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Schweden
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 Betreff des Beitrags: Fußbodenheizung in Schweden?
BeitragVerfasst: 21. Mai 2008 10:43 
Schwedenfreund
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Hallo zusammen,

Heizung ist ja wegen des Klimas und der steigenden Enerigiekosten ein großes Thema in Schweden. Deshalb würde mich interessieren, welche Erfahrungen Ihr in Schweden mit Fußbodenheizung (golvvärme) gemacht habt. Unter http://www.konsumentverket.se/Documents ... vvarme.pdf habe ich ein Info-Schrift vom Konsumentverket gefunden. Ob Energiesparpotenzial vorliegt, ist mir nicht klar. Chancen sehe ich in Verbindung mit einer Wärmepumpe, weil man dann auf Grund der geringeren Vorlauftemperatur einen besseren Wirkungsgrad der Pumpe erhält. Über Eure Antworten wäre ich sehr dankbar.

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Volker

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 Betreff des Beitrags: Re: Fußbodenheizung in Schweden?
BeitragVerfasst: 21. Mai 2008 11:50 
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Dein Gedankengang ist völlig richtig, die Kombination von Fussbodenheizung und Wärmepumpe ist sinnvoll. Das Sparpotential liegt auch darin, dass die Raumtemperatur mit Fussbodenheizung niedriger gehalten werden kann, ohne dass sich die gefühlte Temperatur verändert.
Meine Nachbarin hat eine Fussbodenheizung in Kombination mit Seewärme und ist hochzufrieden. Und ich bin neidisch. :wink:

Skogstroll


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 Betreff des Beitrags: Re: Fußbodenheizung in Schweden?
BeitragVerfasst: 21. Mai 2008 11:54 
Schwedenfreund
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Hej

Bei Fußbodenheizung bei Neubauten ist das das Knowhow der Schweden um einige Schritte weiter. Sie verwenden die Fußbodenheizung in Kombination mit einer Klimabodenplatte. Ist hier mittlerweile Standard und in Deutschland noch nicht so verbereitet.
Von der Dämmung und der Wärmeaussnutzung ist das natürlich das optimalste was man machen kann. Wir haben es mit einer Bergwärmenheizung kombiniert.
Daten dazu müßte ich heraussuchen falls es Dich interessiert.

LG
Heike


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 Betreff des Beitrags: Re: Fußbodenheizung in Schweden?
BeitragVerfasst: 21. Mai 2008 12:00 
Schwedenfreund
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Registriert: 27. Februar 2007 20:43
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Hallo Heike und Skogstroll,

danke für Eure Antworten. Was heißt Klimabodenplatte auf Schwedisch. Dann kann ich im Internet weiter recherchieren. Diese Bodenplatte sollte auch noch so aufgebaut sein, dass sie nicht nur nach unten isoliert, sondern auch das Radon nicht durchlässt. Das wäre dann optimal.

Ist eine Fußbodenheizung auch für das Nachrüsten in älteren Häusern sinnvoll? Als problematisch sehe ich auch die Trägheit der Heizung an.

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Volker

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 Betreff des Beitrags: Re: Fußbodenheizung in Schweden?
BeitragVerfasst: 22. Mai 2008 11:42 
Schwedenfreund
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Registriert: 4. Mai 2008 22:43
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Hej Voker
:oops: Uff Jetzt erwischt Du mich aber?Klimabodenplatte auf schwedisch? Radonisolierend? keine Ahnung!!
Aber aus meinen Beobachtungen würde ich Dir raten Dich mal mit einem ortsansässigen Handwerker in Verbindung zu setzten und es Dir mal anbieten zu lassen.
Die Gündungsarbeiten scheinen mir doch von Firma zu Firma unterschiedlich zu sein. In unserer Straße wurden die letzten Monate 7 Bodenplatten gegossen und jede sah anders aus...meine damit natürlich die unterschiedlichen Dicken der Isolierung . Aber alle waren eine sogenannte Klimabodenplatte. Scheint mittlerweile Standard zu sein.
Ich habe es aber niemals hinterfragt. Ob die pragmatischen Schweden überhaupt mit Wärmekoeffizienten um sich werfen bin weiß ich nicht - kann es aber kaum glauben. Als Beispiel: wir haben wie gesagt Erdärme und ich wunderte mich, warum es in manchen Teilen des Hauses am Boden zieht. Bis ich dahinterkam, dass die Erdleitung unsere Erdwärme, die duch die Bodenplatte geführt wird und im Hauswirtschaftrsraum rauskommt nicht isoliert ist :roll: . Da pustet es also aus userem 150 mtr tiefen Loch in unsere Haus :twisted:

