Erziehung, Schule in Deutschland und Schweden

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Aelve
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Re: Wir sind auch neu hier :D

Beitragvon Aelve » 10. November 2008 18:48

Hallo Tommy,

Du hast Recht, dass es wenig bringt, immer wieder diese Schuldiskussionen zu führen. Mir geht es auch darum, Eltern die für ihre Kinder ein besseres bzw. humaneres Schulsysem anstreben, nicht den Mut zu nehmen, dieses in Schweden zu erreichen. Da ich weiß, wie schwer es Kinder in Deutschland haben, trotz hervorragender Intelligenzwerte, will ich den Eltern Mut machen, denn auch ich habe jahrelang immer wieder daran gezweifelt, ob unsere Kinder es wirklich schaffen können, ihr Abitur zu machen, denn die Aussagen der Lehrkräfte der öffentlichen Schulen waren immer negativ, was sich eben nicht bewahrheitet hat.

Mir fällt auf, dass Ihr, die Ihr in Schweden wohnt, oft glaubt, dass Eure Kinder unterfordert seien. Woher wollt Ihr das wissen, wenn Eure Kinder nicht dem harten Schulsystem, der in Deutschland gefahren wird, ausgesetzt sind, dass sie es in Deutschland ohne Mühe geschafft hätten? Jetzt, wo sie gestärkt durch gutes Vorankommen, durch leichtere Aufgaben, durch bessere Motivation durch Lehrkräfte gestärkt sind, läßt es sich sehr leicht sagen. Und im gleichen Atemzug meint Ihr, dass Eure Kinder dann aber bei Rückgang Schwierigkeiten hätten. Das verträgt sich in meinen Augen nicht. Entweder sind die Kinder unterfordert, dann müßten sie ja in Deutschland bei sehr hohen Anforderungen aufblühen. Falls sie noch nicht lehrmäßig soweit sind, was schadet dann ein Jahr Rückstufung? Das wäre doch ein kleines Übel gegen das Eurer Meinung nach größere Übel der dauernden Unterforderung. Hier scheint Ihr der Meinung zu sein, die Kinder in Deutschland sind in ihrem Lernen weit voraus, das kann ich nicht glauben, denn auch hier stöhnen alle Eltern, dass die Kinder in den Schulen nicht genügend lernen und die Lehrbetriebe bemängeln die schlechte Ausbildung der Schüler seit Jahren. Was früher in D Volksschule war, ist jetzt Realschulniveau, was heute Gymnasiumbildung ist, war früher allenfalls Mittlere Reife. Das Niveau ist in D erheblich gesunken, deshalb könnt Ihr Eure Schulzeit nicht zum Maßstab nehmen. Der einzige Unterschied ist, dass die Schüler etwas können sollen, was die Lehrkräfte ihnen vorher nicht vermittelt haben, entweder aus Unlust, aus Interesselosigkeit oder aus Überforderung.

In Schweden allerdings sind viele Leute gut ausgebildet, als Beweis kann ich Krankenschwestern nennen, die nehmen in Schweden viel verantwortungsvollere Aufgaben wahr als in Deutschland. In Schweden läuft auch bei den Banken alles viel besser und durchorganisierter ab als in D. Wie soll das kommen, da ja nach Eurer Meinung die Schulbildung in Schweden so desolat ist?
Ich kann mich nur wiederholen, eine gute und anspruchsvolle Schulbildung ist immens wichtig, aber mindestens genauso wichtig ist, den Schüler selbstbewußt zu erziehen, ihn zu ermuntern anstatt herabzuwürdigen.

Und jeder muß selber wissen, was er für seine Kinder möchte, ob sie einem harten Leistungsdruck ausgesetzt werden ohne richtige Stoffvermittlung oder ob es besser für sie ist, wenn sie aufgemuntert werden und gelobt werden, so dass aus ihnen selbstbewußte Personen werden und nicht Duckmäuser. Und wenn Ihr wirklich der Meinung seid, Eure Kinder sind dort in Schweden unterfordert, dann könnt Ihr das nur feststellen, indem ihr sie dem Schulwesen in Deutschland aussetzt, aber ich glaube nicht, dass Ihr den Mut dazu habt und das bestärkt mich eigentlich nur in meiner Meinung.

