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Schweden
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 Betreff des Beitrags: Euro in Schweden
BeitragVerfasst: 1. Dezember 2008 23:40 
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Registriert: 27. September 2008 02:27
Beiträge: 22
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hej leute ,


ich war bei der Swedischen Botschaft in Berlin .
Dort wurde mir gesagt das mann den Euro auch in Sweden einführen will oder möchte.

Das is jetzt meine frage an die, die schon in sweden leben

stimmt das .

ich finde das währe echt kattastrofal wenn es wirklich passieren würde.

weil der euro der größte beschiß aller zeiten ist.

Sorry für mein wort wahl.

Wünsche allen hier Wunder schöne Feiertage und ein Gutenrutsch in neue Jahr

:danke:

:slade:


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 Betreff des Beitrags: Re: Euro in Schweden
BeitragVerfasst: 1. Dezember 2008 23:44 
Schwedenfreund
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Beiträge: 760
Wohnort: Stockholm
Hehe, nicht ganz. Es ist ein leidliches Thema und momentan würden knapp die Hälfte der Befragen dafür stimmen.

Bei der letzten Abstimmung wurde "nein" gewählt und über eine neue Abstimmung in den nächsten Jahren wird diskutiert, mit allen pro und contra Argumenten.

Also so schnell schiessen auch die Schweden nicht. Dass er langfristig eingeführt wird, denke ich jedoch schon.

Hab mal eben einen aktuellen Artikel rausgesucht: http://www.e24.se/samhallsekonomi/sveri ... 886549.e24

_________________
Gnäll suger, handling duger.


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 Betreff des Beitrags: Re: Euro in Schweden
BeitragVerfasst: 2. Dezember 2008 08:54 
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Beiträge: 89
Als ich im Juli 2008 oben war, war der WEchselkurs 1:9,25. Jetzt ist er 1:10,30

Gut dadurch kann das ohnehin exportorientierte Schweden direkt noch gewinnen. Für Touristen ist es natürlich auch ideal. Doch die dänische Krone hat ihren Wert kaum verändert.

Ergo, de facto läuft wahrscheinlich einiges schief, die schwedische Krone scheint wirklich schwach zu sein, Schweden von der Volatilität des Kapitalmarktes noch viel mehr betroffen als geglaubt.

In Island ist es noch viel schlimmer und eines ist klar. Mit dem EURO hätte es diese Abwertung nicht gegeben. Ob der EURO Beschiss ist oder nicht, kann man so nicht sagen. Die Währung ansicht ist sehr gut, allerdings wurde sie schamlos ausgenutzt. Das ist das Problem.

Aber für Schweden wäre ein Einführung des EURO dringend notwendig meine ich mal, denn auf lange Sicht fangen sie sich einen Nachteil nach dem anderen ein, da sie ja immerhin wohl die ganzen Wechselspesen usw tragen müssen.


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 Betreff des Beitrags: Re: Euro in Schweden
BeitragVerfasst: 2. Dezember 2008 09:13 
Hallo
Nun Deutschland wie anderen Ländern hat die Euro umstellung nur Wirtschaftlichen Einbruch gebracht. Für die Großen war es gut, aber für das normale Volk ist und war es eine Katastrophe. Da brauche ich mich nicht um die Flaute zu beklagen. Das Prolblem der Finanzmärkte ist nicht die Wärung sondern die Aktionäre. Ein Wirtschaftwissenschaftler sagte eine mal. Die Aktionäre sind das Krebsgeschwüre der Wirtschaft. Diese Gruppe zogt Geld ab was eigendlich der Firma und den Angestellten zu gute kommen sollte, denn die erwirtschafte das was die Firma ist. Eines Wissen die Schweden auch, wenn hier der Teuro kommt geht es wirtschaftlich abwärts, wie in allen Ländern Europas. Das andere Ist, ein Wirtschaftsytem nur auf Expansion zu Gründen ist ziemlicher Müll, das kann nie Funktionieren. Das ist wie mit Lego bauen, ihrgendwann sind alle Steine Verbaut. und was macht man dann. man macht es wieder Kaputt, Krieg wäre da wieder die Lösung. Wir leben zwar im Zweiten Jahrtausend denken und handeln aber wie im Mittelalter.
Grüße Kasriel


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 Betreff des Beitrags: Re: Euro in Schweden
BeitragVerfasst: 2. Dezember 2008 09:19 
Zitat:
Eines Wissen die Schweden auch, wenn hier der Teuro kommt geht es wirtschaftlich abwärts, wie in allen Ländern Europas.


Keine Sorge Kasriel,

das geht in Schweden schon auch abwärts auch ohne Euro - Schweden befindet sich nun auch in einer Rezession.
Einen Nachteil, den wir jetzt hier in Schweden haben, ist dass die Krone auch schwächer wird - für uns wird es jetzt in Euro-Ländern teuerer.

S-nina


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 Betreff des Beitrags: Re: Euro in Schweden
BeitragVerfasst: 2. Dezember 2008 09:32 
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Beiträge: 89
Zitat:
Hallo
Nun Deutschland wie anderen Ländern hat die Euro umstellung nur Wirtschaftlichen Einbruch gebracht. Für die Großen war es gut, aber für das normale Volk ist und war es eine Katastrophe. Da brauche ich mich nicht um die Flaute zu beklagen. Das Prolblem der Finanzmärkte ist nicht die Wärung sondern die Aktionäre. Ein Wirtschaftwissenschaftler sagte eine mal. Die Aktionäre sind das Krebsgeschwüre der Wirtschaft. Diese Gruppe zogt Geld ab was eigendlich der Firma und den Angestellten zu gute kommen sollte, denn die erwirtschafte das was die Firma ist. Eines Wissen die Schweden auch, wenn hier der Teuro kommt geht es wirtschaftlich abwärts, wie in allen Ländern Europas. Das andere Ist, ein Wirtschaftsytem nur auf Expansion zu Gründen ist ziemlicher Müll, das kann nie Funktionieren. Das ist wie mit Lego bauen, ihrgendwann sind alle Steine Verbaut. und was macht man dann. man macht es wieder Kaputt, Krieg wäre da wieder die Lösung. Wir leben zwar im Zweiten Jahrtausend denken und handeln aber wie im Mittelalter.
Grüße Kasriel


Zu 100% kann ich dir einfach nur beipflichten, ich hätte es einfach nicht besser ausdrücken können. Die Aktionäre sind nicht nur ein Krebsgeschwür, sie sind die modernen Sklavenhalter, Terroristen, Demagogen, die sind die Schwerstverbrecher auf versteckte Art. Im Prinzip eine Art Cosa Nostra, N´Drangetha, Camorra, nur dass sie nicht mit Kalaschnikov bewaffnet sind, sondern mit Geldscheinen! Gehängt gehören sie eigentlich....


Zitat:
Wir leben zwar im Zweiten Jahrtausend denken und handeln aber wie im Mittelalter.


Die Frage ist nur, wann gibt es den nächsten Bürgerkrieg, dass er kommt, steht eigentlich so gut wie fest. Nur wann....


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 Betreff des Beitrags: Re: Euro in Schweden
BeitragVerfasst: 2. Dezember 2008 09:57 
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Registriert: 3. September 2007 15:10
Beiträge: 130
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Ich wäre dafuer. Die schwedische Krone ist ein noch grösserer beschiss als der Teuro. Alleine wie sich der Kurs in den letzten Wochen entwickelt hat, da kommt mir das :vom:. Von der ohnehin schon höheren Inflationsrate mal ganz abgesehen.


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 Betreff des Beitrags: Re: Euro in Schweden
BeitragVerfasst: 2. Dezember 2008 10:00 
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Registriert: 13. Juli 2008 19:52
Beiträge: 89
Zitat:
Ich wäre dafuer. Die schwedische Krone ist ein noch grösserer beschiss als der Teuro. Alleine wie sich der Kurs in den letzten Wochen entwickelt hat, da kommt mir das :vom:. Von der ohnehin schon höheren Inflationsrate mal ganz abgesehen.


Langfristig bringt es Schweden sicher mehr. Denn jetzt können sie die Kacke erst recht ausbaden um ehrlich zu sein. Das schlimmste Exempel ist sicher noch Island.


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 Betreff des Beitrags: Re: Euro in Schweden
BeitragVerfasst: 2. Dezember 2008 10:13 
Hallo Mc Garry
Nun nicht die Aktionäre sind die Missetäter an sich, sondern Jeder der Spekuliert und natürlich jeder des Volkes. Wir die Bürgen geben unsere Verantwortung ab an Menschen. Wir wählen Politiker, wir lassen uns für dumm verkaufen und sagen och das ist so Kompliziert das kann ich nicht überblicken. Die Menschen sind es die keine Verantwortung für sich übernehmen. Jeder einzellne. Das fängt schon im kleinen an. Ein 10jähriger der Rauchend in der fußgängerzone steht, hätte mit Sicherheit für 30 jahren eine geklebt bekommem und wäre nach Hause gebracht worden. Heute steht er da und Raucht pöpelt rum und es intressiert keinen Recht. Ist ja nicht mein Kind. Warum soll ich den Müll mit nehmen, der da liegt, hab ich nicht hingeschmissen.Warum soll ich da bei einer Panne von jemand anderen, Es ist ja Gefährlig oder es gibt doch den ADAC usw. Wir die Menschen sind Faul und Bequem und geben alles an Verantwortung ab. Eine Wahlbeteilung in Deutschland von ca. 30% spricht für sich.Wenn sich also einige die Taschen vollstecken so sind wir es die sagen ok mach man. Ein Arbeitsamt wo ich als Arbeitsloser nicht reingehöre weil ich schön länger als ein Jahr Arbeitslos bin.Krankenkassen leistungen die in nicht erhalte weil ich pflichtversichert bin. usw. Keiner ging auf die Straße als Milionen für das Mautsystem Verschwendet wurde, ob es ein System gab für 100 euro pro Laster. Das ist es was unsere Wirtschaft kaputt macht. Das desinteresse der Meisten und die Verantwortungslosigkeit nicht zu begreifen Gast zu sein auf dieser Wunderbahren Erde.

