt.
Hätten wir das Haus gleich gekauft, hätte es uns ca.3.3 Millionen gekostet und lage damit 2.3 Mill. über unserer Grenze. mal ganz abgesehen davon, dass es uns eh keine Bank finanziert hätte (wahrscheinlich).

LG JANA
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Re: Hausfinanzierung über schwedische Bank?

Beitragvon Aelve » 17. April 2008 11:38

Hallo liebe Jana,

bei Euch ist ja auch der hohe Preis dadurch, dass Ihr in der Nähe zu Stockholm wohnt und dadurch die hohen Preise resultieren. 3,3 Millionen SEK ist für Schweden wirklich kein Pappenstiel, da ist auch meine Meinung, dass es in der Größenordnung besser ist, das Objekt erstmal zu mieten, denn man will sich ja auch finanziell nicht übernehmen.
Wenn sich alles eingespielt hat, einige Rücklagen geschaffen sind und der Vermieter sogar dann die hinein gesteckten finanziellen Mittel mit berücksichtigt, dann habt Ihr ja immer noch die Möglichkeit des Erwerbs.
Und auch Eigentum hat seine Nachteile.

Liebe Grüße Aelve
Es ist nicht genug zu wissen, man muss auch anwenden; es ist nicht genug zu wollen, man muss auch tun.
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helden

Re: Hausfinanzierung über schwedische Bank?

Beitragvon helden » 17. April 2008 12:03

Hej Jana,

oh, verstehe, Stockholm und Umgebung ist schon ein teueres Platzes.

Darf ich fragen, was man an Miete so rechnen muss und Nebenkosten? :smt064

Danke und Gruß Rita

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Re: Hausfinanzierung über schwedische Bank?

Beitragvon janaquinn » 17. April 2008 12:17

Hej Rita,
ich werde dir eine PN schreiben, was wir an Miete zahlen.
Aber schau mal unter http://www.blocket.se rein, da kannst du nach Häusern zum mieten schauen und siehst auch die Höhe der Mieten in und um Stockholm.

LG JANA
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helden

Re: Hausfinanzierung über schwedische Bank?

Beitragvon helden » 17. April 2008 12:31

Danke für die Info!!

:danke:

LG Rita

gellmi

Re: Hausfinanzierung über schwedische Bank?

Beitragvon gellmi » 5. Mai 2008 21:25

Hallo,

es ist komisch. Ich lese immer wieder, dass deutsche Banken keine Immobilien in Schweden finanzieren, sogar auf den Seiten der Immobilienmakler. Mag sein, dass eure Hausbanken vor Ort dies nicht können oder wollen. Ich will jetzt keine Werbung machen aber wir vermitteln nicht gerade wenig Auslandsfinanzierungen mit deutschen Banken mit der Beleihung der Immobilie im Ausland. Das Haus in Schweden wird zu 70% beliehen (bis 80% wenn der Käufer Beamter ist). Die Zinsen sind nur geringfügig höher als bei einer deutschen Immobilienfinanzierung. Die Bank läßt das Haus in Schweden von einem unabhängigen Gutachter bewerten. Das kostet ca. 270-300 EUR. Der Gutachter ermittelt dann den Immobilienwert, der bis zu 70% beliehen wird. Die Zinsen werden wir in Deutschland üblich zu 5 oder 10 Jahren festgeschrieben. Die Abwicklung ist eigentlich relativ einfach. Das funktioniert auch bei einem Ferienhaus als Zweitwohnsitz.
http://www.vs24.de/Finanzierung/Ausland ... ilien.html

Gruß
Frank

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Re: Hausfinanzierung über schwedische Bank?

Beitragvon Fanny » 5. Mai 2008 21:39

gellmi hat geschrieben:Hallo,
Ich will jetzt keine Werbung machen aber wir vermitteln nicht gerade wenig Auslandsfinanzierungen mit deutschen Banken mit der Beleihung der Immobilie im Ausland. Gruß
Frank


Darf man fragen was denn?
Das Glück ist das einzige, das sich verdoppelt, wenn man es teilt. (Albert Schweizer)

nysn

Re: Hausfinanzierung über schwedische Bank?

