Esbjörn Svensson ist tödlich verunglickt

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Uwe Ernst
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Esbjörn Svensson ist tödlich verunglickt

Beitragvon Uwe Ernst » 16. Juni 2008 20:22

Esbjörn Svensson ist tödlich verunglückt. Er war einer der besten und erfolgreichsten Jazzpianisten. Ich habe ihn vor einigen Jahren zusammen mit Nils Landgren im Konzert erlebt.

Wikipedia:
Esbjörn Svensson war der Sohn einer klassischen Pianistin und eines jazzbegeisterten Vaters. Auf dem Klavier war er zunächst Autodidakt und erhielt erst im Alter von 16 Jahren Klavierunterricht. Aufgewachsen in einem musikalischen Elternhaus, kam er früh mit klassischer Musik und Jazz in Berührung, fühlte sich jedoch zunächst von der Klassik angesprochen. In seiner Jugendzeit entwickelte sich zusätzlich ein reges Interesse für Rock ’n’ Roll, über den er wieder zur Klassik kam und schließlich zum Jazz fand. Bereits zu Schulzeiten gründete er seine ersten Bands. Im Alter von 16 Jahren kam er auf ein Musikgymnasium. Später studierte er vier Jahre an der Universität Stockholm.

1990 gründete er sein eigenes Trio, dem unter anderem sein Jugendfreund Magnus Oeström, der Schlagzeuger ist, angehörte. Zuvor waren beide in der Mitte der Achtziger als Sidemen in der schwedischen und dänischen Jazzszene in Erscheinung getreten. 1993 stieß der Bassist Dan Berglund (* 1963) zu den beiden Musikern, und das Esbjörn Svensson Trio wurde gegründet. Ebenfalls 1993 erschien ihr erstes Album „When Everyone Has Gone“. Mitte der neunziger Jahre hatte sich das Trio in der nordischen Jazzszene etabliert, und Svensson wurde 1995 und 1996 in Schweden zum Jazzmusiker des Jahres gewählt. Da sein Stockholmer Label keine Auslandskontakte zur Jazzwelt hatte, nahm 1994 Svensson die Gelegenheit einer Aufnahme mit dem Posaunisten Nils Landgren wahr, um mit dessen Manager Siegfried Loch vom deutschen Jazz-Label ACT über eine Zusammenarbeit zu reden.[1] Svensson bestand auf einer beiderseitigen Kooperation der Labels und es dauerte fünf Jahre bis der Vertrag zustande kam. Mit der CD From Gagarin's Point of View (1999), die international von ACT vertrieben wurde, gelang E.S.T. auch der internationale Durchbruch.

Mit ihren Alben „Good Morning Susie Soho“ und „Strange Place for Snow“ machten sie insbesondere auch das amerikanische Publikum auf das Trio aufmerksam und es folgte 2002 eine neunmonatige Tour durch Europa, die USA und Japan. Die seitdem veröffentlichten Alben „Seven Days of Falling“, „Viaticum“ und „Tuesday Wonderland“ wurden sowohl von Kritikern als auch Fans sehr positiv aufgenommen und führten zu diversen Auszeichnungen und sehr guten Platzierungen in den Jazz- und Popcharts. Als erste europäische Jazz-Band überhaupt erschien E.S.T. auf dem Titelbild des angesehenen US-amerikanischen Jazz-Magazins Down Beat (Mai 2006).

Nach diesem Erfolg arbeitete das Trio kontinuierlich am Konzept der Integration von Klangerweiterungen (elektronischen sowie mechanischen) in einem Jazz-Trio-Kontext. Das letzte Album „e.s.t. live in Hamburg“ erschien im November 2007 und stellt einen Konzertmitschnitt eines Auftritts im Herbst 2006 in Hamburg im Rahmen der „Tuesday Wonderland“-Tour dar.

Svensson hat weiterhin Alben mit Nils Landgren und mit Viktoria Tolstoy eingespielt.

Am 14. Juni 2008 verunglückte Svensson tödlich beim Tauchen im Stockholmer Schärenhof. Da er mit schweren Verletzungen aufgefunden wurde, ermittelt die schwedische Polizei die Unfallumstände. Er hinterlässt seine Ehefrau und zwei Söhne.
Jazz we can!

Sabine

Re: Esbjörn Svensson ist tödlich verunglickt

Beitragvon Sabine » 16. Juni 2008 20:38

http://www.youtube.com/watch?v=RmxfOfXRM-8
Hier eines meiner Lieblingsstücke.....obwohl ..eigentlich mag ich fast alles von E.S.T.
Sehr schade....

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Fanny
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Re: Esbjörn Svensson ist tödlich verunglickt

Beitragvon Fanny » 16. Juni 2008 21:48

Ja, wirklich sehr bedauerlich und traurig.
Das Glück ist das einzige, das sich verdoppelt, wenn man es teilt. (Albert Schweizer)


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