Fußbodenheitzung ist träge JA!! Und man muß sich darüber echt im klaren sein, welche Räume da Sinn machen. Wir hatten in D eine und ich wollte es in unserem neuen Haus eigentlich NICHT mehr haben, aus diesem Grund!!
Zumal man in schweden ja mehr Holzböden hat als Fliesen. Aber in Verbindung eines Kamins zur schnelleren Aufwärmung wenn man es möchte, konnte ich mich mit dem Gedanken anfreuden.
Haben aber in den Schlaf- und Kinderräumen keine Fußbodenheizung gemacht. Ist - wenn ich die Erklärungen richtig verstanden habe - wohl auch in Verbindung unserer Heizungsanlage nicht sinnvoll im Obergeschoß mit Fußbodenheizung zu arbeiten.

Wenn Du eine Fußbodenheizung nachrüstest, soll es nach den Beschreibungen her aber einen anderen Wärmegrad/energieausnutzung haben sowie auch ein anderes Wohngefühl sein. Angeblich ist Fußbodenheizung in Verbindung mit dieser besonderen Bodenplatte "angenehmer" neben den Ersparnissen. Kann das aber noch nicht bestätigen, weil wir noch keinen Winter erlebt haben.

Wie gesagt setzte dich mal mit den Handwerkern in Verbindung und lasse Dich beraten. Wir wurden damals bereitwillig von den Bauunternehmern zu laufenden Baustellen geführt und es uns sozusagen in Natura gezeigt und erklärt wie sie es machen.

LG
Heike


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 Betreff des Beitrags: Re: Fußbodenheizung in Schweden?
BeitragVerfasst: 22. Mai 2008 14:42 
Schwedenfreund
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Hallo Heike,

danke für deine Ausführungen. Ich habe mal recherchiert. Für Klimabodenplatte gibt es keine direkte Übersetzung. Es sind die nach unten isolierten Bodenplatten mit der eingebauten Fußbodenheizung. Jetzt kommt der sprachliche Witz: Diese Bodenplatten werden in Deutschland auch als "Schwedenplatten" verkauft. Schwedenplatte bedeutet aber ursprünglich "smörgåsbord", also was zum Essen. Der Knackpunkt ist die gute Isolation nach unten und die geringe Isolation nach oben, damit man mit niedrigen Vorlauftemperaturen arbeiten kann. Das Ganze sollte noch ewig halten, also gar nicht so einfach.

Die Idee mit dem zusätzlichen Kaminofen finde ich sehr gut. Nicht nur wie gesagt wegen dem schnellen Aufheizen. Man hat dann noch ein zusätzliches System bei Stromausfällen oder wenn die Wärmepumpe einen Defekt hat. Abgesehen davon gibt es ja noch den "mysfaktor" (Gemütlichkeitsfaktor) auf den ich persönlich nicht mehr verzichten will.

Die Trägheit der Fußbodenheizung kann man noch durch einen Service des SMHI, der eine exakte Wetterprognose anbietet und rechtzeitig die Heizung automatisch einstellt, kompensieren. Wenn also eine kalte Frostnacht kommt, wird schon Stunden vorher die Heizung über das Internet ferngesteuert hochgefahren. Der unter http://www.smhi.se/cmp/jsp/polopoly.jsp ... 29673&l=sv beschriebene Service lohnt sich bis jetzt allerdings nur für Mehrfamilienhäuser und Bürokomplexe.

Den nachträglichen Einbau einer Fußbodenheizung in ein Holzhaus halte ich für sehr schwierig. Ich habe mir das mal bei einem Keller überlegt. Da ist das gleiche Haupt-Problem. Wegen der notwendigen Isolierung von mindenstens 25 cm wird´s dann für viele nicht mehr möglich aufrecht zu stehen! Ist die Isolierung mangelhaft, wird die Fußbodenheizung unwirtschaftlich. Bei falschen Einbau drohen auch Feuchtigkeitsschäden an der Holzkonstruktion.

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Volker

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 Betreff des Beitrags: Re: Fußbodenheizung in Schweden?
BeitragVerfasst: 22. Mai 2008 17:12 
Schweden Guru
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Volker hat geschrieben:
Hallo Heike und Skogstroll,

danke für Eure Antworten. Was heißt Klimabodenplatte auf Schwedisch. Dann kann ich im Internet weiter recherchieren. Diese Bodenplatte sollte auch noch so aufgebaut sein, dass sie nicht nur nach unten isoliert, sondern auch das Radon nicht durchlässt. Das wäre dann optimal.

