banana27 hat geschrieben:
Auf jedenfalls besser als jetzt.
Du bekommst nur die hälfte an Lohn an Arbeitslosengeld egal ob 2 oder 1 und Kindergeld, das Erziehungsgeld is jetzt auch nur noch beschiss es wurde um 1 Jahr gekürtzt.
die Mieten sind anfangs runtergegangen aber jetzt dopelt so hoch wie zu D-Mark zeiten beim konsum gütern wurde einfach das D-Mark zeischen weg gemacht und Euro dahinter geschrieben
wir bezahlen in vielen Sachen über 100 % Steigerungsrate
genauso verhält sich es jetzt mit der Bvgkarte und wir haben schon wieder ein Preiss Erhöhung in Strom Gas und Krankenkasse.
viele in Deutschland lebenden Leute wissen manschmal garnicht wie mann noch Leben kann oder besser gesagt überleben.[...]
Du wirfst hier zwei Dinge zusammen, die wenig miteinander zu tun haben: die Euro-Umstellung und der soziale Niedergang.
Der Teuro war, ist und bleibt ein Märchen. Wenn man sich die harten Fakten anschaut, ist das Bild eindeutig. Teuerungen in einzelnen Bereichen stehen Verbilligungen in anderen Bereichen gegenüber. Die Leute jammern immer darüber, dass v.a. in der Gastronomie die Preise gestiegen sind. Man darf aber nicht vergessen, dass Telefonkosten in den letzten Jahren um 50% oder mehr gefallen sind und der Milchpreis bis 2007 konstant war. Im Gesamtüberblick sind die Preise seit 2002 nicht mehr gestiegen als sie dies mit der DM getan hätten.
Außerdem sollte man sich vor Augen führen, dass auch mit der DM die Inflation weitergegangen wäre. 3% Preissteigerung pro Jahr würde auf 6 Jahre gerechnet gut 19% höhere Preise geben. Man darf also nicht Europreise von 2008 mit DM-Preisen von 2001 vergleichen.
Du machst den Euro für Dinge verantwortlich, die mit der Währung nichts zu tun haben. Dass Leute sich nichts mehr leisten können, hat vielmehr damit zu tun, dass die Reallöhne seit Jahren kaum noch steigen. Die Schere zwischen arm und reich geht in Deutschland immer weiter auseinander. Diese Probleme hätte es aber mit der D-Mark genauso gegeben. Man darf die Währung nicht für Dinge verantwortlich machen, die in Wirklichkeit andere Ursachen haben. Der Euro hat nichts damit zu tun, dass die Arbeitnehmer immer schlechter gestellt und Sozialleistungen gekürzt werden. Eine verfehlte Bildungspolitik hat er genausowenig zu verantworten.
Die Krone zeigt im Moment beeindruckend, was es heißt, eine unabhängige Währung zu haben. Ihr in der Eurozone mögt euch vielleicht über die günstigeren Preise freuen, aber das ist letztendlich ein Strohfeuer. Der massive Verlust der Krone gegenüber Dollar und Euro bedeutet auch, dass Importgüter hier in Schweden viel teurer werden. Das wird sich schon bald in den Verbraucherpreisen in Schweden niederschlagen, und dann wird das Leben hier in Schweden deutlich schwieriger.