große Scandinavienreise

Dein persönlicher Urlaubsbericht. Erzähle uns, was du Spannendes erlebt hast. Fotos willkommen.
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Fhre Schweden: Mit Stena Line nach Skandinavien: Sassnitz-Trelleborg

legionnaire

Re: große Scandinavienreise

Beitragvon legionnaire » 19. September 2008 21:43

Hej,hej Euch allen,
es war recht lustig Eure Berichte zu lesen und auch sehr nett, daß Ihr Euch Sorgen um uns gemacht habt........aber mal ganz unter uns, das braucht Ihr nicht, trotz der Alterstüteligkeit und zittern, nur bei Gerd....grinse... geht es ja recht gut mit uns beiden, da wir ja das Motto " Einer für den Anderen" sehr lange schon leben.

Es wird dies und das etwas mühsamer, aber grundsätzlich kommen wir schon klar.
Trotzdem ist es recht schön, daß wir soviel Interesse bekommen haben und auch Hilfe. Da verzeihe ich nobse sogar das " Rumpelstilzchen" ausserdem hat er mit ja vor der Veröffentlichung der Bilder gefragt, ob er das darf. Einfach geil die Fotos, Du Sack und der Hammer, ich habs noch nicht mal bemerkt.........also, was schliessen wir daraus, doch tütelig der Bengel..........oh weia, wo endet das??

So, aber nun zu unserem Reisebericht, den ich gleich noch mit reinhänge und ich hoffe, daß es diesmal auch funzt mit der Exel-Datei der Route.

...............

Hej, hej,
da sind wir wieder mit den neuesten Buschnachrichten...............
Wir sind vom 29.08. am Nachmittag bis zum 03.09. high noon in Östersund auf dem Campingplatz gestanden und haben mal wieder alles umgedreht, was beweglich ist und vor allem haben wir gefaulenzt bis zum geht nicht mehr.......

Das Wetter meinte es zwei Tage gut mit uns, ansonsten haben wir wieder das seit Wochen gewohnte Bild vor Augen, grauer Himmel, wenig Sonne...doch wenn sie sich mal zeigt ist es gleich unheimlich warm, doch nicht so, wie bei uns zuhause, sondern einfach warm und trocken.

Wir haben uns gestern entschlossen, noch einen Schlag nach Norwegen zu machen, von hier bis zur alten Bergwerksstadt Røros und dann wieder auf bekannten Pfaden zurück nach Schweden, wo wir ja irgendwann in den nächsten 10 Tagen in Orsa sein wollen.
Morgen, also Mi. 03.09. geht es los, wir werden über Frosön nach Ytterån und dann auf der E 14 nach Mattmar fahren, dort die 321 nehmen und uns Richtung Süden , nach Svenstavik in Marsch setzen. Irgendwo auf dieser Route werden wir übernachten.......

Diese Tagesetappe war einmalig schön, trotz heftigen Regens der uns bis nachmittags gegen 14:00 begleitete. Dann kam die Sonne heraus und es war gleich herrlich warm, aber das Licht wurde auch grell...was der Regen zu dunkel machte, hat die Sonne jetzt zu hell gemacht......uns kann es auch niemand recht machen............

Wir haben festgestellt, dass der Herbst wirklich Einzug hält, die Büsche und Bäume haben sich in den letzten Tagen ordentlich verfärbt, trotzdem sieht man noch Getreide auf dem Halm stehen, auch Gänse, die sich sammeln zu ihrem Flug in den Süden.

Leider haben wir bis kurz vor Svenstavik keinen schönen Platz zum stehen gesehen, aber das kennen wir jetzt ja langsam, an Seen wie dem Storsjö ist das eben nicht ganz so einfach, weil viel bebaut und privat.

Doch kurz vor Svenstavik habe ich eigentlich ein paar PKW´s vorbei ziehen lasen wollen, hatte lange keinen Platz zum rechts ausweichen gesehen, dann sah ich links was und weg von der Straße war mein Sinnen.....doch was sah ich da, einen Rastplatz.....und was für einen, denn hatten Traudl und ich schon einige male im Mund auf dieser Reise, aber wir wussten nicht mehr wo der exakt lag, denn wir freqentierten den 1996 zu einem Frühstück mit Rühreiern und Schinken, damals waren wir mit dem PKW und unserem Sohn hier. Wir waren happy, den Platz so unverhofft wieder zu finden, ich meine, keiner von uns beiden hat geglaubt, diesen Platz jemals wieder zu finden, die genaue Route von damals war einfach „ weg“.

Am nächsten Morgen, den 04.09. schien die Sonne, hurrrraaaaa, die Götter sind uns wohlgesonnen schrie ich und Traudl kugelte sich vor Lachen. Wir sind an diesem Tag nur 92,9 km gefahren, wir wollten ja die Sonne genießen und auf dem Platz der vergangenen Nacht wollten wir nicht bleiben, diese Straße ist tagsüber stark befahren. Also ging es nach Plan weiter, was bei uns ja meist nicht so ist. Haben Svenstavik durchfahren, sind auf die 45 gekommen, wo wir einige km fuhren bis wir kurz nach Åsarna auf die 316 kamen, die uns zur 315 führte und diese wiederum führte uns dann zur 84, der wir nun bis zur norwegischen Grenze treu bleiben, dort ist unserer Traue dann ein Ende gesetzt, da die Straße dann die Nr. 31 trägt.
Einen wunderschönen Rastplatz, ca. 300 mtr. neben der 84 haben wir entdeckt und hatten so schon gegen 13:30 einen Platz für die Nacht gefunden. So haben wir heute lange Zeit, uns über die tagsüber gesehenen Landschaften etc. zu unterhalten.