Nochmal Die Deutschen haben auch Schweden besetzt im zweiten Weltkrieg. Zwar war Norvegen der Hauptteil aber eben Schweden auch.
liebe Grüße Kasriel


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 Betreff des Beitrags: Re: Euro in Schweden
BeitragVerfasst: 2. Dezember 2008 10:19 
Hallo Nachtrag
DEr wechselkurs ist hauptsächlich für die Interessant die hier Reisen nicht für die die hier leben. Den mit der Schwedischen Krone kann man recht gut leben hier. Nur für Turis ist es eben Teurer. Für waren die im Land Produziert werden und Verkauft werden ist die Krone Besser. Kommt der Teuro wir es teuer auch für das im eigenen Land. Man kan auch Rezesion hochreden.
gruss Kasriel


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 Betreff des Beitrags: Re: Euro in Schweden
BeitragVerfasst: 2. Dezember 2008 10:23 
Zitat:
Nochmal Die Deutschen haben auch Schweden besetzt im zweiten Weltkrieg.


Echt? Und wo soll das dann gewesen sein??

S-nina :roll:


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 Betreff des Beitrags: Re: Euro in Schweden
BeitragVerfasst: 2. Dezember 2008 10:30 
Alter Schwede
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Hej Nina,
ich habe gestern extra nochmal bei Wikipedia geschaut, weil ich an meinen eignen Geschichtskenntnissen gezweifelt habe (Note 1+ übrigens) und siehe da: Keine Deutsche Besatzung in Schweden....im gesamten 2. Weltkrieg nicht. Norwegen:JA; Dänemark:JA; Schweden: NEIN


LG JANA

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Man muss 1000 Dinge machen um zu beweisen wie toll man ist.. Aber nur einen Fehler begehen, um nichts mehr wert zu sein !


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 Betreff des Beitrags: Re: Euro in Schweden
BeitragVerfasst: 2. Dezember 2008 10:32 
Hallo zusammen,

oben habe ich gelesen, dass der Euro fuer das nomale Volk eine Katastrophe ist? Das ist fuer mich im Moment eher die Schwedische Krone. Sie verliert täglich an Wert und wir sind nunmal von Euro-Ländern umgeben.

Ich bin beruflich viel in Benelux unterwegs und das wird immer teurer fuer mich. Ausserdem habe ich fuer unser Haus einen "internen" Kredit bei meinem Vater abzuzahlen (in Deutschland, der natuerlich Euro zurueckbekommt) und die monatliche Rate an ihn wird jedes mal mehr SEK :-(

Ganz erhrlich - was mich wirklich aufregt ist die Tatsache, dass solch eine wichtige Entscheidung per Volksabstimmung getroffen wird (...und wurde). Wir alle, ich eingeschlossen (obwohl ich mal Betriebs- und Volkswirtschaft studiert habe), sind doch kaum in der Lage, die gesamtwirtschaftlichen Auswirkungen einer Währungsumstallung zu beurteilen.

Das Volk urteilt nicht zuletzt wesentlich emotionaler als ein Expertengremium.
Irgendwie ist auch klar, dass jeder Angst vor Veränderungen hat - wären wir Deutschen damals gefragt worden, hätte sicher die Mehrheit auch fuer die D-Mark gevotet - und wer weiss, wo die jetzt stehen wuerde, wenn es sie noch gäbe...!

Gruss,
Bettina


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 Betreff des Beitrags: Re: Euro in Schweden
BeitragVerfasst: 2. Dezember 2008 10:35 
Mc Gerry, du willst die Aktionäre hängen und beklagst dich gleichzeitig darüber, dass wir uns wie im Mittelalter aufführen! Passt das zusammen?

Diese ganzen Hasstiraden auf den Euro kann ich nicht richtig verstehen. Gibt es tatsächlich Beweise dafür, dass der Euro alles kaputtgemacht hat? Und gibt es den Gegenbeweis, wie es gewesen wäre, wenn die Einzelwährungen weiterbestanden hätten?

Wenn heute ein Bier 3 Euro kostet, das vorher drei Mark gekostet hat, so vergleicht man nicht nur zwei verschiedene Währungen, sondern vor allen zwei verschiedene Zeiten. D<as Bier, das im Jahre 2000 drei Mark gekostet hat, hat 1992 nur einsfuffzig gekostet. Das hat mit Euro nicht viel zu tun.

Ich weiss von den schwedischen Kleinunternehmen, dass die durch die ewigen Wechselkursschwankungen ziemlichen Ärger und Einbussen hinnehmen müssen, für die wäre der Euro eine Gnade. Nicht nur für die Reisenden.


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 Betreff des Beitrags: Re: Euro in Schweden
BeitragVerfasst: 2. Dezember 2008 10:37 
Kasriel hat geschrieben:
Hallo Nachtrag
DEr wechselkurs ist hauptsächlich für die Interessant die hier Reisen nicht für die die hier leben. Den mit der Schwedischen Krone kann man recht gut leben hier. Nur für Turis ist es eben Teurer. Für waren die im Land Produziert werden und Verkauft werden ist die Krone Besser. Kommt der Teuro wir es teuer auch für das im eigenen Land. Man kan auch Rezesion hochreden.
gruss Kasriel


Hallo Kasriel,

..und was ist mit denen die hier leben und reisen wollen? Schön daheimbleiben bis alles sich erholt...?! :-)


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 Betreff des Beitrags: Re: Euro in Schweden
BeitragVerfasst: 2. Dezember 2008 10:45 
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Zitat:
Mc Gerry, du willst die Aktionäre hängen und beklagst dich gleichzeitig darüber, dass wir uns wie im Mittelalter aufführen! Passt das zusammen?


Der Mensch hat doch gar nichts gelernt! Im Gegenteil, wie bei Ritterveranstaltungen geht es zu.

Aktionäre hängen? Zumindest alle verurteilen, die Verbrecher im Anzug. Das wäre es ja mal. Aber wie es Kasriel selber sagte, wir sind Opfer unserer eigenen Gier! Solange sich dies nicht ändert, werden es manche Großaktionäre wirklich ausnutzen.

Zitat:
Ich weiss von den schwedischen Kleinunternehmen, dass die durch die ewigen Wechselkursschwankungen ziemlichen Ärger und Einbussen hinnehmen müssen, für die wäre der Euro eine Gnade. Nicht nur für die Reisenden.


Richtig so, ich glaube auch nicht, dass der EURO rein an der Teuerung schuld ist, im Gegenteil man hat jetzt so richtig etwas zum Draufhauen.


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 Betreff des Beitrags: Re: Euro in Schweden
BeitragVerfasst: 2. Dezember 2008 10:48 
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Auf eine Sache möchte ich zum Thema Euro noch hinweisen,bekommen die Schweden den

Euro werden sie wesentlich mehr als jetzt der Europäischen Zentralbank in Brüssel unterliegen!

Nun bezweifel ich sehr das dies ein Vorteil ist. Für Deutschland war es das nicht der Fall.


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 Betreff des Beitrags: Re: Euro in Schweden
BeitragVerfasst: 2. Dezember 2008 10:50 
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Kasriel hat geschrieben:
Hallo Nachtrag
DEr wechselkurs ist hauptsächlich für die Interessant die hier Reisen nicht für die die hier leben. Den mit der Schwedischen Krone kann man recht gut leben hier. Nur für Turis ist es eben Teurer. Für waren die im Land Produziert werden und Verkauft werden ist die Krone Besser. Kommt der Teuro wir es teuer auch für das im eigenen Land. Man kan auch Rezesion hochreden.
gruss Kasriel


So ein Quark. Anscheinend sind die enormen Preisanstiege bei den Lebensmitteln in den vergangenen Monaten an Dir vorbeigegangen. Und der Wechselkurs betrifft ja wohl kaum nur Touristen. Er betrifft alles, das von aussen eingefuehrt werden muss. Von elektronischen Geräten, über Rohstoffe bis hin zu Lebensmitteln. Ich kann jetzt auch nicht mehr im Internet billig Sachen bestellen die in Schweden zu teuer sind. Und wenn ich bald nach Deutschland fliege ist mein Geld 15% weniger wert als noch im Sommer.


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 Betreff des Beitrags: Re: Euro in Schweden
BeitragVerfasst: 2. Dezember 2008 11:23 
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Hallo,

diese enorme Preissteigerung, die wohl langsam dann auch Schweden erreicht, mußten wir in Deutschland schon ab 2002 seit Einführung des Euros hinnehmen.
Und nicht wie manche behaupten, ist erst jetzt nach 6 Jahren alles teurer geworden, nein viele Dinge sofort am 01.01.2002.

Grüße Aelve

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Es ist nicht genug zu wissen, man muss auch anwenden; es ist nicht genug zu wollen, man muss auch tun.
( Goethe)
http://www.traumhausschweden.de


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 Betreff des Beitrags: Re: Euro in Schweden
BeitragVerfasst: 2. Dezember 2008 11:53 
Sorry Aleve, ich finder wer in Deutschland wohnt, kann das nicht wirlich beurteilen. Im Gegenteil - die deutschen Touristen und Ferienhausbesitzer duerfte es doch freuen, wenn sie dann im Urlaub mehr Kronen fuer ihre Euro bekommen?

Wir Ausgewanderten haben ein echtes Problem - ich zumindest habe kein nettes Euro-Konto mehr in Deutschland und wie Steppenwolf schon geschrieben hat wird das Heimreisen immer teurer. Schweden muss vieles importieren, das schlägt sich dann auf höheren Einkaufspreisen und damit höherenn Verkaufspreisen nieder. (Das gilt auch fuer die Firma in der ich arbeite, wir kaufen in Euro bzw. US Dollar ein, und uns geht es gerade nicht gut...).

Da nehme ich dann gerne hin, dass einige smarte Einzelhändler es mit der Einfuerung des Euro ausgenutzt haben, die Preise zu ihrem Vorteil aufzurunden. Und wie gesagt: wer weiss denn, wie die Preissteigerung ausgefallen wäre, wenn Deutschland noch die D-Mark hätte?

Als in Schweden lebende kann ich wirklich NULL Vorteil am Festhalten der Krone sehen.

Gruss Bettina


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 Betreff des Beitrags: Re: Euro in Schweden
BeitragVerfasst: 2. Dezember 2008 12:20 
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Aelve hat geschrieben:
Hallo,

diese enorme Preissteigerung, die wohl langsam dann auch Schweden erreicht, mußten wir in Deutschland schon ab 2002 seit Einführung des Euros hinnehmen.
Und nicht wie manche behaupten, ist erst jetzt nach 6 Jahren alles teurer geworden, nein viele Dinge sofort am 01.01.2002.