Ist eine Fußbodenheizung auch für das Nachrüsten in älteren Häusern sinnvoll? Als problematisch sehe ich auch die Trägheit der Heizung an.


wir haben unser bad vollkommen entkernt und neu gestaltet.unser haus ist über 100 jahre alt.wir haben uns auch eine fußbodenheizung auf auf elektro-basis einbauen lassen.

elke


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 Betreff des Beitrags: Re: Fußbodenheizung in Schweden?
BeitragVerfasst: 22. Mai 2008 17:22 
Schwedenfreund
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Hallo Elke,

das haben unsere Nachbarn auch gemacht. Elektrofussbodenheizung nur im Bad. Dann fühlen sich die Kacheln angenehm warm an und der Boden trocknet schneller ab. Vollkommen unproblematisch. Das ist etwas anderes, als ein komplettes Haus mit Fußbodenheizung nachzurüsten, wobei durch die Fußbodenheizung Wasser fließt.

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 Betreff des Beitrags: Re: Fußbodenheizung in Schweden?
BeitragVerfasst: 22. Mai 2008 18:05 
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Registriert: 21. Mai 2008 11:10
Beiträge: 10
Hej Elke,

kannst mal Zahlen nennen von qm des Zimmers und den Preis?

LG


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 Betreff des Beitrags: Re: Fußbodenheizung in Schweden?
BeitragVerfasst: 22. Mai 2008 19:06 
Vielleicht nur zur Ergänzung: Streicht bitte den Ausdruck Fußbodenheizung. Das Ganze ist mehr eine Betonkernaktivierung und wird in Schweden als "platta på mark" verkauft. Mit oder ohne golvvärme. Das Wort "värme" trifft dieses System um Längen besser. Hersteller gibts an jeder Ecke, z.B. isover.se, cellplastdirekt.se, sundolitt.se, legalett.se um nur die wichtigsten zu nennen. Die Standarddicke der Platte beträgt heute 300mm plus betong. Viele Grüße aus Laholm :D


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 Betreff des Beitrags: Re: Fußbodenheizung in Schweden?
BeitragVerfasst: 22. Mai 2008 19:54 
Schwedenfreund
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Registriert: 27. Februar 2007 20:43
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Danke für den Tipp,

im Internet gibt es viele Anleitung, unter http://www.viivilla.se/bygg-och-byggmat ... -mark.aspx habe ich eine gefunden, die das Bauprinzip erklärt und wie die Fußbodenheizung direkt in die Bodenplatte einbetoniert wird. So langsam kommt man der Sache doch näher.

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 Betreff des Beitrags: Re: Fußbodenheizung in Schweden?
BeitragVerfasst: 22. Mai 2008 21:56 
Schwedenfreund
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Beiträge: 572
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Elektro-Fußbodenheizung?? Brrrr.

In D würde jeder den Kopf schütteln, auch wenn es nur das Bad betrifft.

Ja, ich weiß, daß in Schweden komplette Heizungen für ganze Häuser per Elektro-Radiatoren realisiert sind. Erwiesenermaßen sind aber Elektroheizungen wegen des geringen Wirkungsgrades reine Primärenergiefresser.


Gruß,
Rüdiger


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 Betreff des Beitrags: Re: Fußbodenheizung in Schweden?
BeitragVerfasst: 8. Januar 2012 20:55 
Hallo!
ich habe seid 1996 eine Legallet Fußbodenheizung also die Schweden sind gut ich bin super zufrieden.
Gruß Jens


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 Betreff des Beitrags: Re: Fußbodenheizung in Schweden?
BeitragVerfasst: 10. Januar 2012 18:52 
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Beiträge: 295
Hej,

ich kann zwar nur von meinen Erfahrungen mit Fussbodenheizung in D berichten, möchte hier auch nur ein paar kleine Ergänzungen vornehmen. Wir haben hier eine Fussbodenheizung und einen Kaminofen als Ergänzung. Die Fussbodenheizung gibt es im ganzen Haus. Das wurde uns damals so empfohlen, da man dann nur EINE Vorlauftemperatur benötigt, nämlich die niedrigere. Wir sind sehr zufrieden damit.
Bei dem Kaminofen und einer Fussbodenheizung sollte man bereits beim Bau der Platte an das Gewicht des Ofens denken. Eine normaler Kaminofen stellt für die FbH keine Probleme dar. Anders sieht es da schon mit Kachelöfen aus, die ja ein deutlich höheres Gewicht haben und nicht unbedingt auf dem Bereich mit den Schläuchen stehen sollten, bzw. auf Sockeln in der Platte.
Für Holzfussböden ist meiner Meinung nach die Fbh nicht so günstig, da Holz ja ein schlechter Wärmeleiter ist. Wird aber trotzdem angeboten.
Insgesamt gesehen, finde ich die Problematik der Staubbelastung bei der Sache nicht ohne. Oder habt ihr diesbzgl. andere Erfahrungen. Wird in Schweden eigentlich Wandheizung angeboten?
Für deinen Zweck (Keller), wird das ja nicht so interessant sein.
Grüße
krümel7