Beitragvon nysn » 5. Mai 2008 22:28

Die Zinsen sind nur geringfügig höher als bei einer deutschen Immobilienfinanzierung. Die Bank läßt das Haus in Schweden von einem unabhängigen Gutachter bewerten. Das kostet ca. 270-300 EUR. Der Gutachter ermittelt dann den Immobilienwert, der bis zu 70% beliehen wird. Die Zinsen werden wir in Deutschland üblich zu 5 oder 10 Jahren festgeschrieben.


Mein "schwäbisches Herz" blutet, wenn ich das lese ...

Wenn die Bedingungen wie oben beschrieben sind, dann ist es AUF JEDEN FALL ein Vorteil, die Finanzierung über eine schwedische Bank anzustreben.

Dann spart man sich auf einmal: 250-300 Euro - denn dieses Gutachen macht die schwedische Bank kostenlos und die kennt auch die schwedische Marktlage viel besser als ein unabhängiger "Gutachter", der evtl. auch noch seitens des (deutschen) Maklers beauftragt wird.

In Schweden ist es nicht unüblich bis zu 90 % zu finanzieren - bei guten bis sehr guten Objekten und guter "Einkommenslage" des Käufers sogar bis zu 100 %.

Bei der Finanzierung verlangt die schwedische Bank meistens keine Zinsfestschreibung - das kann man selbst wählen. Auch kürzere Festschreibungen sind möglich, z. B. 3 Monate, 2 oder 3 Jahre.

Tilgung wird oft auch nicht verlangt - nur der Anteil, der über die 80 % hinausgeht, muss in der Regel innerhalb einer bestimmten Zeit getilgt werden.

Auch finde ich, sind die schwedischen Banken meist unbürokratischer als die deutschen - hier sind Häuserkäufe/-verkäufe insgesamt weitaus unkomplizierter als in D.

Gruß
S-nina

blueII
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Re: Hausfinanzierung über schwedische Bank?

Beitragvon blueII » 5. Mai 2008 22:32

Ich glaube es macht keinen SINN über eine deutsche Bank zu finanzieren.

Wir haben in deutschland und Schweden finanziert:

Kurz gefasst die derzeitgen Vorteile in S OHNE GEWÄHR
- besserer Zinsatz
trotz Zwischentilgung
- sehr wenig Bürokratie weil die Banken die Immobilien kennen
- sehr viel Spielraum in Tilgungzeit und Größe
- einfache.....nein SUPER einfache Abwicklung
- Start der Darlehensraten erst nach Abschlu0 des Baukontos=Fertigstellung = keine Doppelbelastung

aber man muß seine deutsche Denke sehr beiseite schieben, was die Festschreibungszeiten betrifft.

Kurz gesagt, ich fand die Begleitung unsere Bank in Schweden sehr angenehm und kompetent und sehr sehr kundenfreundlich. Während ich in Deutschland (der gleiche Name der Bank) mit unglaublichem Papierkrieg und Gebühren und starrren Bedingungen hantiert habe.

LG
Heike

... dies nur als Aussage einer Kundin verstehen, ich bin kein Finanzprofi !!! habe aber nun schon 2 Finanzierugen in Deutschland durchlebt.

Nachtrag/Änderung
PS Nina...na da haben wir ja gleichzeitig das selbe Statement abgegeben :wink:

nysn

Re: Hausfinanzierung über schwedische Bank?

Beitragvon nysn » 5. Mai 2008 22:42

PS Nina...na da haben wir ja gleichzeitig das selbe Statement abgegeben


Das ist doch toll - zweimal die gleiche Aussage - unabhänig voneinander - PASST GENAU!

:D
S-nina


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