In einem gemeinsamen Brief an Migrationsminister Tobias Billström haben sich sechs südschwedische Gemeinden über die Zwangsaufnahme von Flüchtlingskindern beschwert. Wie die Zeitung Sydsvenska Dagbladet schreibt, wenden sich die Gemeinden gegen die Praxis in Malmö, wonach die Jugendlichen in Transitunterkünfte außerhalb der Stadtgrenzen untergebracht werden. Auf diese Weise würden manche Gemeinden gezwungen, mehr Flüchtlinge aufzunehmen als geplant. Es sei für die Kranzkommunen zu teuer, wenn den Flüchtlingen schließlich eine Aufenthaltsgenehmigung in der Gemeinde der Übergangsbleibe erteilt werde, so die Kritik.
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