Frage zur Qualität der Häuser in Schweden

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Re: Frage zur Qualität der Häuser in Schweden

Beitragvon Briefmarkensammler » 8. August 2009 16:51

hej,
da stehst Du mit Deinem Finanzierungsproblem nicht alleine da. Die schwedischen Banken verhaltern sich seit einiger Zeit äußerst restriktiv. Da bekommen selbst alteingesessene Deutsche mit etablierter Firma keinerlei Finanzierungskredite für ihre Firma, noch nicht einmal für einen Autokauf. Barabhebungen vom Konto werden auf 10 - 12.000 SEK je Abhebung limitiert.
Du hast also mit einer Finanzierung eines Hauses über eine schwedische Bank absolut keine Chance.
Spare Dein Geld und zahle dann das Haus bar oder verkaufe zuerst Dein Schweizer Haus. Die Preise für Häuser hier in Schweden liegen deutlich unter den Preisen der Schweizer Immobilienpreise.
Viel Glück!
Der Briefmarkensammler


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Re: Frage zur Qualität der Häuser in Schweden

Beitragvon spanni » 8. August 2009 17:02

Was dann?? Deutsche Banken nach meiner Erfahrung ohne EK auch nicht.


Zu den schwedischen Bädern:

Sicher entsprechen sie nicht unserem Standard, sie aber deswegen als Billiglösung zu verteufeln, halte ich nicht für ok.
Die Toiletten im süden Europas sahen vor 20 Jahren auch nicht so aus wie heute.

Die Idee der Nasszelle mit Belägen an der Wand und am Boden ist eigentlich Top. Wenn man das Fachgerecht abdichtet, könnte man das Bad voll fluten. Es hapert halt immer an der Ausführung.

Zum Holzhaus: wir haben eines, was sogar verputzt ist, von 1908, es steht immer noch und hat auch nur 12er Wände mit Sägespäne. Das Haus hält die Wärme super und braucht wenig Heizenergie, selbst bei -25C° nicht.
Fette Grüße von Sascha

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Re: Frage zur Qualität der Häuser in Schweden

Beitragvon gmc » 8. August 2009 18:57

Tommy hat geschrieben:ebenerdige Duschen in S sind einer der häufigsten Gründe für Wasserschäden. Entweder ist der Anschluss der "plastmarra" and den Bodengully nicht richtig gemacht und es läuft dauernd etwas Wasser in die Holzdecke dadrunter, oder, wenn der Boden geklinkert ist, bilden sich haarfeine Risse in den Fugen (Holzhäuser bewegen sich dauernd) und die Folgen sind dieselben.

Duschen ohne Duschtasse mögen praktisch sein, für Holzhäuser jedoch völlig ungeeignet. Ich bin nicht der erste und nicht der einzige, der sich dann doch noch eine Dusche mit Tasse angeschafft hat (in einem verklinkerten Badezimmer). Duschen ohne Duschtasse sind nur eine der typisch schwedischen Billiglösungen.

Ich kann von meinem Haus berichten; daß wir uns vor mehr als einem Jahrzehnt unser Gäste-WC mit 3 mm dicker anthrazitfarbener "Plastmatta" aus dem Industriebereich von Tarkett auslegen ließen. Seitdem wurden die bodengleiche Dusche, WC und Waschbecken von den unterschiedlichsten Leuten benutzt und auf dem Fußboden "´rumgetrampelt".
Ergebnis: absolut neuwertig! nach all den Jahren. Die matta wurde 5 cm hoch an den Wänden zu einer wasserdichten Wanne verschweißt. Fliesen haben wir nur an den Wänden und das wandhoch. (15x15 cm und unten ein 5x5 cm Sockel).

Leider gibt es diese Qualität von Tarkett heutzutage nicht mehr :cry:

Unter Bodenfliesen sollte man immer eine Plastmatta verlegen. (Fugenrisse!)

Gruß Gernot

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Re: Frage zur Qualität der Häuser in Schweden

Beitragvon Haro » 3. November 2009 14:13

spanni hat geschrieben:Zu den schwedischen Bädern:

Sicher entsprechen sie nicht unserem Standard, sie aber deswegen als Billiglösung zu verteufeln, halte ich nicht für ok.
Die Toiletten im süden Europas sahen vor 20 Jahren auch nicht so aus wie heute.

Die Idee der Nasszelle mit Belägen an der Wand und am Boden ist eigentlich Top. Wenn man das Fachgerecht abdichtet, könnte man das Bad voll fluten. Es hapert halt immer an der Ausführung.

Zum Holzhaus: wir haben eines, was sogar verputzt ist, von 1908, es steht immer noch und hat auch nur 12er Wände mit Sägespäne. Das Haus hält die Wärme super und braucht wenig Heizenergie, selbst bei -25C° nicht.
Hejsan spanni,

da kann ich Dir nur Recht geben, wir haben im Oktober 2007 auch ein Holzhaus in Schweden gekauft und leben seit Februar 2008 auch dort. Die Vorbesitzer von unserem Haus haben kurz bevor sie es verkauften noch das Badezimmer mit Plastmatta neu machen lassen. Es gibt mittlerweile ganz tolle Dekore mit Bordüren die auch fast wie Fliesen aussehen. Der Vorteil ist unumstritten das man das Badezimmer zur Not mit dem Hochdruckreiniger sauber machen könnte :wink: ohne Angst haben zu müssen das irgendwo Wasser in die Wände eindringt. In einem Holzhaus erscheint mir das die beste und noch dazu eine kostengünstige Lösung da viele Holzhausbesitzer die Fliesen im Bad haben über Risse in den Fugen und Fliesen klagen.
Unser Haus hat auch obwohl es schon Baujahr 1968 ist nur ca. 15 cm dicke Außenwände, hält auch super die Wärme und braucht nicht viel Energie und was noch wichtig ist das gesamte Wohnklima ist in einem Holzhaus viel besser wie in einem massiv gemauerten Haus.
Wegen der Haltbarkeit braucht man sich auch keine Gedanken machen, ich habe Holzhäuser in Schweden besichtigt die über 300 Jahre alt und Top in Schuss sind.
Der schlimmste Feind eines Holzhauses ist "unbemerkte" Feuchtigkeit durch defekte Rohre in den Wänden, unsachgemäße Ausführung der Wandisolierung oder ein undichtes Dach und vielleicht noch der Holzbock.

Viele Grüße aus Småland :flagge:
Harald
Man muss dem Leben nur gelassen folgen und ihm ein Höchstmaß an Freude entnehmen.

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