Grüße Aelve


2002 habe ich noch in Deutschland gelebt. Ich rede von den letzten 12 Monaten. Anscheined wollt ihr es nicht wahr haben, dass die Krone noch beschissener ist weil das Euer Bild vom bösen Euro und dem Traumland Schweden trüben könnte. Ich wäre froh wenn es den Euro hier gäbe. Dann stünde ich finanziell besser da und müsste nicht solchen enormen Verluste hinnehmen wenn ich irgendwann in die Eurozone zurückkehren sollte. Wer weiss denn wie tief die Krone noch fällt in den nächsten Jahren. Auch ohne die Finanzkrise hat die Krone seit Euroeinführung schon stetig an wert verloren. Jetzt ist das ganze noch beschleunigt.


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 Betreff des Beitrags: Re: Euro in Schweden
BeitragVerfasst: 2. Dezember 2008 12:20 
Heja Bettina! Meine Worte!


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 Betreff des Beitrags: Re: Euro in Schweden
BeitragVerfasst: 2. Dezember 2008 12:24 
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Hallo,

jeder denkt an sich -

nur ich denke an mich.

Gruß Aelve

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 Betreff des Beitrags: Re: Euro in Schweden
BeitragVerfasst: 2. Dezember 2008 14:09 
Schwedenfreund
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Aelve hat geschrieben:
jeder denkt an sich -

nur ich denke an mich.
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 Betreff des Beitrags: Re: Euro in Schweden
BeitragVerfasst: 2. Dezember 2008 15:15 
Alter Schwede
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Beiträge: 2177
Wohnort: Järna
Nun, mittlerweile scheinen wir in dieser Diskussion an einem Punkt angekommen zu sein, wo gesunder Egoismus nicht gestattet ist....schade, denn ich verstehe Bettina und ihre Argumente. Wir fliegen Ende Januar nach Ägypten, werden vorher unsere Kronen in Euro wechseln und im Lande dann nochmal....Vorteil wir haben wesentlich mehr Geld zur Verfügung als mit der Krone, so sehr ich sie mag.

Den extrem schlechten Wechelkurs habe ich vor kurzem erst erlebt, als ich 1000sek in Euro gewechselt habe, weil ich Verlust gemacht habe...sehr klasse.

Die gefühlte Preissteigerung, und ich betone sie ist gefühlt, kommt weil man ausschliessliche Vergleichswerte von 2001 hat, als die DM noch gültig war und die halbe Welt in einer "Uns-geht-es-wunderbar-die Wirtschaft-explodiert"-Seifenblase lebte.
Doch dank eines seit 5 Jahren andauernden Irak-Krieges, einer am Boden-liegenden WELT-Wirtschaft und einer sehr aktuellen Finanzkrise, sind nunmal auch die Produktionskosten gestiegen, wozu im übrigen auch die Kosten für die Mitarbeiter zählen. Die Firmen können natürlich versuchen, auf dem Preisniveau von 2001 zu produzieren, aber dann dürften sie innerhalb weniger Monate pleite sein und etliche tausend Arbeitslose mehr zieren die Statistiken.

Es ist also nicht der Euro, welches alles, angeblich, verteuert sondern die Gesamtsituation, welche Weltweit herrscht.

Ob ich soweit gehen möchte, den Euro sofort und am besten gestern in Schweden einzuführen...definitiv NEIN, aber er wird kommen. Und ganz ehrlich, teurer als es im Augenblick teilweise ist, kann es in Schweden nicht mehr werden.
http://de.wikipedia.org/wiki/Teuro

LG JANA

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 Betreff des Beitrags: Re: Euro in Schweden
BeitragVerfasst: 2. Dezember 2008 20:32 
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Zitat:
Die gefühlte Preissteigerung, und ich betone sie ist gefühlt, kommt weil man ausschliessliche Vergleichswerte von 2001 hat, als die DM noch gültig war und die halbe Welt in einer "Uns-geht-es-wunderbar-die Wirtschaft-explodiert"-Seifenblase lebte.
Doch dank eines seit 5 Jahren andauernden Irak-Krieges, einer am Boden-liegenden WELT-Wirtschaft und einer sehr aktuellen Finanzkrise, sind nunmal auch die Produktionskosten gestiegen, wozu im übrigen auch die Kosten für die Mitarbeiter zählen. Die Firmen können natürlich versuchen, auf dem Preisniveau von 2001 zu produzieren, aber dann dürften sie innerhalb weniger Monate pleite sein und etliche tausend Arbeitslose mehr zieren die Statistiken.


Tja, 2001 war abar auch ein Jahr, wo die Internetblase so richtig platzte. Da waren die Börsenkurse eigentlich am Boden. Umgebracht hat uns das Horrorjahr 2003 und auch noch 2004. Aus einem einfachen Grund.

Zinsniveau ganz unten, jeder sofort einen Kredit machen, wir in der Versicherungsbranche wurden angehalten nur noch Fremdwährungskredite zu machen, damit es einen Tilgungsträger für die Versicherung gibt. Kredite für 100.000 Euro mit einer Rückzahlung von ca 380 - 400 Euro waren gang und gäbe. Jetzt zahlst ca 700 Euro und mehr zurück. Das ist ein Grund, warum viel platzte, ausgehend von den subprimes in den Staaten.

Die Produktionskosten haben ihr weiteres dazu beigetragen und auch die überhöhten Zielerwartungen etlicher Firmen. Jedes Jahr um 10 - 20% Produktionssteigerung, um 10 - 20% mehr Umsatz... Krank!

Wie sagt man, wenn der Wirtschaftsmotor erhitzt, platzt er, kühlt sich ab, ehe er wieder zu Laufen beginnt. Gott sei Dank können sich einige Vermögensberater und Kredithaie jetzt bald einen Platz bei einer karikativen Stelle suchen, wo eine warme Suppe ausgeschenkt wird. Denn die haben auch etliche Leute dort hingebracht.


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 Betreff des Beitrags: Re: Euro in Schweden
BeitragVerfasst: 2. Dezember 2008 20:42 
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Beiträge: 3143
Wohnort: Västerås
Ich zahle auch ein Haus in Deutschland ab und überweise Euro von Schweden aus. Das kommt mich ziemlich teuer und ich wäre froh, wenn die Krone stabiler wäre oder wir den Euro in Schweden hätten. Da bin ich ganz egoistisch :)

Jana, wie ist den der Kurs in Ägypten? Lohnt es echt vorher in Euro zu tauschen?
Wie auch immer, ich hoffe Ihr könnt genug wechseln, ohne weitere Abstürze in der Währung, dass Ihr was vom Urlaub habt. Wär ja ärgerlich wenn das teuer gesparte dann am Wechselkurs hängen bliebe...

Grüße
Wiebke


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 Betreff des Beitrags: Re: Euro in Schweden
BeitragVerfasst: 3. Dezember 2008 09:55 
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Beiträge: 1265
Wohnort: Gustavsberg
Oh, mein Lieblingsthema :-)

Naja, es ist schon zur genüge diskutiert worden.

Eine Anmerkung aber noch: weiter oben hieß es irgendwo, die dänische Krone hätte ihren Wert kaum verändert. Das liegt allerdings daran, dass die Krone fest an den Euro (zuvor die DM) gekoppelt ist. Da mussten die Dänen in letzter Zeit allerdings ziemlich kämpfen, um das aufrecht zu erhalten. Schweden würde mit einem festen Wechselkurs definitiver besser fahren. Die Entwertung der Krone klingt zwar exportfreundlich, aber das schlägt irgendwann auch auf die Inflation im Lande durch, womit der Effekt letztendlich verpufft. Historisch kann man das schön an Frankreich, Italien und Griechendland beobachten. Die haben ihre Währungen in Zeiten der Krise bewusst entwertet, um die Konjunktur anzukurbeln. Die Inflationseffekte waren massiv.

@Kasriel: einen wirtschaftlichen Einbruch hatte Deutschland, wenn überhaupt, bestimmt nicht wegen des Euros.

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 Betreff des Beitrags: Re: Euro in Schweden
BeitragVerfasst: 3. Dezember 2008 11:27 
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Beiträge: 22
Wohnort: Berlin
BettinaZ hat geschrieben:
Hallo zusammen,

oben habe ich gelesen, dass der Euro fuer das nomale Volk eine Katastrophe ist? Das ist fuer mich im Moment eher die Schwedische Krone. Sie verliert täglich an Wert und wir sind nunmal von Euro-Ländern umgeben.

Ich bin beruflich viel in Benelux unterwegs und das wird immer teurer fuer mich. Ausserdem habe ich fuer unser Haus einen "internen" Kredit bei meinem Vater abzuzahlen (in Deutschland, der natuerlich Euro zurueckbekommt) und die monatliche Rate an ihn wird jedes mal mehr SEK :-(

Ganz erhrlich - was mich wirklich aufregt ist die Tatsache, dass solch eine wichtige Entscheidung per Volksabstimmung getroffen wird (...und wurde). Wir alle, ich eingeschlossen (obwohl ich mal Betriebs- und Volkswirtschaft studiert habe), sind doch kaum in der Lage, die gesamtwirtschaftlichen Auswirkungen einer Währungsumstallung zu beurteilen.

Das Volk urteilt nicht zuletzt wesentlich emotionaler als ein Expertengremium.
Irgendwie ist auch klar, dass jeder Angst vor Veränderungen hat - wären wir Deutschen damals gefragt worden, hätte sicher die Mehrheit auch fuer die D-Mark gevotet - und wer weiss, wo die jetzt stehen wuerde, wenn es sie noch gäbe...!

Gruss,
Bettina


Auf jedenfalls besser als jetzt.

Du bekommst nur die hälfte an Lohn an Arbeitslosengeld egal ob 2 oder 1 und Kindergeld, das Erziehungsgeld is jetzt auch nur noch beschiss es wurde um 1 Jahr gekürtzt.

die Mieten sind anfangs runtergegangen aber jetzt dopelt so hoch wie zu D-Mark zeiten beim konsum gütern wurde einfach das D-Mark zeischen weg gemacht und Euro dahinter geschrieben

wir bezahlen in vielen Sachen über 100 % Steigerungsrate

genauso verhält sich es jetzt mit der Bvgkarte und wir haben schon wieder ein Preiss Erhöhung in Strom Gas und Krankenkasse.

viele in Deutschland lebenden Leute wissen manschmal garnicht wie mann noch Leben kann oder besser gesagt überleben.

