Hallo Elke,
wenn die Kieler Förde als Fjord gilt, dann ja wohl die Schlei, die Eckern
förder Bucht und die Flensburger Förde auch. Und vielleicht ja auch die Pötenitzer Wiek...
Das verwirrt mich - zumindest, wenn ich mir so vergegenwärtige wie es in meiner (natürlich trotzdem wunderschönen) schleswig-holsteinischen Heimat aussieht und das dann mit einem netten norwegischen Fjord vergleiche.
Wikipedia sagt folgendes:
Zitat:
Als Förde bezeichnet man eine von einer Gletscherzunge gegrabene, üblicherweise schmale Meeresbucht. Sprachlich ist Förde die deutsche und Fjord die skandinavische Variante desselben Wortes. An der Ostküste der Kimbrischen Halbinsel werden teilweise dieselben Buchten auf Dänisch Fjord und auf deutsch Förde genannt. [...] Als geologischer Begriff unterscheiden sich Fjord und Förde jedoch, obwohl beides glaziale Rinnen sind, also Täler, die durch Gletscher vertieft wurden. Während Fjorde von Gebirgsgletschern gegraben wurden, deren in Hochtälern (Karen) entstandenes Eis sich seewärts bewegte, wurden die Förden von Zungen eines großen Eispanzers gegraben, der in Zeiten stärkster Vereisung die Becken von Ostsee und Kattegat bedeckte und dessen Eis sich in flachem Gelände landwärts bewegte. Sie enden daher in einer Grundmoränen-Landschaft. Aufgrund dieser Entstehungsweise ist für Förden das weitgehende Fehlen von Seitentälern, insbesondere von Hängetälern, typisch.
Von Schweden sind mir jetzt keine klassischen Fjorde erinnerlich - ich mag die aber auch einfach verpasst haben. So viel Landeskenntnis habe ich auch nicht. Allerdings wage ich zu vermuten, dass es zu den norwegischen Fjorden gewaltige qualitative Unterschiede geben mag. Der Gesamteindruck also möglicherweise sehr viel weniger gewaltig ist.
Einen Gruß
Berta.