Euro, SEK

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hansbaer

Re: Euro, SEK

Beitragvon hansbaer » 5. September 2008 12:00

Also wenn Du in 2 Tagen 600 € ausgeben willst, da musst Du Dir schon ganz schön Mühe geben.

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Aelve
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Re: Euro, SEK

Beitragvon Aelve » 5. September 2008 12:22

Hallo,

das liegt an Deinen Ansprüchen. Hast Du schon ein Hotel oder ähnliches vorgebucht? Willst Du in der günstigen Jugendherberge nächtigen, die in Schweden sehr gut sein soll?
Tausche das Geld erst in Schweden um, der Kurs ist dort für Dich besser. Ansonsten würde ich persönlich mit 600 Euro länger als 1 Woche in Göteborg gut auskommen.

Grüße Dich Aelve
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Kare20

Re: Euro, SEK

Beitragvon Kare20 » 5. September 2008 12:52

Aelve hat geschrieben:Hallo,

das liegt an Deinen Ansprüchen. Hast Du schon ein Hotel oder ähnliches vorgebucht? Willst Du in der günstigen Jugendherberge nächtigen, die in Schweden sehr gut sein soll?
Tausche das Geld erst in Schweden um, der Kurs ist dort für Dich besser. Ansonsten würde ich persönlich mit 600 Euro länger als 1 Woche in Göteborg gut auskommen.

Grüße Dich Aelve

naaj hotel wird meine freundin buchen..sie lebt dort..naja hab immer gehört dass schweden sau teuer im gegensatz zu österreich ist usw. deswegen war ich mir net sicher..aber danke für die infos..;)

hansbaer

Re: Euro, SEK

Beitragvon hansbaer » 5. September 2008 12:54

Österreich ist so viel billiger nicht - da bin ich mir sicher. Richtig teuer sind Norwegen und Island, aber Schweden geht da noch so. Zumindest, solange man nicht vor hat, sich mit hartem Alkohol zu betrinken.

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Aelve
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Re: Euro, SEK

Beitragvon Aelve » 5. September 2008 16:41

Hallo Kare,,
vor den 90 er Jahren war Schweden sauteuer, seit der Abwertung in den 90 er Jahren der Schwedischen Krone waren die Preise nicht mehr so hoch im Vergleich zur DM - jetzt zum Euro ohnehin nicht mehr. Nun wenn Du unbedingt beim Essen ein Bier bestellen willst, dann kostet es Dich fast soviel wie das Essensgericht und Schnaps kannst Du in Schweden sowieso nicht kaufen, das ist viel zu teuer. Falls Du Deiner Freundin einen Sekt oder ähnliches ausgeben willst, dann nimm diese Art von Getränken lieber von Deutschland aus mit. Tolle, moderne Kleidung kannst Du in Göteborg ziemlich günstig kaufen, falls Du das überhaupt bei dem kurzen Trip vorhast. Und wenn Du mittags essen gehst, dann gibt es fast überall die günstigen Dagensrätt (Mittagessen) mit Kaffee, Getränk und Salat dabei für ca. 10 Euro.
Ich bin sicher, dass Du von Deinen 600 Euro noch ne ganze Menge mit nach Hause bringen kannst.

Vie Spaß im schönen Göteborg und berichte doch hinterher mal, wie es Dir gefallen hat und ob Du finanziell gut über die Runden gekommen bist.

Grüße Aelve :smt006
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hansbaer

Re: Euro, SEK

Beitragvon hansbaer » 5. September 2008 18:28

Viel wichtiger als "Dagens Rätt" (wörtlich "Tagesgericht") ist eigentlich "lunch" - das ist so der Standardbegriff für eine Art Kantinenersatz, den viele Restaurants tagsüber bieten. Da liegt man sogar noch deutlich unter 10 €. Teilweise geht es da schon bei 6 € für Mittagessen inkl. Salat und Kaffee los.

nobse

Re: Euro, SEK

Beitragvon nobse » 7. September 2008 00:54

Nun, mit den ganze Umrechnungskursen rechne ich nicht , aber nach der Einführung des "Teuro" ist Schweden etwa gleichwertig. Nicht , dass Schweden billiger geworden ist , nein, Deutschland ist teurer geworden und somit Schweden angeglichen. Fakt ist eins , je länger wir in Schweden bleiben um so mehr Geld sparen wir . Essen muss ich hier und dort und die Lebensmittelpreise sind ähnlich. Auch Obst ist jetzt schon erschwinglich,kostet genauso viel wie bei uns. Der Unterschied zwischen Stadt und Land , sowie zwischen Nord und Süd ist natürlich gravierend. Die Landflucht ist eklatant zu merken. Im Süden ist natürlich ein Grundstück weitaus teurer als in Lappland-Angebot und Nachfrage...
Es kommt jedenfalls auf die Erwartungen an die man hat .
Im Norden wird jedenfalls die Selbstversorgung auf dem Lande noch groß geschrieben. Es fehlen aber die Haltbarkeitsmethoden ,die wir in Deutschland anwenden. Die wären jetzt gut angebracht. Die Deutschen haben eine Lagerwirtschaft, z.B. Pökelfleisch, Rauchfleisch oder Wurst, da es hier einen festen Wohnsitz gab. Die Samen konnten diese Praxis nicht anwenden , da sie ja ständig auf dem Zug waren und somit dieses Zeug nicht mitschleppen konnten. Nun ist aber eine andere Zeit und es wäre angebracht dies einzuführen . Ich denke ein deutscher, guter Fleischer hat dort eine sichere Existenz.

