Erziehung, Schule in Deutschland und Schweden

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Imrhien
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Re: Rückwanderung?

Beitragvon Imrhien » 17. Oktober 2008 21:13

blueII hat geschrieben:das gemeinsame "Ausheulen" hilft schon


Oh welche weisen Worte. Da kann ich Dir nur so recht geben. Manchmal tut es einfach gut, wenn man auch mal meckern und jammern und lästern darf. Man muss deshalb ja nicht den ganzen Schritt in Frage stellen. Es hilft einfach sich mit der neuen Situation oder mit Unterschieden umgehen zu können. Der erste Rat einer anderen Ausländerin wurde mir noch in der ersten Woche hier erteilt und er stimmt so sehr. Sie meinte: " geh in den SFI, da lernst Du auch NIcht-Schweden kennen und das ist gut so." Sie ist mit einem Schweden verheiratet, hat viele schwedische Freunde. Man kann ihr also nicht vorwerfen, dass sie sich als Ausländerin mit anderen ausgrenzt und sich nicht am schwedischen Alltag beteiligt. Gerade weil sie es tut, geniesst sie es ab und zu mit anderen Ausländern gemeinsam zu lästern. Wir sind heute gute Freunde, treffen uns regelmässig und ab und an muss es dann auch mal sein, dass man gemeinsam heult. Dabei ist sie keine Deutsche. Wir haben auch wieder völlig verschiedene Sichtweisen und Kulturen. Das machts dann richtig spannend. Vor allem wenn wir uns dann plötzlich total einig sind, dass man das "so und so" doch überhaupt nicht machen kann :)
Ach ja und zu dem Kompliment, ich meins echt total ernst. Schade, dass das im Sommer nicht geklappt hat. Vielleicht schaffen wir das ja noch mit einem Besuch irgendwann.

Liebe Grüße
Wiebke

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Re: Rückwanderung?

Beitragvon Fanny » 17. Oktober 2008 22:23

Ihr habt euch hier jetzt ziemlich lange ausgetauscht,
aber von snickare war nichts mehr zu lesen.
Ob es ihr geholfen hat?
Denn um sie und ihre Probleme ging es ja wohl anfangs.
Hat niemand Kontakt zu ihr?
Ich glaube nicht, dass diese Postings ihr irgendwie geholfen haben.
Sie steht scheinbar unter Umzugsschock.
Die Auswanderung schien ja gut vorbereitet, aber vielleicht war sie es doch nicht.
Vielleicht war die Brille doch rosarot und Bullerby noch ganz nah.
Ich weiß es nicht. Aber vielleicht weiß ja jemand von euch, wie man sich fühlt. so frisch fern der Heimat.
Es muss doch möglich sein sie psychisch aufzubauen, ohne gleich eine spezielle Debatte zu führen.
Ich kann ihr nicht helfen, vielleicht könnt ihr die Richtung noch mal auf sie, snickare , wenden.
Das Glück ist das einzige, das sich verdoppelt, wenn man es teilt. (Albert Schweizer)

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Re: Rückwanderung?

Beitragvon blueII » 17. Oktober 2008 23:13

Fanny hat geschrieben:Ihr habt euch hier jetzt ziemlich lange ausgetauscht,
aber von snickare war nichts mehr zu lesen.


stimmt, sie hat sich aber seit íhrer Fragestellung nicht mehr hier eingeloggt.

Ob es ihr geholfen hat?
Denn um sie und ihre Probleme ging es ja wohl anfangs.
Ich glaube nicht, dass diese Postings ihr irgendwie geholfen haben.
Sie steht scheinbar unter Umzugsschock.
(.....)
Ich weiß es nicht. Aber vielleicht weiß ja jemand von euch, wie man sich fühlt. so frisch fern der Heimat.