Am nächsten Tag ging es dann weiter Richtung Norwegen, unterwegs noch Kaffee trinken und Waffeln essen, nachdem ein Apothekenbesuch anstand, es mussten Schmerzmittel gekauft werden, hatte da in D wohl falsche Vorstellungen des Verbrauchs.....

Kaum über die Grenze gekommen, 18,2 km, da leuchtete die Signallampe der Batterieversorgung auf, ein Hurraaaaaaa und gleich darauf auch noch die Temperaturanzeige und das Hurra wurde noch größer.
Der Keilriemen war gerissen, der ADAC half uns mit einem Partner in Norwegen aus, der uns nach Røros , 35 km, abgeschleppt hat.
Es war, wie immer wenn etwas kaputt ging, Freitag, Nachmittags so gegen 13:00h
Und wir richteten uns auf eine mehrtägige Wartezeit ein......doch oh Wunder, der Chef der Werkstatt hat uns weitergeholfen, indem er den Mann der uns huckepack abgeschleppt hat ( ein Bild für Götter, unser Otto auf einem LKW ), anrief du gebeten hat, uns den Keilriemen doch zu montieren und wir waren gegen 16:00 aus der Werkstatt draußen. Ein besonderes Danke war natürlich klar, die letzten beiden Deutschen Biere und eine Flasche Chianti, mehr war nicht mehr in unseren Reisebeständen. Und als ich meinte, das wäre ja auch nicht „ normal“ , dass man am Freitagnachmittag in der Jagdsaison noch eine Reparatur gemacht bekomme, meinte der Boss dort: „ Wir wollen ja helfen und nicht erleben, dass Ihr Besuch in Norwegen auf einem Werkstattplatz stattfindet.“
Wir haben uns am Abend dann auf einem CP niedergelassen und sind am anderen Morgen losgegangen Røros anzusehen. Eine wunderbare, alte Bergwerksstadt, einige Stunden haben wir dort verbracht und auch einen Deutschen getroffen, der dort seit Jahren immer wieder Urlaub macht und nur dort.......

Wir fuhren Nachmittags och ein paar km und haben dann unterwegs auf einem versteckten Rastplatz Halt gemacht, etwas gegessen und dann die Nacht dort verbracht.
Am nächsten Tag fuhren wir bis nach Spjutmo am Österdalälven und haben dort Stellung bezogen, auf einem Platz den wir kannten und dort standen wir, oder auch nicht, wenn wir unterwegs waren, bis am Dienstag Nachmittag, da riefen uns deutsche Freunde aus Orsa an, ob wir uns statt morgen schon heute treffen könnten, na klar, könnten wir und schon bald waren wir dort, denn es sind nur wenige km zu fahren.
Über den Damm des Kraftwerks ging es zur 70 dort nach etwa 2 km gleich links ab über Nebenstraßen nach Orsa, Der Weg über Mora wäre etwa 20 km länger gewesen.

Hurra und Hallo, eine wirklich herzliche Begrüßung von unseren Freunden Silvia und Jörg, deren Tochter Anne gerade vor ein paar Tagen aus Afrika zurück kam, wo sie ein Praktikum absolvierte. Anne werden wir morgen sehen, wir freuen uns schon auf sie, bestimmt hat sie eine ganze Menge zu erzählen, denn, sie war etwa solange wie wir hier oben im Norden waren, in Tansania.

Am nächsten tag fuhren wir zusammen mit Jörg zum Pilkalampinoppi, den wir ja im Frühjahr bereits bis beinahe oben geschafft haben, dann aber, wegen der Glätte nicht weitergefahren sind. Im Anschluß daran hat uns Jörg noch drei Plätze gezeigt, an denen man ohne weiteres mit dem WOMO ein paar Tage stehen könnte. Ein recht geselliger Abend hat den Tag angeschlossen, trotzdem sind wir recht früh für uns zu Bett gegangen, denn am anderen Tag hatten wir einen Termin in der Fiat Werkstatt in Orsa, da man die Register des Motors nachsehen musste, weil ein neuer Keilriemen, aber kein Fiat-Originalteil, vor einigen Tagen montiert wurde.
In der Verkstad hat man mich zuerst mal aufgeklärt, dass es keine Spezielle Fiat-Keilriemen gibt und hat nachgefragt, wann der Zahnriemen denn erneuert worden wäre, denn das solle alle 40 – 50000 km geschehen oder alle 15 Jahre. Das können wir dann zuhause in aller Ruhe machen lassen. Und so war der Besuch dort kurz, aber mit einem herzlichen Gespräch verbunden, denn wir kannten uns ja schon von einem Besuch im Mai.......
Ein Tag des relativen Müßigangs stand uns bevor, wir waren Dalhalla ansehen, Tanken, Einkaufen – Souvernirs etc. und haben dann den Abend in Orsa bei unseren Freunden verbracht, bei denen in der Frühe die Eltern zu Besuch kamen und zunächst mal bei uns im WOMO saßen. Es war ein Abschiedsabend, denn wir fuhren am nächsten Tag weiter.

Nach Noppikoski in der Finnmark, dort zum Tallsjön, den uns Jörg nahegebracht hatte und wo man herrlich ruhig stehen kann, sogar Edelfische angeln, doch die entzogen sich mal wieder meiner Angelkunst, denn das Wetter machte nicht mit, man konnte nicht sehen, wo die Biester standen, das Wasser hatte sich zu sehr gekräuselt, eben Künstlerpech, wie beinahe auf der ganzen Reise. Dafür hatte ich dann am Montag Schulterschmerzen ohne Ende, da ich Spinnangeln war.

