Hat jemand Erfahrung mit E303 (Mitnahme Arbeitslosengeld)?

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Sven packito@hotmail.com

Re: Hat jemand Erfahrung mit E303 (Mitnahme von Arbeitslosen

Beitragvon Sven packito@hotmail.com » 2. Mai 2005 14:31

hallo olli,<p>habe zwar keine erfahrungen, ist aber ein thema, dass mich auch interessiert. hast du schon eine antwort darauf bekommen? was ist den E 303? irgendein formular, schon klar. wie E 111 oder E 128. wo bekommt man das? wo reicht man das ein? hast du schon weitere infos?<p>gruss<br>sven<p>

Oliver

Re: Hat jemand Erfahrung mit E303 (Mitnahme von Arbeitslosen

Beitragvon Oliver » 2. Mai 2005 18:44

Hallo Sven!<p>Bisher hat sich zu diesem Thema bei mir noch niemand gemeldet. <br>Das Antragsformular bekommst du bei deinem Arbeitsamt - einfach nachfragen. Du brauchst außerdem von deiner Krankenkasse das Formular E 119. Bekommst man aber erst, wenn das Arbeitsamt den Antrag bewilligt hat. Wenn du alles komplett hast, erhältst du ein Bescheid, mit dem du zur arbetsförmedling in Schweden gehen kannst. Das hört sich erst mal einfach an, in der Praxis ist es jedoch recht schwierig. Um E303 beim Arbeitsamt überhaupt vorlegen zu können, brauchst du einen festen Wohnsitz in dem Land. Ansonsten bearbeiten die das gar nicht. <p>Du bekommst das Geld im Ausland maximal 90 Tage; solltest du bis dahin keine Verdienstmöglichkeit gefunden haben, musst du dich bei deinem deutschen Arbeitsamt zurückgemeldet haben, ansonsten erlöschen deine sämtlichen Ansprüche! Nähere Auskunft erteilt dir der Euresberater beim Arbeitsamt in Hamburg. Wenn du interessiert bist, nenne ich dir gerne die Telefonnummer. <br>Auch in Schweden kannst du dich an Euresberater wenden, teilweise sprechen die sogar (wenn auch nicht besonders gut) deutsch. Wir haben u.a. ganz gute Erfahrungen mit dem Berater in Malmö. Der spricht auch sehr gut deutsch. <p>Viel Erfolg!<p>Oliver<p>

wilfried wilfried--lange@

Re: Hat jemand Erfahrung mit E303 (Mitnahme von Arbeitslosen

Beitragvon wilfried wilfried--lange@ » 4. Juni 2005 18:50

Hallo Sven,<br>Hallo Oliver,<p>ich bin auch in der ähnlichen Situationich möchte mir Arbeit in Schweden suchen.<br>Bei der Arbeitsvermittlung in Schweden habe ich einen deutschsprechenden Mitarbeiter getroffen. Er konnte mir weiter helfen hinsichtlich dem <br>Furmular E303. Ich jetzt alles zum Laufen bringen, damit ich Mitte Juli in Schweden auf Arbeitssuche gehen kann. Ich habe erfahren, das man sich in Schweden gleich nach der Ankunft bei der örtliche Arbeitvermittlung melden muss. Eine weitere Meldung dort sei nur 1x wöchentlich telefonisch erforderlich. Mailt mir bitte eure Erfahrungen mit E303 in Schweden. Ich kann euch auch auf dem Laufenden halten, Wilfried.<p><br>

Jörg

Re: Hat jemand Erfahrung mit E303 (Mitnahme von Arbeitslosen

Beitragvon Jörg » 7. Juni 2005 11:24

Bin in einem "arbeitsamt" in Falköping gelandet.<br>Erstes problem: kein mitarbeiter sprach deutsch oder englisch. also termin gekriegt...<br>beim termin: 2.Problem: Die kennen den E303 ueberhaupt nicht. Mitarbeiterin with a little bit english bombardiert einen mit schwedischen Fachausdruecken. Jetzt steh ich vor einem Stellensuchkomputer und hab mich bis google auf diese seite durchgesurft...<br>So, dann werd ich ma noch das schöne wetter geniessen, die letzten tage hats nur geregnet<p>