Grüße Aelve
Zuletzt geändert von Aelve am 10. November 2008 19:32, insgesamt 2-mal geändert.
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Re: Wir sind auch neu hier :D

Beitragvon glada » 10. November 2008 19:12

Ich war mit meinem Sohn heute bei seinem "utvecklingssamtal". Er geht in die erste Klasse in einer Gruppe von Erst- und Zweitklässlern. Seine Leistungen sind einsame Spitze, hat die Klassenkameraden im Schwedischen nicht ein- sondern überholt. Die Aufgaben, die er diesen Woche bearbeiten sollte, hat er bereits heute fertig gestellt.

Mein Sohn ist sicherlich kein Genie, vielmehr ist es so, dass das Niveau einfach derart niedrig ist. Neulich hatte er einen 8-jährigen Freund zu besuch, er konnte keine Uhr lesen - nicht mal die Stunde. Es sind viele in seiner Klasse, denen elementares Wissen fehlt.

Die Schweden wollen jegliche Belastung von Kindern fernhalten, in der Meinung, ihnen so eine unbeschwerte Kindheit zu geben.

Offenbar wurde das Problem mittlerweile erkannt, wie ein Bericht, der gestern Abend auf svt2 lief, erhoffen lässt.

http://svt.se/svt/road/Classic/shared/m ... 451&lpos=2

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Aelve
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Re: Wir sind auch neu hier :D

Beitragvon Aelve » 10. November 2008 19:58

Lieber Glada,

das ist der Unterschied zwischen Deutschland und Schweden, die Lehrkraft sieht ob ein Kind etwas kann oder nicht.
Unsere Tochter hat ihre wöchentlichen Mathehausaufgaben auch binnen kürzester Zeit erledigt. Und das obwohl Mathe nicht unbedingt zu ihren Lieblingsfächern zählte, denn ihr Ding war schon vor der Schulzeit sich Geschichten auszudenken und so zu tun, als ob sie diese dann vorlesen würde. Also Deutsch lag ihr von Anfang an sehr (nicht umsonst studiert sie jetzt Germanistik und als zweites Fach Kunstgeschichte). Durch Zufall erfuhr ich durch eine Mutter einer Mitschülerin, dass meine Tochter bei der Mathelehrerin in die Stufe B eingestuft worden war. Mir sagte das nichts und ich rief die Mathelehrerin an und bat um Aufklärung.
Die Lehrkraft war der Meinung, dass unsere Tochter in Mathe nicht so gut wäre, deshalb die Eingruppierung in die leichtere Gruppe. Aufgrund meines Protestes und der Aussage, dass meine Tochter ihre Wochenaufgabe binnen einiger Minuten erledigte, war sie bereit, sie dann in die Gruppe A zu nehmen. Später gab sie selber zu, dass sie unsere Tochter total unterschätzt hätte.
Hätte ich nicht durch Zufall von dieser Eingruppierung erfahren, dann wäre unsere Tochter ohne Rücksprache in die viel zu leichte Gruppe hinein geschlittert, was natürlich auch Konsequenzen für das Zeugnis gehabt hätte.
Genauso war es mit Gedichten. Unsere Tochter dichtete schon als Kind sehr gern. Die Klassenlehrerin in Deutsch sagte dann mal zu mir, das haben sie aber gut gedichtet. Sie nahm es uns nicht ab, dass unsere Tochter selber es gedichtet hatte.
Von diesen Dingen könnte ich Dir soviel berichten, es ging uns ja auch mit unserem Sohn schon so, dass immer gemeint wurde, er könne nicht viel. Dabei war er nur schüchtern und vielleicht glaubte er auch nicht, dass sein Wissen ausreichend sei, um sich damit zu melden. Schlicht gesagt, er war zu bescheiden, sich wegen jedem, was er wußte zu melden. Ich bat die Lehrerin ihn einfach ranzunehmen, denn ich wußte, dass er es dann sagen würde. Die Lehrerin nahm das aber nicht ernst, ihre Aussage war dann, sie möchte nicht, dass er weint. Später räumte sie ein, dass er das meiste wußte, wenn sie ihn mal von alleine rannahm.