Ein Ruhiges und doch interessantes WE haben wir erlebt, einige sehr nette Gespräche mit Schweden, die vorbeifuhren und dort auch Rast machten, geführt und wie immer bei solchen Gelegenheiten etwas Neues erfahren.

Dann kam der Montag und damit auch die Abreise nach Orsa, denn wir hatten uns noch mit Susanne und Heiko verabredet. Nach einigen vielen km die der Entsorgung des Husbils dienten sind wir dann noch einkaufen gegangen und haben uns dann, wie verabredet bei den beiden getroffen.
Es war ein schöner, doch leider auch kurzer Abend, wir haben ja Zeit, aber die anderen dürfen ja alle noch arbeiten und da mag man nicht bis Ultimo sitzen bleiben. Trotzdem an dieser Stelle nochmals herzlichen Dank an Euch beide und grüßt Eure reizenden Kinder von uns..........besonders meinen Freund Paul der doch eigentlich Jakob heißt......
Es war schön mit Euch und......... nahrhaft.........

Dann zogen wir los, denn wir durften nochmals über Nacht bei Silvia und Jörg in Orsa stehen, da hatten wir Strom, was bei unserem Kühlschapp nicht schlecht ist.
Die beiden waren ja vor dem WE schon von einer Erkältung der übelsten Art gezeichnet und an diesem Abend dachten wir, wir würden Gespenster sehen, so schlimm sahen sie aus .wir hoffen, dass bis heute das Schlimmste erledigt ist und möchten uns bei Euch beiden nochmals für Eure Gastfreundschaft, die wir ja reichlich lange genießen durften, erst im Mai und nun schon wieder, bedanken, wir haben uns bei Euch wohlgefühlt und schön war es auch, Eure Anne zu sehen.......Silvia hat uns immer gut bekocht, Jörg ist mit uns unterwegs gewesen und hat uns so manche Smultronställe gezeigt. Wir hoffen, Euch, das gilt auch für Susanne und Heiko, mal in Mannheim zu sehen und Euch ein paar Tage als Gäste zu haben.

Am Dienstag früh, es war der 16.09. ging es dann los, endgültig Richtung Süden – Heimat, wobei wir es hier oben noch lange aushalten würden, allerdings müssten wir uns dann Hütten mieten , denn mit Otto hätten wir bald Frostbeulen ..........denn so gut isoliert, dass man den Winter hier überstehen würde, ist er nicht.

Wir wollten an diesem Tag in Falun Gas tanken, doch trotz vorherigem Anruf, es gab keines......also, weiter nach Gävle.
Also dann weiter Richtung Broddetorp, das unser Ziel war, doch zunächst noch eine Nacht schlafen in Gävle, denn wir kamen zum Gaskauf natürlich zu spät an.
Am Morgen machten wir uns auf, in den Ölhafen - Frederikskans
Wir hatten in Gävle eine Adresse wo man Gas tanken kann, von einem namhaften deutschen Gasflaschenhersteller, doch die Prozedur stellte sich als nicht lösbar dar, denn , warum auch immer, Privatfahrzeugen wird die Einfahrt in den Hafen verwehrt und die Fa., die Gas vertickt sitzt im Hafen – Frederikskans -, was tun sprach Zeus. Kurzentschlossen wieder eine gefüllte Gasflasche gekauft, zu einem exorbitanten Preis von 1.398,00 skr, also 140,- € , die letzte, die ich vor einigen Tagen zurückgab hat mit Füllung 721,00 skr. gekostet. Ich war sauer ohne Ende, da ich diese Flasche auch nicht zurückgeben kann.

So tingelten wir weiter und wollten noch einen kleinen Besuch bei Jörgs Eltern machen, die auf unserem Weg wohnen, doch die beiden waren auch so erkältet, dass es besser war, den Besuch auf ein andermal in Schweden zu vertage. Wir hoffen, dass es Euch bald wieder besser geht, damit ihr Euer neues Domizil beziehen könnt....licka till

Wir haben diese Nacht auf einem PP an der 50 verbracht, Traudl hatte ja zwischenzeitlich auch Fieber und es ging ihr nicht gut. Nach der Ankunft haben wir eine Runde gepennt und dann etwas gegessen. Danach rumorte es in meinem Bauch noch schlimmer als bereits die Nacht zuvor und tagsüber und so habe ich in der Nacht zwei Immodium geschluckt und heute früh war es schon besser. Heute Abend noch besser, doch Traudl hängt noch durch, aber es bessert sich zusehends. Im Moment versucht sie Otto durchzusägen....grinse, aber das tut gut, wenn man Fieber hat.

Morgen am Freitag werden wir uns in Skövde mit Dirk treffen um einen Kaffee zu trinken und zu klönen, einige von Euch kennen ihn ja vom Treffen 2006. Und dann geht es nach Broddetorp zu Miriam, Frank und Maeva.

Die Nacht verbrachten wir mal wieder im Hafen von Mariestad, wo wir sehr gut geschlafen habe, ich bis heute früh um 10:15. Und kaum war ich aufgestanden gab es .... „Alarm“ , ein Wohnmobil kam in den Hafen gefahren und Ihr glaubt es nicht, was es für ein Kennzeichen hatte......es kam aus Mannheim........und es waren dazu nette Leute, mit denen wir uns recht lange unterhalten haben.

