freunde gehabt bevor ihr ausgewandert seid?

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irni
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Re: freunde gehabt bevor ihr ausgewandert seid?

Beitragvon irni » 9. November 2010 20:38

Freunde hatte ich keine in S, aber ich hatte eine ganze neue Familie!
Die Familie meines Mannes. Schwedisch konnte ich für den Hausgebrauch, eher schlecht als recht, aber nachdem in meiner Umgebung weder Deutsch noch Englisch gesprochen wurde, lernte ich recht schnell Schwedisch.
Behördengänge usw klappten ganz gut auf eigene Faust, mein Mann musste mal aushelfen, aber meistens lösten sich sprachliche Probleme ganz einfach und ich bekam viel Hilfe von Schweden.
Richtige Freundschaften dauerten etwas. Wie Wiebke hatte ich anfangs meist Kontakt mit anderen Ausländern. Heute habe ich gute Freunde, sowohl Schweden als auch Einwanderer und wunderbare Nachbarn und Pendlerkollegen.
Sich einleben dauert ein Weilchen und bis die Sprache soweit sitzt, dass man sich unbehindert ausdrücken kann, kann man auch mit Heimweh rechnen. Bei mir dauerte es ca ein Jahr bevor ich mich hier richtig zu Hause fühlte.

Sams83
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Re: freunde gehabt bevor ihr ausgewandert seid?

Beitragvon Sams83 » 9. November 2010 21:23

Bei mir war es Glück, dass die jüngeren Kollegen regelmäßig zum After-Work an Freitagen (etwa 1-2x pro Monat) weggingen, da war ich dann schon nach recht kurzer Zeit (nach 2-3 Monaten) mit dabei.
Dadurch ergaben sich zwar fast keine richtig tiefen Freundschaften, aber ein paar nette Abende hatten wir schon zusammen. Nach längerer Zeit wurde man dann auch mal am Wochenende zu anderen Aktivitäten (Eislaufen, Ausflüge, Abendessen,...) eingeladen bzw. beim Planen mit einbezogen.

Bei einem anderen Kollegen war ich zum Schluss hin recht regelmäßig zu Spieleabenden mit Freunden und Familie im kleinen Kreis (so 4-6 Leute) eingeladen, da hab ich mich schon sehr drüber gefreut, zum "auserwählten Kreis" zu gehören.

Aber auch das brauchte Zeit - - - :smt006


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