Hej,
bin jetzt etwas verunsichert ob das nun Nebenjob werden soll oder doch Hauptjob? Du sagtest doch man wird nicht reich und es könnte mal gar nichts rein kommen? Klingt eher nach Nebentätigkeit für mich... Aber das sehe ich vielleicht anders
Was die Kosten angeht. Rente weiss ich nicht genau, da bin ich grad unsicher. Will keinen Mist verzapfen aber ich glaube, dass das noch automatisch geht in Schweden. Wir wurden vom Arbeitgeber gefragt was wir wollen und der zahlt da für uns ein. Ansonsten gibt es, soweit ich weiss (wie gesagt, jetzt sehr unsicher) was staatliches. Peinlich, aber darum hab ich mich auch nicht intensiv gekümmert. Ihc hab da noch was Privates und dann das über die Arbeit (was aber wohl nett so viel is wenn ich das richtig gesehen habe).
Krankenkasse ist kein Problem. Da bist Du, wenn Du hier lebst und eine PN (Personennummer, bekommst Du wenn Du gemeldet bist) hast, automatisch drin. Wenn Du arbeitest allemal. Da spielt es auch keine Rolle wie viel Du verdienst, hab jedenfalls noch nie was gegenteiliges gehört.
Du musst Dich nur anständig melden. Beim Einwandereramt, der Finanzbehörde und eben der Krankenkasse. Manchmal machen die das untereinander, manchmal nicht. Sicher ist sicher, daher immer einfach vorsprechen und alle Belege mitbringen, dass Du bei den anderen gemeldet bist. Dann klappt das schon. Die Krankenkasse hier arbeitet manchmal etwas langsam, aber das sollte normalerweise gar kein Problem darstellen.
Das Einzige was wichtig ist: Arbeitslosenversicherung wird nicht vom Staat gezahlt. Willst Du eine, musst Du da selber Mitglied werden. Es gibt verschiedene, anscheinend lohnt der Vergleich, aber da kenne ich mich zu wenig aus.
Man kann auch, vor allem wenn man Angestellter ist, irgendwo Mitglied bei der Gewerkschaft werden. Das scheint in manchen Berufsbranchen gut zu sein, ist jedenfalls deutlich verbreiteter als in Deutschland. Bei einigen ist dann die Arbeitslosenversicherung automatisch dabei. Das muss man im Einzelnen dann beim Beitritt klären was dabei ist und was nicht. Alle anderen Versicherungen und co sind natürlich, wie in Deutschland extra. Haus, AUto und so weiter mein ich.
Manches ist da einfacher, da man manches in einer gesammelt hat. ABer auch das hängt vom Anbieter ab und das kann man vor Ort alles viel einfacher durchschauen und klären.
Was die Sprache angeht: Wenige konnten es flüssig und perfekt als sie hier ankamen. Eine solide Basis wäre jedoch gut. Du wirst aber unter Umständen trotzdem erstaunt sein wie unterschiedlich schwedisch sein kann. Was DU daheim lernst, klingt vermutlich anders. Trotzdem gut, wenn man was kann. Den Rest lernst Du hier. Du musst halt mit der Einstellung kommen, dass Du es auch willst und Dich bemühen. Jahrelang mit englisch geht, machen andere auch. Aber beliebt wirst Du damit nicht überall...
Grüße
Wiebke