Wir haben Dirk mit Frau getroffen und bei uns in unserem Otto einen Kaffeeplausch gemacht. Es war ein schöner Nachmittag und es gab viel zu erzählen und zu lachen.
Vielen Dank auch Dir Dirk, für die Hilfe, die Du uns angedeihen ließest.

Und nun, heute am Abend sind wir bei Frank, Miriam und Maeva eingetroffen. Wie auch schon im Frühjahr sind wir sehr herzlich aufgenommen worden und haben die beiden natürlich gleich mal wieder den ganzen Abend aufgehalten. Wir fanden es schön........



:::::::::::::..
25.08. E 4 Höga Kustenbron Omnebadet - Höga Kusten S
26.08. Omnebadet - Höga Kusten zwischen Bölesta und Svartnora S
27.08. zwischen Bölesta und Svartnora Skeppshamn - am Cafe´ S
28.08. Skeppshamn - am Cafe´ PP an der 87 Richtung Östersund S
29.08. PP an der 87 Richtung Östersund Östersund CP - Waschtag S
30.08. Östersund CP Ruhetag S
31.08. Östersund CP Ruhetag S

XXXXXX Der fünfte volle Monat unserer Reise ist abgelaufen XXXXXXXXXXXX

01.09. Östersund CP Un - Ruhetag Umgruppierung - Wäsche. S
02.09. Östersund CP Ruhetag S
03.09. Östersund CP Rastplatz Hoverberg // bereits 1996 Rastplatz mit Frühstück S
04.09. Rastplatz Hoverberg Rastplatz 300 mtr. neben der 84 S
05.09. Rastplatz 300 mtr. neben der 84 Røros CP Fjellheimen S / N
06.09. Røros CP Fjellheimen Bjørkodden naturreservat N
07.09. Bjørkodden naturreservat Spjutmo Kraftverk N / S
08.09. Spjutmo Kraftverk Ruhetag - Gaskauf Mora und Älvdalen Turistbyrå S
09.09. Spjutmo Kraftverk Orsa S
10.09. Orsa Ruhetag S
11.09. Orsa Ruhetag - Werkstattbesuch - Nusnäs - Dalhalla S
12.09. Orsa Tallsjö S
13.09. Tallsjö Ruhetag S
14.09. Tallsjö Ruhetag S
15.09. Tallsjö Orsa S
16.09. Orsa Gävle - Engeltofta S
17.09. Gävle - Engeltofta PP an der 70 Kopparberg - Ljusnanberge S
18.09. PP an der 70 Kopparberg - Ljusnanberge Mariestad - Hamnen S
19.09. Mariestad - Hamnen Broddetorp S
20.09. Broddetorp S

legionnaire

Re: große Scandinavienreise

Beitragvon legionnaire » 19. September 2008 22:48

@@ Swedenfan,

hej, hej Martina und Peter, leider ist es mir nicht gelungen Euch eine PN zu Eurer Nachricht zu senden, daher auf diesem Wege eben öffentlich, da eigentlich jeder lesen kann, was wir uns schreiben.
Wir sind, wie Du bestimmt nun schon gelesen hast, leider, auf dem Heimweg, der uns aber noch zu Gudrun und nobse führen wird, dann nach Hohenlohe und damit wir nicht zu früh in Mannheim ankommen machen wir noch einen Abstecher ins Oberallgäu um Joschka und Iris heimzusuchen und dann naoch an den Bodensee....ja dann müssen wir endgültig mal nach unserer Burg sehen.
Wir hoffen, Ihr seid gut und gesund aus Schweden zurückgekehrt und habt schöne Dinge erlebt.
Machts gut Ihr beiden und plant schon mal für die nächste Reise.........
Eure Traudl und Gerd

Swedenfan

Re: große Scandinavienreise

Beitragvon Swedenfan » 20. September 2008 08:57

Hallo Gerd
Danke für die Grüße.Wir sind doch durch Nobse bestens über euch Informiert :D
Wir wünschen euch eine gute Heimreise.
Viele Grüße an Traudl.
Martina & Peter

bjoerkebo

Re: große Scandinavienreise

Beitragvon bjoerkebo » 23. September 2008 15:51

Hallo ihr Lieben!

Am Wochenende ware Gerd und Traudl zu Besuch in Broddetorp.
Beiden geht es bis auf eine Erkältung gut.

Haben mit den beiden eine Partie Wii gespielt( Bowling).
Und die beiden waren mächtig gut und haben uns abgezockt.

Gestern haben sie sich dann wieder auf den Weg gemacht.

"Danke" Traudl und Gerd für ein schönes und lustiges Wochenende!!!!!

Eure Broddetorper
Dateianhänge
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legionnaire

Re: große Scandinavienreise

Beitragvon legionnaire » 16. Oktober 2008 06:42

Hej, hej Euch allen,

der letzte Bericht unserer Scandinavienreise kommt etwas verzögert zu Euch, in den ersten Tagen unseres Daseins in Deutschland haben wir zum einen keine Möglichkeit gehabt ins I-Net zu kommen und darüber hinaus war der Schreiber einfach ein wenig „ gschlampert“


Wir sind am 19.09. in Broddetorp, bei Miriam und Frank gut wie immer aufgenommen worden, haben den ersten Abend schon wieder bis 21:00 gesessen und hatten Spaß.

