EU-/Sepa-Überweisung

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EU-/Sepa-Überweisung

Beitragvon Rüdiger » 31. Oktober 2008 20:09

Guten Abend, Ihr Foris!

Zum ersten Mal sitze ich vor diesem neuen Überweisungsformular und weiß nicht so recht, wie ich es ausfüllen soll.

IBAN und SWIFT ist klar. Dann habe ich ein Fakturadatum, eine Fakturanummer, eine Kundennummer und eine OCR-Nummer, die ich angeben soll, falls ich nicht das mitgeschickte Überweisungsformular benutze. Sollte ich lieber alle Nummern angeben?

Wie ist es mit dem Betrag? Es handelt sich um einen Rechnungsbetrag von 285,00 sek an einen Krankenhausträger. Soll ich, sagen wir mal, 32,00 Euro eintragen? Können die das verbuchen, wenn der umgerechnete Betrag in Kronen höher ist als der Rechnungsbetrag?

Vielen Dank schon jetzt für Eure Tipps.

Liebe Grüße,
Rüdiger

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Re: EU-/Sepa-Überweisung

Beitragvon Olli » 31. Oktober 2008 20:27

Hej Ruediger,

also aus DE wuerde ich die Fakturanummer nehmen. Die OCR ist nur fuer schwedische Banken.

Um den genauen Betrag zu ueberweisen, geh am besten zu deiner Bank in DE. Die können das dann mit dem Tageskurs ausrechnen.

Hejdå
Olli

PS: hab den Beitrag mal nach "Schweden" verschoben.
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Re: EU-/Sepa-Überweisung

Beitragvon tjejen » 1. November 2008 00:51

Ich würd sowohl Faktura als auch OCR angeben. Die OCR ist die mit der der Betrag Dir zugeordnet wird.

Im Zweifelsfall einfach mal beim Rechnungssteller anrufen und fragen wie das international gehandhabt werden soll und was du am besten angibst.
Gnäll suger, handling duger.

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Re: EU-/Sepa-Überweisung

Beitragvon Fanny » 1. November 2008 01:25

Rüdiger,
wenn ich mich nicht total irre, dann kannnst du doch auch SKR überweisen, oder?
und, wie schon geschrieben musst du die Fakturanummer angeben.
Hast du kein schwedisches Konto?
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Re: EU-/Sepa-Überweisung

Beitragvon Aelve » 1. November 2008 07:22

Hallo Rüdiger,

ich überweise ja immer alles von meinem schwedischen Konto, da muß ich immer die OCR angeben, also denke ich, dass diese zum Zuordnen wichtig ist. Und Faktura kannst Du trotzdem angeben.
Da der Kurs jetzt fast 10:1 ist, würde ich 30 Euro anweisen. Wenn Du nämlich Schwedische Kronen überweist, dann wirst Du mit Sicherheit sehr hohe Gebühren zahlen müssen, 15 Euro sind da keine Seltenheit, also bleibe einfach bei Euro und runde geringfügig auf.
Wenn Du nicht klar kommst, dann kann ich das Geld auch von meinem schwedischen Konto anweisen und Du überweist mir auf mein deutsches Konto dann das Geld.
Ich weiß definitiv, dass es teuer wird, wenn Du einen Banksachbearbeiter mit der Überweisung beauftragst, wenn Du es selber anweist - geht nur in Euro, dann darf es nicht mehr als in Deutschland üblich kosten.

Liebe Grüße Aelve
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Re: EU-/Sepa-Überweisung

Beitragvon janaquinn » 1. November 2008 07:25

Hej Rüdiger,
also ich kann von meinem schwedischen Konto in Euro nach Deutschland überweisen....zumindest online. Also müsste/sollte es umgekehrt doch eigentlich auch gehen....oder?? Ich weiss allerdings nicht, wie flexibel die deutschen Banken in dieser Hinsicht sind.
Auf jedenfall würde ich also Verwenungszweck die OCR und auch die Kundennummer angeben, dann kann die Rechnungsstelle es zuordnen.