Ich persönlich konnte mir zu D-Mark zeiten leisten mit meinen Kinder ins Kino ,Essen, Zoo und Schwimmen zu gehen und andere sachen ( Reisen ) machen zu können die ich mir heute nicht mehr leisten kann

da ich wirklich an der Armuts grenze liegen tue.

ich sehe hier auch immer mehr Leute Flaschen sammeln weil sie kein Geld mehr haben darunter is auch meine Freundin die eine EU-Rente hat und muss Flaschen sammeln gehen um übleben zukönnen.

war beim Arbeitsamt wegen einer Arbeit dort wurde mir gesagt das ich mit 42 jahren zu alt bin und ich ja auch noch 6 Kinder habe und das für mich ein Job aussischts los währe.

das is warum ich in Sweden versuchen möchte Fuß zufassen damit ich meinen Kindern wieder was bieten kann.

das is jetzt mal so grob gesagt was bei uns alles falsch läuft hier seit es den Euro gibt.
selbst Frankreisch will den Euro nicht mehr ( hab ich gehört )
und das muss ein doch zudenken geben.

als bitte Leute wenn noch einmal so eine Abstimmung kommt immer nein sagen da es dann noch schlimmer wird für euch als es jetzt ist.


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 Betreff des Beitrags: Re: Euro in Schweden
BeitragVerfasst: 3. Dezember 2008 11:32 
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Tommy2 hat geschrieben:
Mc Gerry, du willst die Aktionäre hängen und beklagst dich gleichzeitig darüber, dass wir uns wie im Mittelalter aufführen! Passt das zusammen?

Diese ganzen Hasstiraden auf den Euro kann ich nicht richtig verstehen. Gibt es tatsächlich Beweise dafür, dass der Euro alles kaputtgemacht hat? Und gibt es den Gegenbeweis, wie es gewesen wäre, wenn die Einzelwährungen weiterbestanden hätten?

Wenn heute ein Bier 3 Euro kostet, das vorher drei Mark gekostet hat, so vergleicht man nicht nur zwei verschiedene Währungen, sondern vor allen zwei verschiedene Zeiten. D<as Bier, das im Jahre 2000 drei Mark gekostet hat, hat 1992 nur einsfuffzig gekostet. Das hat mit Euro nicht viel zu tun.

Ich weiss von den schwedischen Kleinunternehmen, dass die durch die ewigen Wechselkursschwankungen ziemlichen Ärger und Einbussen hinnehmen müssen, für die wäre der Euro eine Gnade. Nicht nur für die Reisenden.



Also ich komme besser mit den Kronen zurecht als mit den Euro mann kann auch den euro als 2 währung einführen.

Hab ihr auch mal darüber nach gedacht ???.

klar is es teurer geworden auch zu D-Mark zeiten aber wenn du mal so rechen würdest kostet ein bier 3,00 euro das sind umgerchnete fast 6 euro und das finde ich zuviel.

gruß

christine


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 Betreff des Beitrags: Re: Euro in Schweden
BeitragVerfasst: 3. Dezember 2008 11:37 
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Aelve hat geschrieben:
Hallo,

diese enorme Preissteigerung, die wohl langsam dann auch Schweden erreicht, mußten wir in Deutschland schon ab 2002 seit Einführung des Euros hinnehmen.
Und nicht wie manche behaupten, ist erst jetzt nach 6 Jahren alles teurer geworden, nein viele Dinge sofort am 01.01.2002.

Grüße Aelve



Danke

du hast die wahrheit gesprochen

christine


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 Betreff des Beitrags: Re: Euro in Schweden
BeitragVerfasst: 3. Dezember 2008 11:40 
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Hallo Christine,

stimme Dir zu. Ich sehe hier in Hamburg auch viele Leute, die in den Papierkörben nach leeren Flaschen suchen, um ihr Einkommen ein klein wenig aufzubessern.
Die Schere arm und reich wird immer größer, der Mittelstand schon lange kaputt gemacht.
Eine einfache Bratwurst am Stand kostet hier in Hamburg 2,20 Euro, das finde ich schon ganz schön happig. Früher hätte ich mir lieber die Hand abgehackt, ehe ich 4,40 DM für eine simple Thüringer ausgegeben hätte, heute muß man das bezahlen oder eben verzichten.
Man sieht hier, dass viele Geschäft nichts mehr los werden, da die Preise überhöht sind. Es muß erst soweit kommen, dass die Firmen gar nichts mehr los werden, damit sie dann merken, dass sie bei Umrechnung der DM in Euro zu hoch gepokert haben.

Grüße Aelve

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 Betreff des Beitrags: Re: Euro in Schweden
BeitragVerfasst: 3. Dezember 2008 12:17 
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banana27 hat geschrieben:
Auf jedenfalls besser als jetzt.

Du bekommst nur die hälfte an Lohn an Arbeitslosengeld egal ob 2 oder 1 und Kindergeld, das Erziehungsgeld is jetzt auch nur noch beschiss es wurde um 1 Jahr gekürtzt.

die Mieten sind anfangs runtergegangen aber jetzt dopelt so hoch wie zu D-Mark zeiten beim konsum gütern wurde einfach das D-Mark zeischen weg gemacht und Euro dahinter geschrieben

wir bezahlen in vielen Sachen über 100 % Steigerungsrate

genauso verhält sich es jetzt mit der Bvgkarte und wir haben schon wieder ein Preiss Erhöhung in Strom Gas und Krankenkasse.

viele in Deutschland lebenden Leute wissen manschmal garnicht wie mann noch Leben kann oder besser gesagt überleben.[...]


Du wirfst hier zwei Dinge zusammen, die wenig miteinander zu tun haben: die Euro-Umstellung und der soziale Niedergang.

Der Teuro war, ist und bleibt ein Märchen. Wenn man sich die harten Fakten anschaut, ist das Bild eindeutig. Teuerungen in einzelnen Bereichen stehen Verbilligungen in anderen Bereichen gegenüber. Die Leute jammern immer darüber, dass v.a. in der Gastronomie die Preise gestiegen sind. Man darf aber nicht vergessen, dass Telefonkosten in den letzten Jahren um 50% oder mehr gefallen sind und der Milchpreis bis 2007 konstant war. Im Gesamtüberblick sind die Preise seit 2002 nicht mehr gestiegen als sie dies mit der DM getan hätten.
Außerdem sollte man sich vor Augen führen, dass auch mit der DM die Inflation weitergegangen wäre. 3% Preissteigerung pro Jahr würde auf 6 Jahre gerechnet gut 19% höhere Preise geben. Man darf also nicht Europreise von 2008 mit DM-Preisen von 2001 vergleichen.

Du machst den Euro für Dinge verantwortlich, die mit der Währung nichts zu tun haben. Dass Leute sich nichts mehr leisten können, hat vielmehr damit zu tun, dass die Reallöhne seit Jahren kaum noch steigen. Die Schere zwischen arm und reich geht in Deutschland immer weiter auseinander. Diese Probleme hätte es aber mit der D-Mark genauso gegeben. Man darf die Währung nicht für Dinge verantwortlich machen, die in Wirklichkeit andere Ursachen haben. Der Euro hat nichts damit zu tun, dass die Arbeitnehmer immer schlechter gestellt und Sozialleistungen gekürzt werden. Eine verfehlte Bildungspolitik hat er genausowenig zu verantworten.

Die Krone zeigt im Moment beeindruckend, was es heißt, eine unabhängige Währung zu haben. Ihr in der Eurozone mögt euch vielleicht über die günstigeren Preise freuen, aber das ist letztendlich ein Strohfeuer. Der massive Verlust der Krone gegenüber Dollar und Euro bedeutet auch, dass Importgüter hier in Schweden viel teurer werden. Das wird sich schon bald in den Verbraucherpreisen in Schweden niederschlagen, und dann wird das Leben hier in Schweden deutlich schwieriger.

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 Betreff des Beitrags: Re: Euro in Schweden
BeitragVerfasst: 3. Dezember 2008 12:46 
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Lieber Hansbaer,

Deine Meinung teile ich nicht. Ich weiß defenitiv, dass viele Preise sofort nach der Euro-Einführung deutlich gestiegen sind. Viele Firmen glaubten wohl, dass der Verbraucher nicht merkt, dass die Umstellung von DM auf Euro eine Halbierung zur Folge haben muß, sondern sie wechselten einfach nur das DM/Euro Zeichen aus.
Ich könnte zig Beispiele nennen, da ich sehr preisbewußt bin und auch sehr gut mir Zahlen (beruflich bedingt) merken kann, dass die Preise plötzlich ab 2002 doppelt so hoch waren.

Dass in 6 Jahren ohnehin eine Preissteigerung erfolgt wäre, das stimmt, aber nicht in dem krassen Umfang wie geschehen bei vielen Dingen des täglichen Lebens, bei Kleidung, bei Autos, bei Energiekosten. Also alles Kosten, die auch jemand hat, der nur über ein sehr niedriges Einkommen verfügt. Wenn auch Computer oder die Telefonkosten gefallen sein mögen, das sind Kosten, die man selber beeinflussen kann, indem man wenig telefoniert oder sich nicht jedes Jahr den neuesten Comupter gönnt. Aber die normalen Lebenshaltunskosten treffen jeden in etwa gleich, egal ob er ein Einkommen am Rande des Existenzminimums hat oder eher ein Managergehalt bezieht.
Insofern kann ich auch verstehen, dass Christine den Euro nicht gutheißen kann, ich übrigens auch nicht, aber mich hat man nicht gefragt.
Alle anderen Sachen, die Du aufzählst, wie z.B. geringe Gehaltssteigerungen oder auch Erhöhung der MWSt, die auch zu Preissteigerungen geführt hat, mögen ohnehin dieses Gefühl verstärkt haben und eurounabhängig sein, trotzdem kann man sagen, dass viele Firmen die Halbierung von DM auf Euro genutzt haben, tüchtig zuzulangen. Schon alleine, weil sich der ergebene Betrag ja niedriger anhört, so dass viele Leute es anfangs gar nicht realisiert haben, dass 10 Euro nicht gleich 10 DM sind.
Die zur Zeit stattfindene Rezession ist meines Erachtens auch eine Folge der viel zu sehr gestiegenen Preise, vielleicht normalisieren sich jetzt durch das Konsumverhalten der Verbraucher die Preise, so dass es wieder halbwegs normal wird.

