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Schweden
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Schweden und Norwegen - Fähre, Urlaub, Reisen & Meer

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 Betreff des Beitrags: Forschung in Schweden
BeitragVerfasst: 29. September 2010 11:45 
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Registriert: 19. März 2009 03:56
Beiträge: 35
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Gibt es hier vielleicht jemanden der in Schweden in der medizinischen Forschung arbeitet?

Ich bräuchte Informationen zu den Tierschutzgesetzen, behördlichen Auflagen usw...

Kennt sich sonst vielleicht noch jemand aus wie es mit einer Selbstständigkeit ist, in der man nur ein geringes Einkommen hat?
Sprich vielleicht 10 000 Euro im Jahr und wo nicht jeden Monat was rein kommt.
Hier in Deutschland habe ich noch eine Nebentätigkeit, die über ein Kleinunternehmen läuft.
Gibt es so ne Art Kleinunternehmen auch in Schweden?

Lg


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 Betreff des Beitrags: Re: Forschung in Schweden
BeitragVerfasst: 29. September 2010 13:45 
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Registriert: 1. September 2010 02:15
Beiträge: 244
Wohnort: Jämtland
Worauf willst du hinaus, wenn von einem Kleinunternehmen sprichst?
Meinst du, wie das hier besteuert wird? Ganz normal, ohne Ausnahme. Es gibt einen Grundfreibetrag, alles darüber hinaus wird besteuert.
Oder meinst du die Unternehmensform? Da gibt es hier etwas, das dem Einzelunternehmer entspricht. Viele wählen jedoch die AB (= AG), um das private Vermögen von der Haftung auszuschließen.

Grüße,

Paul


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 Betreff des Beitrags: Re: Forschung in Schweden
BeitragVerfasst: 29. September 2010 14:02 
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Registriert: 19. März 2009 03:56
Beiträge: 35
Wohnort: Berlin
ja ich wollte wissen, wie das mit der besteuerung aussieht :)
ich hätte da ne idee für ne selbstständigkeit. die eigentlich laufen müsste.
aber das wird halt dann nicht so sein, dass ich jeden monat was verdiene.
sondern je nach auftrag, kann mal nen monat nix sein und dafür dann halt nen anderen mal nen bisl mehr.
aber reich wird man damit nicht ;) jedenfalls nicht in dem rahmen, den ich vor habe.

achja und ich habe eigentlich keine wirklichen ausgaben. also kein geschäft oder material oder oder... was da an laufenden kosten wären.


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 Betreff des Beitrags: Re: Forschung in Schweden
BeitragVerfasst: 29. September 2010 14:21 
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Registriert: 6. Dezember 2006 11:31
Beiträge: 3154
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Du kannst Dich in Schweden recht einfach selbständig machen. Da gibt es sogar richtige Kurse zu: starta eget
Du kannst das voll machen oder als Nebentätigkeit. Dann brauchst Du einen FA skattesedel. Einen Schein vom Finanzamt. Damit darfst Du als normaler Angestellter nebenher noch selbständig was verdienen. Wieviel ist dabei, soweit ich das verstanden habe, egal. Besteuert wirst Du halt ganz normal auf alles was Du verdienst. Dafür darfst Du einen Teil der Kosten bei Anschaffungen wieder steuerlich geltend machen. Für Nebenjobbs ganz gut und relativ einfach machbar. Selbst in welchen Abständen Du die Steuererklärung machen willst, kannst Du selber wählen. Alle drei Monate oder 2 mal im Jahr oder eben nur einmal.Wenn es nur eine Nebentätigkeit ist, ist es wirklich nicht so schwer.
Auf der Seite stehen schon mal ein paar Infos: http://www.tillvaxtverket.se/

Grüße
Wiebke


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 Betreff des Beitrags: Re: Forschung in Schweden
BeitragVerfasst: 29. September 2010 15:51 
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Registriert: 19. März 2009 03:56
Beiträge: 35
Wohnort: Berlin
hallo wiebke,

danke erstmal für die infos.
aber es sollte nicht nur ne nebentätigkeit werden.