Also Unterschätzung kann auch sehr ätzend sein, nur weil ich erkannte, dass unsere Kindern nicht so dumm waren, wie von Lehrerseite dargestellt, hat sie davor bewahrt, heute ohne Perspektive zu sein.
Da ist mir das, was Du über Deinen Sohn berichtest aber wirklich alle Male mehr wert. Fördern und fordern kannst Du ihn doch auch. Wobei ich sagen muß, dass es natürlich optimaler wäre, wenn er schwerere Aufgaben seitens der Lehrer bekommen würde.

Grüße
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Re: Wir sind auch neu hier :D

Beitragvon blueII » 10. November 2008 21:00

glada hat geschrieben:
Mein Sohn ist sicherlich kein Genie, vielmehr ist es so, dass das Niveau einfach derart niedrig ist. Neulich hatte er einen 8-jährigen Freund zu besuch, er konnte keine Uhr lesen - nicht mal die Stunde. Es sind viele in seiner Klasse, denen elementares Wissen fehlt.

Die Schweden wollen jegliche Belastung von Kindern fernhalten, in der Meinung, ihnen so eine unbeschwerte Kindheit zu geben.

Offenbar wurde das Problem mittlerweile erkannt, wie ein Bericht, der gestern Abend auf svt2 lief, erhoffen lässt.

http://svt.se/svt/road/Classic/shared/m ... 451&lpos=2


Das ist genau die Haltung die ich meine, die ich versucht habe zu beschreiben...keine Förderung, keine gute Ausbildung...

Unterforderung, Langeweile bis in die letzte Konsequenz und über dessen Ausmaße sich man wirklich keine Vorstellung machen kann!!
Obwohl Glada ein schönes typisches Beispiel dazu gegeben hat.
Ein 8 jähriger kann keine Uhr lesen, und das stört weder die Eltern noch die Lehrer. :roll:

Das soll man als gutes Schulwesen bezeichnen?
Es sind kaum zu Deutschland Vergleiche zu ziehen, weil es zu unterschiedlich ist.
Und ich will auch gar nicht vergleichen, schließlich lebe ich hier. Aber ich habe große Bedenken wegen der schulischen Ausbildung, denn eine "gute" Ausbildung hat hier nicht den Stellenwert wie in D.
Wird doch im Laufe eines Beruflebens scheinbar öfters die Richtung gewechselt. Da wird der studierte Förster zum Matrosen, der Lehrer zum Landwirtschaftsarchitekt, die Telefonisten zur Riskmangerin, die Krankenschwester zur Pharmavertreterin, so könnte ich die Liste der Berufe meiner Nachbarn weiterschreiben.
Der Stellenwert einer sich aufeinander aufbauenden Ausbildung mit angestrebten Berufsleben nach D Verständnis, existiert so nicht und die einfachsten Grundlagen können oder wollen die Schulen hier nicht vermitteln.

Ein Dilemma für uns "Ausgewanderten".
Wird es doch eine Rückwanderung erschweren oder zu Lasten der Kinder erfolgen und die, die wir bereits einmal die Grenzen überwunden haben, müssen uns natürlich fragen, wird die Qualifikation für unsere Kinder ausreichen, um ihnen auch mal später eine Grenzüberschreitung zu ermöglichen?
Hoffen wir für unsere Kids, dass sich der Mythos der superlativen schwedischen Ausbildung noch lange in den Köpfen der anderen hält. :wink:

LG
Heike

Danke für den tollen Tipp der Zuhauseförderung, Aleve. Gut das ich noch viele meiner alten Schulbücher aufgehoben habe.
Das wird ein Spaß :roll:

