"ett" und "en" - Tipps oder Faustregeln dazu ?

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Emil-i-Lönneberga
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"ett" und "en" - Tipps oder Faustregeln dazu ?

Beitragvon Emil-i-Lönneberga » 7. Januar 2009 15:42

Hej,

da ich vor Kurzem angefangen habe, mir selbst ein bisschen Schwedisch "beizubringen" einmal eine Frage zu den bestimmten Artikeln ("ett" und "en). ;-)

Mein Eindruck bisher ist, dass "ett" nur so bei 20-30 % der Substantive zum Einsatz kommt, während der Rest den Artikel "en" zu tragen scheint.

Gibts für die Verwendung von "ett" so ne Art Fausregel oder habt Ihr sonst nen Anwendungstipp dazu ??

Gibts vielleicht bestimmte Bereiche oder Themengebiete, die häufiger den "ett"-Artikel tragen oder sonst ne grobe Lernhilfe dazu ?? :?

Bin Euch für jeden Tipp dazu echt dankbar !

LG, Tonja

Tommy2

Re: "ett" und "en" - Tipps oder Faustregeln dazu ?

Beitragvon Tommy2 » 7. Januar 2009 15:51

Hej

Da gibt es keine richtig anwendbare Regel. Beispiel:

ett landskap , eine Landschaft
en egenskap , eine Eigenschaft

Manche pauken das bis zum Glühen der Gehirnwindungen, andere lesen viel und da schleift es sich ein. Und wenn du als Anfänger da Fehler machst, spielt das keine Rolle.

Locker bleiben!

tilmann

Re: "ett" und "en" - Tipps oder Faustregeln dazu ?

Beitragvon tilmann » 7. Januar 2009 17:08

Tommy2 hat geschrieben:Locker bleiben!


Genau.

Die einzige Regel, die ich kenne: Personenbezeichnungen sind normalerweise en-Wörter.

en tjej
en kvinna
en man
en lärare

Allerdings

ett barn

Tilmann

irni
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Re: "ett" und "en" - Tipps oder Faustregeln dazu ?

Beitragvon irni » 7. Januar 2009 18:58

Mach dir keine Sorgen, das kommt schon und wenn nicht, spielt doch keine Rolle.
Ich habe versucht mir die Ausnahmen zu merken, also wenn der/die im Deutschen nicht en wird und das nicht ett.
Das Kind heisst ja auch ett barn, also dieselbe unlogische Kombination.
Dagegen ist der Löwe-ett lejon

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Re: "ett" und "en" - Tipps oder Faustregeln dazu ?

Beitragvon Imrhien » 7. Januar 2009 21:44

Grundsätzlich gibt es wohl keine Regeln, jedenfalls konnte mir kein Schwede, auch kein Lehrer eine nennen. Ausser, dass überwiegend abstrakte Begriffe ein ett haben. Also alles was man nicht greifen kann. Das ist keine wirkliche Regel, es gibt zu viele Ausnahmen aber hin und wieder trifft man damit ins Schwarze. Ausserdem kann man davon ausgehen, dass es viel mehr en-Wörter gibt als ett-Wörter. Aber frag mal umgekehrt einen Deutschen wie die Genusregeln im Deutschen sind :)
Ich musste sie schon Schweden erklären und glaub mir, die merkt sich auch kein Mensch...

Grüße
Wiebke

Emil-i-Lönneberga
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Re: "ett" und "en" - Tipps oder Faustregeln dazu ?

Beitragvon Emil-i-Lönneberga » 7. Januar 2009 22:16

Hej,

vielen Dank für Eure Antworten !
Damit habt Ihr bestätigt, was ich selber schon vermutet hatte...

Ist aber auch nicht schlimm, find ich, man darf sich da nicht verrückt machen deswegen, in Französisch z.B. ist das schon deutlich schwieriger und da gehts ja auch. ;-)
Wollte nur sicher gehen, damit ichs mir nicht unnötig schwer mach... :P

Aber lieg ich denn mit meinem bisherigen Eindruck richtig, dass "en"-Wörter deutlich überwiegen ? Das ist ja auch schon mal ne große Hilfe, wenn man im Zweifelsfall einfach "en" nehmen kann... ;-)

LG, Tonja

Tommy2

Re: "ett" und "en" - Tipps oder Faustregeln dazu ?

Beitragvon Tommy2 » 7. Januar 2009 22:47

Ja,

die meisten Substantive sind en-Worte.

Statt Regeln zu pauken (die es nicht richtig gibt) lernt man schnell durch wiederholtes hören und lesen. Wenn du 20mal den Satz hörst oder liest: MiTT hus är storT. dann sitzt es bald in den Nieren, dass hus ein ett-Word ist.

Gemütlich zum Frühstück Zeitung lesen hilft enorm. Ich mach das auch bei meinen weiteren Sprachen.

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Re: "ett" und "en" - Tipps oder Faustregeln dazu ?

Beitragvon Imrhien » 8. Januar 2009 14:36

Ein Tipp meiner ehemaligen Schwedischlehrerin, den ich leider noch nicht selber praktizieren konnte:
Hörbücher hören. Dabei wirklich zuhören und nicht nebenher was anderes arbeiten. Das ist der Grund weshalb ich es noch nicht gemacht habe, ausser einmal...
Sie meinte Happy Potter wäre gut gelesen. Und natürlich noch viele andere. Man kann wählen was man will. Hauptsache es ist schwedisch und es wird anständig gesprochen. In den Büchereien hier gibt es auch Hörbücher auf Cassette mit unterschiedlichem Tempo. Da kann man zwischen gaaaanz langsam, langsam und normal gesprochen wählen.
Ansonsten kann man natürlich hier im Lande P1 hören. Also Radio. Das ist vielleicht nicht der unterhaltsamste Radiosender aber man lernt tatsächlich was dabei. Immerhin sind die Prüfungen beim SFI aus Radiobeiträgen von P1. Also, die Hörverstehensübungen. Die Autoren reden deutlich und mal hört viele verschieden Inhalte. Nicht nur die Ansage der Charts und was abends angesagtes im Fernsehn läuft. Auch wenns manchmal langweilig ist, mir hats echt geholfen, gerade bei der Aussprache.

Liebe Grüße
Wiebke

irni
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Re: "ett" und "en" - Tipps oder Faustregeln dazu ?

Beitragvon irni » 10. Januar 2009 15:35

Ja auf Radio hören schwöre ich auch!
Da bekommt man gleich die gesprochene sprache serviert, keine sprachlichen Extravaganzen, die man ohnehin noch nicht versteht und dann lernt man zu verstehen.
Und natürlich hilft Lesen, Hörbücher gab´s damals noch nicht, aber ich kann mir denken, dass das gut funktioniert und ausserdem ist es spannend. :D

bjoerkebo

Re: "ett" und "en" - Tipps oder Faustregeln dazu ?

Beitragvon bjoerkebo » 10. Januar 2009 15:56

Ich habe bis heute noch nicht alle im Kopf und verhau mich manchmal.
Das stört die Schweden herzlich wenig.
Wenn ich mir nicht sicher bin sag ich immer etwas fragend en eller ett,dann bekomm ich die richtige Antwort.
Ansonsten korrigieren einen die Scweden herzlich wenig.

Faustregel gibts nich,muss man einfach lernen.Und die Chans richtig zu liegen liegt ja bei 50% ;-)


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