Nun Du hast recht, dass es teilweise - bin wohl nicht unschuldig - zu sehr detailliert ist.
Aber ich glaube schon, dass der Bogen, den wir immer wieder versucht haben zurückzuspannen, auch Snicki`s Problem und Trauer betrifft.
Ich finde es so schwer zu beschreiben...aber das, was man sich vorher angelesen hat und gemeint hat zu verstehen, aufeinmal zu erfühlen und zu erleiden, ist teilweise ein harter Weg.
Erschwerend kommt hinzu, dass wenn es nicht so recht läuft, sich als Mutter schwere Schuldgefühle gegenüber den Kindern auftuen. Übernimmt man doch uneingeschränkt die Verantwortung für das kleine tagtägliche Glück sowie eine gute Zukunft der Kinder. Ich hatte zu Beginn auch das Gefühl sie nicht ausreichend schützen zu können, sobald es um die Sprache ging. So z.B. die Interessen im kiga oder Schule zu verteidigen, Gespräche dort zu führen oder nur ein simpler Arztbesuch, kann einem zu Beginn Ohnmachtsgefühle bescheeren, da man sich immer unsicher ist, alles gut zu verstehen und sich ausreichend verständlich gemacht zu haben.

Traurigkeit, Verzweiflung und Zweifel sind zu Beginn sehr normal und das macht wahscheinlich jeder von uns durch.
Wichtig ist trotzdem Lebensfreude zu behalten und ich glaube ich habe es breits mal geschrieben, ich habe mir bewußt, nachdem der erste Umzugstreß vorbei war, eine tolle Zeit mit meiner Kleinen gemacht..schöne Ausflüge, Zeit für die Kinder... vielleicht kauft ihr ein Pflanzenbestimmungsbuch und erkundet Eure Natur und so lernst Du schon mal schwedische Pflanzennamen und Deine "Große" bekommt Kopfnahrung und eine Verbindung zur Natur.
Versuche Dich mit deiner Umgebung näher vertraut zu machen, damit es sich ein bißchen mehr nach Heimat anfühlt.
Alles andere wird sich einspielen und solange Mama und Papa gute Laune haben, geht es den kindern erstmal auch gut :wink:
und wenn der erste Schock vorbei ist, setzt ihr Euch zusammen und überlegt Euch in Ruhe Eure nächsten Schritte.

Spllte es mal wieder an einem Tag so mies sein wie heute, klickst Du Dich ins Forum und "schreißt" Dir deinen Frust von der Seele, aber auch über Berichte von freudigen Ereignissen würden wir uns natürlich freuen. :wink:

LG
Heike

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Re: Erziehung, Schule in Deutschland und Schweden

Beitragvon janaquinn » 18. Oktober 2008 08:07

Hej Ihr Lieben,
ihr könnt hier weiterhin über die Schule ect..sprechen, Thema ist geteilt und wir sind hier nun nicht mehr OffTopic...sondern im richtigen Thread drin....also erzählt hier auch weiterhin darüber, was ihr für Erfahrungen macht.

LG JANA
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Re: Erziehung, Schule in Deutschland und Schweden

Beitragvon Imrhien » 18. Oktober 2008 15:34

Dass es nun ein getrennter Beitrag ist, finde ich schon ok. Aber eigentlich finde ich auch, dass es zum Thema gehörte, jedenfalls mehr oder minder. Wir haben ja schon versucht zu erklären wie es zu diesen Gefühlen kommen kann und, dass sie nicht alleine damit steht. Alle kennen diese Gefühle in unterschiedlicher Stärke und jeder hat seine eigene Art damit umzugehen. Vielleicht hilft snicki ja die ein oder andere Geschichte von uns und gerade am Anfang waren ja entsprechende Ideen dabei...

Wie gesagt, es ist aber auch ok für mich, dass es nun getrennt ist.

Grüße
Wiebke

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Re: Erziehung, Schule in Deutschland und Schweden

Beitragvon swedenlive » 18. Oktober 2008 23:48

Uups, habe ich da aus Versehen einen Thread aufgemacht? Hab ich gar nicht gemerkt! Na egal, auf jeden Fall ist es spannend zu lesen, wie andere über Schule und Erziehung in Schweden denken. Ich denke zum Beispiel bei weitem nicht nur Schlechtes über die schwedische Schule, pädagogisch ist sie viel besser als die deutsche, meines Erachtens. Schwedische Pädagogik, kombiniert mit deutschem Anspruch bzw. Bildungstiefe - das wärs :-) Und was kommt dabei heraus? Vermutlich Finnland :-) Jedenfalls habe ich einige Dokumentar-Fernsehbeiträge im schwedischen Fernsehen gesehen (Die Sendung hiess lärare på bortaplan), wo ein schwedischer Lehrer für eine Woche an eine finnische Schule ging und eine finnische Lehrerin für eine Woche an eine schwedische Schule. Beide waren entsetzt! Der schwedische Lehrer, weil die finnischen Schulkinder so diszipliniert ware, den Unterricht nicht störten, fleissig lernten und ihn nicht ständig in Frage stellten oder dazwischen quatschten. Das war er gar nicht gewöhnt und vermisste es sehr. Die finnische Lehrerin hingegen war entsetzt von der nicht vorhandenen Ordnung in der schwedischen Klasse, dass viele mit ihrem Mobiltelefon spielten, nicht zuhörten, rumliefen, machten was sie wollten und vor der mindesten Aufgabe verzagten und aufgaben, also sobald auch nur die kleinste Anstrengung vonnöten war. Sehr interessant, dieser Kontrast!