Grüße Aelve

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 Betreff des Beitrags: Re: Euro in Schweden
BeitragVerfasst: 3. Dezember 2008 12:51 
Zitat:
Das wird sich schon bald in den Verbraucherpreisen in Schweden niederschlagen, und dann wird das Leben hier in Schweden deutlich schwieriger.


Und morgen senkt die Reichsbank die Leitzinsen - JIPPI - Geld leihen wird wieder billiger in Schweden ...

Wir können uns doch eigentlich freuen, in Schweden wird ALLES billiger - die Krone, die Zinsen .... :D

und wir haben keinen Teuro-Euro ...!!! :cry:

S-nina


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 Betreff des Beitrags: Re: Euro in Schweden
BeitragVerfasst: 3. Dezember 2008 13:12 
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Liebe Aelve,

wir haben das Thema schon fünfmal diskutiert, und wir können es ein sechstes Mal diskutieren, wenn es denn sein muss. Ich gestehe Dir ja zu, dass die Bratwurst teurer geworden ist, von mir aus sogar um 100%, aber das heißt noch lange nicht, dass es zu einer allgemeinen Preissteigerung gekommen ist. Das Statistische Bundesamt erfindet Inflationsraten nicht, sondern erstellt sie auf Basis von realen Einkäufen in realen Geschäften, und zwar in ziemlich vielen davon.
Die Frage ist nicht nur, wie viel die Bratwurst kostet, sondern auch, wie oft man eine isst. Die Statistiker rechnen das nämlich ein, und kommen hierdurch zu weit besseren Kennwerten als man selbst je kommen kann.

Schau Dir mal das hier an:
http://www.destatis.de/jetspeed/portal/cms/Sites/destatis/Internet/DE/Navigation/Statistiken/Preise/Verbraucherpreise/WarenkorbWaegungsschema/WarenkorbWaegungsschema.psml

Wie man dort sehen kann, sind die Posten, die man durch Sparsamkeit beeinflussen kann, deutlich in der Minderheit. Wären Preise für Basisprodukte wie Brot, Wurst etc. erheblich gestiegen, hätte sich das massiv auf die Inflationsrate ausgewirkt.

Im Übrigen sollte man auch nicht vergessen, dass es so etwas wie Marktkräfte gibt. Das Firmen einfach etwas aufschlagen, ist ja ihr gutes Recht. Nur werden sie sich am Markt damit nicht behaupten können. Was du beschreibst, nennt man Oligopol, Monopol oder illegale Preisabsprache. Alles drei kann 2002 unmöglich in dem Umfang vorhanden gewesen sein, wie du es beschreibst. Das Bundeskartellamt macht nämlich nicht nur Kaffeepause.

Dass das Leben nicht leichter geworden ist, liegt an vielen Dingen, aber bestimmt nicht am Euro. Wir hatten in den letzten Jahren eine der längsten Niedriginflationsperioden der Nachkriegsgeschichte. Dass es den Leuten trotzdem schlechter geht, liegt an anderen Faktoren, die wir alle nur zu gut kennen.

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 Betreff des Beitrags: Re: Euro in Schweden
BeitragVerfasst: 3. Dezember 2008 13:58 
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Lieber Hans,

warum ist Dein posting auf meinem Bildschirm so breit, so dass ich hin und herscrollen muß? Hast Du da einen bestimmten Trick?

Ja, ich weiß, dass wir den Euro schon zigmal durchgekaut haben, aber er kommt ja auch immer wieder in den Beiträgen vor. Und da ich auch gerne etwas diskutieren möchte, schreibe ich dazu auch immer mal wieder meine Meinung und mein Empfinden, wenn das Thema .....ja zum Euro, juchhu.... kommt.
Und da ist eben meine Meinung, dass er sehr vieles sehr verteuert hat, nicht erst durch Zeitablauf und dadurch normale Inflation, nein gleich am Anfang war es so.
Ich kann Dir auch andere Beispiele aufführen anstatt nun gerade die berühmte Thüringer Bratwurst. Ich bin in einigen Skatclubs Mitglied, in zwei Clubs nehme ich die Aufgabe des Kassenführers wahr, muß Preise einkaufen usw. Schweinefilet, überhaupt Fleisch ist unheimlich teuer geworden, ja die Preise sind nahezu verdoppelt. Und die Preise in unseren Clublokalen sind fast gleichzeitg mit der Euroeinführung verdoppelt worden, wo vorher ein Glas Wein 4,50 DM kostete, war gleich nach der Umstellung der Preis auf 3,90 Euro angehoben worden. Kaffee hat früher auch nicht fast 10 DM pro 500 g gekostet, jetzt nehmen die bei Tchibo schon locker 4-5 Euro pro Paket. Das gilt für Getränke wie Säfte genauso wie für Gurken und Tomaten. Das die Preise sich nicht durchsetzen oder dauernd gehalten werden können, merkten viele Restaurants oder Feinkostgeschäfte, deshalb stöhnen sie auch heute alle über Umsatzeinbußen, zum Teil hausgemacht.

Grüße Aelve

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 Betreff des Beitrags: Re: Euro in Schweden
BeitragVerfasst: 3. Dezember 2008 14:01 
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Ich sage nur soviel noch zu diesem Thema: Geht es den Menschen schlecht, brauchen sie einen Sündenbock. Und die Deutschen haben gleich zwei davon, die sie mit schöner regelmässigkeit aus der Schublade holen, wenn es mal wieder brennt: 1. Die Ossi.....weil die nicht arbeiten und dem Staat auf der Tasche hängen, natürlich nicht alle, aber viele und dann muss man ja noch die Soli zahlen.

2. Der Euro...der Allerwelts-Sündenbock, wegen ihm ist die Wirtschaft am Boden, wegen ihm ist alles teurer geworden und, um es überspitzt auszudrücken, am schlechten Wetter ist er auch noch schuld.

Und wiedermal mein altbekanntes Statement:
Schaut euch in Europa und der ganzen Welt mal um, WIE GUT es uns wirklich geht, die HartzIV-Empfänger ausgenommen, und dann hört auf, auf diesem furchtbar hohen Niveau zu jammern.
Hungertode in Russland, einem der reichsten Länder der Welt, verteilt auf einige wenige...das alte Zarenreich lässt grüssen..
Aidstode in Südafrika.....
soll ich diese Liste weiterführen??

Soviel dann zum EGOISMUS...man kann sich fragen, wer wirklich egoistisch ist


Kopfschüttelnde Grüsse
JANA

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Man muss 1000 Dinge machen um zu beweisen wie toll man ist.. Aber nur einen Fehler begehen, um nichts mehr wert zu sein !


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 Betreff des Beitrags: Re: Euro in Schweden
BeitragVerfasst: 3. Dezember 2008 14:25 
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Liebe Jana,

danke, dass Du es mir in Erinnerung bringst, wie gut es mir wirklich geht.

Und ich weiß, dass es mir gut geht im Verhältnis zu vielen Leuten auf der Welt.
Ich habe Arbeit, ich habe gesunde und liebe Kinder, ich konnte mir sogar meinen Traum vom Haus in Schweden erfüllen. Ich bin deshalb auch weitgehenst sehr zufrieden.
Ich vergesse aber leider nicht bzw. es wird mir immer wieder vor Augen geführt, dass ich mir das alles nur leisten kann, weil wir so gut wie keine Freizeit haben, weder Wochenende noch alltags. Im Grunde haben mein Mann und ich zwei Vollzeitjobs, deshalb geht es uns finanziell noch einigermaßen, trotz der Tatsache, dass wir bis vor kurzem für 2 bereits erwachsene Kinder finanziell aufkommen mußten.
Ist nun einmal in Deutschland so, dass Eltern für die Ausbildung der Kinder jahrelang sich krumlegen müssen, können nur die Personen nachfühlen, die es hinter sich gebracht haben.

Es gibt aber genügend Leute, die haben nur eine Arbeitsstelle oder sogar keine. Für die ist jede Teuerung ein Grund, dass die Lebensqualität weiter fällt. Und da ist auch der Soli-Beitrag schon zuviel, da schon übermäßig lange zu bezahlen und eine Teuerung durch den Euro auch.

Und ich habe früher auch mal gedacht, dass ich nach über 43 Jahren Berufstätigkeit beider Ehepartner , Haushalt, Kindererziehung sowie jahrelanger Pflege der Mutter mal etwas unbesorgter in die Zukunft schauen kann, der Wunsch ist geplatzt wie eine Seifenblase. Also heißt es, nicht frühzeitig mit Arbeit aufzuhören sondern weiter arbeiten zu gehen, solange es möglich ist.
Aber auch das ist fehlende Lebensqalität, wenn man weiß, dass man viel weniger Rente bekommt, als einem jahrelang versprochen wurde und bei einer Verteuerung, die durch keine Rentenanpassung ausgeglichen ist.
.

Grüße Aelve

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 Betreff des Beitrags: Re: Euro in Schweden
BeitragVerfasst: 3. Dezember 2008 14:33 
Hej,
Aelve ist offenbar nicht nur eine Pädagogin, Schulpolitikerin uns Spezialistin für ihr unbekannte Schulsysteme, sie entwickelt sich auch zur Fachfrau für Statistik und Währungspolitik! Respekt!


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 Betreff des Beitrags: Re: Euro in Schweden
BeitragVerfasst: 3. Dezember 2008 14:39 
Schwedenfreund
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Beiträge: 887
Wohnort: früher Schweden, jetzt Mittelfranken
Hej Aelve!

Du Bild ja auf ganz schön hohem Niveau!
:smt064 Ich empfehle einen Blick auf die wirklich gute Homepage: http://www.traumhausschweden.de.

Noch Fragen? Also mach dich nicht zum Ritter der armen Harz IV-Leute. Die würden Dich eh nicht verstehen....

:smt006


gottfried


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 Betreff des Beitrags: Re: Euro in Schweden
BeitragVerfasst: 3. Dezember 2008 14:46 
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Wohnort: Gustavsberg
@Aelve: Die Überbreite liegt an dem langen Link. Der zieht das so stark auseinander. Vielleicht hätte ich es anders eingeben müssen, um das zu vermeiden.