Samstag haben wir mit allerlei Schnickschnack zu machen verbracht, am Nachmittag mit einem Spaziergang mit Frank und Beethoven der ja eigentlich Rembrandt heißt, sorry, ich finde das einfach lustig, ein Hund Namens Rembrandt und ich habe ihn beim ersten Mal Beethoven gerufen, wusste noch, ein Künstler, nur die Fachrichtung war mir nicht geläufig. Dafür hört der besser als ich, meint zumindest Traudl und wo sie Recht hat........auch daran hätte ich ja erkennen müssen, dass er nicht Beethoven heißt.
Frank hatte uns zum bowlen eingeladen und wir staunten, denn als wir ankamen, sagte er , es findet alles hier im Wohnzimmer statt.........na ja, lass mal sehen.....war mein Gedanke, denn auf dem Weg zu den Beiden sagte ich zu Traudl : „ so wie ich Frank kenne, ist das eine lustige, kleine Teufelei“. Es kam aber noch schlimmer, denn es hat irre Spaß gemacht, uns beiden und auch Miriam und Frank. Es war ein Spiel das man über einen riesigen Bildschirm, der natürlich auch als Fernsehschirm dient, spielen konnte und Leute, wenn ich Euch erzähle, dass ich am anderen Tag einen Muskelkater davon in meinem Allerwertesten hatte, dann ist das einfach Tatsache.
Traudl nötigt mich hier zuzugeben, dass ich gewonnen habe, trotz des fortgeschrittenen Alters, aber nur zweimal, soll der guten Ordnung halber erwähnt werden, denn das letzte Spiel hat Miriam für die Ehre des Hauses gewonnen........

Der Sonntag ging viel zu schnell vorbei, denn das Wetter war wieder einmal herrlich, Sonne pur, blauer Himmel, gefärbtes Laub, Gänse am Himmel, mindestens 40 an der Zahl, Vögle aller Art etc. etc.

Hier will ich nebenbei erwähnen, dass wir die letzten Tage wieder sehr viel Rehe gesehen haben, aber auch tote Füchse und tote Dachse, alles wunderschöne Tiere, vermutlich junge, die einfach zu frech auf die Straße liefen. Aber Tiere wechseln eben auch da, wo Straßen gebaut wurden und so kommt es leider immer wieder zu Unfällen.

Morgen früh geht es los Richtung Kalmar, einen kleinen Umweg über Ljungby – Bolmen werden wir machen, denn dort wissen wir, dass wir Gas nachfüllen können und die Flasche, die wir vor einigen Tagen in Gävle gekauft haben, können wir bei Miriam und Frank stehen lassen, bis zur nächsten Reise. Dirk hat uns das auch angeboten, da ich aber von Natur aus zu den Faulpelzen zähle, habe ich die Buddel Frank aufgehalst, zu Dirk hätten wir ja noch hinfahren müssen und der Weg zur Haustüre ist mindestens ein Meter weiter als bei Frank........

Ljungby war ein voller Erfolg, beide Gasflaschen sind gefüllt und harren ihrer Verwendung, außerdem hatte uns der Gasfritze gleich erkannt und wir haben uns recht gut unterhalten, solange er das Gas gefüllt hat. Und als ich im Frühjahr zwei Flaschen Gas füllen ließ kostete es 500 nkr. weil ich keine skr. mehr hatte und Euro wollte er nicht nehmen, heute kosteten zwei Flaschenfüllungen 300 skr. also mal gerade die Hälfte von dem Preis im Mai.

Unterwegs, zwischen Ljungby und Kalmar haben wir an der 25 einen wunderschönen Badeplatz und Rastplatz gefunden, den man jederzeit anlaufen könnte. Trotzdem er neben der 25 liegt ist es dort recht ruhig, er liegt etwas tiefer und das macht es wohl aus.
Überhaupt haben wir die Erfahrung gemacht, dass die Rastplätze, die an stark befahrenen Straßen liegen, trotz starkem Verkehr ( schwedischem starken Verkehr, das muss man dazu sagen ) recht ruhig sind. Die im Wald und Busch sind ja nun ruhiger als ruhig, da kann man wirklich Flöhe husten hören.

Dann am anderen Tag fuhren wir nach Kalmar um unseren Auspuff, also den von Otto.....nachsehen zu lassen. Wir kamen an, Martin, den ich vom Frühjahr her kannte, er ist der Boss in der Kundenannahme, kam sofort aus dem Büro als wir auf den Hof fuhren. Herzliche Begrüßung und Frage nach dem Begehr war eins und ich sagte, was mir am Herzen lag. Er hat sich die Sache angesehen, sah, dass Otto eine ganz schwarze Seite hat und sagte, das bringen wir in Ordnung, komm mit ins Büro, dort nahm er eine Lehre und einen Zettel mit Stift und schritt zur Tat, nämlich des Ausmessens vom Auspuffendrohr.
Dann hat er einen Mechaniker bestellt, der kam, bekam den Auftrag das zu erledigen und war so schnell mit Otto verschwunden, das Traudl Mühe hatte auszusteigen.....
Wir tranken Kaffee und haben geschwatzt und in weniger als 30 Minuten stand Otto wieder vor der Türe, mit einem verlängerten Endrohr aus Edelstahl und gut war.....

Da könnten sich deutsche Werkstätten mal eine Scheibe davon abschneiden, denn der Service, den man hier in Schweden überall, in jedem Geschäft, findet und den die Schweden als selbstverständlich nehmen ist wirklich einmalig.

