Fam. Purann am Scheideweg

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Imrhien
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Re: Fam. Purann am Scheideweg

Beitragvon Imrhien » 13. Januar 2008 19:49

Ja Manty, das ist richtig. Aber Schweden ist eben doch was anderes... bzw. die Entfernung ist doch größer. Aber es stimmt schon. Man kann fast genauso schnell und sogar zum gleichen Preis, wenn nicht billiger, von Schweden nach Deutschland, wie von Hamburg nach München. Mal grob geschätzt.
Und wenn ich wählen kann, dann ziehe ich eine 16 jährige, die ausgezogen ist einem 30jährigen, der noch daheim wohnt, vor. Und zwar als Mutter als auch so...
Trotzdem ist es für die Familie ja nie leicht. Egal ob der Abschied in Deutschland oder Schweden ist. Man muss sich an neue Sachen erst gewöhnen und das hat mit Auswandern nichts zu tun. Der Mensch ist ein Gewohnheitstier.

Grüße
Wiebke

NI2012
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Re: Fam. Purann am Scheideweg

Beitragvon NI2012 » 15. Februar 2008 11:16

Storstadstjej hat geschrieben::( Ich weiss nicht wirklich was ich sagen soll, was Dich wirklich aufmuntern könnte... Versuch das Ganze nciht als Scheideweg zu sehen. ... [Fullquote gekürzt] .


Hej,

Ich kann es echt nachvollziehen, was ihr durchmacht... Ich bin auch mit meinem sohn vor 6 monaten nach schweden/örebro ausgewandert und haben es schwer. mein sohn hat bis jetzt keinen einzigen schwedischen freund.. ich habe die hoffnung, das es sich bessert und er doch anschluß findet. auswandern ist nunmal nicht einfach vorallem für die kinder.
lycka till
Heimat ist da, wo ich glücklich bin!

Aurora

Re: Fam. Purann am Scheideweg

Beitragvon Aurora » 20. Februar 2008 21:25

Ich habe mich eigentlich zurück gehalten, da ich noch keine Erfahrungen mit dem Auswandern habe. Hätte aber vermutet, dass es den Kindern leichter fällt, Kontakte zu schließen als den Erwachsenen.
Meine Vorstellungen für ein Auswandern schließen aber auch ein:
-feste Arbeitsstelle(oder ich warte bis zur Rente), sicheren Wohnsitz und einen schwedischen Freund, der mir in allen amtlichen Behördengängen hilfreich zur Seite stehen würde.
Ansonsten hätte ich Angst, Gefahr zu laufen, dass alles schief geht.
Und Hin- und Her-Ziehen ist nicht mein Ding.
Da ich den hohen Norden am liebsten mag, mache ich mir auch schon Gedanken, ob ich die lange Zeit der Dunkelheit ertragen könnte. Als Urlauber für 6 Wochen ist ja alles super schön, aber das ständige Leben dort, sieht doch anders aus.

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Re: Fam. Purann am Scheideweg

Beitragvon Skogstroll » 21. Februar 2008 09:20

Was die Kinder betrifft, so ist das Alter entscheidend. Kleine Kinder haben beneidenswert geringe Sprachprobleme und ausserdem kein so entwickeltes soziales Umfeld, dass sie in Deutschland zurücklassen. Mit grossen Kindern ist das bedeutend schwieriger, nicht zuletzt weil auch die Akzeptanz von Seiten schwedischer Teenies erheblich abnehmen dürfte.
Eine andere Sache ist es mit der Dunkelheit. Manche kommen gut damit klar, manche gar nicht. Wieder andere kommen mit dem Licht im Sommer nicht zurecht. Und es gibt sogar Norrbottningar, die nach Skåne gezogen waren und zurück nach Norrbotten gegangen sind, weil sie die Dunkelheit in Skåne nicht ertragen haben (durch den Schnee ist es hier nur selten wirklich stochzappenduster).

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