Mir ist schon bewusst, dass Du viele Teuerungen siehst. Jeder hat manchmal einen Aha-Effekt. Ich habe lange DVD-Rohlinge bei LIDL gekauft, weil ich gedacht habe, hier in Schweden kann es nirgendwo billiger sein als dort. Nachher musste ich feststellen, dass die Rohlingspreise bei Lidl außerordentlich hoch sind.

Wir müssen uns aber klar darüber sein, dass einzelne Preissteigerungen, die wir wahrnehmen, in der Regel nur kleinste Puzzlestücke eines sehr großen Bildes sind. Wer schaut schon auf den Preis von Mehl? Wer freut sich darüber, wenn der Joghurt 5 Cent billiger als vor einer Woche ist? Die Antwort ist: niemand. Die Wahrnehmung von Preisen ist enorm subjektiv.

Ich kann mich nicht des Eindrucks erwehren, dass Du ein etwas seltsames Verständnis von Marktwirtschaft hast. Mir kommt es so vor, als siehst Du das nur als eine Einbahnstraße: Anbieter A entscheidet sich für einen Preis, Käufer B muss ihn bezahlen. Das ist nicht so. Jeder Anbieter muss auch einen Käufer finden, der bereit ist, den Preis zu bezahlen. Das schreibst Du sogar selbst.
Der Kapitalismus lebt auch von der Erkennung von Chancen. Wenn der Wirt vorher knapp dran war und dachte, er kann sich mit einem ihm passender erscheinenden Weinpreis besser über Wasser halten, dann ist das sein gutes Recht - man kann einem Kaufmann nicht verdenken, eine Änderung im Markt zu seinem Vorteil auszunutzen. Allerdings gehört dazu auch ein Weintrinker, der das zahlen möchte.
Wenn nun Tchibo seinen Kaffee deutlich teurer als früher verkauft, dann macht die Kette das wohl kaum, weil sie die einzigen auf dem Markt sind. Kaffee kann man überall und von den unterschiedlichsten Anbieter haben, und letztendlich kann nur der wirtschaftlich arbeiten, bei dem das Verhältnis zwischen Preis und Warenqualität stimmt. Im Übrigen darf man nicht vergessen, dass Tchibo nicht aus Spaß die Preise festsetzt, sondern damit auch reale Kosten decken muss, die beispielsweise wegen des Ölpreises zeitweise enorm hoch waren.

Daher nochmal: man kann es nicht auf den Euro schieben, wenn sich die Marktgegebenheiten ändern und die Reallöhne stagnieren. Die einzigen echten Effekte des Euro gab es in den ersten Monaten nach der Umstellung, aber kein Marktteilnehme agiert im luftleeren Raum.

Und wenn ich mal ein Beispiel aus meiner Heimat geben darf: kürzlich stand in der Zeitung, dass sich die Preise im Elsass und in Baden annähernd ausgeglichen haben. Eine Untersuchung mit einem umfassenden Warenkorb gab auf beiden Seiten des Rheins fast gleiche Preise. Die Unterschiede fanden sich nur in bestimmten Produktgruppen.
Meines Erachtens ein schönes Beispiel dafür, dass der grenzüberschreitende Handel funktioniert und der Euro genau das erreicht, für das er geschaffen wurde.

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 Betreff des Beitrags: Re: Euro in Schweden
BeitragVerfasst: 3. Dezember 2008 14:59 
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Ihr Lieben,

warum stöhnt Ihr denn, nur weil der Wechselkurs in Schweden minimal rauf oder runter geht? Da wundere ich mich auch drüber, dass dann sogar die Urlaubsreisen auf der Kippe stehen? Wenn der Kurs in Schweden gut steht, dann wird er hier nicht erwähnt, aber jetzt, wo er ein paar Tage schlecht stand, wird gleich nach dem Euro gerufen.
Wat dem enen sin Uhl - ist dem anderen seine Nachtigal.

Komisch, wenn zwei das Gleiche tun, ist es noch immer nicht das Selbe. Und nun vom verteuerten Euro auf mein Haus zu schließen, wofür wir uns jahrelang eingeschränkt und krumm gelegt haben und es auch noch vermieten, damit es sich trägt, das ist ja nun wirklich keine Diskussionsgrundlage mehr. Jedem steht das Recht zu, Mut zum Risiko zu haben, es hindert niemanden daran, sich durch Kauf eines Hauses einen realen Wert zu schaffen.

Und Thommy2, es stimmt, dass es Leute gibt, die sich für viele Dinge interessieren. Nicht jeder hat Scheuklappen auf und ist nur auf eine Sache fixiert.
Heute muß man schon vielseitig interessiert sein, ich denke nicht, dass das zum Nachteil ist.

Grüße Euch Aelve

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 Betreff des Beitrags: Re: Euro in Schweden
BeitragVerfasst: 3. Dezember 2008 15:03 
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Wohnort: Gustavsberg
"minimal rauf oder runter" ???

Siehe:
http://www.ratesfx.com/cgi-bin/dataview.pl?bc=EUR&cc=SEK&t=52&l=en

Da geht es nur rauf. Der Kurs liegt heute bei 1 € = 10,47 SEK. In den letzten 3 Jahren schwankte er immer zwischen 9,20 SEK und 9,50 SEK. Das sind selbst bei vorteilhafter Rechnung gut 10% - und da kann man nicht mehr von minimal sprechen.

PS: Beim Dollar ist es noch extremer: http://www.ratesfx.com/cgi-bin/dataview.pl?bc=USD&cc=SEK&t=52&l=en . Da handelt es sich um 30% Schwankung.

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 Betreff des Beitrags: Re: Euro in Schweden
BeitragVerfasst: 3. Dezember 2008 15:19 
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Lieber Gottfried,

ich denke gesamtwirtschaftlich und bin auch so eingestellt, dass ich jedem Bürger es wünsche und gönne, dass er ein Einkommen hat, welches ihm erlaubt, einigermaßen zufrieden durchs Leben zu kommen. Hier sehe ich die Gefahr, dass die Leute, die hart arbeiten müssen, die weit zu ihrer Arbeit fahren (was ja auch sehr teuer ist) einfach zu kurz kommen. Das führt zu einer Spaltung der Gesellschaft, das kann mir nicht egal sein und eigentlich keinem Bürger, der vernünftig darüber nachdenkt.

Ihr sagt selber, dass die Schere zwischen arm und reich immer größer wird, das gefällt mir nicht. Und mir gefällt es nicht, dass soviele Leute durchs Raster fallen durch Hartz IV, die jahrelang eingezahlt haben in die Arbeitslosenkasse.

Mir gefällt gerade Schweden aus genannten Gründen so sehr, da es dort realisiert wurde, dass fast alle durchweg ein gutes Einkommen durch ihre Arbeit haben, egal ob Handwerker, ob Studierter oder im Büro tätig.

Und dadurch ist auch eine Zufriedenheit gegeben, wenn eine soziale Ausgeglichenheit herrscht.

Grüße Aelve

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 Betreff des Beitrags: Re: Euro in Schweden
BeitragVerfasst: 3. Dezember 2008 15:51 
Schwedenfreund
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Aelve hat geschrieben:
....und bin auch so eingestellt, dass ich jedem Bürger es wünsche und gönne, dass er ein Einkommen hat, welches ihm erlaubt, einigermaßen zufrieden durchs Leben zu kommen. .....
Mir gefällt gerade Schweden aus genannten Gründen so sehr, da es dort realisiert wurde, dass fast alle durchweg ein gutes Einkommen durch ihre Arbeit haben, egal ob Handwerker, ob Studierter oder im Büro tätig.
Und dadurch ist auch eine Zufriedenheit gegeben, wenn eine soziale Ausgeglichenheit herrscht.
Grüße Aelve


1. Satz :Ganz meine Meinung!
Gutes gleich gerechtes Einkommen? Da solltest Du mal mit schwedischen Arbeitnehmern und Unternehmern diskutieren...
Aber der letzte Satz : Zufriedenheit ? In dem Schweden in dem ich jahrelang wohnte, naja? Für das Nichtvorhandensein von Zufriedenheit, dem ausgeprägten Neid, gibt es mehrere schwedische Worte. Und die nicht umsonst!
Wenn Du glaubst, dass deine schwedischen Nachbar nicht auf Dein schönes Haus neidisch sind, also unzufrieden mit der Situation, irrst du dich gewaltig! Auch wenn sie Dir das nicht in`s Gesicht sagen.....


:smt006


Gottfried


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 Betreff des Beitrags: Re: Euro in Schweden
BeitragVerfasst: 3. Dezember 2008 16:28 
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Registriert: 3. Dezember 2008 09:10
Beiträge: 129
Wohnort: Halland
"Mir gefällt gerade Schweden aus genannten Gründen so sehr, da es dort realisiert wurde, dass fast alle durchweg ein gutes Einkommen durch ihre Arbeit haben, egal ob Handwerker, ob Studierter oder im Büro tätig."

Liebe Aelve,

da muss ich mal nachfragen, woher diese Information stammt?! Im internationalen Vergleich ist das Durchsnittseinkommen in Schweden - zumindest fuer alle kaufmännischen Berufe - weit niedriger! Und genau das gefällt mir in Schweden nicht... Ich kenne mein Gehalt und das meiner (schwedischen) Kollegen und es ist alles andere als "gut". (Im handwerklichen kenne ich mich nicht aus). Fakt ist, dass ich hier mit weitaus weniger Gehalt auskommen muss, als ich in Deutschland hatte, was ich aber akzeptiere, da ich ja wegen der Liebe und nicht wegen des Geldes hergekommen bin - - haach... wenn das mein Mann jetzt lesen könnte :-)

Und was die Preissteigerungen in Deutschland betrifft: das können wir auch! Passend zum Thema habe ich habe gestern unsere neue Stromrechnung aus dem Kasten gezogen und es sind glatt 100% mehr als letztes Jahr. Ob das nun an der bösen Krone liegt?

Ich bin ja nun noch nicht so lange aus Deutschland weg und, wie schon öfter ewähnt, kommt es mir auch so vor, dass der Euro zu gerne als Suendenbock fuer die gesamtwirtschaftliche Situation genommen wird. Ich hatte in D übrigens Glück - mein Vermieter hat damals die 1000DM Miete in 511.29 umgerechnet und mir nicht einen Cent mehr abgenommen :-) Wie ich neulich schonmal geschrieben hatte - wir wissen doch alle nicht, was in Deutschland wäre, wenn dort noch die DM wäre. Ich glaube, besser wäre es nicht.