Herzliche Verabschiedung gehörte auch schon im Frühjahr dazu, das Versprechen, wenn wir wiederkommen nach Kalmar auf jeden Fall vorbei zu sehen.....und weg waren wir. Aber nur wenige Meter, denn uns fiel ein, wir haben ja im Frühjahr da im Grill gut gegessen. Also haben wir nach wenigen Metern gestoppt und sind etwas essen gegangen.

Deutsche Monteure aus Sachsen waren dort um etwas zu essen bestellen. Mehr schlecht als recht, sie hörten ja, dass ich mit dem Besitzer schwedisch quatschte, aber es fragte keiner, ob ich helfen wolle und so bliebs bei english für Anfänger.
Traudl aß ein Kyklingsfile´ (Hähnchenbrust) mit Kantarellsauce ( Pfifferlingsauce) und stekt potatis ( schwedische Bratkartoffel, so ähnlich wie Schloßkart.) , ich ein profanes, aber gutes Schnitzel mit pommes frites.
Gut genährt mit Kaffee versorgt zogen wir von dannen, Richtung Süden.
Wir nahmen die E 22 um Kalmar zu entkommen um dann auf eine Str. ohne Nr. zu gehen, die uns an der Ostküste entlang führte. Einige Plätze wurden unterwegs angesehen, ob man stehen bleiben kann, doch nichts war so, wie wir es wollten........ja, auch noch wählersich.....das haben wir gerne. Bis wir dann, leider, wieder auf die E 22 mussten. Aber wir müssen ja vorwärts kommen, die Heimat lauert bereits auf uns........grinse........
Wir fuhren dann auf der E 22 weiter bis zu unserem heutigen Ü-Platz in der Nähe von Karlshamn. Hier haben wir einen Platz der ruhig ist und stehen alleine auf weiter Flur.

Am Mittwoch sehr früh, für unsere Begriffe, sind wir aufgewacht, es war mal gerade 4:30, kurze Absprache und dann wurde die Heizung aufgedreht, später Kaffee gekocht und dann , nach dem Frühstück und den diversen Dingen, die eben frühmorgens gemacht werden müssen, ging es los. Das Ziel hieß Sandhammaren, ein Platz, den wir von 2002 her kannten und auf dem man schön stehen kann, es gibt Wasser und eine Toa, so dachten wir , bis wir ankamen. In weiser Voraussicht haben wir schon in Skillinge, im Hafen, Wasser gebunkert und so hat es uns nicht sehr getroffen, dass es hier am Platz keines mehr gibt und die Toa ist auch verschlossen. Na ja, wir ahnten so etwas, da wir ja so unsere Erfahrungen machten, mit Plätzen die wir von früher kannten......Gut stehen und herrliche Aussicht kann man immer noch umsonst haben und zwar reichlich und pur. Das Wetter spielt auch immer noch mit, wir haben nun seit 6 Tagen Sonne und das den ganzen Tag.
Zu Traudl sagte ich gestern, entweder soll uns die Sonne traurig machen und uns animieren zu bleiben, oder man kann es auch anders sehen, endlich hauen die aus unserem schönen Land mit ihrer alten Kutterkiste ab und die Sonne kann wieder scheinen....wie man es sieht...es passt. Wir gehen nicht sehr gerne hier weg und haben die Tage gezogen wie Kaugummi.
Der Platz ist mit 4 WOMO´s belegt, in der Saison darf man hier gar nicht stehen und so ist das Teil vermutlich nur wenigen als Stellplatz bekannt. Von den 4 KFZ sind drei Deutsche und ein Schwede, also fest in deutscher Hand, KI – B – MA sind die KZ und das mögen wir wiederum nicht so gerne, aber wir kennen hier eine kleine Nische in die wir uns gestellt haben und können drei Tage unter uns beiden weilen...grinse. Und falls es uns langweilig wird, haben wir noch 6 Dosen 3,5%iges schwedisches Bier gekauft........Der Abend kam, kein WOMO stand mehr da und so waren wir auch heute Nacht wieder alleine auf weiter Flur.....also nicht immer gleich meckern.....

Am Do sind wir nach Kåsebera gefahren, um die ales stenar zu besichtigen, Die ales stenar sind die größte Schiffssetzung in Schweden und nur ganze 9,5 km von unserem Stellplatz entfernt, also haben wir trotz Husten, Schnupfen, Heiserkeit diese leine Reise unternommen und es hat sich wirklich gelohnt. Alleine der Weg dahin ist schon herrlich, man hat eine wunderbare Sicht auf die Ostsee und wenn man oben ist, auch auf Ystad.......ja, ja....kennen ja viele, ist da, wo der Wallander sein Unwesen treibt.......J

Morgen geht es am Nachmittag nach Trelleborg, Fahrkarten kaufen, noch einen Einkauf erledigen und am Sa. früh geht endgültig und unwiderruflich eine wunderbare Reise ihrem Ende entgegen.....................ich kann im Moment nicht mehr darüber schreiben, die Augen glänzen verdächtig und die Kehle ist trocken.......................

Es war bereits der Freitag, an dem wir uns entschlossen, Schweden zu verlassen. Das Wetter in den letzten Tagen machte uns Lust, länger zu bleiben, doch gibt es Dinge, die man nicht umkehren kann, auch, wenn man das noch so gerne tun würde. So wollten wir uns dann doch nicht noch eine Nacht auf die Folter spannen lassen und über das herrliche Herbstwetter nachdenken, wir entschlossen uns kurzerhand, die Nachtfähre zu nehmen, da die Nachmittagsfähre gerade vor unseren Augen ablegte.......