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 Betreff des Beitrags: Re: Fußbodenheizung in Schweden?
BeitragVerfasst: 10. Januar 2012 19:54 
Schwedenfreund
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Also, eine Klimabodenplatte gibt es in 2 Ausführungen. Eine Wasser geführte (aus der Heizung) und eine Luftgeführte, auch Hypocausten-Heizung genannt. Arbeitet nach dem alten Prinzip der Römer. Nachteil davon, man braucht einen Erhitzer und einen Ventilator. Der Erhitzer wird wasserseitig von der Heizung gespeisst und gibt die Wärme an die Luft. Der Ventilator verbraucht Strom = Energiezusatzkosten.
Da die beste Heizung eine Kombination aus Wärmepumpe und Fußbodenheizung ist, sollte der Erhitzer = Tauscher so dimensioniert werden, dass er mit einer niedrigen Vorlauftemperatur arbeitet also groß ist = Platzbedarf. Ist er klein, muss das Delta T°C größer sein, was allerdings den COP (Coeffizient of performance= Wirkungsgrad) der Heizung wieder negativ beeinflusst. Der COP ist am höchsten wenn die Temp.-Diff zwischen entnommener Energie und abgegebene Energie am geringsten ist. Das Erdreich hat im Schnitt ca. +8°C in 1 bis 2,0 m Tiefe (je nachdem wo) und eine gut dimensionierte FBH kann mit einer Vorlauftemp. von ca. +24°C auskommen. Eine Bodenplatte wassergespeist braucht den Tauscher und Venti nicht. Allerdings ist zu empfehlen die Schlauchverbindungen außerhalb der Platte zu legen (Wasserleckagen). Bei der WP kann man Energie aus der Luft (je nachdem wo in S nicht empfehlenswert weil im Winter zu kalt) = billigste Variante, oder aus dem Erdreich nutzen= Flächenkollektor oder Tiefenbohrung.
Man sollte auch an die Warmwasserbereitung denken. Dabei auch an die Legionellenschaltung. Bei der WWB Bereitung ist der COP um einiges schlechter, da die Vorlautemperatur der WP höher sein muss um den Boiler aufzuheizen. Kollektoren mit dem Heizsystem kombinieren, nicht nur zur WWB nutzen. In der Übergangszeit liefern die Kollektoren auch genug Energie zum Heizen mit.
Wenn ein Kaminofen, dann ist am besten (Wirkungsgrad) ein Specksteinofen oder ein Kachelofen. Dabei an die Verbrennungsluft denken. diese sollte direkt von Außen kommen (sonst verbrennt der Ofen die bereits aufgeheizte Raumluft was wieder zusätzliche Energie kostet weil die benötigte Luft ja von Außen nachströmen muss und diese wiederum aufgeheizt wird. Diese Ofen Arten haben eine hohe Speicherkapazität.
Auch an die Lüftung muss gedacht werden. Man muss ja regelmässig Lüften um Schimmelpilze zu vermeiden. Da sollte man eine Lüftung wird Energierückgewinnung nehmen. Es kann ja nicht sein, dass man sehr aufwendig das Haus isoliert und abdichtet, um dann die Fenster zu öffnen und dadurch die Wärme entweichen zu lassen. Die nachströmende Luft muss ja wieder aufgeheizt werden.
Ein sehr guter, versierter und qualifizierter Handwerker ist hier gefragt, will man auf Dauer ein kostengünstiges System in der Anschaffung und im Betrieb haben. Nicht die billigste Lösung in der Anschaffung ist die beste. Die Betriebskosten über 15 bis 20 Jahre sind mit ins Kalkül einzubeziehen.
Dabei gewinnt immer eine WP + FBH+ Lüftung mit WRG.
Ich hoffe hier ein paar nützliche Hinweise gegeben zu haben.
Grüße,
Sverige-Fan

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Lebenskünstler ist, wer einen Sommer so erlebt, daß er ihm noch den Winter wärmt (A.Polgar 1873-1955)