Herzliche Gruesse von einer Euro-Verfechtenden Betriebswirtin :-)
Bettina


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 Betreff des Beitrags: Re: Euro in Schweden
BeitragVerfasst: 3. Dezember 2008 17:09 
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Liebe Bettina,

es mag sein, dass Büroangestellte in Schweden weniger verdienen als in Deutschland. Ich bin ja auch Betriebswirtin, es kann sehr gut sein, dass ich damit in Schweden schlechter stehen würde als in D. Ich denke aber auch, dass es als Deutsche in Schweden schwerer ist, einer Bürotätigkeit nachzugehen, schon alleine wegen der Sprachschwierigkeit. Deshalb kann es auch daran liegen, dass Du evtl. nicht das Gleiche verdienst wie die Schweden, denn man muß sicherlich lange dort leben, um sich dort genügend eingearbeitet zu haben. Die Gehälter, die mir so zu Ohren kommen, sind in Schweden nicht gerade niedrig, wenn man von Monatsgehältern von 35.000 SEK spricht, selbst wenn dann noch die Abgaben abgehen. Mein Mann aber ist Handwerker und da weiß ich nun ziemlich genau, dass Leute in handwerklichen Berufen in Schweden mehr verdienen als in Deutschland. Auch Berufe wie Friseurin, Verkäuferin oder Krankenschwester werden gut honoriert und ich finde es persönlich gerechter, denn Handwerksberufe sind nun ja nicht leichter als Büroberufe. Mein Mann muß in seinem Beruf viel leisten, da empfinde ich meine Arbeit als Betriebswirtin sehr viel einfacher als die Tätigkeit meines Mannes.

Und es stimmt, dass auch in Schweden nach und nach alles teurer wird, besonders Energie, aber das trifft mich persönlich ebenso wie Dich. Tatsache aber ist, dass seit es den Euro gibt, für uns hier in D viele Dinge teurer als in Schweden sind. Das war zu DM Zeiten noch nicht so.

Und nur um Spekulationen warum ich gegen den Euro bin vorzubeugen, wenn wirklich der Euro in Schweden eingeführt wird, dann können wir nur daran gewinnen, denn ich bin davon überzeugt, dass die Haus- sowie Grundstückspreise dann sofort in die Höhe schnellen.

Sende Dir liebe Grüße aus dem verschneiten Reinfeld Aelve

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 Betreff des Beitrags: Re: Euro in Schweden
BeitragVerfasst: 3. Dezember 2008 17:42 
35.000 kr? Wer hat das denn erzählt? Kopfschüttel!!

Und Handwerekr verdienen mehr? Bitte da dochmal nachprüfbare Zahlen auf den Tisch, ansonsten können wir das als Weihnachtsmärchen abtun.


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 Betreff des Beitrags: Re: Euro in Schweden
BeitragVerfasst: 3. Dezember 2008 17:54 
Schweden Guru
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Hej Tommy2,

ich habe von Bürogehältern gesprochen, Handwerkergehälter wurden mir von 20.000 SEK pro Monat genannt und höher.
Ein bekannter Elektriker hat 16.000 SEK netto im Monat, darüber hinaus Firmenwagen, sehr gute teure Arbeitskleidung gestellt bekommen. Ich habe gesagt, Handwerker in Schweden verdienen üblicherweise mehr als in D, aber nicht, dass sie mehr als 35.000 SEK verdienen, wo liest Du Dir immer diese Klopper aus meinen postings raus?

Bitte akzeptiere doch, dass ich, weil ich oft in Schweden bin, mich auch viel rumhöre. Eine bekannte Deutsche, die wir öfter treffen im Raum Malmö, wohnt seit 50 Jahren in Schweden, ist dort mit einem Schweden verheiratet. Der Sohn hat mindestens das genannte Einkommen pro Monat. Er muß aber auch einiges leisten, Vorträge halten, ist oft unterwegs auch im Ausland, um über seinen Bereich zu referieren.

Und ein Orthopädieschumacher, der in D arbeitslos war, wurde mit Kusshand in Schweden angestellt mit einem überdurchschnittlich hohen Gehalt, das hätte er in D niemals in seinem Alter verdient. Aushilfskräfte beim Burger King verdienen 11-12 Euro pro Stunde für Küchenarbeiten, ohne dass sie schwedisch können. Das habe ich mir nicht aus den Fingern gesogen, sondern, dass sind mehrere Personen, die beim Burger King in der Nähe unseres Ferienhauses gearbeitet haben.

Grüße Aelve

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 Betreff des Beitrags: Re: Euro in Schweden
BeitragVerfasst: 3. Dezember 2008 18:01 
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Hej Aelve,
sorry, aber 16.000sek sind nun wirklich nicht viel, wenn man bedenkt, dass man davon Miete/Rate für Wohnung oder Haus zahlen muss, Lebenshaltungskosten generell ect...finanzieren soll.
Da verdiene ich, als ungelernte persönliche Assistentin, ja wesentlich mehr....ein sehr geringes Gehalt, auch für schwedische Verhältnisse.

Dass für euch Urlauber viele Dinge in Schweden billiger sind, liegt einfach am STARKEN Euro und einer SCHWACHEN Krone!!
Bestellen wir Sachen per I-Net in Deutschland, zahlen wir nämlich gründlich drauf...so gründlich, dass es weh tut.

Oder würde es dir gefallen, wenn du statt 85,-€ für ein Zugticket 90,-€ zahlen musst, nur weil die einheimische Währung in der Talfahrt ist....super oder???

Und ganz ehrlich, als ungelernte Kraft bei Burger King 11-12€ die Stunde???? Sehr sehr unrealistisch!!!! Im Hotel bekommen die GELERNTEN Leihköche in etwa diese Summe als Stundenlohn....aber ungelernte Kräfte????
Hört sich alles sehr sehr geschönt an, frei nach dem Motto: Hoffentlich bekommt keiner mit, wie es uns wirklich geht!"

LG JANA

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 Betreff des Beitrags: Re: Euro in Schweden
BeitragVerfasst: 3. Dezember 2008 18:13 
Schweden Guru
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Hej Jana,

ich habe von 16.000 SEK ausgezahlt geschrieben, das sind umgerechnet 1.600 Euro für eine Person, in Deutschland kenne ich genügend Handwerker, die mit 1.200 Euro netto nach Haus gehen und noch weniger verdienen. Natürlich muß die Ehefrau dann auch arbeiten, das ist doch bekannt, dass in Schweden von einem Gehalt keine ganze Familie leben kann, das Gleiche gilt für Deutschland.

Und das mit den 12 Euro beim Burger King weiß ich nun genau, das ist aber brutto und würde dann ja ca. 1.580 Euro Bruttogehalt pro Monat bedeuten. Beim Burger King ist ja oft Samstag und Sonntagarbeit angesagt, da ist es schon berechtigt. Es gibt ja in Schweden Mindestlöhne, ich glaube nicht, dass dort jemand für 1 Euro pro Stunde arbeiten muß.

Vielleicht melden sich ja noch einige, die ohne aufzuschneiden mal von dem Gehaltsgefüge in Schweden oder meinetwegen auch Deutschland berichten.

Sei gegrüßt von Christa

Heute habe ich meinen Schwedischkurs und freue mich, wenn ich irgendwann dann auch mal Eure schwedischen Beiträge lesen kann, so geht einiges an mir von diesen Beiträgen vorbei.

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 Betreff des Beitrags: Re: Euro in Schweden
BeitragVerfasst: 3. Dezember 2008 18:26 
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..es kommt sicher auch darauf an, wo man in diesem langen Land arbeitet... Grossstadt, Umland dazu, Sueden oder Norden, glesdbygden.... mein sambo arbeitet auch Vollzeit als personlig assistent und der hat selten mehr als 13.000,- Kronen auf der Hand, ebendso ich mit 70% tjänst als Nachtpatrullie ... ich arbeite also nur nachts ... meine Arbeitskollegen liegen alle so zwischen 12.000,- und 17.000,- Kronen ... mit Arbeitszeit bis 21.30 Uhr, Samstag, Sonntag, Feiertage ... ein Student bekommt uebrigens 10200,- Kronen pro Monat...

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 Betreff des Beitrags: Re: Euro in Schweden
BeitragVerfasst: 3. Dezember 2008 20:03 
Ohne mich jetzt zu sehr in die Diskussion einmischen zu wollen - (hätte auch lieber Euro in Schweden) - aber mit den Löhnen hat Aelve nicht unrecht.

Habe mal nachgeschaut: http://www.byggnads.se/byggnads/70825,70822.cs
ein Bauhandwerker verdient im Durchschnitt ca. 152 SEK/Stunde oder ca. +/-26.400 SEK/Monat - das entspräche dann nach Abzug der kommunalen Steuer (30 - 32 %) den von Aelve genannten 16.000-17.000 SEK.

Burger King/Mc Donalds stellen gerne (vorwiegend) nur junge Leute an - weil die weniger kosten:
unter 17 J. beträgt ein durschnittl. Bruttomonatslohn ca. 11.000 SEK
ab 17 J. ca. 12.000 SEK
ab 20 J. werden ca. 14-15.000 SEK Brutto gezahlt

In Schweden ist es tatsächlich so, dass man in den weniger qualifizierten Berufen oder als Lohnempfänger (blue collar) besser verdient als vergleichsweise in Deutschland - Leute, die qualifizierter sind, also mit längerer Ausbildung oder Studium, die werden in Schweden eher benachteiligt - z. B. beträgt das Gehalt einer Dipl.-Kaufmanns (Betriebswirt mit Uni-Studium, civ. econom), ca. 30 Jahre alt, ungefähr 30.000 SEK/brutto im Monat. Lehrer am Gymnasium haben auch so im Schnitt 27.000-28.000 SEK/brutto Monat.

In Schweden soll alles immer in der Mitte liegen - alles lagom heißt die Devise - und eben fast alle gleich.

Es gab da mal vor kurzem wieder mal eine Liste in der Zeitung auch über Gehälter/Ausbildung/ und wer am besten mit wem zusammenziehen soll, damit es sich finanziell lohnt - am besten wären dann eben Leute, die ungefähr das gleiche verdienen und/oder sogar auch ähnliche Berufe haben - also Lehrer/Lehrerin, Arzt/Ärztin usw. das würde dann so dem schwedischen Ideal entsprechen.