Und dann kam der Morgen...............Deutschland........beinahe lauter irre „Möchtegernautorennfahrer“, Nebel, soweit man sehen konnte und das waren gerade mal 20 Meter........also wurde die Parole “ Halten auf der nächsten Raststätte „ ausgegeben „ die kam dann auch sehr bald und kaum waren wir in Deutschland, habe ich unseren Otto an eine Warnbake gelehnt, die stand zu weit in die Autobahn rein und war erst im letzten Moment zu sehen. Außenspiegel im Eimer, aber wir beide ok.....

Am Mittag rollten wir dann weiter Richtung Hangelsberg um dort Gudrun und Norbert heimzusuchen........die schon auf unser Kommen gelauert haben.
Am Abend haben wir dann mal wieder „typisch Deutsch“ gegessen, weil wir ja beide sooooo stark ausgehungert waren........wir haben ja in Schweden nur Luft zum atmen gehabt und die hat uns beiden so etwa 1o kg auf die Rippen gezaubert, also war das Eisbein mit Sauerkraut und Purrée am Abend gerade noch lebensrettend............
Elchsteak am nächsten Tag, dem Sonntag, ein herrlicher Herbstspaziergang und
Formel I waren die „ Arbeiten“ die wir erledigen mussten.
Am Montag fuhren wir mit der Bahn nach Berlin und dort mit dem Bus zu einem Freund, den wir besuchen wollten, haben einen wunderbaren Nachmittag dort erlebt und sind am Abend, auf dieselbe Weise wieder zurückgefahren um dann in Hangelsberg noch lange zu sitzen und zu labern.
Der Dienstag war der Reisetag um nun endgültig ein ganz großes Stück nach Süden zu fahren, damit wir nun bald wieder unseren Nachbarn auf den Keks gehen können.
In Plauen / Vogtland haben wir auf der Autobahn die Nacht verbracht um am anderen Morgen dann die Reise weiter nach Leutershausen fortzusetzen.
In Leutershausen haben wir Evi und Gottfried besucht, die uns, wie immer, herzlich empfangen haben. Wir hatten ja auch auf der ganzen Reise immer wieder Kontakt mit den beiden. Außerdem hatte uns Gottfried vor der Reise angeboten, uns im Notfalle mit Rat und Tat zu Seite zu stehen, notfalls wäre er in 24 Std. vor Ort. Da die beiden ja lange in Schweden gelebt haben, dort selbstständig waren, sprechen sie natürlich sehr gut schwedisch, so, dass uns das bestimmt weitergeholfen hätte, wäre Not am Mann gewesen.
Wir hatten schon ein gutes Netz an hilfsbereiten Menschen aus Deutschland und auch aus Schweden und mit kleinen Wehwechen haben wir schon einige belästigt, besonders am Anfang der Reise.
Bei Evi und Gottfried haben wir einen wunderschönen Abend verbracht, obwohl die beiden eine Erkältung plagte, haben sehr gut gegessen und .....oh wie herrlich......mal wieder ein deutsches Hefeweizen getrunken ( ich )......Am anderen Morgen haben wir noch recht lange zusammen gefrühstückt, ehe wir uns dann verabschiedet haben und uns auf den Weg nach Crailsheim machten, wo Traudls Schwester lebt.
Hier verbrachten wir auch einen Abend und einen beinahe ganzen Tag, ehe wir uns nun zu einer der letzten Anlaufstellen aufmachten.........
Es ging Richtung Edelfingen bei Bad Mergentheim, dort werden wir ja den 70 ten Geburtstag von Rudolf feiern, das haben wir ja vor der Reise versprochen, dass wir hier sein werden.
Die Nacht haben wir hoch über Herbsthausen verbracht, neben einem hohen Turm, wo ein schöner Rastplatz angelegt ist. Wir sahen nämlich, dass es dort eine Brauerei-
gaststätte gibt und im Hohenlohischen kann man an solchen Plätzen meist recht gut essen. Und das haben wir auch............außerdem haben wir bemerkt, dass man keinen Schritt machen kann, wo nicht die Gefahr besteht, jemanden über den Weg zu laufen, den man kennt.........Wir trafen nämlich Martin, den Junior von unserem Rudolf und Karl mit seiner Roswitha, die in irgend einer Weise mit Rudolf verwandt sind.....bitte um Nachsicht, dass ich nicht genau weiß wie, ich habe Greuel vor verwandtschaftlichen Verknüpfungen. Eine riesige Überraschung uns Staunen auf beiden Seiten, wir sehen uns ja in den nächsten Tagen alle wieder bei der Geburtstagsfeier von Rudolf.
Leider hatten die Leute keine Zeit, da sie mit einer Gesellschaft zusammen saßen und auch gemeinsam gefahren sind. Martin hat es sich aber nicht nehmen lassen, sich an unseren Tisch zu setzen und mit uns kurz zu plauschen.
Diese Menschen kennen die meisten von Euch nicht, trotzdem fand ich die Geschichte einfach erwähnenswert.

Am Morgen des Samstag machten wir uns dann auf, um endgültig bei unseren Freunden in Edelfingen aufzuschlagen. Dort haben wir dann erst mal einen halben Ruhetag eingelegt. Traudl ging zwei Tage mit um Äpfel aufzulesen was ihr einen richtig feinen Muskelkater einbrachte. Dann kam unser Otto an die Reihe, der Dreck von sechseinhalb Monaten und der Ruß von 24.000 km vom Diesel mussten runter, eine riesige Schinderei für uns beide, aber unser Otto glänzt wieder. Außerdem musste ja auch im Inneren ein Revierreinigen stattfinden, wir haben die Teppiche gewaschen und allerlei andere Säuberungsaktionen durchgeführt, natürlich alles in dem Bewusstsein, das dies auch zu einer großen Reise dazu gehört.
Außerdem bekam unser Otto zwei neue Vorderhufe, also neue Bereifung auf den Antriebsrädern.
Ab Freitag kam dann die Zeit der Vorbereitungen für Rudolfs Geburtstag, den er ja am Donnerstag schon hatte, doch die Feier fand erst am Samstag statt. Wir hatten zwei Tage recht gut Arbeit und die Gäste waren mit uns zufrieden..........