hansbaer

Re: Euro, SEK

Beitragvon hansbaer » 7. September 2008 08:07

Ehrlich gesagt bin ich leicht genervt von den Sachen, die hier in diesem Forum hartnäckig behauptet werden. Die Behauptungen, Schweden und Deutschland würden sich preismäßig nicht viel geben, stimmen einfach nicht. Zwar gibt es durchaus Dinge, die in Schweden nicht oder nicht deutlich teurer als in Deutschland sind, aber die Verbraucherpreise sind nach wie vor höher.

  • Der "Teuro" ist Blödsinn - nur weil die BILD-Zeitung behauptet, etwas würde passieren, heißt das noch lange nicht, dass etwas passiert ist. Der Euro hat im Gegensatz zur landläufigen Meinung zu keiner erheblichen Preissteigerung geführt. Deutschland hatte im Frühjahr 2002 eine leicht erhöhte Inflation von 2%. Bis zu dem sprunghaften Anstieg letztes Jahr gab es in Deutschland fast keine Inflation. Es ist also Unsinn, zu behaupten, Deutschland wäre so viel teurer geworden, dass Schweden jetzt gleich auf liegt.
  • genauso unsinnig ist es, zu behaupten, Schweden wäre gleich teuer oder billiger. Sicherlich ist der Unterschied nicht mehr so gravierend wie früher, aber es gibt hierzu eindeutige Indikatoren, siehe hier: http://www.fiket.de/2007/07/15/lebensmittelpreise-in-europa/. Die Lebensmittelpreise waren 2006 noch deutlich höher, und trotz der Verschiebungen bisher sollte sich da nicht viel geändert haben, denn Deutschland hatte von 2005 bis 2007 4,1 % Inflation und Schweden 3,2%. Deutschland wird immer billigere Verbraucherpreise haben - Deutschland hat direkte Anbindung an internationale Warenumschlagplätze, die größte Bevölkerung Europas und ist ein Transitland sowohl in Ost-West- wie in Süd-Nord-Richtung. Daher hat Deutschland seit jeher die niedrigsten Verbraucherpreise in Relation zum Durchschnittslohn. Gerade bei verderblicher Ware und Ware mit einer niedrigen Gewinnspanne - und das sind Lebensmittel nun mal - wirkt sich das aus. Daran wird auch die etwas erhöhte Inflation nichts ändern.

nobse

Re: Euro, SEK

Beitragvon nobse » 7. September 2008 11:37

hansebär ! Ich haue mich vor Lachen auf den Boden . Uns tut echt der Bauch weh, oder ich habe deine Ironie nicht verstanden. Deine Zahlen sind relativ und könnten aus dem Mund eines Politikers stammen.
Nicht die "Bild" formt meine Meinung , sondern unser Portmonaise!
Ganz einfache Rechnung. Ohne Mathematikkenntnisse. Alles , aber auch alles kostet "zahlenmäßig" soviel in Euro wie früher in "Mark"!
Das Gehalt ist aber um 50% gekürzt worden.
Es lohnt sich jetzt nicht darüber zu streiten ,ob die Butter oder das Obst in Schweden teurer sind als in Deutschland. Seit zehn Jahren fahren wir nach Skandinavien und haben eine eindeutige Angleichung Deutschlands an die Preise in Schweden festgestellt.
Es soll auch kein Stöhnen sein von mir , es ist einfach nur die Erfahrung, die ich ohne Bildzeitung mache.

hansbaer

Re: Euro, SEK

Beitragvon hansbaer » 7. September 2008 11:42

Es bezog sich gar nicht so sehr auf den speziellen Beitrag hier. Mir ging es nur darum, dass ich jetzt schon mehrfach im Forum gelesen habe, dass Schweden gleich teuer wäre wie Deutschland - und das stimmt einfach nicht. Das Problem ist, dass Preise eine sehr subjektive Sache sind. Schweden ist immer noch ein Stückchen teurer als Deutschland - fast durch die Bank in allen Bereichen. Da sind die Statistiken eindeutig.


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