Interessant ist auch, dass sehr viele Schweden die schwedische Schule als "flumskola" bezeichnen, als etwas wattweiches, verwaschenes, plüschiges, anspruchsloses. Man führt das hierzulande auf die jahrzehntelang amtierende sozialdemokratische Regierung zurück, die jegliche Ansprüche tabuisierte, Hauptsache "alla ska vara med" (alle sollen dabei sein), egal ob Leistung oder nicht. Das haben wir selbst noch miterlebt: Alle Kinder einer Klasse kriegten die gleiche Note, egal ob was geleistet oder nicht. Unsere (aus Deutschland mitgekommenen) Kinder fanden das zutiefst ungerecht und verloren gänzlich die Lust, sich anzustrengen. Sie kriegten ja sowieso die gleiche Note wie alle.

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Re: Erziehung, Schule in Deutschland und Schweden

Beitragvon janaquinn » 19. Oktober 2008 07:11

Hej Swedenlive,
nein, du hast keinen neuen Thread aufgemacht, habe nur den Thread, nach Rücksprache mit den Admin. geteilt, weil die Beiträge nicht mehr wirklich zum eigentlichen Thema gepasst haben....nicht mehr und nicht weniger :wink:

Ja, welche Schulform ist die richtige? Die strenge finnische oder die sanfte und nachgiebige Schwedische? Ich denke, eine Mischung aus beiden wäre nicht schlecht...aber ob man dies erreichen kann? Ich glaube nicht..
Ich weiss, dass die Finnen damals das DDR-System übernohmen haben, obwohl WIR damals nicht soo dizipliniert gewesen sind, haben genauso gequatscht und genörgelt, sind aber nicht durch die Klasse gerannt und Handy´s gab es damals nicht... :wink:

Ich bin natürlich froh, dass nicht nur wir Einwanderer mit dem Schwedischen Schulsystem nicht wirklich glücklich sind, sondern auch die Schweden selber...man wird sehen, was die Neuerungen und das Notensystem bringen werden.

LG JANA
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Re: Erziehung, Schule in Deutschland und Schweden

Beitragvon sinlalu » 20. Oktober 2008 09:18

janaquinn hat geschrieben:Ja, welche Schulform ist die richtige? Die strenge finnische oder die sanfte und nachgiebige Schwedische? Ich denke, eine Mischung aus beiden wäre nicht schlecht...aber ob man dies erreichen kann? Ich glaube nicht..

LG JANA


Oder noch ein bischen vom französischen, oder auch vom Deutschen System (alles ist hier auch nicht schlecht), ab in den Shaker, gut geschüttelt...

Die ideale Schulform gibt es nicht, da alle Kinder unterschiedlich sind. Die einen brauchen etwas mehr Disziplin, die anderen haben das schon zu Hause gelernt oder sind einfach ruhiger. Die einen brauchen mehr Förderung, die anderen brauchen mehr Anforderungen und so kann man endlos weitermachen.

Ich hab schon mal irgendwo geschrieben, Schule steht und fällt mit dem Lehrer und seiner Fähigkeit und Lust auf die unterschiedlichen Kinder einzugehen und sie "dort abzuholen, wo sie stehen" und zwar jedes einzelne.
Mit einem guten Lehrer kann jedes Kind auch ein noch so schlechtes Schulsystem ohne größeren Schaden "überstehen"...


@Jana: Der Beginn dieses Threats war schon irgendwie verwirrend. Ich hab erstmal gesucht, ob mir irgendwo was entgangen, oder wo eigentlich Seite 1 ist. Vielleicht könntest Du das nächstes mal kurz am Anfag klarstellen, so als ersten Beitrag. Deine Begründung ist völlig klar und o.k.