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Re: Wir sind auch neu hier :D

Beitragvon Faxälva » 10. November 2008 21:15

..nun muss ich auch mal meinen Senf dazugeben...und Aelve beipflichten... was nuetzen mir all die tollen deutschen Ausbildungsmöglichkeiten, wenn man keinen Zugang dazu hat? .... mein ältester Sohn war immer Schlusslicht in der Schule und ich konnte das irgendwie nicht richtig verstehen, zu Hause war rasch im Kopf und flink mit den Fingern ... bis ich dann im Zuge meiner Ausbildung zum Altenpfleger etwas tieferen Einblick in Psychologie bekam und mir mit einem Mal alle Schuppen von den Augen vielen... Termin beim Schulpsychologen vereinbart,der war skeptisch ob meiner Vermutung, Sohnemann war ja schon etwas alt fuer so eine Erstdiagnose ...aber ja, ich hatte recht, hochgradige Lese-Rechtschreibschwäche, entdeckt in der 7. Klasse, der Direktor entschuldigt sich, dafuer, dass es keinem der so gut ausgebildeten Pädagogen aufgefallen war und wollte meinen Sohn nach der 10. sogar zum Fachgymnasium schicken... fuer den war die Schule gegessen, obwohl die letzten Jahre viel leichter waren ... sein juengerer Bruder langweilte sich später in Hamburg fast zu Tode in der Schule und blieb ihr daher gleich fern... bei nur vier deutschen Schuelern, 12 unterschiedlichen Nationen in der Klasse kann von Unterricht keine Rede sein ... obwohl er nur sehr wenig in der Schule war, war er Klassenbester... ein Schulwechsel war nicht möglich ... in Schweden begann er in der 7. Klasse und hatte wieder richtig Spass an der Schule... viele Themen, die gleichzeitig in unterschiedlichen Fächern behandelt wurden.... zum Thema "Indien" gab es sogar eine Woche lang indisches Essen.... ja, er hätte mehr lernen können bei mehr Druck meinerseits... aber er hat sich seine Themen selbst ausgesucht, hatte in der Schule immer freien Zugang zu Computern und ging gern in die Schule... und das zählte fuer mich im Endeffekt...
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Re: Wir sind auch neu hier :D

Beitragvon Imrhien » 10. November 2008 21:38

Aelve, nicht alle Schulen in Deutschland sind so wie die die Du mit Deinen Kindern erlebt hast. Ich kenne andere.
Ob Unterforderung weniger schlimm ist als mobbing, das zweifle ich ein klein wenig an. Oder sagen wir mal so, es lässt sich verda... schwer messen. Denn Unterforderung und kann ebenso dazu führen, dass jemand richtig schlecht in der Schule wird und sie schlimmstenfalls ganz hinschmeisst.
Ausserdem, wer sagt, dass es in Schweden kein Mobbing gibt??? Gerade in der letzten Stunde hatte ich es mit ein paar Schülern davon. Sie kennen das auch. Und die Lehrer sind zwar vielleicht sparsamer als die Deiner Kinder mit üblen Aussprüchen, dafür sind sie wenn man pech hat gleichgültig. Das ist sicherlich auch nicht förderlich.


Irgendwie dreht sich diese Schuldiskussion im Kreise...
Ich habe deutsche Schulen und schwedische Schulen von innen gesehen. Nicht als Mutter sondern als Lehrerin oder Pädagogin. In beiden Ländern habe ich Vor- und Nachteile im System gefunden. So schlecht wie oft beschrieben sind viele der deutschen Schulen heute doch gar nicht mehr. Da hat sich in den letzten 10 Jahren viel getan. Wenn meine Kinder in ein paar Jahren in die Schule müssen, ich weiss ehrlicherweise noch nicht ob ich mich dann freue, wenn wir noch hier sind oder ob ich dann lieber in Deutschland wäre.
So wie das Bildungssystem nicht unser Hauptgrund war nach Schweden zu gehen, wird es aber auch nicht der Hauptgrund sein wieder zurück zu gehen. Eine solche Entscheidung hat so viele Faktoren... Wenn wir bleiben, heisst das nicht, dass für mich das schwedische Schulsystem besser ist, so wie umgekehrt nicht das deutsche besser ist, wenn wir doch wieder umziehen. Man kann nicht nur einfach der Schule wegen das Land verlassen. Meiner Meinung nach, jedenfalls...