LG JANA
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Re: EU-/Sepa-Überweisung

Beitragvon Aelve » 1. November 2008 07:51

Liebe Jana,

natürlich kann man vom deutschen Konto Euro aufs schwedische Konto in SEK überweisen, aber es ist schrecklich teuer.
Ich habe es nur einmal gemacht und mußte dann für eine Schornsteinfegerrechnung von rund 30 Euro alleine an Bankgeb. nochmals über 15 Euro bezahlen. Bei der Bank erhielt ich die Auskunft, dass alle Überweisungen, bei denen die Bank extra Arbeit damit hat, hohe Gebühren auslöst. Es muß der Wechselkurs festgestellt werden usw. Deshalb überweise ich von Deutschland aus lieber Euro und runde das Ganze dann etwas auf, um nicht zu wenig zu überweisen. In Schweden wird dem Empfänger das Geld in SEK gutgebracht nach Umrechnungskurs.

Liebe Grüße Aelve
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Re: EU-/Sepa-Überweisung

Beitragvon janaquinn » 1. November 2008 08:06

Hej Christa,
okay, das wusste ich nicht! Für mich fallen bei der SEB keine Gebühren an, aber die deutschen Banken wollen ja für jeden extra Handschlag Gebühren haben.


Habe extra vorhin noch geschaut, wo ich in München kostenlos Geld holen kann, ausser bei der SEB-Bank...sind leider nicht viele Banken :roll: :roll:


LG JANA
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Re: EU-/Sepa-Überweisung

Beitragvon hansbaer » 2. November 2008 22:49

EU-Überweisungen müssen in Euro sein. Seit Einführung des Euro ist das so geregelt, dass eine EU-Überweisung einer Inlandsüberweisung gleich gestellt sein muss. D.h. wenn die Inlandsüberweisung nichts kostet, darf auch die EU-Überweisung nichts kosten. Die hohen Gebühren bei Überweisungen in SEK kommen daher, dass das dann eine Auslandsüberweisung ist, die nicht unter die EU-Regelung fällt.
Ich würde bei der Überweisung beachten, dass die Bank durch die Währungskonversion einen kleinen Abzug macht - das dürfen sie anscheinend. Bei mir (SEB-Kunde) sind es 10 SEK, wenn ein Betrag aus Deutschland geschickt wird. Man erhält bei der EU-Überweisung annähernd Nominalkurs, aber da der täglich schwankt, ist es ratsam, lieber 1 oder 2 Euro mehr zu überweisen, denn man weiß ja nicht genau, an welchem Tag das Geld konvertiert und verbucht wird.

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Re: EU-/Sepa-Überweisung

Beitragvon Rüdiger » 2. Juli 2009 16:39

Eine Geschichte ohne Ende!

Ich hatte im November 2008 einen entsprechenden Euro-Betrag überwiesen. Das scheint - dank Eurer Ratschläge - auch geklappt zu haben.

Denn heute (sieben Monate später!) bekomme ich Post vom Zahlungsempfänger mit einem Swedbank-"Utbetalning"-Formular, es scheint so etwas Ähnliches zu sein wie ein Verrechnungsscheck. Sie scheinen mir also einen Überschußbetrag zurückzahlen zu wollen, in Höhe von 58,50 sek. Außer meinem Namen steht da auch der Hinweis "Obs! Få ej överlåtas!" drauf, was ich so verstehe, daß ich dieses Utbetalning-Formular nicht weitergeben darf, der Betrag also nur mir ausbezahlt werden kann.

Dann ist da auch noch ein Formularfeld, damit ich den Betrag auf mein Konto buchen lassen kann. Dazu soll ich eine 5-stellige "Clearingnummer" sowie (m)eine Kontonummer angeben. Darunter steht, vorgedruckt, eine ausschließlich aus Nullen bestehende Personennummer (klar: ich besitze keine!). Für mich sieht es so aus, als bezöge sich dies auf ein schwedisches Konto, welches ich nicht besitze.

Kann ich damit in Deutschland etwas anfangen?

Oder, falls es grundsätzlich möglich wäre, lohnt sich das Ganze möglicherweise nicht, weil evtl. Gebühren den Betrag übersteigen?

Ich frage jetzt ausdrücklich nicht, ob einer von Euch etwas damit anfangen kann, weil ich dann sicher eine Flut von Bettelbriefen per PN bekomme :wink: :wink: :wink: !

Gruß und Dank für Eure Antworten,
Rüdiger


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