Liebe Grüße Silke
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Re: Erziehung, Schule in Deutschland und Schweden

Beitragvon janaquinn » 20. Oktober 2008 09:21

Sorry, war mein "erstes Mal" :oops: :oops: ! Verspreche Besserung und ich hoffe, ihr habt ein wenig Geduld mit mir als "Lehrling"....

Aber ich bin über jede Art von Hilfestellung und konstruktiver Kritik dankbar, denn nur so kann ich einen guten Job machen und auch lernen....



LG JANA, Mod-Lehrling :oops:
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Re: Erziehung, Schule in Deutschland und Schweden

Beitragvon Aelve » 20. Oktober 2008 09:45

Hallo,

ich gebe Euch Recht, dass es wohl keine ideale Schule gibt, die allen Schülern gerecht wird. Aber man sollte es trotzdem versuchen. Jedes Kind ist anders, der eine braucht eine Note, um sich anzustrengen, dem anderen genügt ein Lob, damit er weiterhin motiviert ist und sich anstrengt. Ich finde es überhaupt nicht gut, wenn alle - egal ob mit Anstrengung oder nur anwesend und ohne Dazutun - dann am Ende die gleichen Noten bekommen. Ich kann mir vorstellen, dass jegliche Motivation dahin schwindet, wenn man sieht, dass der faule Nachbar genauso gut gestellt wird als der fleißige Schüler. Anstrengung muß belohnt werden, dass sehe ich genauso.
Und da geht es nun los, wer strengt sich mehr an, der Einserkandidat, dem von alleine alles zufliegt oder der mittelmäßige Schüler, der stundenlang gepaukt hat, um überhaupt die Note zufriedenstellend zu erreichen. Ich finde, man kann Leistung sowie Leistungsbereitschaft so schlecht messen. Nicht immer ist ein Schüler, der eine 1 schreibt, der Fleißigste. Es kann ja sein, dass das Fach ihm gerade liegt, dadurch schreibt er eine 1. Der Nachbar hat es evtl. in einem anderen Fach leichter.
Da es an den Schulen ja aber so ist, dass es Haupt- und Nebenfächer gibt, wer will da also die Hand ins Feuer legen, welche Leistung wertvoller ist? Ist es so wichtig, dass jemand Gedichte gut auswendig lernen kann oder vielleicht viel wichtiger, dass er chemische Zusammenhänge besser erkennt?
Um eine gerechte Benotung zu erreichen, bedarf es sehr viel. Man sollte jede gute Leistung anerkennen, besonders wenn sie unter schweren Bedingungen erreicht wurde, egal ob sie im Fach Mathe oder im Fach Werken erbracht wurde. Irgendwann haben sich Experten darauf geeinigt, dass Sprache und Mathematik die wichtigsten Fächer sind, warum ist nicht Kunst genauso wichtig oder Musik?
Nach meiner Meinung ist es wichtig, die Freude am Lernen zu erhalten, ohne jemanden, der nur einen Teil nicht so gut beherrscht, herab zu würdigen. Man sollte, auch wenn es eben schwer zu realisieren ist, jeden nach seiner Begabung in seinem bestimmten Fach würdigen und anerkennen. In dem Gebiet, was er nicht so beherrscht, sollte er gefördert werden, um dort dann wenigstens zufriedenstellende Leistungen erbringen zu können. Außerdem sollte natürlich ganz klar darauf geachtet werden, alle Schüler zu motivieren, dazu gehört meines Erachtens auch, die Schüler zur Leistungserbringung aufzufordern. Im Grunde ist bei jedem Menschen vorhanden, dass er Lob und Anerkennung haben möchte, dazu gehören auch Lehrer/Schülergespräche - allerdings unter vier Augen - in denen man auch Faulheit anspricht. Ich denke, dass es einer guten pädagogisch gebildeten Person gelingen müßte, jedes Kind durch Lob soweit zu motivieren, dass eine Leistungsbereitschaft erreicht werden kann. Wie sonst sollte es in Finnland oder auch anderen Ländern sonst möglich sein?

Grüße Aelve
Es ist nicht genug zu wissen, man muss auch anwenden; es ist nicht genug zu wollen, man muss auch tun.
( Goethe)
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