Anders Blixt andersblixt@

Re: Hat jemand Erfahrung mit E303 (Mitnahme von Arbeitslosen

Beitragvon Anders Blixt andersblixt@ » 11. Juli 2005 09:52

Hallo Leute,<p>ich habe das alles umgekehrt gemacht vor drei Jahren, d.h. das ALG von Schweden nach Deutschland mitgenommen (obwohl ich ein Job gefunden habe bevor das erste Geld kam, so ich habe es nicht wirklich "benutzt").<br>Zwei Dingen möchte ich dazu sagen. 1. Vergiss es, es lohnt sich nicht. Man muss eh einen festen Wohnsitz haben - sprich mehr Geld ausgeben (Kaution z.B.) als man vom Arbeitsamt bekommt! 2. Wenn man überhaupt überlegt, mit dem schwedischen Arbeitsvermittler Deutsch zu sprechen, sollte man sich wirklich fragen ob man das richtige macht. Sei froh wenn die Englisch sprechen - das würde -Niemand- beim deutschen Arbeitsamt machen, glaub mir. Ausserdem braucht man zumindest fliessend Englisch (wenn man kein Schwedisch kann) um in Schweden zu arbeiten. Ich will allerdings nicht wie der grosse Pessimist schlechthin wirken - lernt euch Schwedisch (das geht schnell), sei freundlich und persönlich und informell (kein Siezen bitte) wenn ihr Jobs sucht und beindruckt die Schweden mit eventueller Berufsausbildung - die deutschen Berufsausbildungen schätzt man sehr hoch! Viel Glück! /Anders in Berlin

Oliver juni-ollie@web.de

Re: Hat jemand Erfahrung mit E303 (Mitnahme von Arbeitslosen

Beitragvon Oliver juni-ollie@web.de » 26. Juli 2005 07:30

Hallo!<p>Also ich wohne seit dem zweiten Juni in Schweden in der Nähe von Skövde. E303 ist ueberhaupt kein Problem gewesen. Meine Frau hat innerhalb von 3 Wochen eine Anstellung als försollärare gefunden (was aber wohl eher die Ausnahme ist...), ich bin weiterhin auf der Suche nach einem geeigneten Job, was innerhalb der Sommermonate aber sehr schwierig ist, da - wie die meisten Schwedenfans sicherlich wissen - insbesondere im Juli/August hier gar nichts läuft - semersterstängt!<br>Fuer deutsche Verhältnisse sind die buerokratischen Hindernisse hier traumhaft. Die Behörden arbeiten Hand in Hand, trotzdem mussten wir natuerlich auch schon Lehrgeld zahlen. <p>Bovor man diesen Schritt macht, sollte man es sich jedoch genau ueberlegen. Mindestvoraussetzung ist, dass man die Sprache zumindest einigermassen beherrscht. Wir haben mit der Planung ca. 3 Jahre gebraucht. <p>Wer Fragen hat, kann sich gerne bei mir melden. Viele Gruesse aus dem zur Zeit etwas verregneten Schweden. <br>

Michael_Andresen

Re: Re: Hat jemand Erfahrung mit E303 (Mitnahme von Arbeitsl

Beitragvon Michael_Andresen » 20. August 2005 13:43

Die folkpartiet hat gerade einen Parteitag; dort wurde die These vertreten, dass die Niederlassungsfreiheit ausschliesslich fuer Leute gelte, die eine Arbeit hätten oder sich anders versorgen könnten (dann wuerde der Europäische Gerichtshof gescholten fuer eine mir unbekannte Entscheidung, die das unterminiert hätte).
Und dafuer, dass das wieder so werde, wolle man kämpfen.
Es schien aber auch die Gegenposition zu geben...
Mal sehen was rauskommt; wir werden ja vermutlich nach der nächsten Wahl eine buergerliche Regierung bekommen.

//M


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