Deswegen jammern eben in Deutschland vorwiegend die Leute, die viel arbeiten, aber vergleichsweise niedrige Gehälter/Löhne haben und hier in Schweden jammern die, die gut ausgebildet, Akademiker sind, die die höchsten Steuersätze zahlen müssen und oft für ihr Studium Kredite aufnehmen mussten, die sie ihr Leben lang zurückzahlen müssen. Für diese Leute ist Schweden geld- und karrieremäßig KEIN TRAUMLAND - da ist man in Deutschland besser aufgehoben.

S-nina


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 Betreff des Beitrags: Re: Euro in Schweden
BeitragVerfasst: 3. Dezember 2008 20:13 
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Ich kenne mich ja nun gar nicht mit schwedischen Löhnen aus und auch nur vom Hörensagen und das, was mir so als Infos genannt wurde.

Ich bin jedenfalls der Meinung (ohne jetzt wirklich Fakten aufzählen zu können), daß es sich bestimmt nicht lohnt nach Schweden auszuwandern, mit der Vorstellung, dort viel Geld verdienen zu können. Nach allem, was ich gehört habe kommt man eben auch in Schweden mit dem, was man verdient und dem, was man ausgibt irgendwie über die Runden, aber es ist nicht mehr und nicht schlechter und auch nicht besser als in Deutschland. Zumindest grob unterm Strich...

Auswandern zum Geld verdienen - da könnte ich wirklich andere Länder aufzählen.

lg

Lucia


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 Betreff des Beitrags: Re: Euro in Schweden
BeitragVerfasst: 3. Dezember 2008 20:49 
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S-nina hat geschrieben:
Akademiker sind, die die höchsten Steuersätze zahlen müssen und oft für ihr Studium Kredite aufnehmen mussten, die sie ihr Leben lang zurückzahlen müssen. Für diese Leute ist Schweden geld- und karrieremäßig KEIN TRAUMLAND - da ist man in Deutschland besser aufgehoben.

S-nina


Das stimmt natürlich auch. Aber ich kenne mitterweile auch viele aus "normalen" Berufen die 2-3 Jobs haben.
Unsere Sprachlehrerin kommt abends ab 17 Uhr bis 20 Uhr, samt 11 jähriger Tochter, die sie kurz vorher beim Fritids abgeholt hat. Sie ist Vollzeit-Jugendsozialarbeiterin und ausgebildete Lehrerin. Hat aber jeden abend noch mindestens einen Termin.

Viele Mütter in unserem Kiga haben 3-4 Jobs obwohl der Mann arbeitet oder ein riesen Bauernhof mit Vieh oder Landwirtschaft im Hintergrund steht.
Besonders spürbar, wenn ich die Mütter anrufen will um die Kinder zu verabreden, sind doch die Mütter meistens nicht vor 20 Uhr zu Hause, trotz 2-4 Kinder!!

:roll: :roll: :roll:

LG
Heike


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 Betreff des Beitrags: Re: Euro in Schweden
BeitragVerfasst: 3. Dezember 2008 21:02 
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Hej,
ich finde an dieser Stelle sollten Teile der Diskussion ausgeklingt und auf die Wiese verschoben werden. Man kann unterschiedliche Meinungen haben und sich auch über jemanden ärgern. Persönliche Angriffe gehen zu weit. Dann noch von Leute die sich hinter der Anonymität verstecken und nicht angemeldet sind, das geht für mich 2x nicht und so jemanden kann ich nicht ernst nehmen.

Grüße
Wiebke


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 Betreff des Beitrags: Re: Euro in Schweden
BeitragVerfasst: 3. Dezember 2008 21:12 
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Hej Wiebke,
habe mein Posting und die folgende Antwort auf die Wiese verschoben...

Viel Spass beim weiteren disskutieren


LG JANA

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 Betreff des Beitrags: Re: Euro in Schweden
BeitragVerfasst: 3. Dezember 2008 21:16 
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Imrhien hat geschrieben:
Hej,
ich finde an dieser Stelle sollten Teile der Diskussion ausgeklingt und auf die Wiese verschoben werden. Man kann unterschiedliche Meinungen haben und sich auch über jemanden ärgern. Persönliche Angriffe gehen zu weit. Dann noch von Leute die sich hinter der Anonymität verstecken und nicht angemeldet sind, das geht für mich 2x nicht und so jemanden kann ich nicht ernst nehmen.

Grüße
Wiebke



welche von den mehreren Angriffen von anderen zu anderen meinst Du denn jetzt bei diesem Thema?

Ihr geht in diesem Thread die ganze Zeit nicht sonderlich zimperlich miteinander um, und ich habe jetzt nur bis Thommy2 "anonymen" Eintrag zurückgelesen, der wie immer frech, aber nicht als persönlcihen Angriff sehen würde, im Vergleich zu all den anderen Betitelungen, die dann erst noch so folgen?!!!

:roll: :roll: :roll: :roll: :roll:


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 Betreff des Beitrags: Re: Euro in Schweden
BeitragVerfasst: 3. Dezember 2008 21:19 
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Hehe, die sind schon weg, auf der Wiese...
Ich fand einfach die Anmerkung zu Aelves Beitrag nicht so nett... aber hat sich ja schon erledigt und es kann wieder zum Thema zurückgekehrt werden.

Danke Jana.

Grüße
Wiebke


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 Betreff des Beitrags: Re: Euro in Schweden
BeitragVerfasst: 3. Dezember 2008 23:23 
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Hej

falls es Euch weiterhilft, habe gerade Rechnungen auf dem Tisch liegen zum überweisen.

Der Elektriker, hat bei uns in in der Bauphase grundsätzlich von ca 19-23 Uhr gearbeitet, nach einem nomalen Arbeitstag.
Den Rest macht er jetzt immer Sonntags, damit er unsere Nachtruhe nicht stören muß.
Er arbeitet normal auf Rechnung und es ist ein Unternehmen...um falsche Vermutungen vorzubeugen.

Lange Rede, kurzer Sinn:

berechneter Stundenlohn: 325,00 SEK/Stunde + 25% Moms

LG
Heike


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 Betreff des Beitrags: Re: Euro in Schweden
BeitragVerfasst: 4. Dezember 2008 08:26 
BlueII:
Das ist aber billig für einen Elektriker, der nicht schwarz arbeitet.
Dazu muss man wissen, dass er davon erstmal die Firmenunkosten bezahlt wie Auto, Werkzeuge, Buchhaltungsbüro usw usw. Das sind vielleicht 50 kr, bleiben 275 kr über.
Danach muss er für sich selber die Sozialversicherungsabgaben zahlen, die sonst der Arbeitgeber zahlt (er ist ja sein eigener Arbeitgeber). Das sind nochmal rund 40%, bleiben 165 kr über als Bruttolohn pro Stunde, inklusive seiner Schichtzulage. Nach Steuern bleiben ihm da etwas über 100 kr die Stunde, für Schichtarbeit (nach Feierabend).
Das ist nun wirklich nicht viel.


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 Betreff des Beitrags: Re: Euro in Schweden
BeitragVerfasst: 4. Dezember 2008 11:53 
Schwedenfreund
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Registriert: 4. Mai 2008 21:43
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Tja Thommy, Deine Rechnung begründet wohl auch, warum der Mann rund 16 Stunden 6-7 Tage in der Woche arbeitet.
Er hat 3 Kinder und seine Frau ist Kassierin beim Hemköp.

Habe noch mehr Beispiele aus dem Handwerkeralltag:

Unsere Bodenplatte war nachts um 2 Uhr fertig...die Rohrverleger wegen der Bodenheizung und die Betongießer waren vorort.

Die Bohrungen für Sprenglöcher für die nötigen Sprengarbeiten am Fels haben wir Sonntags beobachten können.

Wir haben nie irgendwelche Aufschläge bezahlt, noch diese "Sonderleistung" verlangt oder bestellt.

Es wird hier rund um die Uhr gearbeitet, ob Wochenende oder nicht und das überall hier in der Gegend.

Da alle Handwerker hier im/am Ort wohnen, weiß ich auch wie sie leben. Sie gehören trotz ihres fast unmenschlichen Einsatzes nicht zu den "Gutsituierten".
Ihre Häuser sind einfach und meistens eine größere Baustelle als die ihrer Kunden, weil keine Zeit bleibt es herzurichten.

LG
Heike


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 Betreff des Beitrags: Re: Euro in Schweden
BeitragVerfasst: 4. Dezember 2008 13:51 
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Registriert: 3. September 2007 15:10
Beiträge: 130
Wohnort: Stockholm, Hägersten
Die Brutto-Durchschnittsverdienste in beiden Ländern nehmen sich nicht viel. 276.000 Kronen stehen hier 27.100 Euro gegenueber (pro Jahr, werte aus dem Jahr 2007).


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 Betreff des Beitrags: Re: Euro in Schweden
BeitragVerfasst: 9. März 2009 18:27 
Hej,

naja, mittlerweile wäre man wohl in Schweden froh, wenn man sich für den Euro entschieden hätte, nachdem die Krone in den letzten Monaten über 20% (!!!) gegenüber dem Euro verloren hat. Habe heute mit einem ehemaligen Kollegen gesprochen, der jammerte, dass sein jährlicher Skiurlaub in den Alpen so teuer wie noch nie kommt.

Ich selbst habe über 4 Jahre in Schweden gewohnt und gearbeitet und habe mich (auch) wegen der stark kriselnden Wirtschaft hier wieder entschlossen nach Deutschland zu gehen. Klar, auch in Deutschland gibt es Wirtschaftskrise, aber in der IT-Brache, in der ich tätig bin sieht es in Deutschland noch um einiges besser aus und ich will auch weiterhin Reisen in die Euro-Länder finanzieren können.

Kleines Land, kleine Währung...hat nicht nur Vorteile meiner Mainung nach...meine Ersparnisse in Schweden sind auch nicht mehr das wert, was sie mal waren. Hat für Leute, die in Schweden arbeiten, aber auch gerne mal die Verwandtschaft in Deutschland besuchen nicht nur Vorteile.

Aber für alle die in Deutschland arbeiten und nach Schweden in Urlaub wollen, ist es billiger denn je :-)

Viele Grüße aus Göteborg,
Florian


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