freiwillige Krankenversicherung in Deutschland

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freiwillige Krankenversicherung in Deutschland

Beitragvon Funkenflug12 » 22. Oktober 2014 16:02

Hallo zusammen,

ich bewerbe mich gerade auf einen Job in Stockholm und habe gelesen, dass ich im Falle einer Anstellung künftig in Schweden krankenversichert wäre. Leider bezahlen in Schweden nicht alle läns Insulinpumpen für Diabetiker. Da ich eine solche habe und sie auch nicht wieder hergeben möchte, möchte ich gerne wissen, ob man sich in Deutschland parallel freiwillig mit dem Mindestbeitrag krankenversichern kann, um dann eben unter anderem die Insulinpumpe weiterhin bezahlt zu bekommen.
Ich könnte auch in Deutschland einen 400 Euro-Job annehmen, der nicht erfordert, dass ich wirklich vor Ort bin. Aber die Frage bleibt: Wäre ich damit in Deutschland berechtigt, Krankenversicherungsleistungen in Anspruch zu nehmen?

Regelmäßige Termine (1x im Quartal) beim meinem Diabetologen würde ich beispielsweise auch lieber in Deutschland wahrnehmen, da der mich lange kennt und mein Diabetes nicht einfach einzustellen war.

Tack för hjälpen!

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Re: freiwillige Krankenversicherung in Deutschland

Beitragvon Lukä » 22. Oktober 2014 21:59

Freiwillig bei einer gesetzlichen KV kannste machen. Bedingung ist, dass du einen gemeldeten Wohnsitz in Deutschland hast. Kosten liegen um die 150€/Monat.

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Re: freiwillige Krankenversicherung in Deutschland

Beitragvon Funkenflug12 » 23. Oktober 2014 06:42

Danke für die Antwort!
Dann gehe ich mal davon aus, dass auch 2 unterschiedliche Wohnstätten parallel in D und S erlaubt sind.

EuraGerhard
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Re: freiwillige Krankenversicherung in Deutschland

Beitragvon EuraGerhard » 23. Oktober 2014 08:13

Funkenflug12 hat geschrieben:Dann gehe ich mal davon aus, dass auch 2 unterschiedliche Wohnstätten parallel in D und S erlaubt sind.

So ist es.

Als deutscher Staatsbürger kannst Du innerhalb der EU im Prinzip so viele Wohnsitze haben, wie Du Dir leisten kannst. Steuerrechtlich wird das allerdings möglicherweise kompliziert. Und falls Du Fristen versäumst, weil z.B. ein wichtiges behördliches Schreiben an einen Wohnsitz zugestellt wurde, an dem Du Dich gerade nicht aufgehalten hast, ist dies einzig und allein Dein Problem.

MfG
Gerhard

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Re: freiwillige Krankenversicherung in Deutschland

Beitragvon jörgT » 23. Oktober 2014 08:20

Ich würde Dir raten, in Stockholm nachzufragen, wie das mit Insulinpumpen ist. Wenn Du Typ I-Diabetiker bist, bezahlen meines Wissens alle län mittlerweile eine Pumpenbehandlung, besonders da Du ja schon eine Pumpe hast. Natürlich sollst und brauchst Du nicht wechseln, wenn die Pumpenbehandlung funktioniert!
Insulinpumpen sind auch in Schweden weit verbreitet und in einer Großstadt wie Stockholm solltest Du keine Schwierigkeiten haben, kompetente Diabetologen zu finden.
Wenn Du Deine private Versicherung in Deutschland weiter bestehen lassen willst: Frage nach, ob der Mindestsatz die Insulinpumpenbehandlung wirklich deckt! Zu meiner Zeit in D gab es da erhebliche Unterschiede zwischen Minimal- und Normalsatz - aber das ist über zehn Jahre her ...
Jörg


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