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 Betreff des Beitrags: Re: Fußbodenheizung in Schweden?
BeitragVerfasst: 18. Februar 2012 20:11 
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Beiträge: 50
Wohnort: Smoland
Viele Dinge spielen eine Rolle. In Schweden ist immer noch die Elektroheizung aktuell. Bloß für welchen Preis? Strom ist immer noch teuer und
viele Alternativen gibt es eigentlich dazu. Ich stand auch auf dieser Schiene. Jedoch eine solche Heizung war mir zu teuer. Ich habe mir lieber einen Kamin eingebaut und dafür billiges Holz gekauft. Das bringt mir mehr, als eine Fußbodenheizung. Auch habe ich Wärme im Haus, wenn einmal der Strom weg ist, was bei uns zu jeder Zeit passieren kann? Viel wichtiger war für mich auch die Isolierung des Hauses. Hier kann ich mehr sparen. Die Fußbodenheizung ist zwar eine Alternative, doch zu welchen Preis?
Und beim Kamin sollte man sich hier Informieren. Eine Alternative wäre der Kamin Smaland. Gerade von meinen Schornsteinfeger ist dieser Kamin
von seinen Werten und dem Preis eine echte Alternative.
Nachzulesen unter http://www.kaminexperten.se
LG derkleinebarsch


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 Betreff des Beitrags: Re: Fußbodenheizung in Schweden?
BeitragVerfasst: 18. Februar 2012 20:19 
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Registriert: 6. September 2010 10:29
Beiträge: 43
Elektrofußbodenheizung im Bad- habe vor Jahren mein Bad neu machen lassen und wusste damals nichts davon, leider:-(

Gibt es nicht eine Art Badteppich, ähnlich einer Heizdecke , Feuchtraumgeeignet. Das würde ich toll finden und sofort kaufen!!


Drottningen


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 Betreff des Beitrags: Re: Fußbodenheizung in Schweden?
BeitragVerfasst: 18. Februar 2012 21:32 
Schwedenfreund
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Wohnort: Enschede / NL
Hallo regina,
eine solche Matte kenne ich nicht. Wohl gibt es Heizkörper mit Öl gefüllt welche elektrisch geheizt werden. Diese kann man als Handtuchwärmer/Zusatzheizkörper an der Wand montieren. Sie haben 2 Funktionen; zum einen den Raum aufwärmen und zum zweiten als "Strahlungselement" zu dienen. Hat den Vorteil, dass sich der Raum nicht so kalt anfühlt wenn die dusche ausgeschaltet wird.

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 Betreff des Beitrags: Re: Fußbodenheizung in Schweden?
BeitragVerfasst: 18. Februar 2012 22:18 
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Registriert: 4. Oktober 2011 17:15
Beiträge: 148
Wohnort: Schwendi - Söder Tyskland
In Schweden wird der Strom CO2 frei erzeugt, da ist es nicht so übel wie in Deutschland. In Norwegen wird der Strom zu 100% aus Wasserkraft erzeugt. Da kann man auch bedenkenlos damit heizen. In Schweden gibt es viele Wärmepumpen. Bei 8 ct/kWh Strompreis liegt man preislich rtwa da wo in Deutschland eine moderne Ölheizung liegt.

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Schweden ist nicht nur ein schönes Land - das ist ein Virus!


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 Betreff des Beitrags: Re: Fußbodenheizung in Schweden?
BeitragVerfasst: 18. Februar 2012 22:20 
Schweden Guru
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Registriert: 25. September 2006 20:15
Beiträge: 1431
Wohnort: jämtland
wir haben in unserem wohnwagen wärmematten.vielleicht meint sie sowas

http://www.grohatherm.de/html/fuss-warmematten.html


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 Betreff des Beitrags: Re: Fußbodenheizung in Schweden?
BeitragVerfasst: 18. Februar 2012 22:55 
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Beiträge: 227
Wohnort: NRW/Nordschweden
Bei Ebay haben se gerade welche im Angebot .

Könnte auch was sein ... http://www.ebay.de/itm/NHM90-Teppichhei ... 0272781369

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LG
Manu


Lebe deinen Traum aber Träume nicht dein Leben


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 Betreff des Beitrags: Re: Fußbodenheizung in Schweden?
BeitragVerfasst: 19. Februar 2012 11:42 
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Registriert: 6. September 2010 10:29
Beiträge: 43
menno- das ist ja klasse, werde mir eine kaufen und somit" kalte Füße ade" im schwed. Bad ;-)
Drottningen


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