Grüße
Wiebke

Hans

Re: Erziehung, Schule in Deutschland und Schweden

Beitragvon Hans » 10. November 2008 22:34

Ach dieses Alleswissen

Die Schweden wollen jegliche Belastung von Kindern fernhalten, in der Meinung, ihnen so eine unbeschwerte Kindheit zu geben.


Die Schweden sind so oder so und so.
Man weiss es.

Und verbreitet sein Alleswissen ohne sich zu fragen
ob man alles weiss.

Da man sich diese Frage nicht selber zu stellen vermag
so weiss man nicht soviel.

Grüsst
H :smt006 ans

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Re: Wir sind auch neu hier :D

Beitragvon blueII » 10. November 2008 22:46

Imrhien hat geschrieben:
Irgendwie dreht sich diese Schuldiskussion im Kreise...

Grüße
Wiebke


hiihi Wiebke, die letzen 2 Seiten waren ja auch nicht für / von diesem Thread...wir sind verschoben worden :wink:

ausgelöst von einer Bemerkung von mir, doch bitte nicht im Glauben zu sein, man würde in das schulische Wunderland Schweden ziehen, entbrannte mal wieder die alte Diskussion ....

Aber ehrlich, ist der Ruf der tollen schwedischen Schule außerhalb von Schweden nicht sehr ungewöhnlich?
Meine Schwägerin ist Lehrerin in D und kann kaum glauben, was sie hier durch uns von den schwedischen Schulen live erlebt.
Sie berichtete uns, wie sehr in bundesübergreifenden Lehrermeetings auf das beispielhafte schwedische System hingewiesen wird und zur Nachahmung empfohlen wird. Toll ausgestattete Schulen, harmonisches Schulleben, überdurchschnittliche Lehrerfolge.

Wie kommt es zu diesem überdurchschnittlichen Image Schwedens, nicht nur am Stammtisch?

LG
heike

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Re: Wir sind auch neu hier :D

Beitragvon Olli » 10. November 2008 22:56

Irgendwie dreht sich diese Schuldiskussion im Kreise...

Grüße
Wiebke

blueII hat geschrieben:hiihi Wiebke, die letzen 2 Seiten waren ja auch nicht für / von diesem Thread...wir sind verschoben worden :wink:

ausgelöst von einer Bemerkung von mir,........


Hej Heike,

nein es ging nicht um einen Beitrag von dir und Wiebke hatte ihren Beitrag noch vor dem verschieben eingestellt.
Es geht vielmehr darum das es ab dem Beitrag von Steffi1980 wieder mal um die liebe Schule und Vergleiche geht.
Deswegen sind die Beiträge hier gelandet. :wink:

Gruss
Olli
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Re: Wir sind auch neu hier :D

Beitragvon blueII » 10. November 2008 23:13

Olli hat geschrieben:
Hej Heike,

nein es ging nicht um einen Beitrag von dir

Gruss
Olli


...na da bin ich ja beruhigt :? :wink:

aber tut mir einen Gefallen, ich weiß das wieder mal eine bekannte Diskussion losgetreten wurde und vielleicht war das alles mal wieder viel zu offtopic, aber fangt nicht allzu sehr an die Themen zu ihren "Themen" zu sortieren.
Es wird, wie dieser zu einem endlos Wurm mit Gedankensprüngen, durch den sich bald keiner mehr durchlesen mag, obwohl es sich für Auswanderungswillige, um ein sehr wichtiges und brisantes Thema handelt.

Lg
Heike


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