Und irgendwann ist ja jede Geschichte einmal zu Ende, dieser Reisebericht ebenso.
Wir wären sehr gerne noch länger in Scandinavien geblieben, aber wie ich schon oft geschrieben habe, man kann nicht alles haben und wir sind dankbar, dass wir diese Reise ohne großen Schaden oder Unfall am WOMO und ohne ernsthafte Krankheit überstanden haben.

Am Montag zur Abendzeit sind wir in Mannheim sicher gelandet und waren richtig platt, nach der vergangenen Woche mit ungewohnter Arbeit, aber auch zufrieden, weil wir eine sehr, sehr schöne Zeit haben durften..................

Wir beide haben eine wunderbare Zeit mit vielen neuen Erfahrungen, sehr netten Menschen die uns teils bekannt und teils nicht bekannt waren, herrlichen Landschaften und viel Spaß und Freude erlebt und haben den Wunsch erneut eine solche Tour zu machen, vermutlich nicht so lange Zeit und auch nicht mehr so viele km an Weg, doch gerne mit einem Besuch bei all den Menschen die wir ins Herz geschlossen haben.

An dieser Stelle möchten wir uns nochmals bei allen, die uns teilweise real und in Gedanken begleitet haben, die uns immer wieder geschrieben, oder im Forum gepostet haben bedanken.
Ganz besonders aber bei:
Dirk
Evi und Gottfried
Gudrun und Norbert
Ingrid und Henning
Miriam und Frank
Milli und Per
Silvia und Jörg
Susanne und Heiko

die uns durch Rat und Tat beigestanden haben und die uns wie alte Freunde aufgenommen haben, obwohl wir uns erst wenige Monate kannten, Ihr seid wunderbare Menschen. Die Aufzeichnung der Namen habe ich nach dem Alphabet und Lady´s first gemacht, es wäre mir nicht möglich gewesen anders zu verfahren, denn alle haben sehr viel für uns getan.

Aber auch unseren Nachbarn Rose H. und Ursula und Wolfgang W. sowie unserem Freund Klaus S. sei hier noch ein herzliches Dankeschön gesagt. Ihr habt uns den Rücken frei gehalten, unsere Wohnung sehr gut betreut und habt uns mit einen sehr schönen Willkommensgruß empfangen . Wir freuen uns, mit Euch demnächst gemütlich zusammen zu sitzen und einen geziemenden Schluck auf und mit Euch zu trinken.

Nun werden wir viele Telefonate führen, manche Mail schreiben, nicht zu vergessen, dass die Bude in Ordnung gebracht werden muss, Otto noch ein paar Pflegeeinheiten braucht etc. etc.


Vielleicht wartet Ihr ja schon bald auf einen neuen Bericht???

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Sápmi
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Re: große Scandinavienreise

Beitragvon Sápmi » 16. Oktober 2008 16:16

Danke für die restliche Berichterstattung.
Schön, dass Ihr wieder heil in "Monnem" angekommen seid. :D

Vielleicht gibt's irgendwann auch mal das eine oder andere Bild von der Reise zu sehen? Vermutlich habt Ihr ja mehrere tausend gemacht...
"Keiner, der nur einen Sommer Lapplands Sonne trank, kann anderswo glücklich sein."
(aus A.O. Schwede: Lars Levi Laestadius - Der Lappenprophet)

legionnaire

Re: große Scandinavienreise

Beitragvon legionnaire » 26. Oktober 2008 20:05

Hej,hej Sápmi,
klar haben wir viele Bilder gemacht. Wenn Du Dich etwas geduldest, dann gibt es auch welche.
Danke für den Willkommensgruß..wir planen schon wieder...lache
Bis denne, vielleicht ja mal in Mannem.
Hejdå Traudl und Gerd

Aurora

Re: große Scandinavienreise

Beitragvon Aurora » 27. Oktober 2008 18:29

Hätte uns auch gefreut, mal später Bilder zu sehen. Können wir aber hier nicht. Vielleicht brennt ihr sie und schickt sie uns zu, falls ihr vorher nicht schon wieder auf Tour nach oben seid und wir diese dann gemeinsam ansehen können. :danke: :lol: :lol:

LG
Aurora

Aurora

Re: große Scandinavienreise

Beitragvon Aurora » 27. Oktober 2008 18:32

... beim leckeren "Eisbeinessen". :lol: Kann leider hier auch nichts mehr ändern.
Bis bald!

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Re: große Scandinavienreise

Beitragvon Sápmi » 27. Oktober 2008 18:55

legionnaire hat geschrieben: Wenn Du Dich etwas geduldest, dann gibt es auch welche.


Fein. :D

Aurora hat geschrieben:Hätte uns auch gefreut, mal später Bilder zu sehen. Können wir aber hier nicht.


Wieso könnt Ihr keine Bilder mehr sehn? Bild
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(aus A.O. Schwede: Lars Levi Laestadius - Der Lappenprophet)


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