mein problem ist:
wenn ich ne selbstständigkeit anmelde, dann werden meine einnahmen versteuert. so weit ok ;)
aber was ist mit diesen ganzen kram wie krankenversicherung, rente und und und... was ja hier in deutschland auch ist.
ich hab davon halt mal überhaupt keinen plan. da das ja über meinen angestellten job läuft und ich die abgaben mit meiner selbstständigkeit, als nebentätigkeit, nicht nochmal extra habe. muss mich also darum nicht selber kümmern. ich guck nur 1 mal im monat auf meinen gehaltszettel, um mich dann aufzuregen, wieviel da immer abgezogen wird ;)
wenn ich nun in schweden mal nen monat 1000 euro verdiene und dann wieder 2 monate gar nix. wie läuft das dann aber mit diesem ganzen kram? wie hoch sind da die kosten? weil wenn mich dann die ganzen zusatzleistungen mehr kosten, als ich verdiene, ist das nen bisl blöd ;)
ich weiss ich stell mich gerade völlig glatt an... aber ich hab mich für das ganze zeug noch nie wirklich interressiert... bis mir jetzt die idee gekommen ist den versuch zu starten, dass was ich in deutschland als nebentätigkeit mache, in schweden hauptberuflich zu versuchen.

achja... und ich weiss... da kommt wieder der grosse aufschrei... aber mein schwedisch ist noch nicht so klasse, dass ich mich durch die behördenseiten durchwälzen kann :(


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 Betreff des Beitrags: Re: Forschung in Schweden
BeitragVerfasst: 29. September 2010 18:59 
Alter Schwede
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Registriert: 6. Dezember 2006 11:31
Beiträge: 3154
Wohnort: Västerås
Hej,
bin jetzt etwas verunsichert ob das nun Nebenjob werden soll oder doch Hauptjob? Du sagtest doch man wird nicht reich und es könnte mal gar nichts rein kommen? Klingt eher nach Nebentätigkeit für mich... Aber das sehe ich vielleicht anders :)
Was die Kosten angeht. Rente weiss ich nicht genau, da bin ich grad unsicher. Will keinen Mist verzapfen aber ich glaube, dass das noch automatisch geht in Schweden. Wir wurden vom Arbeitgeber gefragt was wir wollen und der zahlt da für uns ein. Ansonsten gibt es, soweit ich weiss (wie gesagt, jetzt sehr unsicher) was staatliches. Peinlich, aber darum hab ich mich auch nicht intensiv gekümmert. Ihc hab da noch was Privates und dann das über die Arbeit (was aber wohl nett so viel is wenn ich das richtig gesehen habe).
Krankenkasse ist kein Problem. Da bist Du, wenn Du hier lebst und eine PN (Personennummer, bekommst Du wenn Du gemeldet bist) hast, automatisch drin. Wenn Du arbeitest allemal. Da spielt es auch keine Rolle wie viel Du verdienst, hab jedenfalls noch nie was gegenteiliges gehört.
Du musst Dich nur anständig melden. Beim Einwandereramt, der Finanzbehörde und eben der Krankenkasse. Manchmal machen die das untereinander, manchmal nicht. Sicher ist sicher, daher immer einfach vorsprechen und alle Belege mitbringen, dass Du bei den anderen gemeldet bist. Dann klappt das schon. Die Krankenkasse hier arbeitet manchmal etwas langsam, aber das sollte normalerweise gar kein Problem darstellen.
Das Einzige was wichtig ist: Arbeitslosenversicherung wird nicht vom Staat gezahlt. Willst Du eine, musst Du da selber Mitglied werden. Es gibt verschiedene, anscheinend lohnt der Vergleich, aber da kenne ich mich zu wenig aus.
Man kann auch, vor allem wenn man Angestellter ist, irgendwo Mitglied bei der Gewerkschaft werden. Das scheint in manchen Berufsbranchen gut zu sein, ist jedenfalls deutlich verbreiteter als in Deutschland. Bei einigen ist dann die Arbeitslosenversicherung automatisch dabei. Das muss man im Einzelnen dann beim Beitritt klären was dabei ist und was nicht. Alle anderen Versicherungen und co sind natürlich, wie in Deutschland extra. Haus, AUto und so weiter mein ich.
Manches ist da einfacher, da man manches in einer gesammelt hat. ABer auch das hängt vom Anbieter ab und das kann man vor Ort alles viel einfacher durchschauen und klären.
Was die Sprache angeht: Wenige konnten es flüssig und perfekt als sie hier ankamen. Eine solide Basis wäre jedoch gut. Du wirst aber unter Umständen trotzdem erstaunt sein wie unterschiedlich schwedisch sein kann. Was DU daheim lernst, klingt vermutlich anders. Trotzdem gut, wenn man was kann. Den Rest lernst Du hier. Du musst halt mit der Einstellung kommen, dass Du es auch willst und Dich bemühen. Jahrelang mit englisch geht, machen andere auch. Aber beliebt wirst Du damit nicht überall...

Grüße
Wiebke


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